[GoGreen] Wiederverwendbare Abschminkpads

Auch wenn ich die [GoGreen] Kategorie ein Jahr lang sträflich vernachlässigt habe, ist doch einiges gegangen – bisher hat es einfach noch nichts davon auf den Blog geschafft. Doch nun gibt es einen neuen Post und den guten Vorsatz, öfter etwas in dieser Kategorie zu schreiben.

Seit längerem denke ich viel über eine nachhaltigere Lebensweise nach. Das kann nun natürlich alles oder nichts heissen und doch kann jede/r dazu beitragen. Eines der Themen, die mich schon seit längerem beschäftigen, ist das Thema Abfall. Wir produzieren regelrechte Abfallberge und ich versuche diese zu reduzieren.

Alles auf einmal zu verbessern versuchen, führt meiner Erfahrung nach zu blindem Aktionismus und dieser ist definitiv nicht nachhaltig. Somit habe ich mich entschieden, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Da, wo mich ein Produkt überzeugt, wird umgestellt. Langsam, stetig, eins nach dem andern. Den Anfang auf dem Blog macht das folgende Produkt:

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Im Titel habe ich sie „wiederverwendbare Abschminkpads“ genannt. Im Grunde genommen sind sie einfach ein Ersatz für die Wattepads, die wir Frauen doch oftmals in grösseren Mengen verbrauchen. Hier wollte ich Abfall vermeiden, habe mich nach Alternativen umgeschaut und wurde schliesslich auf Etsy fündig. Die beiden Pads sind jeweils eines von zehn Stück. Es gibt sie in verschiedenen Farben, uni oder gemustert. Ich habe mir für ein hübsches gezacktes Grün sowie für blaue und weisse Sternchen entschieden. Es sollten helle Farben sein, damit ich auch prüfen kann, wie gut die Reinigung war.

Die gebrauchten Pads kommen anschliessend in ein kleines Wäschesäckchen und werden mit der normalen Wäsche mitgewaschen. Anschliessend lege ich sie auf dem Badewannenrand zum Trocknen aus und schon sind sie wieder einsatzbereit.

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An dieser Stelle bitte ich jede Leserin kurz innezuhalten und nachzurechnen wieviele Wattepads in einer Woche/Monat/Jahr zusammenkommen und wie gross dieser Abfallberg ist. Letzten Endes muss jede diesen Entscheid selber fällen, doch oft ist man sich nicht bewusst, wie gross die Abfallberge sind. Dazu weiss man vielfach nicht, dass es Alternativen gibt. Ich habe die wiederverwendbaren Abschminkpads entdeckt und mich bewusst dafür entschieden.

Die Pads sind gut verarbeitet, superweich, flauschig und funktionieren bei mir gleich gut wie die normalen Wattepads. Das Sammeln im Wäschenetz, das Waschen und anschliessende Trocknen stören mich nicht und geben auch nicht soooo viel Mehraufwand. Dazu finde ich die Aufbewahrung platzsparender und schöner anzusehen als diese langen Wattepadrollen:

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Das hübsche Glas ist von IKEA und passt perfekt in mein Badezimmerschränkchen. Die verschiedenen Prints gefallen mir total gut und peppen das ganze auf. Ich mags definitiv lieber bunt als weiss.

Noch kurz zu den „technischen Daten“ der Pads: sie haben einen Durchmesser von ca. 6.5cm und bestehen aus zwei Lagen Baumwollflannell. Von der Naht spüre ich nichts im Gesicht, ich rubbel aber auch nicht superheftig. Das Pad ist gross genug, so dass man bei sehr empfindlichen Stellen gut nach innen ausweichen kann. Zum erwähnten Etsy Shop gehts hier lang. Ich habe meine beiden Sets dort gekauft und war sehr zufrieden mit Lieferung und Verpackung sowie den fairen Portokosten.

Ich verwende diese Pads ausschliesslich zum Abschminken. Für das Entfernen von Nagellack nehme ich weiterhin Wattepads, da sich die wiederverwendbaren hierfür nicht eignen. Ich habe es zwar nicht explizit ausprobiert, gehe jedoch davon aus, dass sich der Nagellack nicht auswaschen lässt. Dazu kommt, dass ich Pads mit Nagellackfarbe sowie Nagellackentferner drauf nicht mit der restlichen Wäsche zusammen waschen möchte. Ich kann nicht abschätzen, was insbesondere der Nagellackentferner bei der Wäsche anrichten könnte und rate somit ausdrücklich davon ab!

