[Quicktipp] Sojamilch portionenweise einfrieren

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Ich verwende Sojamilch hauptsächlich für in den Getreidekaffee. Da sie nur in 1-Liter-Tetrapaks erhältlich ist, stellt sich jeweils sehr schnell die Frage, was ich denn mit dem Rest mache. Obwohl sich Sojamilch bis zu einer Woche im Kühlschrank hält, schaffe ich den Liter nie und nimmer. Den Rest immer wegzuschütten fand ich auch nicht gut, denn ich werfe nur ungern Lebensmittel weg.

Eines Tages hatte ich dann eine – wie ich anfänglich dachte – dumme Idee. Ich beschloss, die Probe aufs Exempel zu machen und habe sie in die Tat umgesetzt. Bewaffnet mit einem Eiswürfelbeutel, einem kleinen Messbecher und dem Tetrapak mit der restlichen Sojamilch schritt ich zur Tat.

Wenn man die ideale Einfüllmenge mal raus hat, schwappt auch nichts über und der Eiswürfelbeutel füllt sich langsam aber sicher. Einzig bei der Positionierung im Gefrierschrank muss man etwas aufpassen. Irgendwie scheint der selbstschliessende Beutel auf Sojamilch anders zu reagieren als auf pures Wasser. Beim ersten Versuch hatte ich eine riesige Sauerei im Eisfach… Doch seit ich das berücksichtige, klappt es perfekt, wie ihr auf dem obigen Bild sehen könnt.

Bei der Verwendung gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man nimmt die entsprechende Anzahl Soja-Eiswürfel aus der Verpackung und lässt sie im Kühlschrank resp. bei Zimmertemperatur auftauen oder man übergiesst sie – z.B. für Getreidekaffee – direkt mit heissem Wasser. Funktioniert beides ganz gut.

Ich bin happy, dass ich eine Möglichkeit gefunden habe, den Liter Sojamilch ganz aufzubrauchen, bevor er mir im Kühlschrank kippen würde. Wieder ein kleiner Beitrag geleistet. Optimieren könnte ich das Ganze noch dahingehend, dass ich wiederverwendbare Eiswüfelschalen verwende. Das werde ich machen, sobald ich die Eiswürfelbeutel aufgebraucht habe. Denn diese begleiten mich schon seit ich 2002 zu Hause ausgezogen bin.


[Quicktipp] Liebling, ich hab die Haargummis geschrumpft!

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Welches Langhaar kennt sie nicht, die ausgeleierten Haargummis? Anfänglich gehen sie nach der Verwendung wieder in ihre ursprüngliche Form zurück, doch es kommt der Moment, wo sie mehr und mehr ausleiern. Bisher habe ich sie so lange verwendet, wie es eben ging und dann entsorgt und durch neue ersetzt.

Doch seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit und da passt es einfach nicht rein, die Haargummis regelmässig wegzuschmeissen. So weit so gut, dachte ich mir, doch wie kriege ich die wieder in einen gebrauchsfertigen Zustand?

Die zündende Idee kam – und so ist es doch mit den meisten guten Ideen – spontan und unverhofft. Ich hab gerade meine benutzen wiederverwendbaren Abschminkpads in ein Wäschenetz gesteckt, als ich dachte, hmmm, da könntest ja Deine Haargummis mal dazupacken und schauen, ob sie nicht schrumpfen.

Gesagt getan und siehe da, es hat funktioniert! Links auf dem Bild ist ein mittelmässig ausgeleiertes Haargummi, rechts eines frisch aus der 40° Wäsche. Sie schrumpfen also deutlich und sind wieder wesentlich fester. Es ist jedoch nicht mit einem neuen, unbenutzten Haargummi zu vergleichen, denn es leiert im Vergleich doch schneller aus.

Nichtsdestotrotz kann ich auch die geschrumpften Haargummis oft verwenden. Wenn sie dann wieder ausgeleiert sind, kommen sie erneut zu den Abschminkpads ins Wäschenetz. Auf diese Weise konnte ich den Lebenszyklus meiner Haargummis massiv verlängern.

Ob es mit Invisibobble und Co. auch funktioniert, habe ich noch nicht ausprobiert, denke aber, dass es klappen müsste. Vorsicht geboten ist hingegen bei den „geleimten“ Haargummis, da könnte sich die Klebestelle lösen und die Haargummis könnten kaputtgehen. Die oben auf dem Bild sind aus einem Stück gefertigt.

Ich freue mich, dass ich so etwas mehr Nachhaltigkeit in meinen Komsum bringen konnte.

Kennt ihr das Phänomen der ausgeleierten Haargummis? Wie bringt ihr sie wieder in Form?