[Was wurde aus…] Magic Star von Hercules Sägemann

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Im Oktober 2013 habe ich euch voller Begeisterung vom Magic Star Kamm aus dem Hause Hercules Sägemann berichtet. Nun zogen die Tage ins Land und man fragt sich, was aus diesem hochgelobten Produkt geworden ist. Damals wollte ich ja nichts anderes mehr an meine Haare lassen und war begeistert vom breiten Zinkenabstand – gut zu sehen dank dem Vergleich mit dem Massstab auf dem obigen Bild.

Wie steht es heute um das gute Stück? Manchmal sagen Bilder mehr als 1000 Worte, schaut selbst:

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Der Kamm ist nicht nur täglicher Bestandteil meiner Haarroutine, er hat auch Zuwachs in Form des Magic Mini Stars erhalten. Diese Miniatur-Ausgabe hat problemlos in jedem Kulturbeutel Platz und somit muss ich auch auf Reisen oder bei Kurztrips nicht mehr auf dieses tolle Produkt verzichten. Miniatur-Ausgabe ist an dieser Stelle bloss in Relation zum Original zu verstehen. Der Kamm hat Normalgrösse.

Trotz oder in meinem Fall gerade wegen des grossen Zinkenabstandes werden meine Haare gründlich und schonend entwirrt. In letzter Zeit gibt es zum Glück nicht sehr viel zu entwirren, dennoch gleitet ein grobzinkiger Kamm bei mir wesentlich leichter durchs Haar, als ein Kamm mit handelsüblichem Zinkenabstand. Letzter richtet mehr Schaden in Form von riesigen Knoten an, als dass er irgendwie hilft. Umso dankbarer bin ich, dass mir Wuscheline, die von den Magic Stars ebenfalls sehr angetan ist, zu einem Treffen den Magic Mini Star mitgebracht hat – nochmals herzlichen Dank an dieser Stelle!

Ich habe zwar meine anderen Kämme nach wie vor in Reichweite, doch sie kommen nur alle paar Monate zum Einsatz. Die beiden Magic Stars haben sich tatsächlich als magische Helferlein entpuppt und sind zu Stars meiner Kämmesammlung avanciert. Ich sehe immer eine Bestätigung darin, wenn ein Produkt auch ein halbes Jahr später noch fester Bestandteil einer Routine ist. Oft genug schlägt die erste Begeisterung in Ernüchterung um und das damals so gehypte und mit Begeisterungsstürmen versehene Produkt wird nicht mehr beachtet. Umso schöner ist es, wenn sich ein positiv reviewtes Produkt tatsächlich bei den Favoriten etabliert und auch ein halbes Jahr später täglich verwendet wird.

Fazit: Bei welligen bis lockigen Haaren kann ich euch diesen Kamm wärmstens empfehlen. Trotz des groben Zinkenabstandes werden die Haare gründlich entwirrt und ordentlich gekämmt. Der Magic Star ist bei Müller und somit quasi flächendeckend erhältlich. Der Magic Mini Star müsste übers Netz bezogen werden, da wäre mir jetzt keine Verkaufsstelle bekannt.

Was ist euer Lieblingskamm? Oder mögt ihr lieber Bürsten? Interessiert euch ein Post zu meiner Kammsammlung?

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21 Kommentare on “[Was wurde aus…] Magic Star von Hercules Sägemann”

  1. sabrina sagt:

    Hallo Anja,

    Meinst du, der Kamm wäre was für sehr dünnes (aber viele) Haare?
    Grüße, Sabi

    • anitaswelt sagt:

      Hallo Sabi
      schwierig zu sagen, da ich Deine Haare leider nicht kenne. Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass der Kamm eher für welliges und lockiges Haar, denn für glattes geeignet ist. Die Dicke der Haare ist da meines Erachtens zweitrangig. Was hast Du denn für eine Haarstruktur?
      LG
      Anita

  2. Ahdri sagt:

    Glaube für sehr dünnes Haar ist er nix. Ich hab auch ziemlich feines Haar und fand ihn, als ich ihn bei einem LHn Treffen getestet hatte, viel zu groß und den Abstand zwischen den Zinken zu breit.