Fazit: Ich habe für mich ein tolles funktionierendes Produkt entdeckt, mit dem ich meinen Abfallberg reduzieren kann. Durch die Wiederverwendbarkeit haben Abschminkpads eine lange Lebendsauer. Die verschiedenen Farben und Muster bringen Pep ins Badezimmer und ich freue mich jeweils total, wenn ich zu diesem Produkt greife.

Kennt ihr wiederverwendbare Abschminkpads? Welche wiederverwendbaren Produkte nutzt ihr? Wie steht ihr generell zu solchen Produkten?

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38 Kommentare on “[GoGreen] Wiederverwendbare Abschminkpads”

  1. ginni sagt:

    Also ich kenne diese Pads, bin mir aber noch unsicher, wie ich sie finden soll. Ausprobiert habe ich sie bisher noch nicht… ich hätte ca. einmal pro Woche die Möglichkeit, sie zu waschen, derzeit brauche ich von den normalen Abschminkpads 2 Stk. am Tag. Natürlich sind das Müllberge, ich denke, dass ich mir vielleicht erst einmal zwei Stk. zum ausprobieren kaufe, ob mir Anwendung und Ergebnis zusagen.

    Im Bad-Bereich fällt mir jetzt ehrlich gesagt nichts auf Anhieb ein, was wiederverwendbar wäre. Aber ich glaube, dass gerade hier eben die Wattepads auch den Großteil an Müll ausmachen. In der Küche versuchen wie, Müll zu vermeiden, zB kaufen wir keine Einweg-Flaschen, ich nehme immer meine wiederauffüllbare Flasche mit auf Arbeit und keine kleinen Wasserflaschen mehr. Leider sind ja die ganzen Lebensmittel häufig in Plastik verpackt, egal ob nun Bio oder nicht. Ich würde gerne einmal diesen Laden testen, der ohne Produktverpackungen auskommt, irgendwo (Berlin?) hatte ja jetzt vor kurzem einer eröffnet, glaub ich. Aber Berlin ist natürlich viel zu weit… aber die Idee ist schon ganz gut, finde ich.

    • anitaswelt sagt:

      Ich finde es sehr sinnvoll, zuerst auszuprobieren, ob die Pads Dir zusagen und erst dann „gross“ einzukaufen. Manchmal brauchts mehr als einen Anlauf, um das richtige Produkt zu finden.
      Anschliessend kannst Du ja hochrechnen und eine „Sicherheitsmarge“ einbauen und dann gehts los 🙂

      Es gibt schon noch das eine oder andere, da ich jedoch noch in der Testphase bin, werde ich noch nicht zu viel verraten – in der [GoGreen] Kategorie werde ich sicher berichten!

  2. Anni sagt:

    Hab eben deinen Beitrag gelesen und bin begeistert von den Wiederverwendbaren Abschminkpads. Zum Nagellack entfernen nehme ich Stoffreste (meißt ein altes T-Shirt, das auch nicht mehr für eine Kleiderspende geeignet ist), diese kann ich mehrmals verwenden und danach wegschmeißen.
    Lg Anni

  3. Blacky sagt:

    Bisher verbrauche ich pro Tag zwei Wattepads – zur morgendlichen Reinigung und zum Abschminken des (wasserfesten) Mascara. Aber ich bin jedes Mal angenervt, wenn ich merke, dass ich wieder zum dm muss, um mir welche nachzukaufen.
    Gut, Wattepads kosten jetzt nicht die Welt (ca. 3,– € pro Jahr). Aber Recht hast du schon. Übers Jahr kommt da schon ein kleiner Berg an Müll zusammen, der nicht sein muss. Und ich weiß auch gar nicht, ob man die Wattepads überhaupt recyclen kann. So gesehen sind die wiederverwertbaren Pads schon sehr gut.

    Was ich mich fragen, wie reagiert die Wäsche, wenn ich die Pads, mit denen ich meinen wasserfesten Mascara entfernt habe, mitwasche? Bei schwarzer Kleidung mag ja nicht passieren, aber sonst … Da bin ich mir unsicher, ob das Waschmittel das rauskriegt und die Wäsche unbeschadet bleibt.

