[Review] Martina Gebhardt Eye Care

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Diesen Winter hatte ich vermehrt Probleme mit der Haut unterhalb des Brauenbogens. Jeweils morgens ist sie regelrecht abgeplatzt und die vielen Hautschüppchen sahen nicht gerade gut aus… Dazu kam trockene, schuppige Haut im Bereich der Augenbrauen – ebenfalls nicht gerade prickelnd. Letzteres könnte ggf. in der Familie liegen, kämpft doch mein Vater schon seit längerer Zeit mit ähnlichen Problemen. Was tun?

Eine Creme musste her und zwar möglichst bald. Auf diversen Blogs habe ich schon einige Beiträge zu verschiedenen Produkten aus dem Hause Martina Gebhardt gelesen und die Kleingrössen der Sheabutter Serie sind vor einiger Zeit bereits hier eingezogen. Was läge näher als die Augencreme dieser Marke einmal genauer anzuschauen?

Gesagt getan und im Bioladen meines Vertrauens in Lörrach kaufte ich mangels Kleingrössen/Pröbchen das Fullsize der Eye Care. Die Augencreme kommt in einem hochwertigen Glastiegel mit Schraubverschluss daher und enthält 15ml. An Inhaltsstoffen hat die Creme folgendes zu bieten:

Inhalt: Wasser, Olivenöl°, Avocadoöl*, Wollwachs, Rosenhydrolat°, Orangenhydrolat*, Bienenwachs°, Sheabutter*,Kakaobutter°, Vita- min E, Spagyrische Essenz (von Rose°, Gold, Silber, Sulfat).

Aufgrund des Woll- und des Bienenwachses ist die Augencreme leider NICHT vegan.

Ich verwende die Martina Gebhardt Eye Care jeweils morgens und trage eine kleine Menge auf den Bereich unterhalb des Brauenbogens  auf und ziehe sie hoch bis zu den Brauen selbst. So kommen als angenehmer Nebeneffekt die Brauen auch gleich etwas in Form. Die Creme ist sehr reichhaltig und dazu extrem ergiebig. Egal wie wenig man nimmt, man hat immer etwas übrig. Diesen „Überschuss“ verteile ich ich dann auch unterhalb der Augen. Dort habe ich wenig bis keine Probleme mit Trockenheit, etwas extra Pflege kann jedoch auch nicht schaden.

Die Creme habe ich seit ein paar Wochen in Gebrauch und ich bin sehr angetan. Die extrem trockenen, schuppigen Stellen hat sie prima im Griff und ich vertrage die Creme sehr gut. Dazu ist sie so gut wie unbeduftet. Gerade in Nasennähe mag ich zu starke Düfte überhaupt nicht und wem das ebenfalls wichtig ist, dem rate ich, die Martina Gebhardt Eye Care genauer anzuschauen!

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Ich empfinde die Creme als äusserst reichhaltig und somit gerade richtig. Wenn ich sie in der Brauenregion und etwas unterhalb auftrage, zieht sie rasch ein und verschwindet auch. Der Rest, den ich unterhalb des Auges auftrage, glänzt anschliessend schon ziemlich extrem. Dies kann ich dank meiner Brille sehr gut kaschieren, jedoch muss an dieser Stelle auch festgehalten werden, dass die Creme mit der Zeit restlos wegzieht. Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass jemand, der anschliessend gleich Concealer auftragen möchte, doch etwas mehr Geduld beweisen muss – oder aber, dass sich die Creme als DIE Unterlage für Concealer entpuppen könnte – ich habs noch nicht ausprobiert. Für mich selbst würde ich eher auf letzteres tippen, da ich bisher noch keinen Concealer gefunden habe, der nicht fies in die Fältchen gekrochen wäre.

Für auf Reisen kann ich euch übrigens die Pröbchensachets wärmstens ans Herz legen. Diese enthalten 2ml, was an und für sich nach wenig klingt, jedoch extrem ergiebig ist. Entweder ihr nutzt das Produkt direkt aus dem Sachet, wer jedoch auf einer Rundreise ist und entsprechend des öftern disloziert, dem empfehle ich, die Creme in ein kleines Pöttchen mit Schraubdeckel – z.B. erhältlich im DM – umzufüllen.

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Fazit: Die Martina Gebhardt Eye Care hat sich in meiner morgendlichen Gesichtspflegeroutine fest etabliert und ich möchte diese Augencreme – die im übrigen meine allererste ist – nicht mehr missen. Gerade für diese fiesen trockenen Stellen ist sie super geeignet und pflegt extrem gut. Obwohl ich die Creme seit ein paar Wochen täglich nutze, ist das Pöttchen noch so gut wie voll. Ich bin gespannt, wie lange sie halten wird und werde entsprechend auf dem Blog berichten.

