[Haare] Winterliche Haarroutine – Waschen

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Der Winter ist sicherlich nicht die liebste Jahreszeit unserer Haare. Trockene Heizungsluft, kalte Wintertage – irgendwann reicht es auch den genügsamsten Haaren und sie werden trocken, plusterig und fordern gaaaaanz viel Aufmerksamkeit.

Alles in allem bin ich mit sehr pflegeleichten Haaren gesegnet, wofür ich zutiefst dankbar bin. Dennoch fordern auch sie im Laufe des Winters etwas mehr Aufmerksamkeit, welche ich ihnen auch gerne widme. Im Folgenden zeige ich euch nun meine winterliche Haarroutine.

Auf dem Bild sehr ihr meine aktuellen Gerätschaften und Produkte, welche ich für die Haarwäsche benötige. Bewusst nicht auf dem Bild ist das Shampoo, weil ich dieses alle paar Monate wechseln muss. Leider wirken bei mir Shampoos immer nur über einen gewissen Zeitraum und danach bleiben die Haare nach der Wäsche strähnig und klebrig. Dann weiss ich jeweils, dass es wieder Zeit für einen Wechsel ist.

Als Hintergrund fungiert mein liebstes Duschtuch, in welches ich die nassen Haare nach der Wäsche einwickle und erst mal eine dreiviertel bis eine ganze Stunde vortrocknen lasse. Es ist eigentlich zu klein für meine Länge, wenn man die Haare jedoch etwas umklappt, passt das schon. Anschliessend lasse ich die Haare komplett lufttrocknen, egal zu welcher Jahreszeit.

Der erste Schritt in meiner Routine ist die normale Haarwäsche mit Shampoo. Ich mache jeweils zwei Waschgänge und danach sind die Haare sauber. Shampoo verwende ich nur für den Ansatz bis ca. Schulterlänge, die restlichen Längen werden beim Auswaschen gereinigt, wenn das Shampoo durchfliesst.

Nach der Reinigung folgt mit Schritt zwei der Conditioner, welchen ich ab ca. Schulterlänge grosszügig bis in die Spitzen verteile. Hier bin ich definitiv nicht geizig mit dem Produkt. Leider geht mein Lieblingsconditioner, die Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle, aus dem Sortiment. Das Nachfolgeprodukt kommt aufgrund der Inhaltsstoffe leider nicht in Frage – Alkohol gehört meiner Meinung nach nicht in eine Spülung und auch sonst hat sich so einiges geändert – und daher bunkere ich gerade grössere Mengen, damit ich über die Runden komme. Vielleicht ist ja dann der Nachfolger des Nachfolgers wieder ein Volltreffer.

Wenn ich die Spülung grosszügig in den Längen verteilt habe, kommt die ebelin Shampoo- und Massagebürste zum Einsatz. Ich kämme die Längen vorsichtig von unten nach oben durch und arbeite mich in kleinen Schritten (5-10cm) langsam hoch. So wird zum einen die Spülung optimal im Haar verteilt, zum anderen werden lose Haare entfernt und Knoten entwirrt. Anschliessend werden die Haare mit warmem Wasser gut ausgespült.

Dies entspricht soweit meiner Standard-Routine, welche ganzjährig zum Einsatz kommt. Im Winter sind meine Haare etwas pflegebedürftiger und so kommt ein weiterer Schritt dazu. Dazu benötige ich die Kanne sowie das Jojobaöl. Ich gebe 3-4 Tropfen Öl in die Kanne und fülle sie mit hohem Druck aus der Brause auf. Durch den hohen Druck wird das Öl optimal im Wasser verteilt und kann sich so dann besser im Haar verteilen.

Kaum ist das Wasser eingefüllt, tunke ich meine Längen in die Kanne, schwenke sie kurz darin, ziehe sie raus und wiederhole die Prozedur noch einmal. Die Haare fächern sich im Wasser wunderbar auf und so kann das im Wasser verteilte Öl überall rankommen. Nach dem zweiten Mal schwenken drücke ich vorsichtig das Wasser aus den Längen und befördere sie dann ohne Ausspülen direkt ins Duschtuch.

Durch diesen Zwischenschritt habe ich meine winterplusterigen Längen gut in den Griff gekriegt. Die Haare sind schwer und gesättigt, dabei jedoch überhaupt nicht ölig oder strähnig. Eine zeitlang habe ich das Öl direkt in den Conditioner gegeben, mir gefällt jedoch die sogenannte Öltunke vom Ergebnis her besser. Ich denke, dass ich meine Haare so gut durch den Winter bekommen werde. Im Sommer ist dann wieder Pflegeminimalismus angesagt.