    • anitaswelt sagt:

      Das ist eine gute Frage! Leider benutze ich keine wasserfeste Mascara. Die Pads, mit denen ich normale schwarze Mascara entfernt habe, habe ich in der normalen Wäsche – allerdings ist da der grösste Teil schwarz, aber ich schmeisse auch andere Farben mit rein – mitgewaschen und da habe ich keine Spuren gesehen. Leider keine sehr hilfreiche Antwort 😦

  4. ulli ks sagt:

    Ich benutze schon länger keine Abschminktücher.
    Einerseits gefällt ir natürlich der Gedanke, weniger Müll zu produzieren, andererseits reizt die Abschminkpozedur mit Pads meine Augenpartie. Ich habe mich daher schon vor einer Weile nach Produkten zum Abschminken und Reinigen umgesehen, bei denen ich keine Pads benötige.

    Ich habe den Beitrag verlinkt, wenn man auf meinen Namen klickt…

    Leider ist nur ein Naturprodukt dabei,da für mich die Funktionalität im Vordergrund steht.
    Von der Zusammensetzung ist die Cleansing Butter von TBS noch am besten. Der Cleansing Foam von Kiko am wenigsten.
    Es gibt auch einen Reinigungsschaum von Alverde (Limette Apfel), den ich aus meiner Sicht leider nicht empfehlen kann. Er riecht extrem künstlich und trocknet die Haut aus…

    Im Letzten Schritt des Abschminkens hat scih mittlerweile die Anwendung von einem Mikrofaser Abschminktuches von Aldi (Hofer bei uns in Österreich) etabliert. Oft bleiben bei mir unterm Auge trotz gründlicher Reinigung Mascara und Eyeliner Reste übrig. Diese wische ich mit dem angefeuchteten Tuch von Ombia ab.
    Diese Tücher gab es vor ziemlich genau einem Jahr um knap 5€ für 6 Stück.
    Ab dem 12.6. gibt es sie wieder bei Hofer Österreich und ich werde mir bestimmt wieder welche holen 🙂

    Pfu, da hab ich mich aber ausgelassen…
    Wie du siehst ist das Thema Reinigung ein sehr wichtiges für mich 😉

    Deine Pads sind natürlich wesentlich schicker 🙂

    Lieben Gruß,
    ulli ks

    • anitaswelt sagt:

      Liebe ulli ks

      herzlichen Dank für Deinen langen Kommentar inklusive Link! Den Beitrag habe ich mir natürlich gleich angeschaut!

      Was eine gute Freundin zum Abschminken „ohne alles“ verwendet, ist Kokosöl. Das kriegt ziemlich viel runter, ich weiss jetzt gerade nicht, ob wasserfeste Sachen dabei waren. Da es sich aber um ein Bühnenmakeup handelte, war es aber nichts, was sich so ganz einfach entfernen lässt. Vielleicht wäre das noch einen Versuch wert?

      Das Mikrofaser Abschminktuch klingt auch sehr interessant, das werde ich mir sicher auch mal anschauen, auch wenn ich dank meinen Abschminkpads ja nicht wirklich weiter Bedarf habe. Gucken kostet ja nichts 😉

      Es ist schön zu lesen, dass Du Dir so viele Gedanken zu diesem Thema machst!

      LG
      Anita

      • ulli ks sagt:

        Gern geschehen!
        Ach ja, Kokosöl habe ich auch schon probiert und ich muss sagen, die Cleansing Butte hat ja schon eher ein öliges Finish, wonach ich auch immer ein 2. Produkt benutze, aber Kokosöl ist mir dann doch eine Stufe zu heftig…
        😉

      • anitaswelt sagt:

        Ja, es ist natürlich eine sehr ölige Angelegenheit das stimmt. Da ich zudem die fettfreie Nachtpflege für mich entdeckt habe, fällt es hier leider ausser Rang und Traktanden, auch wenn es superpflegend ist.