    • anitaswelt sagt:

      Das ist gut möglich. Vielleicht wäre am ehesten noch der Mini geeignet.

      Ob er generell geeignet ist, würde ich von der Haarstruktur und nicht von der Haardicke abhängig machen. Je welliger/lockiger, desto eher ist er geeignet. Letzten Endes ist es aber von den jeweiligen Haaren abhängig und auch davon, ob man sich mit dem Kamm wohlfühlt oder nicht. Ein generelles Rezept gibt es leider nicht.
      Du bringst mich aber auf einen guten Gedanken, an ein LHN Treffen könnte man ja auch „Werkzeug“ mitnehmen und nicht immer „nur“ Haarschmuck. Danke für diesen Input!

  3. Ahdri sagt:

    Gern 🙂 Ich muss gestehen, ich hab als Erstes an meine aalglatten Haare gedacht, an feine lockige / wellige, gar nicht…

  4. Silberblut sagt:

    Ich habe den Magic Star auch. Aber irgendwie benutze ich ihn kaum…
    Ich komme vom Tangle Teezer nicht weg, aber ich bin damit ich sehr zufrieden.

    Ich hatte mal einen tollen Hornkamm von meiner Mutter, mit DEM kam ich zurecht. Leider sind Zinken abgebrochen und ich hab seit dem nie wieder einen Kamm gefunden, mit dem ich wirklich „zurecht“ komme. Vor allem was das Handling angeht… Und die Haptik.
    Und das Gefühl, wenn der Kamm durch die Haare gleitet, das war auch nie toll….
    Dabei hätte ich gern wieder einen Kamm.. 😦

    Sollte also jemand an einem Magic Star interesse haben, darf man mich gerne Kontaktieren 😉

    • anitaswelt sagt:

      Was genau gefällt Dir denn nicht am Magic Star?
      Einen Tangle Teezer habe ich noch nicht. Ich bekomme demnächst einen (in süssem Shaun das Schaf Design), den ich aber nur für die Zopfquaste nutze. Die wurde hammerseidig, als ich den mal ausprobieren durfte. Fürs ganze Haar ist er aber eher nichts, da bleibe ich meinem Herkules treu 😉
      Ich hoffe, dass Du irgendwann mal wieder einen passenden Hornkamm findest. Es ist immer doof, wenn etwas so tolles kaputt geht und man danach keinen Ersatz mehr findet 😦 da ich ohnehin ein Riesenschussel bin, kaufe ich mir gar nicht erst einen Hornkamm. Holz ist schon gefärdet genug und ging hier auch schon zu Bruch…

      • Silberblut sagt:

        Ich kanns gar nicht so genau beschreiben… vielleicht das Gefühl vom Kamm auf der Kopfhaut. Und das Gefühl an den Haarwurzeln, wenn ich mich damit Kämme. Das ziept nicht, ist aber irgendwie unangenehm.
        Vielleicht sind meine Haare auch zu dünn für so einen Monsterkamm 😉

      • anitaswelt sagt:

        Oder das Material ist nicht das richtige für Dich. Das können leider sehr viele Faktoren sein.
        Ich kann leider nicht weiterhelfen, denn ich kämme meine Haare immer ohne, dass die Kopfhaut grossartig mit einbezogen wird. Irgendwie hat sich das schon seit ich klein bin eingependelt, meine Kopfhaut wird am liebsten komplett in Ruhe gelassen – keine Ahnung, warum das so ist.

