[Haare] Hello Kitty muss sterben

Wer jetzt ein Review zum gleichnamigen Buch erwartet, den muss ich leider enttäuschen. In diesem Post geht es um ein anderes Hello Kitty, nämlich um das auf meiner Haarbürste oder besser auf meiner Ex-Haarbürste.

Doch der Reihe nach: Über Jahre hinweg habe ich diese billigen H&M Plastikbürsten verwendet, auf denen mal Snoopy, Betty Boop oder eben Hello Kitty zu sehen war. Ich habe mir nie weiter Gedanken gemacht, ob die nun gut für die Haare sind oder nicht, denn ich hatte nie Probleme mit meinen Haaren.

Die habe ich auch heute nicht, doch da mich der Haar-Virus seit einiger Zeit böse erwischt hat, versuche ich nun ein paar Dinge zu optimieren. Das geht von silikonfreier Pflege über schonenden Haarschmuck bis eben zum Handwerkszeug sprich der Bürste.

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Umgestiegen auf Kämme bin ich schon vor etwa zweieinhalb Monaten. Da ich anfänglich noch nicht wusste, ob das wirklich ein dauerhafter Umstieg war, habe ich meine Bürste behalten. Doch nun, nach ausgiebigem Ausprobieren und Vergleichen, mag ich meine Kämme nicht mehr hergeben und kann mit einer (Plastik-)Bürste nichts mehr anfangen. Somit muss Hello Kitty sterben, sprich die Bürste wandert in den Müll.

Ihren Platz eingenommen haben zwei Holzkämme von Kostkamm. Ich habe einen extrem groben, grossen Kamm für den täglichen Gebrauch und einen kleinen, feineren Kamm für zwischendurch.

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Ich benutze den feineren Kamm nicht auf täglicher Basis, weil er meine Wellen glättet. Da ich meine Haare nach dem Waschen stets lufttrocknen lasse, habe ich unmittelbar danach viele Wellen. Jedes kämmen glättet sie und je feiner der Kamm, desto grösser der Glättungseffekt. Aus diesem Grund verwende ich den extrem groben Kamm als Standardkamm und den feineren nur zwischendurch, meist gegen Ende des Waschzyklus.

 

Benutzt ihr Kämme oder Bürsten? Aus welchem Material sind sie?

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11 Kommentare on “[Haare] Hello Kitty muss sterben”

  1. Athena sagt:

    Ich verwende schon seit einigen Jahren jetzt eine „gute“ Bürste, die ich beim Friseur meines Vertrauens erstanden habe. Sie hat sehr weiche, feine Borsten und ist aus Plastik. Also ideal um im feuchten Zustand direkt nach dem Waschen schon mal durchzukämmen. Ansonsten hab ich immer eine Bürste aus Holz von Rossmann. Die ist ein Gemisch aus Kunst- und Naturborsten, damit komm ich super durch. Kämme kommen bei mir nicht in Frage, reißen nur. Außer zum Scheitel ziehen kann ich die für nichts gebrauchen.

    • anitaswelt sagt:

      Liebe Athena
      in erster Linie ist wichtig, was für Dich persönlich stimmt und Deinen Haaren am wenigsten schadet. Ich habe das Glück, dass meine Haare nur sehr wenig „mechanische Pflege“ benötigen. Daher kämme ich sie auch erst, wenn sie wirklich trocken sind.
      Mit „Stielkämmen“ habe ich grosse Probleme, die halte ich immer in so einem doofen Winkel, dass sie ziepen und zupfen. Einen Taschenkamm ohne Stiel kann ich hingegen problemlos verwenden.
      Liebe Grüsse
      Anita

  2. Stietz sagt:

    Hello Kitty. 😀 Ich hatte auch jahrelang so eine Bürste von H&M, aber da war Minnie Mouse drauf und die Bürste war pink. 😉 Mittlerweile, auch durch den Haarvirus angesteckt, nehme ich nur noch den Tangle Teezer und die Wildschweinborstenbürste. Obwohl der Tangle Tezzer aus Plastik ist, verursacht er bei mir keinen Spliss. Die WBB nehme ich nur für den Ansatz zum Ende vom Waschzyklus. 😉
    Holzkämme habe ich auch schon probiert, werde ich aber nicht warm mit. Meist waren die Abstände zwischen den Zinken zu klein und dann hats geziept. Nass kömmen war eine Katastrophe. Und ich kämme immer nass, weil es sonst später schwer zu entwirren ist.
    Aber schön sind sie, deine Holzkämme. 🙂
    LG, Jessica