Was ist eure Winterroutine? Ändert ihr überhaupt etwas oder pflegt ihr das ganze Jahr hindurch gleich?

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19 Kommentare on “[Haare] Winterliche Haarroutine – Waschen”

  1. Katrin sagt:

    vielen dank für den tollen tip – ich kämpfe gerade sehr mit wintergenervten haaren! lg kati

  2. Öltunke, sehr interessant, davon habe ich ja noch nie gehört. 🙂

    Falls ich für dich mal bei dm nach Restexemplaren der Spülung gucken soll, sag Bescheid. Ich schnüre dir gerne wieder ein Päckchen. 😉

    Liebe Grüße,
    Jenni

  3. die Ente sagt:

    Deine Öltunke klingt spannend, aber Ich fürchte meine haare würden danach fettig aussehen, Ich bekomme da selten ein gutes Mischungsverhältnis hin…
    Viele Grüße
    Die Ente

  4. Ich habe dieses Jahr im Winter sehr mit trockener und schuppiger Kopfhaut zu kämpfen und weiß leider nicht so genau, woran das liegt, da ich mit Schuppen eigtl. gar keine Probleme habe :-/
    Ansonsten ändere ich im Winter nicht viel, außer dass ich noch seltener Haare offen trage. Die verheddern sich sonst so schnell in Wintermänteln, Schals Mützen und sonst was.

    Öltunke oder ÖL in Condi mache ich auch gerne! Aber meist rinse ich dann einfach am Ende mit einer Rinse + Öl.
    Zudem kure ich gerne mit extra feuchten Prewashkuren inkl. Aloe Vega.

    Liebe Grüße
    Valandriel

    • anitaswelt sagt:

      Zickige Kopfhaut ist gar nicht gut. Bei mir waren es die Kokos- und/oder Zuckertenside, seit ich die weglasse ist es schon vieeeel besser.

      Die Rinse lasse ich mittlerweile wieder weg, ist mir einfach zuviel Aufwand 🙂

      Aloe Vera mögen meine Haarlis leider überhaupt nicht 😦

  5. Deine Öltunke klingt ja sehr interessant (: …ich halte es da etwas minimalistischer: 2x Shampoonieren und Conditioner, wobei ich damit auch nicht geize x) ! Aber ich habe zum Glück auch recht einfache Haare. Liebe Grüße (:

    • anitaswelt sagt:

      Das wäre dann meine Sommerroutine 🙂 die Öltunke mache ich lediglich bei Bedarf so gegen Mitte/Ende Winter. Sobalds wärmer wird, spare ich mir das dann auch wieder.
      Einfache Haare sind toll 🙂 da bin ich auch sehr dankbar dafür.

  6. Öltunke also…Wieder etwas dazugelernt, denn bisher kannte ich diesen Prozess noch nicht.
    Tot, toi, toi, bisher kamen meiner Haare in diesem Winter sehr gut über die Runden und sogar meine Kopfhaut ist ausnahmsweise auf winterlichem Kuschelkurs. Ich hoffe mal, dass es so bleibt.

    Liebe Grüße 🙂

  7. Regina sagt:

    Liebe Anita
    Sehr spannend deine Öltunke 🙂 Ich werde demnächst zwei Sachen mal ausprobieren: einmal Conditioner mit Öl mischen und einmal deine Öltunke. Bei „Leave-ins“ bin ich zwar sehr vorsichtig, generell mag mein Haar Öl aber ganz gerne.
    Bis morgen dann 🙂
    Alles Liebe
    Regina

  8. Ginni sagt:

    Hm … ich pflege immer gleich. Shampoo, hin und wieder Conditioner, ganz selten dann auch einmal eine Kur oder Öl. Aber einen Unterschied zwischen Sommer und Winter habe ich bisher noch nicht gemacht.

    • anitaswelt sagt:

      Ich mache ihn auch höchst selten, nur wenn es wirklich über längere Zeit richtig kalt ist, kommt das zur Anwendung. Normalerweise reichen Shampoo und Condi aus.

  9. gwenhwyfar10 sagt:

    Ich hab den Beitrag gefunden! Den solltest du unbedingt in den Kommentaren verlinken bei mir! Ich hab noch Jojobaöl hier. da kann ich das morgen mal testen… ich muss aber glaub ich ne Schüssel nehmen 😉

    • anitaswelt sagt:

      Okay 🙂 ich bin da sehr zurückhaltend, verlinke ihn aber auf Wunsch natürlich gerne.
      Lass mich bitte wissen, obs Dir was gebracht hat mit der Öltunke!


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