[Review] Weleda Calendula Zahncreme

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Zur Zeit teste ich die Weleda Calendula Zahncreme, welche ich vor einiger Zeit bei Pretty Green Woman gesehen habe. Die Tube ist, wie ihr auf obigem Bild unschwer erkennen könnt, doch schon zu mehr als zwei Dritteln leer – Zeit für ein erstes Fazit!

Auf der Rückseite des Produkts schreibt Weleda:

Weleda Calendula Zahncreme ist frei von schäumenden Tensiden sowie von synthetischen Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffen.

Frei von schäumenden Tensiden ist absolut wörtlich zu verstehen. Da schäumt nichts. Rein gar nichts. Nada. Dies war zu Anfang sehr ungewohnt, doch ich habe mich rasch daran gewöhnt. Leider hatte ich auch bald das Gefühl, dass die Putzleistung nicht ausreicht. Die Zähne waren nach dem Putzen pelzig und fühlten sich einfach nicht „sauber“ an.

Eine Verlängerung des Putzintervalls brachte leider auch nicht die gewünschte Wirkung. Das „Zahngefühl“ wurde zwar besser, ich war jedoch nach wie vor nicht ganz zufrieden damit. Aus diesem Grund benutze ich nun seit ca. 3 Wochen morgens eine andere Zahncreme, nämlich die fluoridfreie Dental Med Zahncreme von Sante. Seit der ersten Anwendung, hat sich das „Zahngefühl“ sofort wieder normalisiert.

Wenn ich die beiden Zahncremes im Wechsel verwende, funktoniert es ganz gut, jedoch ist das für mich keine erstrebenswerte Dauerlösung, sondern ein lediglich ein Kompromiss. Aus diesem Grund werde ich die Weleda Calendula Zahncreme zwar aufbrauchen, jedoch nicht nachkaufen.

Noch etwas zum Geschmack der Zahncreme. Dieser ist schon sehr speziell. Anstelle des klassischen Pfefferminzgeschmacks wurde nämlich ätherisches Fenchelöl zugegeben, was doch nicht jedermanns Sache ist. Glücklicherweise mag ich Fenchel sehr, dennoch ist der Geschmack der Weleda Calendula Zahncreme immer wieder speziell.

Fazit: Wer Pfefferminzgeschmack nicht mag und/oder mit schäumenden Zahncremes Probleme hat, der sollte sich die Weleda Calendula Zahncreme einmal ansehen. Für mich ist sie aufgrund der nicht zufriedenstellenden Putzleistung leider kein Nachkaufprodukt. Die Zahncreme ist fluoridfrei, NATRUE zertifiziert und vegan.

 

 

 

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7 Kommentare on “[Review] Weleda Calendula Zahncreme”

  1. Eulengewölle sagt:

    Ich teste die auch grade – ich kann sie einzeln absolut nicht ertragen vom Geschmack her (Hypersensibilität juche). Das geht mir mit der Weleda Solezahncreme aber genauso, also nutze ich einfach beide 1:1 und dann heben sich das pappig süße der Calendula und das viel zu salzige der Sole auf. *g* Werde ich so auch nicht nochmal nachkaufen, sondern weiter testen.. Weleda hat noch zwei die ich noch nicht kenne und es gibt ja mittlerweile noch so einiges an Auswahl.
    Allerdings kann ich schonmal vermuten, dass Teebaumölzahncreme noch schlimmer ist als alles andere, das ich je testen werde, von daher bin ich gewappnet (boah war das widerlich). O_o

  2. Oh man, das ist schon krass, wie subjektiv die Empfindungen sind. Ich bin vor allem mit der Reinigungswirkung und dem Zahngefühl vollkommen zufrieden. 🙂

    Meine Zähne sind nach dem Putzen schön glatt und überhaupt nicht stumpf oder gar pelzig.

    Liebe Grüße

    • anitaswelt sagt:

      Total oder? Ich finde das extrem faszinierend.
      Die Zahncreme habe ich mir ja aufgrund Deines Reviews gekauft und ich war total erstaunt wie unterschiedlich wir ein und dasselbe Produkt wahrnehmen.

  3. fairypet sagt:

    Mein Mann und ich haben das Weleda Kinderzahngel ausprobiert und noch nicht mal einer halben Tube wieder aufgegeben. Der Geschmack ist das eine aber ich fand die Reinigungswirkung bei Weitem nicht ausreichend. Mein Mann hat davon sogar Zahn-/Zahnfleischschmerzen bekommen. Wir haben jetzt die Cattier Zahncreme mit Propolis in Gebrauch und die ist toll, Wunderbar sanfter Abrieb, netter Geschmack und langanhaltend glatte Zähne. Ich benutze die Zahncreme morgens, abends putze ich mit Aleppo und meine Zähne finden es toll.

    • anitaswelt sagt:

      Meinst Du mit Aleppo die Aleppo Seife? Das wäre ja mal spannend! Ich habe schon mehrfach gelesen, dass man sich auch mit Seife die Zähne putzen kann, doch ich habe mich da noch nicht rangetraut.
      Wie gehst Du da vor und welche Aleppo verwendest Du? Muss man auf etwas speziell achten?

      • fairypet sagt:

        Ja, ich meine Aleppo-Seifen ;o)
        Eigentlich kannst Du jede Seife nehmen, den typischen unangenehmen Seifengeschmack hat man wohl nur, wenn Kokosöl in der Seife ist. Parfümierte Seifen schmecken auch etwas bäh! Ich hab mir 2 Aleppos extra für die Zähne gekauft – eine mit Meersalz wegen den Mineralien und eine mit Pfefferminze (die aber kaum nach Pfefferminze schmeckt).
        Ich mache einfach die Zahnbürste nass, bürste damit über die Seife bis meiner Meinung nach ausreichend dran ist und ab damit in den Mund, schon hast Du Schaumberge zum putzen.
        Wenn man direkt von frischer Zahnpasta umstellt, ist das schon 2-3 Tage gewöhnungsbedüftig, aber dann ist das ganz normal. Man kennt den Geschmack halt nicht – wobei es für mich nach fast gar nichts schmeckt. Vielleicht auch einfach ne Kopfsache – ich hab, wenn ich was “Böses” gesagt habe, von meinen Großeltern noch angedroht bekommen, dass sie mir den Mund mit Seife auswaschen, das steckt vielleicht noch dahinter und wer kennt nicht den Spruch von dem Affen, der in die Seife biss. Sie wird einem für den Mund schon madig gemacht.

      • anitaswelt sagt:

        Es gibt extra Aleppo-Zahnseifen oder fandest Du die einfach am geeignetsten?
        Ich habe hier noch ein Aleppo-Pröbchen rumliegen, das eigentlich für die Haare gedacht wäre, doch bei unserem Flüssigkalk aka Wasser ist die Seifenwäsche definitiv nicht zu empfehlen. Nun bin ich echt in Versuchung, das mal auszuprobieren!
        Genau, Du hast den Nagel absolut auf den Kopf getrofen. Diese Redewendung war auch mein erster Gedanke, als ich von Seife zum Zähneputzen gelesen habe. Irgendwie erstaunlich, wie sich sowas einprägt. Und natürlich die Bilder von Seifenblasen produzierenden Comicfiguren, die Seife verschluckt haben *lach*


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