    • anitaswelt sagt:

      Hallo Jessica
      das mit den zu engen Abständen kenne ich. Mein „Elefantenkamm“ hat extrem grosse Abstände und ist eigentlich für „echte“ Locken gedacht. Mit dem geht das Kämmen primafein. Den kleineren Taschenkamm verwende ich ungefähr einmal die Woche.
      LG
      Anita

  3. Kristina sagt:

    Ich benutze seit Jahren einen Holzkamm von Kostkamm und bin total zufrieden damit. Der ist übrigens immer noch wie neu….ich habe von der Firma auch noch eine WBB, die ich manchmal vor dem Haarewaschen zur Massage der Kopfhaut nutze. Mich ärgert ja, dass es von Hello Kitty keine vernünftigen Bürsten/Kämme gibt, ich bin da ein Suchtie, aber meinen Haaren zuliebe kaufe ich von HK nur Haarspangen und anderen Kitsch. 😀

    Liebe Grüße 🙂

    • anitaswelt sagt:

      Hallo Kristina
      das wärs 🙂 *g* bring mich jetzt bloss nicht in Versuchung, dass ich bei Kostkamm für eine Kamm CO anfrage. Ich mach sonst schon zuviel Haarschmuck als Custom Order, da mir die Standardgrössen nicht passen 😉
      LG
      Anita

  4. Ich benutze seit bestimmt schon 15 Jahren denselbe grobzinkigen Kamm aus Kunsstoff. Und das ist der einzige Kamm, den meine Locken vertragen. Ich kämme meine Haare nur beim Waschen, ansonsten machen sie was sie wollen (nach dem Lufttrocknen), ich versuche sie meist nur mit einem Serum in Schach zu halten.

    • anitaswelt sagt:

      Hallo Mimi
      soweit ich weiss, ist das bei Locken oft so, dass sie mit einem groben Kamm im nassen Zustand gekämmt werden und anschliessend möglichst in Ruhe gelassen werden. Dies ist Bestandteil der sogenannten Curly Girl Methode.
      LG
      Anita

  5. Kira sagt:

    Sali Anita,

    meine Haare sind lang nicht mehr so lang wie auch schon, bisschen mehr als Schulter zur Zeit… 😉 Ich hab aber seit mehr als 10 Jahren so eine quadratische Riesenbuerste vom Coiffeur, die mir zuverlaessig die Haare nach dem Waschen entwirrt. „Efalock Rubin Flair“ nennt die sich. Und seit ein paar Jahren zur Ergaenzung eine Wildschweinborstenbuerste, gabs/gibts? im dm. Mag die auch ganz gerne. 🙂 Kaemme reissen bei mir auch nur, leider. Deine sehen echt flott aus!

    • anitaswelt sagt:

      Hej Kira
      eine „Wildsau“ hatte ich früher mal, das war der Horror für meine Haare *aua* Da habe ich nur Filznester produziert.
      Ich denke, dass jede/r aufgrund von Haarstruktur und Kämmtechnik das für sich passende Handwerkszeug finden muss.
      LG
      Anita

  6. Laiza sagt:

    Ich habe auch schon seit einigen Jahren einen groben Holzkamm von Kostkamm und bin sehr glücklich damit. Letztes Jahr habe ich mir auch einen Tangle Teezer geholt, den nehme ich aber nur ganz selten zum entwirren, mehr zum frisieren. Andere Bürsten ziepen bei mir nur und andere Kämme oder Bürsten aus Plastik lassen meine Haare fliegen. Eine WBB habe ich auch (von Kostkamm), die benutze ich aber sehr selten und wenn dann nur für die Ansätze. Ich möchte meinen Kamm nicht mehr missen!


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