[Was wurde aus…] NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil

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Lange ist es her, seit ich euch dieses Haaröl vorgestellt habe. Das Fläschchen ist noch ca. halbvoll, trotz regelmässigem Gebrauch. Doch alle paar Wochen zwei, drei Tropfen in die Spitzen sorgt nicht gerade für einen hohen Verbrauch. In letzter Zeit hat sich dies jedoch geändert. Glücklicherweise nicht, weil meine Spitzen plötzlich trocken wurden, sondern weil ich eine weitere Verwendungsmöglichkeit gefunden habe.

Im Februar habe ich euch meine winterliche Waschroutine vorgestellt. Diese hat sich inzwischen als ganzjährige Routine etabliert und ich habe die Öltunke auch in den wärmeren Jahreszeiten beibehalten. Als mein Jojobaöl leer wurde, musste eine Alternative her. Warum nicht einfach das NightBlooming Öl ausprobieren, anstatt ein neues anzubrechen? Gesagt, getan und ich war begeistert!

Auch als Spitzenpflege leistet das Öl stets hervorragende Dienste. Die letzte Anwendung war gestern Abend, weil ich die Haare fast den ganzen Tag offen trug. Mit zunehmender Länge fordern sie nach solchen Aktionen mehr Pflege ein, vor allem, weil ich sie andauernd unter meiner Tasche hervorholen musste. Zu Hause schnell den Nachtzopf geflochten, die Quaste mit etwas Wasser befeuchtet und dann zwei Tropfen Öl einmassiert – über Nacht ist alles restlos weggezogen.

Heute Morgen war dann eine komplette Haarwäsche angesagt und nach zweimal shampoonieren sowie grosszügigem Auftragen von Conditioner mit nachfolgendem Entwirren mittels Shampoobürste, kam die Öltunke zum Einsatz. Vier Tropfen des NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil in den Krug, anschliessend mit warmem Wasser und viel Druck auffüllen und dann die Längen mehrfach darin schwenken. Zum Schluss kippte ich das restliche Wasser-Öl-Gemisch über die Längen, drückte sie vorsichtig aus und packte sie dann ins Handtuch.

Als ich sie nach der allerersten Anwendung aus dem Handtuch geholt habe, war soweit alles wie immer. Je mehr sie lufttrockneten, desto erstaunter war ich: ich sah plötzlich wunderschön definierte Wellen ohne Frizz. Sogar meinem Freund ist der Unterschied aufgefallen. Meine Längen scheinen das NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil wesentlich lieber zu mögen als Jojobaöl. Der doch ziemlich intensive, krautige Duft ist nach der Öltunke im Haar nicht im geringsten wahrnehmbar. Das einzige, was im Haar verbleibt, ist der Duft der Spülung.

Fazit: das NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil ist ein fantastisches Allround-Produkt, welches ich nicht mehr missen möchte. Sollte mein Pröbchen eines Tages dann doch zur Neige gehen, werde ich es definitiv nachkaufen. Meine Haare lieben diese Ölmischung und werden wunderbar durchfeuchtet, weich und seidig. Der Duft ist definitiv geschmackssache und ziemlich intensiv. Man muss ihn mögen oder aber das Produkt nur für die Öltunke verwenden.

Benutzt ihr Haaröl? Welches sind eure Favoriten? Kennt ihr die Öltunke?

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[What’s in my bag…] Minimalistic Berlin Edition

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Das letzte Wochenende habe ich mit meiner Cousine in Berlin verbracht. Ich bin nach wie vor noch total geflashed von dieser unglaublich tollen Stadt. Wien hat also ernsthaft Konkurrenz bekommen, auch wenn diese beiden Städte verschiedener nicht sein könnten.