Kennt ihr die Eye Care oder sonstige Martina Gebhardt Produkte? Was ist eure Lieblings-Augencreme? Nutzt ihr überhaupt welche?

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17 Kommentare on “[Review] Martina Gebhardt Eye Care”

  1. Silberblut sagt:

    Ich habe den Augenbalsam von Dr. Hauschka.
    Der ist ganz toll! Nur finde ich das Tiegelchen etwas doof… meine nächste Augencreme kommt wohl wieder aus der Tube.
    Das ist einfach hygienischer und die Creme ist leichter zu entnehmen+dosieren.

    Ich hatte schon diverse Augencremes. Anfangs von Balea, dann Alverde…
    Aber keine hat mich richtig froh gemacht. Der Balsam ist die erste Augencreme, die mir wirklich gut gefällt 🙂

    • anitaswelt sagt:

      Stimmt, Tiegelchen sind nicht wirklich praktisch – vor allem nicht auf Reisen.
      Deocreme sei Dank ist nach dem Auftragen ohnehin Händewaschen angesagt, da geht das mit dem Tiegelchen in Ordnung, aber ich kann die Bedenken durchaus nachvollziehen.

      Gibts von dem Dr. Hauschka Augenbalsam eine Kleingrösse?

      • Silberblut sagt:

        Ich glaube nicht… Zumindest hab ich keine entdeckt, daher hab ich gleich den „großen“ Topf gekauft…

        Früher hatte ich fast nur Tigelchen, aber seit ich im Labor arbeite bin ich irgendwie ein bisschen Keimparanoid… 😉

      • anitaswelt sagt:

        Ach schade, ich mag Probiergrössen gerade bei höherpreisiger Naturkosmetik. Es ist halt jeweils sehr schwer vorherzusagen, ob die Haut etwas mag oder nicht.

        Das glaub ich Dir aufs Wort! Ich bin froh, weiss ich nicht alles, was ich wissen könnte 😉 da betreib ich für einmal gerne Vogel-Strauss-Politik 😉

  2. Ja; nutze ich…also Augencreme 😉 Die Eye Care bekomme ich immer als „Packung“ während die angerührte MG Maske meiner Komsetikerin einwirkt. Finde ich sehr angenehm, für den täglichen Gebrauch ist sie mir zu reichhaltig (mittel Sachet auch schon getestet). Ich meine bemerkt zu haben, dass meine Augenbrauen immer dann trocken sind, wenn es auch meine Kopfhaut ist (sehr beruhigend, dass nicht nur ich mit diesem komischen Problem zu tun habe^^), ansonsten habe ich allerdings keine schuppigen Stellen um die Augen. Ich finde die i+m Freistil Augencreme von den Inhaltsstoffen großartig, benutze eine Augencreme aber vor allem wegen des kühlenden Effekts und den bietet sie eben leider nicht. Deshalb bleibe ich da konventionell und benutze das Balea Gel.

    • anitaswelt sagt:

      Uiiii, eine MG-Kosmetikerin, das ist ja klasse! Sowas hätte ich auch gerne 😉

      Ich bin auch froh, dass es noch mehr mit diesem Problem zu geben scheint 😉 den Zusammenhang mit der Kopfhaut hätte ich so jetzt noch nicht festgestellt, da muss ich mich mal drauf achten, danke für den Hinweis!

  3. Ich nutze gar keine Augenpflege. Um die Augen herum und auch drauf kommt bei mir auch die normale Gesichtspflege. In dem Bereich habe ich allerdings auch nie wirklich mit Trockenheit zu kämpfen.
    Die MG Cream ist ja selbst auch so fettig. Wenn die beim Schminken noch nicht ganz weg gezogen ist, dann gehe ich da mit einem Tuch oder den Händen sanft drüber um den Rest abzunehmen. Dann kann ich mich auch ohne Probleme schminken. 🙂
    Ich denke bei den Augen sollte das auch ähnlich möglich sein. 🙂

  4. Ich habe immer so doofe Schüppchen an meinen Nasenflügeln oder zwischen den Augenbrauen… Der Rest meines Gesichts ist aber sonst eher fettig.
    Normalerweise benutze ich nur Hauschka Gesichtswaschmilch und das Gesichtswasser und für mich ist es genau die benötigte Pflege. Bloss diese blöden Schuppen… Wenn ich punktuell mit Cremes nachhelfe (Quitten oder Melisse), hilft es nur akut, aber sie kommen sicher wieder 😦
    Meinst du, die Creme wäre etwas dagegen? Oder kommen bei dir die Schüppchen auch wieder, wenn du MG Creme nicht benutzt?

