[Review] Douces Angevines – Fluide de Jour Aube d’été

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Auf das Testen dieses Gesichtsöls war ich total gespannt, denn es war der Startschuss zu Julie’s Vorstellungsreihe von Gesichtsölen.

Das Öl wirkt im Fläschchen wie eine Mischung aus Gold und eingefangenen Sonnenstrahlen – einfach wunderschön!

Aube d’été ist ein Gesichtsöl für den Tag und eignet sich für normale Haut. Douces Angevines sagt dazu:

Ein leichtes, konzentriertes Schönheits-Fluid, das die Haut nährt, schützt und im Gleichgewicht hält. Zaubert augenblicklich ein Lächeln ins Gesicht.

Bei diesem Öl handelt es sich um ein leichtes Gesichtsöl, welches rasch einzieht und die Haut geschmeidig und gepflegt hinterlässt. Es fühlte sich sehr angenehm an und die Haut hat nach dem Auftragen nicht mehr gespannt.

Leider hat das Aube d’été für mich einen sehr grossen Nachteil: es hat einen extrem (wirklich extrem!) starken Duft. Den Duft im Fläschchen empfinde ich noch als angenehm, doch aufgetragen auf dem Gesicht und somit dauerhaft nahe bei der Nase ist er für mich auf Dauer einfach too much. Leider. Auch nachdem das Öl eingezogen ist, verbleibt der intensive Duft auf der Haut. Ich bekam davon nach jeder Anwendung nach einiger Zeit heftige Kopfschmerzen. Ich bin diesbezüglich sehr empfindlich und wenn ich intensiven Düften dauerhaft ausgesetzt bin, endet das häufig in migräneartigen Kopfschmerzattacken.

Doch so einfach wollte ich nicht aufgeben und habe etwas von dem Öl mit viel Aloe Vera Gel vermischt in der Hoffnung, so die Duftintensität auf ein für mich verträgliches Level abschwächen zu können. Leider endete auch dieser Versuch mit starken Kopfschmerzen und danach habe ich entschieden, den Test abzubrechen. Somit kann ich zur Pflegewirkung leider nicht viel sagen. Wenn ich es aufgetragen habe, dann fühlte sich die Haut wie oben erwähnt geschmeidig und gepflegt an, doch über die Langzeitwirkung kann ich leider nichts sagen.

Fazit: Ein schönes Produkt, dessen Duft einfach zu intensiv für mich ist und welches ich aus diesem Grund nicht weiter verwenden kann. Wer auf der Suche nach einem leichten Gesichtsöl für die tägliche Anwendung ist und dem intensive Düfte nicht schnell zuviel werden, der sollte sich das Aube d’été auf alle Fälle anschauen. Denjenigen, die bei Düften generell empfindlich sind, rate ich von diesem Gesichtsöl ab.

Dieses Produkt wurde mir von Attitude-Bio kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[TAG] Kaufverhalten

Diesen TAG habe ich bei Lila von Kosmetikmord aufgeschnappt und direkt mitgenommen 🙂

Kaufst du lieber online oder im Laden?

Das hängt vom Produkt ab. Bücher, DVDs und Haarschmuck kaufe ich beinahe zu 100% online. Kosmetik, Pflege und Klamotten hingegen fast ausschliesslich im Laden. Ausser ich kaufe ein Produkt nach oder es ist gar nicht in einem Laden erhältlich, da kann es durchaus auch aus dem Onlineshop sein.

 

An welcher Produktgruppen kannst du nicht oder nur schwer vorbeigehen, ohne etwas zu kaufen?

Eindeutig Haarschmuck und Haarpflege. Gerade bei ersterem gibt es ein paar Hersteller, bei denen ich regelmässig zuschlage.

 

Gehst du mit Liste einkaufen oder stöberst du lieber?

Da ich öfter mal nach Deutschland zum Einkaufen fahre, habe ich jeweils eine laaaaange Liste dabei. Sonst stehe ich im Laden und vergesse die Hälfte – und ärger mich dann umso mehr auf der Rückfahrt.

 

Kaufst du meist aus Gewohnheit nach oder probierst du ständig etwas Neues?