Neben den obligatorischen Touristenattraktionen wie Fernsehturm, Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie oder Bernauer Strasse interessierte mich vor allem das andere Berlin. Also nahmen wir an einer alternativen Stadtführung teil und tauchten tief ein in die Welt der Graffitis und der Streetart. Spätestens jetzt war es endgültig um mich geschehen und ich konnte nicht genug kriegen von dem pulsierenden Leben in Kreuzberg, diesem kunterbunten Mit- und Nebeneinander.

Um für dieses Wochenende gerüstet zu sein, packte ich ein paar wenige Sachen ein. Wir flogen mit Handgepäck und wollten so wenig wie irgend möglich mit uns mitschleppen. Also liess ich zuversichtlich Jacke und Schirm zu Hause und bestückte auch meinen Kulturbeutel so minimalistisch wie möglich. Um bei der Sicherheitskontrolle noch einfacher durchzukommen, packte ich alles in dieses durchsichtige Täschchen, das ich in Irland bei H&M gekauft habe.

Was ich alles mitgenommen habe, erfahrt ihr im Folgenden:

DABBA Peppermint Floral Water*

Die Blütenwasser von DABBA mag ich sehr gerne und probiere mich zur Zeit durch ein Dreier-Kleingrössen-Set, das ich auf der Vivaness zum Testen erhalten habe. Mir gefällt, dass die Blütenwasser keinen Alkohol enthalten. Konserviert werden sie durch einen Stoff, der bei der Fermentierung von Radieschen entsteht. Ohne Toner lässt sich Gesichtsöl einfach nicht gescheit auftragen und daher gehört der auch bei der minimalistischsten Ausstattung fest dazu.

Go&Home Toothpaste Herbal Mint*

Auch diese Kleingrösse ist ein Mitbringsel von der Vivaness und eignet sich vorzüglich für ein verlängertes Wochenende. Mein erster Eindruck ist sehr positiv, die Zahncreme schäumt ordentlich, schmeckt gut und der Minzgeruch ist nicht zu scharf. Dazu ist das Produkt vegan und das Design der Tube ist einfach herzallerliebst.

Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme

Auch dieses Produkt ist unverzichtbar und ohne fahre ich nirgendwo hin. Es ist – neben Gesichtsöl – DAS Basisprodukt meiner Gesichtsroutine. Für unterwegs nutze ich immer eine Probiergrösse. Zum einen benötigt die weniger Platz, zum anderen – hier kommt meine nerdige Seite voll zum tragen – kann ich es nicht ab, wenn die schöne Tube eingeditscht wird. Das geht gar nicht *schauder* Also bleibt die grosse Tube zu Hause, bei der kleinen habe ich mich mit den Dellen arrangiert. Ist ja auch nur für unterwegs und nur für kurze Zeit.

Go&Home Foot & Leg Cream Sweet Rosemary*

Bei Städtetrips kommen immer einige Kilometer zusammen. Dieses Wochenende haben wir über deren 30 zurückgelegt, denn ich liebe es, Städte zu Fuss zu erkunden. Abends liess mich diese Creme dann die weiten Strecken vergessen und die Füsse freuten sich über die Pflege.

Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oil

Zusammen mit der Gesichtswaschcreme von Dr. Hauschka bildet dieses Öl die Basis meiner Gesichtspflege. Während andere Produkte durchaus mal wechseln können, bleibe ich diesen beiden ausnahmslos treu. Damit sich die grosse Flasche länger hält, fülle ich jeweils 5ml in diese kleine Probiergrösse ab und verwahre die grosse Flasche gut geschützt in der Umverpackung im Schrank. So konnte ich das Produkt letztes Mal weit über das Ablaufdatum hinaus verwenden und auch leeren. Zu den Lobeshymnen gehts hier lang.

Alverde Pflegedusche Olive Aloe Vera

Diese praktische Kleingrösse begleitet mich schon längere Zeit und neigt sich langsam aber sicher ihrem Ende zu. Leider gibt es zur Zeit weder bei Rossmann noch bei DM Kleingrössen von Alterra resp. Alverde und so werde ich schauen, ob ich die Kleingrösse einfach nachfüllen kann.

