[Serie] Stoffbinden im Urlaub

Im letzen Sommer war es soweit, es stand mein erster Urlaub an, in dem ich Stoffbinden verwenden wollte. Was habe ich alles eingepackt? Zum einen natürlich Stoffbinden in verschiedenen Grössen, Wetbags, den Buncha Farmer’s Stain Remover Stick sowie das Sprühfläschchen. Im Prinzip also dieselbe Ausstattung wie für den (Büro-)Alltag, ergänzt durch eine IKEA Miniwäschespinne sowie weitere Wetbags.

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Die IKEA Miniwäschespinne habe ich mitgenommen, weil wir auf unserer Rundreise in Hotels und B&Bs übernachtet haben. Dort konnte ich sie aufhängen und die ausgewaschenen Pads trocknen lassen. Wenn man ein bisschen kreativ ist, dann wird man in jedem Zimmer fündig: die Duschvorhangstange oder ein Lampenschirm eignen sich perfekt. Kleiderhaken etc. sind hingegen weniger geeignet, weil die Spinne dann nicht frei hängen kann.

Da wir praktisch jede Nacht an einem anderen Ort verbracht haben, musste ich die Spinne jeden Tag aufs neue wieder ein- und auspacken. Die Spinne kann sehr platzsparend zusammengeklappt werden:

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Die Stoffbinden habe ich auf drei Wetbags aufgeteilt: im ganz grossen (das ist der oben auf dem Bild mit dem Blumenmuster) habe ich die unbenutzten im Stoffabteil (luftdurchlässig), in den beiden kleineren die ausgewaschenen benutzten (unterteilt in noch nass und bereits trocken) transportiert.

Wenn wir morgens nach dem Frühstück los sind, habe ich die ausgewaschenen Stoffbinden in die Wetbags gesteckt, die Reissverschlüsse jedoch offen gelassen wegen der Luftzirkulation. Wenn wir dann das nächste Zimmer bezogen habe, war die erste Handlung jeweils die Spinne aufzuhängen und die nassen Stoffbinden zum Trocknen rauszuholen.

Alles in allem ist es sicher mehr Arbeit als Wegwerfbinden – klar, man schmeisst ja nichts weg, sondern reinigt sie zur Wiederverwendung – doch mir ist es das mehr als wert. Dennoch empfand ich es als total easy, mich auch im Urlaub um die Stoffbinden zu kümmern. Die Miniwäschespinne brauchte nicht viel Platz im Koffer und auch die Wetbags waren rasch verstaut.

Zu „Pillenzeiten“ war es mir immer wichtig, den Urlaub so zu planen, dass er immer schön an der Menstruation vorbeiging. Das ist jetzt ohne Pille zum einen nicht mehr so einfach, zum anderen aber irgendwie auch nicht mehr nötig. Ich fühle mich so viel wohler und es ist jetzt absolut unwichtig, ob ich nun im Urlaub meine Tage habe oder nicht.

Von diesem Phänomen habe ich schon des öfteren gelesen. Wenn man den Umstieg auf Stoffbinden wagt, dann setzt man sich automatisch intensiver mit dem eigenen Zyklus auseinander und entwickelt so eine positive Grundhaltung. Was früher bestenfalls lästig und negativ behaftet war, wird nun integriert, akzeptiert und positiv konnotiert. Für diesen Prozess und diese Wandlung bin ich sehr dankbar und möchte diese Erfahrungen nicht missen.

Frage an diejenigen unter euch, die ebenfalls auf wiederverwendbare Menstruationsprodukte umgestiegen sind, was sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Das Artikelverzeichnis

1. Wiederverwendbare Stoffbinden – Einführungspost

2. Reinigen und Waschen von Stoffbinden

3. Stoffbinden im (Büro-)Alltag

4. Stoffbinden im Urlaub

5. Bezugsquellen (Deutsch und Englisch)

6. Reviews

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[TAG] Satz mit X…

Diesen TAG habe ich bei der Ente entdeckt und gleich mitgenommen. Im Folgenden könnt ihr nun meine Antworten auf die Fragen lesen. Es gefällt mir, dass es auch mal einen TAG gibt, der den Fokus auf das legt, was nicht ganz so gut geklappt hat. Auch solche Erfahrungen können wichtige Erkenntnisse liefern und in dem Sinne Vorhang auf!

