[Challenge] Fazit: -30 Dinge im September

ChallengeSeptember

Der September ist passé und somit ist es an der Zeit für mein Fazit zur September Challenge. Zum einen zeige ich euch, was ich in der zweiten Monatshälfte alles aussortiert habe, zum anderen werde ich euch erzählen, wann es mir leichter und wann es mir schwerer fiel mit dem Aussortieren. Last but not least wird es einen Ausblick geben, ob ich die Challenge weiterführe oder nicht.

Was ich in der ersten Monatshälfte alles aussortiert habe, findet ihr im Post mit der Challenge-Zwischenbilanz. In der zweiten Monatshälfte sind dann noch die folgenden Gegenstände dazugekommen:

16.09.2014: 1 Beutel Murmeln

17.09.2014: altes Kosmetiktäschchen

18.09.2014: neues, ungenutztes Kosmetiktäschchen

19.09.2014: Schuheinlagen, OVP

20.09.2014: Glasvase

21.09.2014: Rakuva Halskette

22.09.2014: Powerball

23.09.2014: Fake-Stein Geocache

24.09.2014: Geocaching Multitool

25.09.2014: Jokermurmeln im Säckchen

26.09.2014: Jokermurmeln im Döschen

27.09.2014: Mittelaltermarkt Eintrittsplaketten

28.09.2014: Stein

29.09.2014: Deocreme Probe

30.09.2014: 3 Bodylotion Kleingrössen

 

Gesammelt habe ich die aussortierten Sachen in einer grossen Tüte. Nach dem Monat schaut die dann so aus:

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Ich werde jetzt schauen, was ich weiterverschenken kann, was definitiv entsorgt werden muss und was ich ins Brockenhaus geben werde. Ein paar Ideen habe ich schon und mein Freund mag sich die Sachen ebenfalls noch durchschauen.

Kommen wir zum Fazit: Ich fand die Challenge eine super Sache. Es tat gut, Mitstreiterinnen zu haben und zu wissen, man ist nicht alleine mit viel zu viel Zeug. Die erste Monatshälfte war ich mit Feuereifer bei der Sache und es fiel mir superleicht, Dinge auszusortieren. Nachdem ich dann die Zwischenbilanz geschrieben hatte, war es mit der Leichtigkeit vorbei. Leider. Kam ich anfänglich noch total motiviert von der Arbeit nach Hause und habe zielstrebig als allererstes den täglichen Gegenstand aussortiert, liess es dann nach zwei Wochen stark nach. Warum, kann ich bis heute nicht genau sagen. Es kam vor, dass ich einen oder auch mehrere Tage gar nichts aussortiert habe und dann am Wochenende die verpassten Tage nachgeholt habe. Doch selbst dann hatte ich die auszusortierenden Gegenstände sehr schnell zusammen – es wäre also noch genügend vorhanden.

Wie geht es weiter? Die September Challenge ist vorbei, doch ich möchte dennoch einen Ausblick wagen: ich plane, trotz dieses Durchhängers in der zweiten Monatshälfte, die Challenge fortzuführen. Allerdings möchte ich sie etwas flexibler gestalten: pro Woche würde ich gerne mindestens fünf Gegenstände aussortieren, sollte ich mal mehr finden, dürfen es auch mehr sein. Weniger als fünf sollten es jedoch nicht werden. Berichten werde ich quartalsweise, solange bis ich alle Schubladen und Schränke durch habe – die Challange werde ich also vorerst unlimitiert weiterführen.

Was haltet ihr von solchen Challenges? Wie mistet ihr aus? Fällt es euch eher leicht oder schwer, euch von Gegenständen zu trennen? Glaub ihr, dass ihr zuviele Sachen besitzt oder habt ihr bereits ausgemistet?

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8 Kommentare on “[Challenge] Fazit: -30 Dinge im September”

  1. steffi sagt:

    Ich sortiere meist in allen Bereichen so aus, wie viele auch bei ihrem Kleiderschrank. In der ersten Runde nehme ich mir einen Bereich vor, bei dem ich aussortieren und aufräumen will, z.B. Kramkisten oder Papierstapel oder Erinnerungsstücke oder was man eben so in extra Ecken oder Kisten hat. Dann ordne ich und es fliegen schon mal viele Sachen raus, die ich nicht mehr brauche. Wenn ich in der richtigen Stimmung bin, dann geht das eigentlich recht schnell. Und dann warte ich ein paar Wochen (oder Monate) und nehme mir den Bereich noch mal vor. Meistens habe ich dann bei vielen Sachen diesen „Warum hast du das denn noch aufgehoben?“-Effekt und dann fliegt noch mal eine Menge raus. Funktioniert bei mir super, da muss man allerdings im Kopf auf Loslassen eingestellt sein.