Hydrophil Zahnbürste

Diese Zahnbürste hatte ich in meiner ersten Fairy-Box und sie gefällt mir richtig gut. Ich bin dankbar, eine nachhaltige und vegane Zahnbürste gefunden zu haben und werde sie mir bestimmt nachkaufen. Hoffentlich gibt es eines Tages auch in den Drogerien Raum für solche Produkte!

Dekorative Produkte hatte ich keine dabei, die sind allesamt zu Hause geblieben und haben mir nicht eine Sekunde lang gefehlt. Beim herrschenden englischen Wetter mit feinem Sprühregen und Sonne, die sich munter abwechselten, wäre das auch vergebene Liebesmüh gewesen.

Wie reist ihr? Minimalistisch oder habt ihr gerne eine grössere Produkteauswahl dabei? Was nehmt ihr mit auf einen Städtetrip? Bevorzugt ihr Handgepäck oder Koffer?

*PR-Sample


[Quicktipp] Sojamilch portionenweise einfrieren

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Ich verwende Sojamilch hauptsächlich für in den Getreidekaffee. Da sie nur in 1-Liter-Tetrapaks erhältlich ist, stellt sich jeweils sehr schnell die Frage, was ich denn mit dem Rest mache. Obwohl sich Sojamilch bis zu einer Woche im Kühlschrank hält, schaffe ich den Liter nie und nimmer. Den Rest immer wegzuschütten fand ich auch nicht gut, denn ich werfe nur ungern Lebensmittel weg.

Eines Tages hatte ich dann eine – wie ich anfänglich dachte – dumme Idee. Ich beschloss, die Probe aufs Exempel zu machen und habe sie in die Tat umgesetzt. Bewaffnet mit einem Eiswürfelbeutel, einem kleinen Messbecher und dem Tetrapak mit der restlichen Sojamilch schritt ich zur Tat.

Wenn man die ideale Einfüllmenge mal raus hat, schwappt auch nichts über und der Eiswürfelbeutel füllt sich langsam aber sicher. Einzig bei der Positionierung im Gefrierschrank muss man etwas aufpassen. Irgendwie scheint der selbstschliessende Beutel auf Sojamilch anders zu reagieren als auf pures Wasser. Beim ersten Versuch hatte ich eine riesige Sauerei im Eisfach… Doch seit ich das berücksichtige, klappt es perfekt, wie ihr auf dem obigen Bild sehen könnt.

Bei der Verwendung gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man nimmt die entsprechende Anzahl Soja-Eiswürfel aus der Verpackung und lässt sie im Kühlschrank resp. bei Zimmertemperatur auftauen oder man übergiesst sie – z.B. für Getreidekaffee – direkt mit heissem Wasser. Funktioniert beides ganz gut.

Ich bin happy, dass ich eine Möglichkeit gefunden habe, den Liter Sojamilch ganz aufzubrauchen, bevor er mir im Kühlschrank kippen würde. Wieder ein kleiner Beitrag geleistet. Optimieren könnte ich das Ganze noch dahingehend, dass ich wiederverwendbare Eiswüfelschalen verwende. Das werde ich machen, sobald ich die Eiswürfelbeutel aufgebraucht habe. Denn diese begleiten mich schon seit ich 2002 zu Hause ausgezogen bin.


[Review] Alverde Cover & Blend Stick

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Nachdem ich euch erste Swatches der neuen Alverde-Produkte gezeigt habe, ist es nun an der Zeit für ein weiteres ausführliches Review. Neben dem Duo-Augenbrauenpuder ist der Cover & Blend Stick mein absoluter Favorit.

Die hellere Nuance 10 Beige Pastell* habe ich als PR-Sample erhalten. Sie stellte sich nach ein paar Wochen unerwarteterweise als zu hell heraus. Normalerweise passt, wenn überhaupt, jeweils die hellste verfügbare Nuance, doch hier musste ich zur dunkleren 20 Soft Honey greifen.