Die Fragen im Kompaktformat:

1. Von welchem DIY Experiment hast du deinen Lesern nicht berichtet und warum?
2. Was war dein größter Fehlkauf in der dekorativen Kosmetik?
3. Und in der pflegenden Kosmetik?
4. Was machst du mit Produkten, die dir nicht (mehr) gefallen?
5. Woraus hast du im Laufe des Bloggens am meisten gelernt?
6. Passt du Blogeinträge nach der Veröffentlichung manchmal noch an?
7. Was hättest du aus heutiger Sicht (bezogen auf deinen Blog und/oder dein „kosmetisches Verhalten“) gern anders gemacht?
8. Welches Produkt fandest du anfangs nicht gut, hast deine Meinung mittlerweile aber geändert?
9. Von welchem Produkt /Tipp/Methode schwärmen andere, bei dir funktioniert’s aber nicht?

 

Meine Antworten zu den Fragen findet ihr im Folgenden:

1. Von welchem DIY Experiment hast du deinen Lesern nicht berichtet und warum?

Hier musste ich zugegebenermassen etwas nachdenken, doch dann fiel mir so eine Episode ein, die schon länger zurückliegt. Ich wollte mir mal eine Lippenpflege selber zusammenrühren und habe mit Kokos- und Jojobaöl rumexperimentiert. Leider wurde das Ergebnis fest, gelb und nicht verwendbar. Da ich das Endprodukt gar nicht erst verwendet habe, enschied ich mich dazu, nicht darüber zu berichten und vor allem in Zukunft die Finger von solch unangeleiteten Experimenten zu lassen.

2. Was war dein größter Fehlkauf in der dekorativen Kosmetik?

Die CC Cream aus der Alverde Schneewittchen LE. So gerne ich BB Creams mag und verwende, so wenig kam ich mit diesem Produkt zurecht. Der Auftrag wurde streifig, schmierig und hatte wenig bis gar keine Deckkraft. Definitiv kein Produkt für mich.

3. Und in der pflegenden Kosmetik?

Haarseifen. Da wir hier ultrahartes Wasser aber leider keine Filteranlage haben, ging mein erstes und einziges Seifenexperiment sowas von gründlich in die Hose. Ich habe superviele Haare verloren, musste gleich noch einmal waschen, weil die Haare nur klätschig und bäh waren und brauchte anschliessend fast zwei Monate, um die letzten Reste rauszukriegen. Von Haarseifen bin ich definitiv geheilt und bleibe bei meinen Shampoos.

4. Was machst du mit Produkten, die dir nicht (mehr) gefallen?

Da gib es verschiedene Möglichkeiten: umfunktionieren (das Balea Duschgel Himbeere LE ist fantastisch zum Putzen), verschenken oder schlimmstenfalls entsorgen. Und das in genau dieser Reihenfolge.

5. Woraus hast du im Laufe des Bloggens am meisten gelernt?

Es ist zum einen sehr wichtig, eine gewisse Struktur zu haben. Sprich, wieviele Posts möchte ich pro Woche/Monat verfassen? Wann verfasse ich diese Beiträge? Wie ist ein Artikel aufgebaut?

Zum anderen schätze ich gerade im NK-Bereich den Austausch in der Blogger-Community sehr und freue mich darauf, nächsten Monat auf der Vivaness endlich mal ein paar Bloggerinnen persönlich kennenzulernen. Ich kann zwar überhaupt nicht abschätzen, was da auf mich zukommt und wie man sich dort findet, doch ich hoffe, dass es dennoch klappt.

6. Passt du Blogeinträge nach der Veröffentlichung manchmal noch an?

Klar, manchmal entgeht einem etwas oder man erhält in den Kommentaren einen wichtigen Hinweis. Das wird dann mit entsprechender Kennzeichnung in den Text eingebaut.