    Deine Methode finde ich auch super, allerdings würde das bei mir nicht funktionieren, weil meine ganzen Schrankleichen eher versteckt in Kisten und Schubladen lungern und das ein ziemlicher Aufwand wäre, jede Woche alles rauszukramen und danach wieder aufzuräumen. Ich glaub, ich würde da auch den Überblick verlieren.

    • anitaswelt sagt:

      Vielen Dank für Deinen ausführlichen Post, steffi!

      Mein bisher grösstes Problem war, dass ich wie das Kaninchen vor der Schlange sass und einfach in eine Art Schockstarre gefallen bin, weil ich alles auf einmal machen wollte. Mit wenigen Gegenständen aufs Mal konnte ich diese elegant aushebeln 🙂 Glaub mir, die Schränke sind leider voll genug, als dass es mir superleicht fällt, einfach das Türchen zu öffnen, etwas rauszunehmen und gut ist. Ich beginne einfach vorne und arbeite mich im laufe der Tage/Wochen nach hinten durch. Das hat bisher ganz gut geklappt.

  2. Eulengewölle sagt:

    Normalerweise miste ich immer dann aus, wenn ich umziehe. *hust*
    Diese (Vermeidungs)Taktik funktioniert natürlich auch nur deshalb irgendwie, weil ich aus diversen bescheidenen Gründen viel zu oft umziehen musste in den letzten Jahren. Und es sammelt sich auch immer Neues an – von daher könnte ich so eine Routine auch gut brauchen (vielleicht sollte ich einfach auch damit anfangen).
    Wobei es sich mit der Anti-Plastik-Sache die ich mir in den Kopf gesetzt habe auch ganz gut ausgeht, zumindest was Küchenkram ausmisten angeht.

    Was ich tatsächlich schon gemacht habe: eine ganze Umzugskiste die verschlossen im Keller stand beim nächsten Umzug einfach wegschmeissen (vorher reingeguckt natürlich) weil ich das Zeug nie angefasst hatte..

    • anitaswelt sagt:

      *hihi* das habe ich natürlich auch immer zum Anlass genommen und auch beim letzten Umzug vor knapp drei Jahren habe ich mehr als ordentlich ausgemistet. Aber mit der Zeit sammelt sich wieder so vieles an und wenn man dann noch von einer kleinen Wohnung in eine sehr grosse umzieht, ist die Verlockung nochmals grösser.

      Den Keller haben wir auch einmal ausgeräumt und da ist auch einiges weggekommen. Dennoch ist er nach wie vor (zu) voll. Leider.

      Ziel wäres es, mal meinen Kleiderschrank anzugehen und da ehrlich auszusortieren, was mir gefällt, was icht, was ich trage und was ich nicht trage. Da könnte einiges an Platz geschaffen werden.

      Anti-Plastik klingt sehr gut! Dooferweise ist einfach in den Supermärkten schon so vieles in Plastik verpackt *graus* es müsste mehr verpackungsfreie Läden geben, wo man einfach seine eigenen Behälter mitbringen kann. Hier wird man oft genug schon schräg angeschaut, wenn man keine Plastiktüte will. Das meiste an Kleinkram passt in meine Handtasche und für den normalen Einkauf haben wir einen Stapel Stoffbeutel, den wir rege nutzen. So ist schon ein schöner Anfang gemacht, wenn man konsequent jede Plastiktüte, welche einem angeboten wird, ablehnt.

  3. Joy sagt:

    Toll, dass du die Challenge durchgezogen hast!
    Ich denke, es ist ganz natürlich, dass man mal mehr, mal weniger Lust hat auszumisten. Dass du die Sache flexibler gestalten willst, finde ich daher gut. Manchmal dauert es eben etwas länger bis man sich von bestimmten Dingen trennen kann, egal wie unnütz sie vielleicht sind. Dafür sollte man sich im Gegenzug aber auch die Freiheit nehmen etwas wegzutun, was einem spontan in die Hände fällt und wo man nur denkt wtf? Zu viel Druck und „Zwang“ bringt jedenfalls nach meiner Erfahrung eher wenig.
    Ich drücke dir die Daumen, dass du einen für dich machbaren, möglichst unstressigen Weg findest!

    • anitaswelt sagt:

      Vielen Dank, Joy! Ja, ich denke mit der flexibleren Gestaltung könnte ich die Challenge länger durchziehen. Paradoxerweise laufe ich so aber auch Gefahr, dass die Sache im Sande verläuft, mal schauen, wie ich diese Gratwanderung meistere.

  4. aglayanails sagt:

    Ich bin furchtbar schlecht im Ausmisten, ich bin halt einfach ein Eichhörnchen…
    Aber diese Woche habe ich drei Paar Schuhe und ein paar alte T-Shirts aussortiert, bin stolz auf mich 🙂


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