Das ist mir definitiv noch nie passiert! Grund dafür ist, dass ich mich auf Arbeit nach dem Mittagessen des öfteren für 10-20 Minuten an die Sonne gesetzt habe, um etwas zu meinem Vitamin D Spiegel beizutragen. Da muss ich wohl mehr Farbe angenommen haben, als ich dachte. Also ab zu DM und die dunklere Nuance eingepackt.

Wichtig beim Aussuchen der passenden Nuance ist, das Produkt an der Stelle auszuprobieren, wo es auch hinkommt. So doof das klingt, doch es bringt nichts, Abdeckprodukte fürs Gesicht auf dem Handrücken zu swatchen, da die beiden Stellen sich um mehrere Nuancen unterscheiden können. Was also auf der Hand passt, passt noch lange nicht im Gesicht.

Ich höre schon den grossen Aufschrei, denn die Tester sind oftmals angegrabbelt und nicht gerade appetitlich. Ich versuche dann jeweils das Produkt etwas an einem Kosmetiktuch oder auf der Hand zu reinigen und trage es danach erst auf. Die richtig schlimmen Tester verwende ich aber nicht, sondern versuche mein Glück in einer anderen Filiale.

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Unten 10 Beige Pastell, oben 20 Soft Honey

Die Haltbarkeit beider Nuancen ist grandios. Selbst im Sommer, wenn die Klimaanlage im Büro auf Hochtouren läuft und ich in der Mittagspause draussen war, hält der Alverde Cover & Blend Stick bis zum Abend problemlos durch. Ich bin echt beeindruckt! Die Haltbarkeit toppt sogar die des Alverde Abdeckstifts und das will etwas heissen.

Dank der fantastischen Halbarkeit hat der Alverde Cover & Blend Stick sämtliche anderen Produkte abgelöst. Verwendete ich vorher als Unterlage noch eine BB Cream, ist jetzt der Stick alleine völlig ausreichend. Ein absoluter Pluspunkt, denn ich mag es minimlistisch.

Der Duft ist dezent wahrnehmbar und ich mag ihn sehr gerne. Ich würde ihn als den typischen Alverdeduft bezeichnen. Für mehr reichen meine Fähigkeiten auf dem Gebiet definitiv nicht aus, aber ich bin sicher, ihr wisst, was ich meine.

Auf der Verschlusskappe sitzt ein durchsichtiger Deckel und darunter befindet sich ein weisses Schwämmchen, das zum Verblenden gedacht wäre. Ich schreibe hier bewusst im Konjunktiv, da ich es nicht nutze. Zum einen verblende ich lieber mit den Fingern, zum anderen kann das Schwämmchen nicht zur Reinigung herausgenommen werden. Dazu kommt, dass es mit der Zeit doch etwas gammelig ausschaut. Diese Konstruktion ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich zu diesem Produkt anbringen kann.

Weil mein gelieber Alverde Abdeckstift leider Karmin enthält, war ich händeringend auf der Suche nach Ersatz. Da kam mir der neue Alverde Cover & Blend Stick gerade recht, denn hier sind beide Nuancen vegan! Ich bin happy, dass das Alverde Team diesen Punkt bei der Produkteherstellung berücksichtigt hat. Danke an dieser Stelle!

Was passiert mit einem Produkt, bei dem einfach alles stimmt? Genau, es wurde zu einem festen Bestandteil meiner Morgenroutine. Wärt ihr an einem Post dazu interessiert? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Kennt ihr den Alverde Cover & Blend Stick? Welche Abdeckprodukte verwendet ihr? Wie wichtig ist es euch, ob ein Produkt vegan ist?