Kleinere Korrekturen, die am Inhalt nichts verändern, werden ohne Kennzeichnung angebracht.

7. Was hättest du aus heutiger Sicht (bezogen auf deinen Blog und/oder dein „kosmetisches Verhalten“) gern anders gemacht?

Ich wünschte, ich würde zielgerichteter kaufen. Es hat sich schon enorm gebessert und mein Einkaufskorb ist längst nicht mehr so prall gefüllt wie früher, dennoch kamen insbesondere in den Anfangszeiten einfach viel zu viele Produkte mit, die nun einfach rumstehen.

8. Welches Produkt fandest du anfangs nicht gut, hast deine Meinung mittlerweile aber geändert? 

Den Alverde Cream to Powder Concealer. Als Concealer unter den Augen funktioniert er bei mir zwar nach wie vor überhaupt nicht, doch um gröbere Unreinheiten abzudecken ist er super. Ich musste nur erst rausfinden, dass ich ihn am besten punktuell mit einem umfunktionierten Eyeliner-Pinsel auftrage. Dann noch ein bisschen verblenden und schon ist aus dem ungeliebten Produkt ein fester Bestandteil meiner Routine geworden.

9. Von welchem Produkt /Tipp/Methode schwärmen andere, bei dir funktioniert’s aber nicht?

Das wäre dann die Oil-Cleansing Methode. Was habe ich alles an Posts dazu gelesen, ja regelrecht verschlungen! Dann habe ich Öle gekauft, die zu meinem Hauttyp passen, und habe losgelegt. Leider ging der Versuch gründlich in die Hose und ich hatte danach supertrockene Haut. Es dauerte dann Wochen, bis die Haut wieder ganz im Gleichgewicht war und seither lasse ich tunlichst die Finger davon. Nicht alles ist für alle geeignet.

 

Ich tagge jetzt niemanden speziell, doch wer sich von den Fragen angesprochen fühlt, kann sich das Stöckchen gerne schnappen oder aber einzelne Fragen in den Kommentaren beantworten – feel free!


[Gastbeitrag] Tutorial Fake Ficcare lackieren

Der heutige Beitrag ist eine Premiere auf dem Blog, denn es handelt sich um den allerersten Gastbeitrag. Als bekennendes Langhaar ist natürlich alles rund um Haarschmuck immer sehr spannend.

Fake Ficcaren umzulackieren hat sich zu einem regelrechten Hobby entwickelt. Leider habe ich bisher immer nur unifarbene Designs geschafft, dank der tollen Anleitung von Ninetailed, einer Userin aus dem LHN, kann ich nun das nächste Level angehen. Doch nun Vorhang auf für das Tutorial.

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Das Copyright für die Texte und Bilder liegt bei Ninetailed.

Ein tolles Tutorial, findet ihr nicht auch? Ich werde mir auf alle Fälle die Essence Nail Art Sticker besorgen und dann loslegen. Die Nail Art Sticker wurden vom Hersteller ersetzt und sie schauen nun auch anders aus. Sie heissen jetzt Essence Nail Art Strickers Holo Stripes und kommen neu auf Rollen daher.

Vielen Dank, Ninetailed, dass Du mir Dein Tutorial für den Blog zur Verfügung gestellt hast.


[Review] Farfalla Geschenkset Kuschelzeit

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Das Farfalla Geschenkset Kuschelzeit passt perfekt zum Winter. Es enthält zweimal 60 Gramm des Kuschelbads sowie eine Flasche mit 80ml Kuschelöl. Das Blütenduft-Badesalz reicht jeweils für eine Anwendung – einfach die Salzkristalle in heissem Wasser auflösen und rein in die Wanne.