Ich bin definitiv ein Gewohnheitstier. Ausprobieren ist zwar interessant, aber wenn ich ein funktionierendes Produkt habe, dann wechsle ich nicht ständig.

 

Immer wenig Teile dafür öfter oder lieber einmal Großeinkauf?

Definitiv pro Grosseinkauf. Gerade was Klamotten anbelangt, schiebe ich den Einkauf soweit raus, wie es irgendwie geht und dann gibts einen Monstergrosseinkauf und dann lange nichts mehr 🙂

 

Teuer = besser? Bevorzugst du High End Produkte oder Drogerie? Oder vielleicht eine bunte Mischung? Gibt es eine Schmerzgrenze für den Preis eines Produkts?

Bei der Pflege darfs gerne etwas hochpreisiger sein, da jedoch gerade im Bereich der NK die Produkte sehr ergiebig sind, relativiert sich der Preis aber sehr schnell wieder. Im Bad stehen hier Produkte aus verschiedenen Preisklassen, sprich eine bunte Mischung. Definitiv gibt es bei jedem Produkt eine Schmerzgrenze. Was ich insbesondere nicht nachvollziehen kann, ist, warum ich für ein und dasselbe Produkt in der Schweiz schonmal 40% mehr bezahlen soll, als in Deutschland.

 

Beeinflussen dich Posts, Review der Testberichte auf Blogs ein Produkt zu kaufen?

Ja, das kommt durchaus vor. Allerdings halten sie mich auch oftmals davon ab ein Produkt zu kaufen. Nicht, weil das Review schlecht geschrieben wäre oder das Produkt als schlecht dargestellt wird, sondern weil ich merke, dass das Produkt nichts für mich ist.

 

Liest du dir vor dem Kauf die Inhaltsstoffe der Produkte durch und lässt ggf. ein Produkt im Laden, weil dir die Inhaltsstoffe nicht zusagen oder es z.B. Silikone,Parabene,etc. enthält?

Ja, das kommt je länger je mehr vor. Sich mit Inhaltsstoffen zu beschäftigen hat mir sehr geholfen in einem Laden wie z.B. DM die Übersicht zu behalten. War ich früher vom Angebot total erschlagen und habe mein Körbchen vollgepackt bis nichts mehr ging, lass ich heute das meiste links liegen und steuere gezielt auf die Alverde und Alnatura Produkte zu. Dies lässt sich auf alle Läden anwenden: reinsteuern, NK suchen und da dafür genauer hinschauen.

 

Bevorzugst du Naturkosmetik oder konventionelle Kosmetik?

Eindeutig Naturkosmetik.

 

Sprechen die Limited Editions mehr an als das Standardsortiment?

Früher haben mich die LEs sehr zu Hamsterkäuften verführt, aber heute schaue ich auf das Produkt selbst. Wenn es mir gefällt kaufe ich es, wenn nicht dann bleibts im Laden – egal obs nun eine LE ist oder nicht.

 

Besitzt du Back-ups von Produkten weil sie z.B. limitiert waren?

Ja, da gibts aus meinen allerersten DM Einkäufen noch so einige Backups. Da liess ich mich einfach zu schnell von den vergleichsweise günstigen Preisen verführen.

 

Ich gebe diesen TAG an alle weiter, die sich angesprochen fühlen.


[Review] Dabur Vatika Enriched Coconut Hair Oil

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Letzten Herbst hat mir mein indischstämmiger Arbeitskollege das Dabur Vatika Enriched Coconut Hair Oil mitgebracht. Nachdem ich bei Nixenhaar das erste Mal von diesem Öl gelesen habe und von ihr dann auf ein ausführliches Review hingewiesen worden bin, wollte ich das Öl auch testen.

Da Produkte von Dabur Vatika oftmals mit Mineralölen und Silikonen versetzt sind – eine Arbeitskollegin wollte das Öl dann ebenfalls haben und wir klapperten einen Mittag lang unzählige indische Läden ab, aber obiges Öl haben wir leider nicht gefunden, dafür umso mehr mit Mineralölen und Silikonen – habe ich sehr genau geschaut, was denn in dieser Flasche drin ist.