*PR Sample


[Review] Desert Essence – Lip Rescue

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Langsam aber sicher weist die Lip Rescue von Desert Essence aussen doch deutliche Gebrauchsspuren auf, ist sie doch seit ein paar Wochen stets in meinem Kosmetiktäschchen. Bevor die Hülse noch abgegrabbelter ausschaut, gibts jetzt das Review.

Ich mache die Fotos immer erst, wenn ich das Review schreibe. Fotos auf Vorrat von neuen Produkten ist nicht so meins, denn ich halte es hier wie mit den Büchern: den guten darf man ansehen, dass sie gelesen – oder im Falle von Kosmetik gebraucht – wurden.

Doch kommen wir nun zu einem meiner Irland Mitbringsel von letztem Sommer. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es von Desert Essence auch Lippenpflege gibt, kannte ich die Marke bisher ausschliesslich durch ihre Haarpflegeprodukte. Umso neugieriger war ich auf die Lip Rescue.

Das Produkt trägt das Leaping Bunny Siegel, ist aber aufgrund des enthaltenen Bienenwachses an zweiter Stelle der INCI Liste nicht vegan. Die INCI Liste selbst ist angenehm kurz und somit sehr übersichtlich:

Glycine Soja (Soybean) Oil, Beeswax, Euphorbia Cerifera (Candelilla) Wax, Ozokerite, Copernicia Cerifera (Carnauba) Wax, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Ginkgo Biloba Leaf Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Oil, Tocopherol, Propyl Gallate, Mentha Piperita (Peppermint) Oil.

Zuallererst ist mir der Duft aufgefallen. Ich schnuppere vor Gebrauch immer an der Lippenpflege und hier kamen sofort Kindheitserinnerungen auf. Zwar konnte ich den Duft lange Zeit nicht einordnen, doch bevor ich mich an dieses Review gesetzt habe, fragte ich meinen Freund. Tja, nun weiss ich es 🙂 Die Desert Essence Lip Rescue duftet wie das Calippo Zitrone, welches wir als Kinder immer gegessen haben. Kennt ihr dieses Eis noch? Der Duft versetzt mich in den totalen Nostalgiemodus und ich muss mal schauen, obs das noch gibt.

Neben dem klasse Duft hat die Lip Rescue auch eine 1a Pflegewirkung – kein Wunder bei den Inhaltsstoffen! Da sie sich supergut auf den Lippen hält, muss ich nicht so oft nachlegen. Entsprechend ergiebig ist das Produkt.

Die Lip Rescue liegt nicht auf den Lippen, sondern verbindet sich mit ihnen. Es entsteht ein leichter Film, der aber weder schmierig noch flutschig ist. Im Gegenteil, die Lippen fühlen sich samtig weich und gut durchfeuchtet an. Somit dürfte es sich auch als Lippenstift- oder Lipglossunterlage eignen.

Fazit: Alles in allem ein tolles Mitbringsel, das mir hier gute Dienste leistet und mich einerseits an meine Kindheit, andererseits an die wundervolle Zeit letzten Sommer in Irland erinnert. Ergiebig, pflegend, toller Duft – ich bin happy.

Einziger Nachteil: ich habe die Desert Essence Lip Rescue bisher noch nicht im deutschsprachigen Raum gesichtet, habe mich aber auch nie speziell darauf geachtet oder gar danach gefragt. Somit kann ich leider zur Erhältlichkeit bei uns keine definitiven Angaben machen. Sollte ich sie aber irgendwo mal sichten, werde ich das sicher hier vermerken.

Kennt ihr Desert Essence? Oder gar die Lip Rescue? Was sind eure Favoriten für die Lippenpflege?


[Box] Fairy Box Juni 2015

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Bis das putzige Vögelchen die Fairy Box in die Schweiz geflogen hat, dauert es immer ein bisschen länger. So wusste ich bereits, was der Inhalt der Juni Box ist. Nichtsdestotrotz zeige ich sie euch hier, denn es sind ein paar sehr schöne Produkte dabei.