Das Badesalz ist harmonisierend und ausgleichend, es schäumt jedoch überhaupt nicht. Dennoch empfand ich das Bad als sehr angenehm und entspannend. Die Inhaltsstoffe des Badesalzes sind mehr als übersichtlich, die INCI-Liste fällt wohltuend kurz aus:

Maris Sal, Parfum (Natural Essential Oils), Limonene**, Linalool**. **part of natural essential oils

Nach dem Bad kam direkt das Öl zur Anwendung. Es besteht aus Jojobaöl und Parfum aus ätherischen Ölen. Unmittelbar nach dem Bad auf die noch feuchte Haut aufgetragen, kann man es sehr sparsam dosieren und konserviert sich so den herrlichen Duft des Kuschelbades. Da es mir sehr schwer fällt, Düfte zu beschreiben, lasse ich an dieser Stelle Farfalla zu Wort kommen und zitiere die schlichte Inschrift auf der Deckelinnenseite des Geschenksets:

Wie eine wohlige Umarmung wirken die naturreinen ätherischen Öle von Vanille, Tonka, Mimose, Mandarine und Rose. Zeit zum Kuscheln, zum sich ganz geborgen und behütet fühlen.

Diese Beschreibung empfinde ich als absolut zutreffend und mir gefällt das Öl total gut. Auch wenn die Sachets aufgebraucht sind, werde ich es solo sprich ohne Bad weiterverwenden. Denn nicht nur der Duft ist grossartig und dezent genug für meine Nase, er beschert mir auch keinerlei Kopfschmerzen.

Einziger Kritikpunkt ist die leider sehr gross geratene Öffnung, welche die Dosierung des Öls doch ziemlich erschwert. Hier würde ich mir einen Pumpspender oder wenigstens eine deutlich kleinere Öffnung wünschen.

Ich möchte euch an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass gemäss Aufdruck auf der Flasche eine natürliche Trübung des Öls möglich ist. Auch meines weist ein paar Schlieren auf, doch das ist nicht weiter schlimm und das Öl kann ohne Bedenken verwendet werden. Sowohl das Öl als auch das Badesalz sind NaTrue zertifiziert und vegan.

Mit einem Produkt wie diesem kann ich mir echt vorstellen, unsere Wanne öfter zu benutzen, denn so unglaublich es klingt, dies war mein allererstes Bad in drei Jahren. Ich hatte nicht mal einen Badezusatz zu Hause. Bis zum nächsten Bad wird aber garantiert nicht nochmals so viel Zeit vergehen!

Fazit: Ein wunderbares Set, bestehend aus zwei Sachets Badesalz und einem Körperöl. Das Badesalz duftet zwar sehr stark, wenn man direkt daran schnuppert. Im Wasser aufgelöst kommt es wesentlich dezenter daher und ist sehr wohltuend. Das Öl ist genauso dezent und pflegt die Haut erstklassig. Da es aus purem Jojobaöl besteht, kann ich mir vorstellen, es bei Bedarf auch zur Haarpflege zu verwenden. Wer Farfalla noch nicht kennt, dem lege ich dieses Set als Einstieg wärmstens ans Herz.

 

Dieses Set wurde mir von k.u.k. Kommunikation kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Was wurde aus…] Melvita Huile lactée démaquillante

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Es ist mal wieder an der Zeit ein Produkt zu re-reviewen. Denn gerade im Langzeittest können Produkte erst so richtig zeigen, was sie drauf haben. Vorhang auf also, für das Huile lactée démaquillante von Melvita!

Ich verwende das Produkt nach wie vor regelmässig, allerdings nicht mehr zum Abschminken. Nicht, dass es dafür nicht geeignet wäre – im Gegenteil, es entfernt zuverlässig Abdeckstift und Co. und hinterlässt dabei ein samtiges Hautgefühl ohne jegliches Spannen.

Dennoch habe ich das Produkt umfunktioniert und zwar im Rahmen meiner Suche nach einer geeigneten Gesichtsbürste. Zu einer Gesichtsbürste gehört immer auch ein Reinigungsprodukt und als ich mit dem dafür vorgesehenen einfach nicht zurechtgekommen bin, habe ich spontan zum Huile lactée démaquillante gegriffen und es hat funktioniert.