      • ulli ks sagt:

        Liebe Anita!
        Ich mag deinen Blog gerne und deshalb habe ich dich für den Liebsten Blog Award nominiert und würde mich freuen, wenn du teilnimmst.
        Solltest du grundsätzlich keine Freude an solchen TAGs haben, dann ignoriere es bitte 😉
        http://ulliks.blogspot.co.at/2014/06/liebster-blog-award-tag.html
        Lieben Gruß und schönen Abend!
        ulli ks

  5. Tiny sagt:

    oh super 🙂 ich hab mir vor nem halben Jahr auch welche selber genäht und finde sie ganz toll!

  6. Joy sagt:

    Also mich stört mein Wattepad-Verbrauch auch seit einiger Zeit; allerdings verzeiht meine Haut es nicht, wenn Make-Up-Reste drauf bleiben. Dass du uns hier eine vergleichbar gründliche Alternative vorstellst, finde ich daher klasse! Danke dafür! 🙂
    Eine Frage habe ich aber noch: Was ist denn die Hersteller-Empfehlung zwecks Waschtemperatur bzw. bei wie viel Grad wäschst du die Pads?

  7. Kati sagt:

    Ich habe mir seit kurzem auch so ein einzelnes Pad zugelegt und finde es sehr angenehm 🙂 Allerdings ist eines natürlich zu wenig.
    Magst du verraten, woher deine sind? Ich habe keinen Link entdeckt 🙂

  8. Marie sagt:

    Aber sind sie wirklich so grün?
    Du musst jedes Mal Wasser verbrauche, was auch nicht gerade umweltfreundlich ist.

    • anitaswelt sagt:

      Wie meinst Du das mit Wasser verbrauchen?

      Ich lege die Pads zur normalen Wäsche, die so oder so gewaschen wird. Somit sehe ich keinen zusätzlichen Wasserverbrauch.
      Beim Abschminken mache ich nichts, das ich nicht auch mit einem Wattepad machen würde.

  9. fairypet sagt:

    Ich hab gestern mit größtem Interesse Deinen Beitrag gelesen und hab mir gestern Mittag gleich ein Mikrofasertuch zurechtgeschnitten und gestern Abend auch gleich ausprobiert. Mir fehlt etwas die Steifigkeit, aber das wird schon. Ich müsste jetzt nur noch jemand finden, der eine Nähmaschine hat, dann gebe ich die auch in Auftrag (in der Hoffnung, diese Person dann auch gleich bekehren zu können).

    Noch eine kleine Anmerkung für ulli ks: ich feuchte schon eine geraume Weile meine Pads (auch jetzt die Tüchlein) an, bevor ich mein Öl zum Abschminken entferne. Das ist dann viel sanfter und das Öl wird auch aus irgendeinem Grund besser entfernt.

  10. Schokohaar sagt:

    Bis jetzt kannte ich wiederverwendbare Abschminkpads nicht, finde die idee dshinter aber echt super. Waschen muss man ja sowieso ständig und daher ist es ja auch kein großer Aufwand die Pads mit in die Maschine zu stecken. Ich werde mir die Pads auf jeden Fall besorgen 🙂
    Lg Sara

    • anitaswelt sagt:

      Hallo Sara
      genau so sehe ich das auch 🙂 ob da nun noch ein paar Pads mit in der Maschine sind oder nicht, das macht keinen Aufwand aber durchaus etwas aus.
      Ich bin gespant, wie Du mit den Pads zurechkommst!
      LG
      Anita

  11. Eine wirklich umweltfreundliche Idee! Die sehen sehr hübsch aus 🙂
    Ich schminke mich mit einem Abschminkschwämmchen ab. Das kann man zwar nicht so vorbildlich in die Waschmaschine tun, aber es kann mehrmals verwendet werden und hält doch wenigstens eine Weile… Solche Pads wären sicherlich die Anschaffung wert.

  12. H. V sagt:

    Eine interessante Idee, aber reichen simple Waschlappen nicht auch aus? Mir persönlich reicht ja Seife und fließendes Wasser aus, um mich abzuschminken. Einfach ordentlich schäumen und massieren und alles geht weg.

    Liebe Grüße

    • anitaswelt sagt:

      Bei mir haben Waschlappen leider nie diese Reinigungsleistung hingekriegt, wie es die Abschminkpads schaffen. Evtl. liegt es daran, dass diese „feinporiger“ sind. Gerade über Nacht ist es mir sehr wichtig, dass da keine Produktrückstände auf dem Gesicht verbleiben.

