[Review] Pflege mit Gesichtsbürsten – Top und Flop

Im heutigen Beitrag möchte ich euch zwei Kombinationen aus Gesichtsbürste und Reinigungsprodukt zeigen. Die eine ist leider komplett durchgefallen, die andere hat mich überaus positiv überrascht. Die Kombination Gesichtsbürste/Reinigungsprodukt verwende ich ein- maximal zweimal die Woche, mehr kehrt den ansonsten positiven Effekt ins Negative um und meine Haut wird trocken und spannt.

Beginnen wir mit der Kombination, welche sich leider als Flop herausgestellt hat:

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Diese beiden Produkte sind im DM Markt erhältlich: die ebelin Gesichtsmassagebürste und das Balea Reinigungs Öl-Fluid. Gerade an das Balea Reinigungs Öl-Fluid hatte ich sehr hohe Erwartungen, da es weder Alkohol noch reizende Tenise enthält und auch bei Codecheck gut abschneidet. Die Gesichtsbürste habe ich quasi als „Werkzeug“ dazugepackt und war sehr gespannt, was diese Kombination bei mir bewirken würde.

Ab der ersten Anwendung empfand ich die Gesichtsmassagebürste als extrem kratzig und alles andere als angenehm. Ich hatte das Gefühl hier mehr Schaden anzurichten, denn das Gesicht zu reinigen. Weder weniger Druck noch langsamere Bewegungen haben geholfen. Dazu hatte ich das Gefühl, dass das Reinigungs Öl-Fluid für meine doch sehr empfindliche Haut zu aggressiv war. Nach der Anwendung war die Haut leider sehr trocken, zwar glatt, super gereinigt aber halt eben trocken und das hilft mir nicht weiter. Ich habe das Experiment nach zwei Wochen abgebrochen.

Da ich von der Reinigungsleistung an sich wirklich begeistert war, wollte ich nicht so leicht aufgeben und das Konzept von Gesichtsbürste und Reinigungsprodukt geisterte mir weiter im Kopf herum. Eines Abends kam mir die zündende Idee und ich kramte mein ebelin Gesichtspeeling + Massagepad hervor. Dazu war mir klar, dass ich ein pflegenderes Reinigungsprodukt benötige und kam auf die Idee das Melvita Huile lactée démaquillante* zweckzuentfremden. Dessen rückfettende Wirkung habe ich ja schon im damaligen Review gelobt. Gesagt getan und ich war begeistert!

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Auch rein optisch geben die beiden Produkte ein tolles Duo ab. Ich gebe zwei bis drei Tropfen des Produkts auf das Pad und massiere es in die eine Wangenpartie ein, dasselbe wiederholt sich mit der anderen Seite und dann auch mit der Stirn. Das Melvita Huile lactée démaquillante schäumt ganz leicht und reinigt mein Gesicht sehr sanft ohne es auszutrocknen.

Dank der superfeinen und absolut nicht kratzigen Brosten werden abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt und das Reinigungsprodukt hat eine wunderbar rückfettende Wirkung. Nach der Massage spüle ich mein Gesicht mit lauwarmem Wasser ab und sprühe noch etwas Hydrolat auf – fertig. Die Haut ist porentief gereinigt, wird jedoch nicht ausgetrocknet. Die rückfettende Wirkung des zweckentfremdeten Abschminkprodukts erlaubt es, anschliessend keine weiteren Pflegeprodukte mehr zu verwenden und so dem Konzept der fettfreien Nachtpflege zu entsprechen.

Fazit: nach dem ersten Flop habe ich per Zufall und aus Produkten, die ich bereits im Haus hatte, eine für mich stimmige Kombination gefunden. Diese kommt ein- bis zweimal wöchentlich zum Einsatz und ist eine perfekte Ergänzung zu meiner täglichen Gesichtspflegeroutine. Ab und an eine solche „Tiefenreinigung“, welche nicht nur reinigt, sondern auch rückfettet, verträgt meine Haut problemlos.

Verwendet ihr Gesichtsbürsten? Welche Produkte bevorzugt ihr? Was sind eure Tops und Flops?

 

* PR-Sample

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18 Kommentare on “[Review] Pflege mit Gesichtsbürsten – Top und Flop”

  1. Jara sagt:

    Ich hab so vieles probiert und die meisten Sachen haben, Alkohol sei Dank, meiner Haut mehr geschadet als geholfen. Inzwischen wasche ich mein Gesicht mit Kaisernatron (Haut nass machen, etwas Kaisernatron zwischen den Handflächen verreiben, damit über das Gesicht streichen, gut abspülen, denn grade in den Augenbrauen bleiben sonst gerne kleine Körnchen hängen) und meine Haut liebt es! Abgestorbene Hautschüppchen und Make-Up-Reste werden zuverlässig entfernt, die Haut fühlt sich danach weich, glatt und frisch an. Ich habe Neurodermitis, also wirklich sehr empfindliche Haut, und selbst zu kritischen Phasen keinerlei Probleme damit.

    • anitaswelt sagt:

      Das mit dem Alkohol in den Produkten ist so eine Sache. Ich habe herausgefunden, dass meine Haut diesen gar nicht verträgt. Insbesondere im Gesicht bin ich da superempfindlich und meine Haut reagiert sofort mit Rötungen, Spannungsgefühlen und trockenen Stellen. Seit ich Alkohol aus meiner Gesichtsroutine entfernt habe, pendelt sich so langsam alles wieder ein.
      Die Methode mit Natron kannte ich nicht, klingt aber interessant und herrlich minimalistisch. Trocknet Natron Deine Haut nicht aus? Ich weiss, dass es Leute gibt, die Natron zur Haarwäsche benutzen und da wirkt es oftmals austrocknend.