In Kombination mit dem ebelin Gesichtspeeling + Massagepad verwendet, werden abgestorbene Hautschüppchen schonend entfernt und dank der rückfettenden Wirkung des Huile lactée démaquillante reicht es völlig aus, nach dem Abspülen mit Wasser noch etwas Hydrolat aufzusprühen. Eine zusätzliche Creme oder ein Öl sind nicht nötig.

Pro Wange sowie für die Stirn benötige ich jeweils zwei bis drei Tropfen Produkt, welche ich direkt auf das Pad gebe. Danach fahre ich in kreisenden Bewegungen über die jeweilige Partie und geniesse die Massage. Auf diese Art und Weise verwendet, ist das Produkt natürlich enorm ergiebig. Dazu kommt, dass mir max. eine Anwendung pro Woche ausreicht.

Fazit: Manchmal entdeckt man aus der Not heraus ganz neue Anwendungsmöglichkeiten für ein bereits als sehr gut empfundenes Produkt. Da ich mit Abschminkprodukten zur Genüge eingedeckt bin, werde ich das Huile lactée démaquillante von Melvita weiterhin zweckentfremden. Auch im neuen Anwendungsgebiet bin ich mehr als angetan von dem Produkt.

Zweckentfremdet ihr auch Produkte? Macht ihr das eher mit geliebten oder ungeliebten Produkten?

 

Dieses Produkt wurde mir von Attitude-Bio kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Review] Invisibobble

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Als Langhaar bin ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten, wie ich meine Haare schonend wegstecken kann. Eine der einfachsten Varianten ist ein Haargummi. Ebensolche gibt es in den verschiedensten Variationen, eine davon stelle ich euch im Folgenden vor.

Die Invisibobbles bestehen aus Kunststoff und kommen in Dreierpackungen daher. Sie gleichen Telefonkabeln, sind jedoch verglichen mit Papangas kleiner und wesentlich dünner. Aufgrund ihrer Struktur hinterlassen Invisibobbles keine typischen Knicks in den Haaren, sind angenehmer zu tragen und ziepen nicht – immer im Vergleich zu herkömmlichen Haargummis.

Nach Gebrauch sind sie etwas ausgeleiert, ziehen sich mit der Zeit jedoch wieder in die ursprüngliche Form zurück. Je länger man solche Haargummis verwendet, desto mehr nimmt ihre Elastizität ab. Um sie dann wieder in Form zu kriegen, soll es helfen, sie in der Spülmaschine mitzuwaschen oder in heisses Wasser zu legen. Beide Methoden habe ich nicht selbst ausprobiert und kann daher auch aus eigener Erfahrung nicht sagen, ob sie wirklich funktionieren.

Während ich mit den dickeren, gröberen Papangas gut zurechtgekommen bin, hatte ich mit den filigraneren und feineren Invisibobbles so meine Probleme. Allerdings liegt das nicht in erster Linie am Produkt, sondern an meiner Haarstruktur. Ich habe keine glatten, sondern wellige Haare, welche insbesondere in der Nackenpartie schon arg gelockt sind.

Die Invisibobbles haben super gehalten, doch ich hatte riesige Probleme, sie wieder aus meinen Haaren rauszukriegen. Kann ich Papangas einfach vorsichtig rausziehen, verhaken sich die Invisibobbles in meinen Haaren und ich muss Strähne für Strähne einzeln rausziehen und am Schluss dann geduldig Knoten entwirren. Somit ist dieses Produkt leider nicht brauchbar für mich.

Fazit: Eine tolle Idee, doch leider nicht für mich. Dennoch würde ich ein Aber einbauen und zwar folgendes: wer eine glatte Haastruktur hat, sollte sich die Invisibobbles unbedingt anschauen. Bei geraden und nicht allzu langen Haaren müssten sich die Invisibobbles eigentlich problemlos entfernen lassen. Da könntet ihr es auf einen Versuch ankommen lassen.

Kennt ihr Invisibobbles? Kommt ihr damit zurecht? Falls ja, was für eine Haarstruktur und -länge habt ihr?