INCIs

auf 100ml Kokosöl kommen:

0.10gr Mehndi (Lawsonia inermis)

0.10gr Amla (Emblica officinalis)

0.10gr Harar (Terminalia chebula)

0.10gr Bahera (Terminalia bellirica)

0.30gr Neem (Azadirachta indica)

0.30gr Brahmi (Centella asiatica)

0.10gr Kapur Kachri (Hedychium spicatum)

0.0375ml Dugdha

0.01ml Lemon Oil

0.02ml Rosemary Oil

0.25ml Soya Lecithin

0.17ml Sugandhit Dravyas

Nariyal Tail (Cocos Nucifera)

 

Hui, eine ganz schöne Liste. Das Öl riecht nicht nur nach Kokos, da kommen sehr schnell andere Aromen hervor. Es ist somit rein geruchlich überhaupt nicht mit dem duftenden Kokosöl von Wolkenseifen vergleichbar. Interessanterweise hat das Wolkenseifen Kokosöl bei gleicher Lagerung bereits begonnen fest zu werden, während das Dabur Vatika Öl noch komplett flüssig ist.

Den Duft des Dabur Vatika Enriched Coconut Hair Oils zu beschreiben ist sehr schwierig. Für mich duftet es nicht nach purem Kokosöl, sondern hat neben der durchaus vorhandenen Kokosnote noch einen ganz klaren Zitronenduft sowie eine kräutrige Note. Da ich noch nie an Amla & Co. schnuppern konnte, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ob diese die kräutrige Note ausmachen. Auf jeden Fall empfinde ich den Duft als sehr angenehm, nicht zu dominant und er löst bei mir zum Glück keine Kopfschmerzen aus (da bin ich leider sehr empfindlich).

Das Öl gebe ich in die untersten 15-20cm und das oftmals reichlich (wenn ich die Haare ohnehin im Dutt trage sieht das niemand und das Öl kann in Ruhe einziehen). Nach spätestens 48h sind dann auch die letzten Reste der grosszügigen Portion Öl weggezogen und meine Spitzen sind schwer, gesättigt, durchfeuchtet und glänzend.

Wenn ich das Dabur Vatika Enriched Coconut Hair Oil auf bereits angefeuchtete Haare gebe, ist der Effekt noch etwas schöner, es dauert dann jedoch länger, bis wirklich alles weggezogen ist. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass ich wohl etwas überdosiere, denn wenn die Haare schon feucht sind, sehe ich nicht so gut, wo bereits Öl ist und wo nicht und so kommt die eine oder andere Strähne in den Genuss einer doppelten Dosis.

Die Anwendung erfolgt nach Lust und Laune resp. bei Bedarf. Wie ich schon im Review zum duftenden Kokosöl von Wolkenseifen geschrieben habe, mögen meine Haare Kokosöl nur im Sommer. Ob das daran liegt, dass es da schon bereits im flüssigen Zustand ist und nicht erst geschmolzen werden muss? Oder liegt es daran, dass evtl. im letzten Herbst/Winter noch Silikonrückstände in meinen Haaren waren und das Öl somit gar nicht erst aufgenommen werden konnte? Abschliessend beantworten kann ich diese Fragen rückblickend nicht, ich werde aber im nächsten Winter, der mit Sicherheit kommt, den Test machen und dann anschliessend hier berichten.

Bisher sehe ich keinen grossen Unterschied zwischen dem Dabur Vatika und dem Wolkenseifen Kokosöl. Daher nutze ich einfach nach Lust und Laune mal das eine und mal das andere. Je nachdem auf welchen Duft ich gerade mehr Lust habe. Seht ihr einen Unterschied in der Pflegewirkung zwischen dem Dabur Vatika Enriched Coconut Oil und normalem (denn nichts anderes ist das Wolkenseifen Kokosöl) Kokosöl?