Ecowell Shampoo

Diese Marke war mir bisher gänzlich unbekannt und genau das ist das Schöne an so einer Überraschungsbox, man kommt endlich mal aus seiner Komfortzone raus. Bei Ecowell handelt es sich um eine türkische Marke, über die jedoch noch nicht sehr viel im Netz zu finden ist. Ich bin gespannt, ob sie sich im deutschsprachigen Raum wird etablieren können.

Das Shampoo ist frei von (ich zitiere von der Rückseite):

harmful synthetic chemicals, silicon, parabens, SLS, SLES, coloring agents, liquid paraffin or any petroleum based chemicals.

Dazu trägt das Shampoo das ICEA Siegel. Auf Codecheck wäre mir jetzt nichts aufgefallen, was tierischer Herkunft sein könnte, eine klare Vegan-Deklaration gibt es jedoch weder auf der Tube noch auf dem Begleitkärtchen.

Originalgrösse, 200ml, EUR 13.00.

Ecowell Conditioner

Schön, dass es in der Box den passenden Conditioner zum Shampoo gibt – und zwar ebenfalls in Originalgrösse. Die „frei von“-Deklaration ist dieselbe wie beim Shampoo, daher liste ich sie hier nicht nochmals auf.

Bei Codecheck wäre mir auch zu diesem Produkt kein Inhaltsstoff tierischer Herkunft aufgefallen, jedoch fehlt auch hier sowohl auf der Tube als auch auf dem Kärtchen eine eindeutige Vegan-Deklaration. 16 Euro für eine Vollgrösse ist schon sehr teuer, zumal ich bei meiner Haarlänge jeweils eine ziemlich grosse Menge an Conditioner benötige.

Originalgrösse, 200ml, EUR 16.00.

Sonett Rosmarin Handseife

Über diese Seife aus dem Hause Sonett freue ich mich ganz besonders. Ich mag die Marke und hier stellt sich die Vegan-Frage gar nicht erst: die Vegan-Blume befindet sich auf der Rückseite. Mit 120ml erhält man eine grosszügige Probiergrösse, welche sich auch für auf Reisen eignet. Für die Inhaltsstoffe verweise ich wiederum auf Codecheck.

Interessant an diesem Produkt ist der Vermerk „Basische Pflege für Hände, Gesicht und den ganzen Körper“. Gerade auf Reisen sind multifunktionale Produkte praktisch und platzsparend. Ich bin gespannt, wie sich die Seife im Allround-Test bewähren wird.

Kleingrösse, 120ml, EUR 0.99.

Benecos Natural Trio Blush „Fall in Love“

Neben Pflege und Seife war auch ein dekoratives Produkt in der Fairy Box enthalten. Die Beschreibung auf der Begleitkarte ist wie folgt:

Seidiges Puder-Rouge-Trio: leuchtender Pfirsichton (gibt Frische), heller Rosé-Champagner-Ton (setzt Highlights), kräftiger Rosenholzton (konturiert). Strahlend erfrischender Teint für jeden Tag.

Dieses Produkt ist leider nicht vegan und ich muss schauen, was ich damit mache. Schön anzusehen ist es auf jeden Fall und ich glaube, dass es auch in der Anwendung einen guten Job macht. Aber leider nicht bei mir.

Originalgrösse, 5g, EUR 3.99.

Rougepinsel

Passend zum dekorativen Produkt lag auch ein Pinsel in der Box. Leider ein NoName Produkt, das es mir verunmöglicht mehr über den Pinsel herauszufinden. Ich hätte gerne gewusst, ob der Pinsel aus synthetischen oder aus Tierhaaren gebunden wurde. Klar, ich könnte den Test machen (ein einzelnes Haar in eine Flamme halten, man riecht den Unterschied deutlich) doch ich möchte ihn dafür nicht aus der Umverpackung nehmen.