  13. Kim sagt:

    Die sind wirklich hübsch 🙂 Momentan habe ich nur die Abschminkpads vom Anaé, die eignen sich aber nicht für die empfindliche Augenpartie, weshalb mich die gezeigten ziemlich neugierig machen.
    Ein weiterer Punkt im Badezimmer zum Thema Nachhaltigkeit wären Monatshygieneartikel, das ist auch ein Riesen-Müllberg. Ich bin inzwischen überglücklich mit meiner MeLuna, da geistert momentan ja auch viel durchs Netz.
    Außerdem finde ich die Mengen an schwer abbaubaren Produkte, wie Silikonen, Mikroplastik, konventionelle Tenside etc. die wir dem Wasser zugeben, erschreckend. Sowohl bei der Körperpflege, als auch im Haushaltsbereich habe ich da schrittweise umgestellt und bin ziemlich glücklich mit dem Ergebnis 🙂

    • anitaswelt sagt:

      Die Abschminkpads von Anaé habe ich schon auf dem einen oder anderen Blog gesehen, ansonsten kenne ich sie leider nicht weiter.
      Da hast Du absolut recht, das Thema Monatshygieneartikel ist definitiv eines für diese Kategorie. Da ist ebenfalls noch etwas in Planung. Zu den Menstruationstassen gibt es ja schon viele Infos im Netz, doch andere Möglichkeiten kamen bisher – zumindest im deutschsprachigen Raum – noch nicht zu ähnlich viel Aufmerksamkeit.
      Toll, dass Dir die Umstellung gelungen ist und danke für Deine wertvollen Worte zu den doch oftmals übersehenen Produkte, die wir so tagein tagaus den Ablauf hinunterspülen.

  14. Rose sagt:

    Schönes Thema. Da ich selten Wattepads benötige, hab ich vermutlich immer noch meine aller erste Packung hie rum liegen. Allerdings hab ich mir mittlerer Weile auch welche aus Baumwolle zu gelegt. Gekauft habe ich sie bei Kulmine (www.kulmine.de) und ich finde sie einfach klasse. Was ich dabei besonders gut finde, ist das die Stoffe Bioqualität haben und nur aus Deutschland versendet wird.
    Auf des Shop bin ich in dem Zusamenhang mit Stoffbinden gestoßen. Diese verwende ich jetzt seit 3 Menstruationen und kann mir nicht vorstellen zu den Wegwerfprodukten aus Plastik zurück zu kehren. Die Baumwolle fühlt sich einfach viel angenehmer an, nichts klebt an der Haut fest und dichtet sie ab, so dass man darunter schwitzt. Auch das Reinigen selbiger ist mMn kein Problem. Ich packe sie einfach in die Wäschetonne und lasse alles eintrocknen. Bei der nächsten 60° Wäsche kommen sie dann mit rein und sind bisher immer komplett sauber geworden. Andere Frauen weichen sie komplett ein (täglich Wasser wechseln) oder spühlen sie kurz mit kaltem Wasser aus und lassen sie dann bis zur nächsten Wäsche trocknen. Bei den allermeisten werden sie dann auch wieder komplett sauber.
    Menstruationstassen habe ich bisher noch nicht ausprobiert, aber auch das ist in Planung.

    • anitaswelt sagt:

      Kulmine ist mir ein Begriff. Über diese Seite bin ich auch das eine oder andere Mal gestolpert, als ich mich zum Thema wiederverwendbare Menstruationsprodukte informiert habe. Mein „Umstieg“ war Anfang 2013 und ich kann mir ebenfalls keine Rückehr mehr zu den plastifizierten Wegwerfprodukten mehr vorstellen. Wiederverwendbare Produkte sind so viel einfacher und das „Handling“ ist ebenfalls kein Problem. Interessanterweise gibt es viel mehr Beiträge zum Thema Menstruationstasse als zum Thema Stoffbinden. Ich frage mich schon länger weshalb.