Fazit: ein tolles Produkt, das ich gerne anwende und bei dem ich mich darauf verlassen kann, dass es vollständig einzieht. Auch bei grosszügiger Dosierung zieht das Produkt vollständig weg und hinterlassen wohlgenährte, seidige und gut durchfeuchtete Spitzen. Nachdem das Öl komplett weggezogen ist, sind die Haare null strähnig und sehen überhaupt nicht fettig aus.


[Review] Alverde Zahncreme 5 in 1 Nanaminze

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Wie ihr seht teste ich mich gerade durch das naturkosmetische Angebot an Zahncremes. Obwohl ich mit der Lavera Basis Sensitiv Zahncreme Mint total zufrieden war, wollte ich weitertesten und habe mir veschiedene Zahncremes aus dem NK-Bereich gekauft und werde euch diese nach und nach auf dem Blog vorstellen.

Das sagt DM

Regelmäßiges Putzen mit der alverde Zahncreme 5 in 1 kräftigt das Zahnfleisch, beseitigt Plaque und schützt durch Fluorid wirksam gegen Karies. Milde Putzkörper lösen schonend aber gründlich gefährliche Zahnbeläge, die Hauptursache für Karies, Zahnstein und Parodontose. Wertvolle Kräuterextrakte pflegen und stärken das Zahnfleisch. Mildes Nanaminzöl gibt ein frisches Mundgefühl. Ohne Natriumlaurylsulfat. Enhält Natriumfluorid (1450 ppm F-). Für Kinder unter 6 Jahren nicht geeignet.

Natriumlaurylsulfat (auch Sodium Lauryl Sulfat genannt) ist ein Tensid, welches bei Codecheck in der roten Kategorie „nicht empfehlenswert“ geführt wird. Leider enthält die Zahncreme dennoch ein Tensid aus ebendieser Kategorie, nämlich Sodium Coco-Sulfate. Beim Kauf ist mir dies leider nicht aufgefallen, da bin ich wohl zu sehr vom Label „Naturkosmetik“ ausgegangen und habe die INCIs nicht genau genug studiert – geht euch das manchmal auch so?

Grundsätzlich bin ich mit der Zahncreme zufrieden, die Zähne fühlen sich gereinigt an, es bildet sich viel und standhafter Schaum, der Geschmack ist angenehm minzig, ohne dass die Minze scharf oder allzu dominant wäre. Diesen durchdringend-dominanten Minzegeschmack mag ich je länger je weniger. Umso besser, dass es hier trotz der Bezeichnung Nanaminze nicht der Fall ist.

Mengenmässig brauche ich nicht viel, eine gut erbsengrosse Menge ist ausreichend und so hält die Tube doch über einen längeren Zeitraum. Praktisch finde ich, dass die Zahncreme im DM erhältlich ist, leider kann man dies von der Lavera Basis Sensitiv Zahncreme Minze nicht sagen. Um diese zu bekommen, muss ich immer in ein anderes Geschäft und dies ist auch der Grund, weshalb mir die Alverde Zahncreme ins Körbchen gehüpft ist: ich brauchte dringend Nachschub, jedoch waren die übrigen Geschäfte schon geschlossen.

Fazit: Reinigungswirkung, Geschmack und Konsistenz sind gut, jedoch möchte ich keinen Inhaltsstoff der Kategorie „nicht empfehlenswert“ in meiner Zahncreme haben, wenn es doch genauso gute Alternativen gibt. Ich werde die Alverde Zahncreme 5 in 1 Naneminze noch fertig aufbrauchen (für ein paar Anwendungen reicht sie noch), sie jedoch nicht nachkaufen.


[What’s in my bag…] Festivals

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Nach dem zweitägigen Festival dieses Wochenende (edit: wir sind über Nacht nach Hause gefahren) bot es sich an, meinen ursprünglichen Post zum Thema Festivals und Handtaschen zu aktualisieren. Da ich in den Kommentaren zu entsprechenden Posts immer betone, dass ich die [What’s in my bag…] Beiträge so mag, habe ich die Kategorie hier ebenfalls eingeführt und werde regelmässig dazu posten.