Originalgrösse, EUR 3.95.

Fazit: Alles in allem eine gelungene Box mit einer ausgewogenen Mischung aus pflegenden und dekorativen Produkten. Schön finde ich, dass Shampoo und Conditioner derselben Marke in Originalgrösse vertreten sind, so kann man ausgiebig testen. Ebenso gefällt mir, dass es auch neue Marken in die Box schaffen und so Abwechslung in den „Boxenalltag“ kommt.

Was mir in der aktuellen Ausgabe gefehlt hat, sind Angaben auf dem Begleitkärtchen, ob ein Produkt vegan ist oder nicht. Das würde ich mir bei dieser Box als klare Deklaration wünschen. Gerade bei NoName Produkten ist man auf solche Informationen angewiesen, da man sie sich nicht selber beschaffen kann.

Gesamtwert: EUR 37.93.

Wie gefällt euch die aktuelle Ausgabe der Fairy-Box? Was wünscht ihr euch von einer Beautybox?

Die Box wurde mir von Fairy-Box kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[GoGreen] Von Plastik und Früchten

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Wer kennt die Situation nicht, man steht vor dem Früchte- und Gemüseregal und will einkaufen. Wohin packt man die losen Einkäufe – genau in die angebotenen Plastiksäckchen. Diese sind mir schon seit Jahren ein Dorn im Auge, doch „ohne alles“ wollte ich mir weder Früchte noch Gemüse in die Einkaufstasche packen. Guter Rat war teuer.

Zum Glück gibt es die Ahnungslos Wissende, die mir mit ihrem damaligen Blogpost die Augen geöffnet und eine wunderbare Alternative aufgezeigt hat. Wir haben uns mit Wäschenetzen eingedeckt und verwenden diese jetzt regelmässig beim Einkauf sowie für den Transport von Früchten auf die Arbeit, wofür ich früher ebenfalls immer Plasticksäckchen verwendet habe.

Ein Detail störte mich dann doch an der ganzen Sache: die Klebeetikette hält einfach nicht auf dem Wäschenetz. Wie oft stand ich an der Kasse und die Klebeetikette war weg. Peinlich. Gerade wenn die Schlange hinter einem so richtig lang ist. Zurück zu den Plastiksäckchen wollte ich nicht, die Etikette einfach wo anders aufkleben ebenfalls nicht. Was also tun?

Die zündende Idee kam beim Einkaufen. Bei den Bananen hängt jeweils so ein Plastikteil mit angebrachter Klebeetikette dran. Diese habe ich runtergefriemelt, die Etikette sowie Klebespuren beseitigt und den Haken abgeschnitten. Das so massgeschneiderte Plastikteil habe ich an die Zugschnur gehängt und klebe seither die Etiketten da drauf. Hält wunderbar, erspart mir die peinlichen Momente an der Kasse und die Kassiererin findet die Etikette ganz einfach.

A propos Kassiererinnen, die Reaktionen waren bisher unterschiedlich. Die meisten scannen einfach stoisch den Strichcode, frei nach dem Motto, da ist ein Code drauf, dann passt das schon. Ein paar weitere haben zwar seltsam geguckt, dann aber einfach kommentarlos gescannt. Eine einzige schaute sich das Netz mit den Früchten darin genauer an und meinte: das ist ja eine geniale Idee!

Ich wünsche mir, dass eines Tages solche Netze in sämtlichen Supermärkten die Plastiksäckchen ersetzen. So könnte auf einfachste und nachhaltige Art und Weise eine Riesenmenge Plastikmüll vermieden werden. Nach einiger Zeit in Gebrauch kommen die Säckchen einfach zur Weisswäsche und sind danach wieder einsatzbereit.

Was haltet ihr von Wäschenetzen für den Früchte- und Gemüseeinkauf? Könntet ihr euch einen Umstieg vorstellen? Wie vermeidet ihr Plastikmüll?