      • Rose sagt:

        So genau kann ich das jetzt nicht sagen. Ein Verdacht von mir ist aber, dass die Menstruationstassen tendenziell eher eine Neuerfindung sind, während es Stoffbinden früher schon gab. Damals war die Reinigung selbiger nicht unbedingt einfach (Handwäsche, schlechtere Waschmittel) und teilweise ist die Menstruation ein Tabu bzw. die Frau wird in der Zeit als unrein angesehen. Also war es ein Fortschritt, dass die Hygieneartikel mit dem Blut einfach entsorgt werden konnten und insbesondere das Blut so aufgefangen wird, dass es niemand von außen sehen kann (Tampon).
        Berichtet jetzt jemand über Menstruationstassen, kann er selbige als tolle Neuentdeckung anpreisen, während Stoffbinden immer etwas der Rückschritt zu etwas altem/unpraktischen etc. anhaftet. So als sei man total Öko (mir fällt gerade nix besseres ein), was vermutlich ähnlich auf Eltern zu trifft die Stoffwindeln verwenden. Dabei weiß ich so gar nicht inwiefern darüber berichtet wird in den Weiten des Netzes.
        Das ist nicht meine Meinung über Stoffbindenbenutzerinnen sondern nur eine Überlegung, warum darüber weniger berichtet wird.

  15. Jule sagt:

    Wow das ist ja eine super Idee!! Ich finde auch die Vorstellung schön, meinen Müllberg durch solche Pads reduzieren zu können. Ich habe mir bei meiner letzten Wolkenseifenbestellung welche von Anae mitbestellt, komme mit diesen auch ganz gut klar, nur leider habe ich Probleme mit den Augen bei diesen und 4 Stück reichen leider auch nicht so lang…

    Bei diesen Pads kann ich (alkoholfreies) Gesichtswasser ja auch verwenden oder?
    Und kann ich diese Pads auch in einem normalen Waschbeutel tun? Also so einen, den es z.B. auch für Unterwäsche gibt?:)

    Liebe Grüße
    Jule

    • anitaswelt sagt:

      Liebe Jule
      Die von Anae habe ich auch schon im Wolkenseifenshop gesehen, doch da hatte ich bereits genügend Pads. Ansonsten wäre das sicher eine gute Alternative gewesen.

      Ja sicher, diese Pads kannst Du – von Nagellackentfernen mal abgesehen – genau gleich wie Wattepads benutzen.

      Ein normaler Waschbeutel tuts natürlich auch. Die sind halt einfach grösser, doch das geht genauso gut. Einfach nehmen, was bereits vorhanden ist 🙂 Beim Hofer (österreichisches Pendant zu Aldi) gabs kürzlich auch solche Pads und da war ein kleines Beutelchen gleich dabei.

      LG
      Anita

      • Jule sagt:

        Super 🙂 Vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Ich habe mir jetzt auch ein Päckchen bestellt 🙂 Weil ich finde es wirklich erschreckend, wie viel Wattepads ich in der Woche verbrauche…morgens einer, und abends drei…das jeden Tag…das macht allein im Monat mehr als 112 oO…
        Ich hoffe ich kann mit den Pads meinen Müllberg etwas reduzieren 🙂
        Liebe Grüße Jule

      • anitaswelt sagt:

        Gern geschehen! Ich bin gespannt, wie Dir die wiederverwendbaren Abschminkpads gefallen.
        So eine Rechnung ist schon heftig oder? Wenn man sich das mal bewusst vor Augen führt und sich die Menge an Müll vorstellt, die man da so jahrein, jahraus produziert.
        Bestimmt! Jeder Beitrag zählt und man muss auch nicht alles auf einmal umkrempeln!
        LG
        Anita

  16. Frieda sagt:

    Hallo,

    die Pads lassen sich wirklich ganz einfach selber naehen, ein Stueck Fanelle reicht aus (alte Bettwaesche o.a.), doppelt legen, Wasserglas als Schablone nehmen, ausschneiden,
    mit Zick-Zack Stich umsaeumen. FERTIG

    Muellsparend und ein Super upcycling Project, welches selbst Naehanfaenger hinkriegen.

    Manche nehmen auch Mircofasertuecher als Ausgangsstoff.

    Gruss Frieda

    Selbermachen ist besser als kaufen

    • anitaswelt sagt:

      Hallo Frieda

      vielen Dank für Deine Anleitung! Ich hoffe, dass vielleicht so die eine oder andere ihre Pads selbst macht.
      Bei mir ists leider mangels Nähmaschine unmöglich, aber ich bin ja auch schon gut ausgestattet und brauch vorerst keine neuen.

      Selbstmachen ist definitiv besser als kaufen!

      LG
      Anita


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