Wenn ich die Bilder so vergleiche, stelle ich fest, dass der Tascheninhalt sehr viel haarlastiger geworden ist. Das verwundert mich nicht weiter, habe ich die ganzen Langhaarforen und die Welt des Haarschmucks doch erst später kennengelernt. Doch zurück um Inhalt meiner Festival-Gürteltasche:

  • Kopfschmerztabletten
  • Ohrstöpsel (hier möchte ich mir gerne richtig gute holen, die einfach die Lautstärke verringern, den Sound jedoch nicht beeinträchtigen. Die Billig-Ohrstöpsel, die beim Eingang gratis abgegeben werden, sind einfach nicht so gut – ohne geht es aber auch nicht).
  • Handy
  • Taschentücher (die ToiToi-Boxen waren die ganze Zeit über super ausgerüstet, somit kamen die nicht zum Zuge)
  • Benecos Lippenpflege
  • Jojobaöl (Spitzenpflege auf der Bank mit Sicht auf die Bühne ist auf schöne Art speziell 🙂 )
  • Schüsslersalz Nr. 7 (nach stundenlangem Stehen machen sich Verspannungen bemerkbar, die ich so prima abfangen kann)
  • Kamm von Kost-Kamm
  • Ersatzhaargummi
  • Haarstab (jeweils ein Acrylstab, denn den teuren Haarschmuck mag ich nicht an ein Festival mitnehmen)
  • Täschchen mit Geld, Bahnabo und ID.

So, das wäre alles gewesen. Ich habe definitiv keine Lust meinen halben Hausrat an ein Festival zu schleppen. Wenn man viel steht, ist eine Handtasche einfach total unbequem und ich bekomme sehr schnell Verspannungen, die dann Kopfschmerzen auslösen. So eine Gürteltasche ist die perfekte Lösung und ich kann sie nur empfehlen! Für Grösse und Gewicht ist sie total geräumig und ich habe quasi die Schultern frei.

Was sonst noch dabei war, jedoch nicht aufs Foto kam, waren das Lavera Sun Sensitive Family Sun-Spray LSF 15 und ein Stohhut, denn am zweiten Tag hatten wir strahlend blauen Himmel mit Sonnenschein. Schattenplätze waren Mangelware und dementsprechend belegt. Ich habe mich morgens eingecremt und dann nochmals, als wir nach einer Stunde Fahrt am Festivalgelände ankamen. Sonnenbrand null und ich habe mich den ganzen Tag einfach wohl gefühlt in meiner Haut. Einmal mehr habe ich festgestellt, dass das Produkt einfach total gut funktioniert, denn normalerweise bekomme ich superschnell Sonnenbrand. Für den Hut war ich ebenfalls sehr dankbar, denn Scheitelsonnenbrand ist etwas vom fiesesten, das es gibt.

Seid ihr Festivalgänger? Was nehmt ihr mit? Lasst ihr die Handtasche auch mal Zuhause?


[Was wurde aus…] Balea Jeden Tag Shampoo Himbeere LE

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Von diesem Shampoo war ich vor einem halben Jahr nicht gerade begeistert, aber doch zufrieden. Und heute? Tja, die erste Flasche ging relativ bald leer, die drei Backups stehen jedoch nach wie vor unangetastet im Schrank.

Weshalb? In der Zwischenzeit habe ich mich eingehend mit dem Thema Inhaltsstoffe auseinandergesetzt und aus diesem Grund benutze ich keine Balea Shampoos mehr. Ich habe mich entschlossen, ein [Was wurde aus…] zu einem LE Produkt zu schreiben, da meine Erkenntnisse auf alle Balea Shampoos (und noch viele mehr) angewendet werden können.

Wichtig: Ich sage nicht, dass Balea Shampoos schlecht sind. Definitiv nicht! Ich habe mich lediglich dazu entschieden, sie nicht mehr zu verwenden.

Also nochmals zurück zum Weshalb. Ich habe nach dem Balea Jeden Tag Shampoo Himbeere das Aubrey Organics GPB Shampoo ausprobiert. Im Gegensatz zu den Balea Shampoos enthält dieses keine Sulfate. Die Sulfate haben mir zwar nie Probleme bereitet, dennoch stellte ich sehr schnell fest: meine Haare fetten massiv weniger schnell nach. Mein Waschrhythmus hat sich quasi von einem Tag auf den anderen verdoppelt. Die milderen Tenside reinigten genausogut und daher stand sehr schnell fest: ab sofort wird nur noch sulfatfrei gewaschen.