    Liebe Grüsse
    Anja

    • anitaswelt sagt:

      Du hast eben perfekt geschrieben wie es mir geht. Ich hab genau dieselben Probleme.
      Die Schüppchen kommen wieder, wenn ich die Creme nicht mehr benutze, es dauert aber etwas. Ohne würde es einfach fürchterlich ausschauen. Dazu habe ich den Eindruck, dass sie temperatur- und hormonell bedingt sind.

      • Schade, doch kein Wundermittel 😉 Aber es stimmt, ich habe sie nicht durchgehend, aber bis jetzt habe ich kein „Muster“ erkannt. Lustigerweise scheint es meiner Haut aber allgemein im Winter besser zu gehen 🙂 Falls dir die Creme im Sommer zu reichhaltig ist, kann ich dir Quittencreme oder die Melissencreme von Dr. Hauschka empfehlen. Die mit Quitte ist auch reichhaltiger, die Melisse sehr leicht und angenehm. Vielleicht kannst du sie ja an einem Counter ausprobieren.
        Tja und uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als fleissig zu cremen… kleiner Trost zumindest, dass wir nicht alleine sind 😉

      • anitaswelt sagt:

        Wenn man wüsste, worans konkret liegt, könnten wir etwas dagegen tun *seufz* so hilft ja wirklich nur cremen, cremen, cremen oder wies meine Oma so schön sagte: Schmieren und salben hilft allenthalben 😉

        Ah ja, die beiden Cremes hab ich auch schon getestet, von der Melissencreme bekam ich fieseste Unterlagerungen, die ist definitiv raus. Die Quittencreme müsste ich mal ausprobieren, das wäre in der Tat einen Versuch wert – danke Dir für diesen Input!

        Stimmt, das ist wirklich sehr tröstlich. Selbst am Wochenende, wo ich normalerweise eher pflegefaul bin, verträgts keine Cremepause. Wobei ich hier fairerweise anfügen muss, dass wir eher Flüssigkalk denn Wasser haben und meine Haut das leider sehr schlecht verträgt. Wenn ich mich nach dem Duschen nicht innert Minuten eincreme, dann schaut mein Gesicht superschlimm aus 😦

  5. Ginni sagt:

    Die Augencreme hatte ich auch einmal. Ich fand sie zu Beginn sehr gut, mit der Zeit war sie mir dann aber zu reichhaltig und auch zu fettig. Derzeit benutze ich die Augencreme von CD mit Wasserlilie. Die habe ich mir zwar nicht selber gekauft, sondern geschenkt bekommen, finde sie aber ganz gut. Zu Beginn war ich skeptisch (ist ja keine NK), da ich die INCIs aber vertretbar finde und ich sie schon gar nicht wegschmeißen wollte, habe ich ihr eine Chance gegeben. Bin also erst einmal versorgt mit Augencreme 😀

  6. diealex sagt:

    Die Augencreme will ich auch noch testen. Seufz, ich brauche wohl mehr Augen…
    Übrigens, ‚disloziert‘ – ist das wieder so ein schweizerischer Ausdruck? Ich kann mir zwar vorstellen, was es heißt, habe ich aber noch nie gehört!
    Viele Grüße,
    die Alex

    • anitaswelt sagt:

      Hihi, am Schluss bist Du Argus 😉

      Hmmm, gute Frage, ich hätte jetzt nein gesagt, hab aber mal noch Onkel Google befragt und siehe da, dislozieren wird als sog. Helvetismus und somit als typisch schweizerischer Ausdruck eingestuft. Wieder was gelernt 🙂 Dislozieren heisst soviel wie den Wohnort wechseln oder übersiedeln.

  7. Ich habe mir gerade erst zwei Kleingrößen von MG bestellt, einmal die Propoliscreme und die Shealotion. Letztere ist wohl etwas zu leicht, aber ich mag die Incis und die Verpackung von MG unheimlich gern, so dass ich mich sicher nach und nach mal durchtesten werde. Die Augencreme kommt aber wohl erst später, es reizt mich einfach zu viel anderes 😉

    • anitaswelt sagt:

      Oh ja, das MG Sortiment ist echt interessant. Ich habe einen ganzen Stapel Pröbchen gekauft und nun fehlt mir nur noch die Salvia Maske. Da hätte ich gerne die Kleingrösse, doch leider gabs die Maske im Bioladen meines Vertrauens nicht 😦


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