 

Dieses Produkt wurde mir von Shop4Girls kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Review] Cosnature Regenerationsöl Granatapfel

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Wie ihr sicherlich wisst, gehören Körperöle zu meinen absoluten Lieblingsprodukten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mir Karin von Kosmetik natürlich eines in meine erste Blogger BIO(ty) Box gepackt hat! Nachdem kurz darauf mein Alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve leer ging, zog sogleich dieses hier ins Bad ein.

Von der Marke Cosnature hatte ich bis dato noch nie etwas gehört und war umso mehr gespannt, ein Produkt dieser Firma auszuprobieren. Wenn ich eine neue Marke entdecke, dann kitzle ich das Internet, um mehr über die Firma herauszufinden. Bei Cosnature war das nicht ganz so einfach. Zwar ist auf der Umverpackung Berlin Cosmetics inkl. Link vermerkt, doch auf der Seite erscheint nur ein Under Construction mit dem Vermerk, dass sich die Seite im Umbau befinde (Stand: 10.01.2015).

Bleiben wir doch bei der Umverpackung, denn hier finden sich weitere interessante Infos, wie beispielsweise die, wofür Cosnature Produkte stehen:

  • Zertifizierte Naturkosmetik
  • Frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungssstoffen
  • Verzicht auf Rohstoffe auf Mineralölbasis
  • Ohne Silikonöle
  • Ideale Kombination von Natur und Wirkung

Zertifizierte Naturkosmetik heisst im Falle des Regenerationsöls Granatapfel, dass das Produkt Natrue zertifiziert ist.

Kommen wir als nächstes zu den Inhaltsstoffen:

Helianthus Annuus Seed Oil,  Punica Granatum Seed Oil,  Persea Gratissima Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil,  Glycine Soja Oil, Parfum,  Ubiquinone,  Calendula OfficinalisFlower Extract,  Tocopherol,  Benzyl SalicylateCitral,  Limonene,  Linalool.

Die Inhaltsstoffe gefallen mir sehr gut. Es kommt leider selten genug vor, dass der Inhaltsstoff, mit welchem im Produktenamen geworben wird, auch im vorderen Bereich der INCI Liste steht. Hier steht Granatapfelöl an zweiter(!) Stelle, gefolgt von Avocado- und Mandelöl. Da gibts durchaus weniger wertige Ölmischungen.

Wie ihr dem Bild entnehmen könnt, gibt es zur Flasche eine Art Verschlusskappe, was das Öl auch transportabel macht. Ich müsste mal austesten, ob und wenn ja wieviel Produkt bei der Benutzung in den Pumpmechanismus runterläuft und so im liegenden Zustand wieder rauslaufen könnte. Das ist ja einer der grossen Nachteile beim Alverde Mamaglück Körperöl, welches ich definitiv nie auf Reisen mitnehmen würde. Generell „saut“ das Cosnature Regenerationsöl Granatapfel massiv weniger rum. Ich benötige zwar mehr Pumpstösse, weil pro Pumpstoss weniger Produkt rauskommt, dennoch ist die ganze Angelegenheit einiges „sauberer“.

Ich empfinde das Öl bei der Anwendung als leichter und weniger glitschig als das Alverde Mamaglück Körperöl, dennoch ist die Pflegewirkung absolut vergleichbar. Der Duft ist zitrisch-frisch, aber ohne jegliche gefürchtete Assoziationen mit Klostein. Es zieht schneller ein und hinterlässt ein streichelzartes samtiges Hautgefühl. Auch an den Händen – ich wasche mir die Hände nicht nach dem einölen, sondern warte einfach ab, bis das Öl eingezogen ist – zieht das Öl superschnell weg und hinterlässt keinen Fettfilm.

Wie ihr seht, bin ich total begeistert von dem Öl und werde es mir auf alle Fälle auch kaufen, wenn diese Flasche leer ist. Generell muss ich mal die Fühler ausstrecken, was denn Cosnature sonst noch an Produkten zu bieten hat. Was ich bisher im Range gesehen habe, war doch ziemlich umfangreich und ging von Gesichtscreme bis Shampoo.

Kennt ihr die Marke Cosnature? Welche Produkte davon verwendet ihr? Gefallen sie euch?