Mittlerweile ist auch die Flasche des Aubrey Organics GPB Shampoos leer und ich bin zum Golden Heart Aloe Vera Duschgel (sic!) gewechselt. Auf dieses Produkt wurde ich durch Aschblondines Blog aufmerksam und ich möchte das Produkt nicht mehr missen. Das Duschgel enthält weder Silikone noch Sulfate, Glycerin oder Alkohol – genial oder? Ein separates Review folgt noch.

Fazit: obwohl ich mit dem Balea Jeden Tag Shampoo Himbeere zufrieden war, werde ich es nicht mehr verwenden. Sollte jemand Interesse an dem Shampoo haben, bitte melden! Grundsätzlich sollte sich jeder mit dem Thema Inhaltsstoffe auseinandersetzen und seine persönlichen Entscheidungen treffen. Des weiteren rate ich, die Inhaltsstoffe einzeln wegzulassen, damit sich Kopfhaut und Haare an die neue Situation gewöhnen können. Man kann sich so Schritt für Schritt dem Wunschzustand annähern. Für mich funktionierte diese Methode perfekt und ich hatte bisher nie Probleme bei der Umstellung auf andere Produkte.


[Review] Wolkenseifen duftendes Kokosöl

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Schon vor längerer Zeit ist das duftende Kokosöl von Wolkenseifen hier eingezogen. Während der kalten Jahreszeit stand es im Schrank, denn meine Haare mochten kein Kokosöl. Seit der Sommer aber endgültig hier Einzug gehalten hat, hat sich auch das Verhältnis meiner Haare zu Kokosöl schlagartig verbessert. Waren sie im Winter anschliessend knirschig und fast schon strohig, so sind sie im Sommer wohlgenährt, gesättigt und seidenweich. Seltsam oder?

Bei den hochsommerlichen Temperaturen war auch das Kokosöl flüssig – eine neue Erfahrung, die beinahe in einer Katastrophe geendet hat. Denn daran habe ich natürlich nicht gedacht, als ich es aus dem Schrank gekramt habe. Zum Glück hat es unter dem Deckel einen abdichtenden Einsatz.

Das flüssige Kokosöl habe ich in die Spitzen (sprich ca. in die untersten 10cm) eingearbeitet. Mal direkt auf das trockene Haar oder aber auf das angefeuchtete. Was soll ich sagen, meine Haare scheinen im Sommer Kokosöl zu mögen, nein, zu lieben! Das Öl wird jeweils in Nullkommanix aufgesogen und die Haare sind superweich und null strähnig.

Eine feste Routine für Haaröl habe ich nicht. Wann immer ich das Gefühl habe, meine Spitzen bräuchten etwas Pflege und ich gerade Zeit habe, dann wird geölt. Im Sommer interessanterweise mehr als im vergangenen Winter (weiter zurück reichen meine Erfahrungswerte nicht, da ich vorher einfach nichts für die Haare gemacht habe), kommt das Öl doch 2-3x pro Woche zum Einsatz.

Obwohl ich bisher immer dachte, ich sei so gar nicht Fan von Kokosnussduft (mit der Verbindung von Kokos und Schokolade kann man mich jagen…), liebe ich diesen natürlichen, intensiven und leckeren Duft total. Ich könnte direkt nach dem Ölen in meine Spitzen beissen, so lecker riecht das Kokosöl von Wolkenseifen! Kein Vergleich zum eklig-süsslichen Duft von künstlichem Kokos-Aroma.

Fazit: Pflegewirkung top, Duft göttlich, Haare wohlgenährt, gesättigt und seidenweich – was will man mehr? Sollten eure Haare Kokosöl mögen, greift zu! Das Öl kann selbstverständlich auch zur Hautpflege verwendet werden, da ich im Sommer aber so gut wie gar nicht creme, kann ich zu dieser Anwendungsmöglichkeit noch nicht viel sagen.