  5. Ginni sagt:

    Obwohl ich sehr dünnes, kurzes Haar habe, habe ich tatsächlich auch einen eher grobzinkigen Kamm. Diesen benutze ich nach der Haarwäsche sehr gerne, da er das Haar schön trennt und auflockert, dann ist es nicht mehr so angeklatscht. Meine Bürste mit Naturborsten zB macht das Haar direkt nach der Wäsche sehr platt, da mag ich den Kamm sehr viel lieber.
    Abends benutze ich dann die Bürste lieber, da sie besser zB die Reste des Haargels rauskämmt.

    • anitaswelt sagt:

      Hast Du eher glatte, wellige oder lockige Haare?
      Oh ja, das kenne ich. Meine Wildschweinborstenbürste macht die Haare sowas von platt, so dass ich sie nur im Notfall, wenn ich die Wäsche noch um einen Tag rauszögern will/muss, verwende.
      Stimmt, Produkt auskämmen geht mit einem richtig groben Kamm natürlich nicht, da ist eine Bürste dann schon eher geeignet. Je nachdem, was man machen möchte, verwendet man ein anderes Produkt.

  6. Julie sagt:

    Eindeutig pro Post zur Kammsammlung! Ich muss gestehen, ich habe grobzinkigen Horn- bzw. Horneinsatzkämmen mein Herz geschenkt und bislang nicht wieder zu Bürsten oder Plastikkämmen zurückgeschaut.. im Moment verwende ich ein Modell von Ebay, das erstaunlicherweise weitaus besser als das Vorgängermodell von Lebaolong verarbeitet ist und bin happy. 😀 Ist auch schon ein paar mal runtergefallen, ohne das was passiert ist.. Bürsten haben meine Wellenstruktur immer unnötig zerstört, der Kamm hingegen erhält sie und gegen Ende des Waschzyklus verteilt das Horn das Sebum auch besser in meinen Haaren, sodass der Ansatz „entlastet“ wird.

    • anitaswelt sagt:

      Alles klar, dann werd ich das sicher bald umsetzen 🙂 danke für Deinen Input!
      Dein Hornkamm klingt ja auch spannend. Ich hab ja immer so irre Angst, die zu zerdeppern…
      Was für einen Zinkenabstand hat der denn? Bisher nehme ich zum Sebum verteilen immer meine WBB.

      • Julie sagt:

        Der hat ganz klassische 5 cm Zinkenabstand – mit feineren Kämmen komm ich nicht zurecht. ^^ An WBB hab ich mich noch nicht herangetraut, weil meine Haare splissanfällig sind. Ich glaube, die Bruchfestigkeit bei Horneinsatzkämmen hängt immer davon ab, wie gut Holz – und Hornteil miteinander verbunden sind.. bei meinem Lebaolong, der auch schon einen Zinken verloren hat, ist der Keil des Horns in das Holz gerade mal 3 mm lang, bei meinem neueren gute 7 mm.

      • anitaswelt sagt:

        5cm Zinkenabstand? Das wäre ja riesig! Oder meinst Du vielleicht 5mm?
        Die WBB benutze ich auch nur in Ausnahmefällen. Ich kann zwar nicht sagen, ob sie für mehr Spliss sorgt, habe jedoch den Eindruck, dass sie meinen Haaren nicht wirklich guttut.

  7. Der Kamm macht einen guten Eindruck; muss ich mir jetzt auch mal einen kaufen, habe nur einen und den finde ich irgendwie nicht so gut und verwende mehr Bürsten aktuell. Danke für den schönen Bericht dazu.

  8. Malte sagt:

    so einen ähnlichen Kamm habe ich auch – bin aber damit nicht zufrieden.

    • anitaswelt sagt:

      Ach schade, was gefällt Dir denn an Deinem nicht?

    • Malte sagt:

      wie schon in einem anderen blog-Eintrag erwähnt ich konnte dies mit der Ebelin-Massagebürste lösen, die Du empfohlen hast, seitdem habe ich das Problem augenscheinlich nicht mehr. Bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Gumminoppenmassagenbürste von ebelin, die ich bei dm gekauft habe nach Lektüre Deines Eintrages hierzu.


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