  2. gwenhwyfar10 sagt:

    Hi Anita,

    ich habe gestern mal angeregt durch deinen Post, mein Peeling Pad herausgekramt und es mal in Kombi mit dem Paula´s Choice Cleanser verwendet. Hat mir richtig gut gefallen, da fühlt sich die Haut gleich noch mal besser an. Ich habe das Pad bisher nur zum Pinselreinigen verwendet. Dank dir hat es jetzt noch eine weitere Funktion 🙂

  3. Nessie sagt:

    Auf jegliche Art von Bürsten reagiert mein Gesicht leider zickig, daher kommt für mich nur der Konjac-Schwamm in Frage. An ein Peeling Pad habe ich noch gar nicht gedacht. Vielleicht wäre das mal einen Versuch wert…
    Liebe Grüße,
    Nessie

  4. Das Massagepad habe ich auch, aber irgendwie ist es bei mir ziemlich in Vergessenheit geraten. Danke, dass du mich daran erinnerst, ich sollte es echt mal wieder benutzen, da ich den zarten Peelingeffekt immer als sehr angenehm empfand…

    Liebe Grüße 🙂

  5. Ich verwende so eineMassagebürste (ich hab eine unvegane aus hellen Schweinderlborsten) trocken als Peeling. Meine Haut mag Fertigpeelings nicht (und die Umwelt das Mikroplastik nicht) und Zucker-Öl-Peelings mag ich nicht, weil ich dann erst recht das Ölzeugs mit schärferem Reinigungsmittel runterwaschen muss und irgendwie mag meine trockene Fetthaut einfach kein pures Öl. So trocken ist das find ich voll das feine Peeling, ich mags gern. Mach ich so einmal die Woche. Es ist auch irgendwie lustig, wenn man den abgestorbenen Hautschuppen beim ins Waschbecken Fliegen zuschauen kann hihi und nachher ist meine Haut immer ganz weich und durchfeuchtet.
    Als Gesichtsreinigung nehm ich schon seit einem Jahr das Loreal Mizellenwässerchen, weil meine Haut sogar von Wasser austrocknet. Allerdings werd ich da doch mal das teurere Wässerchen von Bioderma testen, das soll ja noch milder sein.

    • anitaswelt sagt:

      Mechanische Peelings sind und waren meiner Haut schon immer ein Graus und ich habe damit aufgehört. Allerdings musste ich erst lernen auf meine Haut und nicht auf die Kosmetikindustrie zu hören…
      Oh ja, das mit dem austrocknenden Wasser kenne ich. Unseres hier ist quasi Flüssigkalk und seit ich hierher gezogen bin, habe ich Probleme damit. Das war am früheren Wohnort mit vergleichsweise superweichem Wasser definitiv besser *grmpf*

  6. Sarah Maria sagt:

    Ich habe da auch schon einiges probiert – aber leider noch nix gefunden, was zu mir passt. Denn ich habe recht empfindliche Haut, die schnell rot und trocken wird. Bisher kann ich eigentlich nur dann Peelings machen, wenn ich weiß, dass ich den Rest des Tages/ Abends zu Hause bleibe und die Haut keinerlei Reizung durch Wind und Wetter ausgesetzt ist.

    Deine Variante No. II klingt gut – vielleicht probiere ich die einfach mal aus. 🙂

    • anitaswelt sagt:

      Vielleicht mag Deine Haut einfach kein Peeling. Oder besser gesagt keines mit Peelingkörnern, welche meiner Meinung nach mehr Schaden anrichten, denn Gutes tun.
      Vielleicht wäre das Umfunktionieren eines Abschminkprodukts oder aber das ausschliessliche Nutzen von Pad und Wasser besser? Da hilft wohl nur ausprobieren.

  7. Ich nutze etwas ähnliches zur Reinigung und zwar meine Luna mini / das ebelin Pad und die Reinigungsmilch von primavera. Reinigt sanft aber gründlich und pflegt gleichzeitig.

  8. pinkpetzie sagt:

    Ich komme mit diesen Reinigungsbürsten auch überhaupt nicht zu Recht. Das Massagepad hingegen liegt bei mir immer in der Dusche und kommt daher regelmäßig zum Einsatz – natürlich auch zum Pinselreihigen 🙂
    Liebe Grüße an dich

  9. Die Gesichtsbürste hatte ich vor Jahren mal, schon da konnte ich sie nicht leiden. Von den rosa Bürstenpads habe ich gleich zwei, eins von DM und eins von Rossmann, beide fast identisch. Ich mag sie auch sehr gern! Besonders, dass ich, wenn ich das Pad über einen Finger rolle, gut an den Nasenflügeln arbeiten kann. Wenn ich ein großes Makeup mit Mineralpuder runterholen will, hilft das Pad sehr gut, da kann ich dann beispielsweise auch mit Martina Gebhardt Cleansern abschminken. Ohne das Pad wäre das nicht denkbar.

  10. Kat sagt:

    Ich habe so ein ähnliches ein Massagepad zusammen mit einem L’Oreal-Waschpeeling gekauft und finde das zusammen abends zum Reinigen super! Wobei meine Haut auch mehrmals pro Woche Peeling verträgt und braucht…


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