[Review] Meine Tattoopflege

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Ende August war es endlich soweit und ich habe mein zweites Tattoo bekommen. Während zwei Tagen und total 16 Stunden Tätowierzeit enstand mein neuer Wadenschmuck – und solcher will gehegt und gepflegt werden. Was ich da genau mache, ist Thema dieses Blogposts.

An dieser Stelle zuerst noch eine Empfehlung: bedenkt gut ob – ja richtig gelesen: ob – ihr wirklich ein Tattoo haben wollt, welches Motiv und wohin es kommen soll. Zudem solltet ihr mindestens genauso gut bedenken, wer es denn stechen soll. Schult euren Blick, schaut euch hunderte, besser noch tausende von Tattoobildern an. Nur so entwickelt ihr ein Gefühl, welche wirklich gut sind und welcher Stil euch gefällt. Anhand dieser Parameter geht es dann ans Auswählen des Künstlers – lasst euch von allfälligen Distanzen nicht abhalten! Besser einen weiten Weg auf sich nehmen und dafür das für euch perfekte Tattoo bekommen.

Wenn es dann soweit ist, wird euch der Tätowierer Pflegehinweise geben – befolgt diese. Bei einer sorgfältigen Auswahl des Tätowierers, könnt ihr seinen Anweisungen bedenkenlos Folge leisten, da er die entsprechende Erfahrung hat und weiss, wie seine Kunden auf seine Tätowiertechnik reagieren. Fragt allenfalls im Voraus, was ihr euch besorgen sollt, denn wenn ein Termin länger dauert, ist es gut möglich, dass die Apotheke bereits geschlossen hat, wenn ihr rauskommt – Vorbereitung ist alles.

Meine Tattoo-Pflegeroutine

Und jetzt ab in medias res! Im Grunde genommen braucht man nur zwei Produkte für die Tattoopflege: eines zum waschen und eines zum cremen. Zum waschen verwende ich die leider nicht mehr vegane flüssige Balea Arztseife. Zum cremen greife ich auf die vegane After Inked zurück. Diese habe ich beim ersten Tattoo vom Tätowierer zur Pflege bekommen und sie hat super funktioniert.

Die flüssige Balea Arztseife verwende ich einerseits zum Waschen des Tattoo selbst aber auch als Duschgel. Denn bei frischen Tätowierungen sollten keinerlei Duftstoffe verwendet werden – das Balea Produkt ist parfümfrei. Bis das Tattoo oberflächlich verheilt ist, verwende ich ausschliesslich dieses Produkt. Die ersten Tage lasse ich das Tattoo lufttrocknen. Wer ein Handtuch verwenden will, der sollte zum einen nur trocken tupfen und keinesfalls reiben, zum anderen jedes Mal ein frisches nehmen.

Anschliessend wird gecremt. Vorgängig wasche ich mir IMMER mit der Balea Arzt Seife die Hände und trockne sie mit einem speziellen Handtuch ab, welches ich anfänglich ebenfalls täglich wechsle. Denn ein Tattoo ist eine Wunde und sollte unbedingt als solche behandelt werden. Mit sauberen Händen geht es dann ans cremen. Unbedingt nur eine ganz dünne Schicht auftragen, dabei aber nicht zu fest reiben und möglichst wenig Druck ausüben. Lieber einmal mehr cremen als in einer Anwendung zuviel.

Balea flüssige Arztseife

Die Flüssigseife kommt in einem praktischen Pumpspender daher und lässt sich so hygienisch verwenden. Was mir bei diesem Produkt wichtig war: rückfettend, parfümfrei und möglichst einfach erhältlich. Ursprünglich war die Seife als vegan deklariert, doch es scheint sich bei der neuen Rezeptur etwas verändert zu haben. Meine Nachfrage, an welchem Stoff es denn nun liegt, wurde leider nicht beantwortet.

Ich mag die gute Schaumbildung der Balea Arztseife total gerne, denn so muss ich nicht unnötig auf dem Tattoo rumrubbeln und habe das Waschen schnell erledigt. Zu langes Duschen sollte man vermeiden, Baden ist in den ersten paar Wochen sowieso tabu.

Dazu ist die rückfettende Wirkung keine blosse Werbung, sondern effektiv spürbar. Meine Hände waren äusserst dankbar für diese Portion Extrapflege!

After Inked Tattoo Moisturizer and Aftercare Lotion

Dieses Produkt habe ich wie erwähnt bereits vor fünf Jahren bei meinem ersten Tattoo benutzt und war absolut zufrieden damit. Als nun das zweite anstand, wollte ich die Creme wieder verwenden, checkte aber erstmal die Inhaltsstoffe. Denn damit hatte ich mich 2010 definitiv noch nicht befasst. Tja, was soll ich sagen, ich war begeistert! Zudem ist die Creme:

  • parabenfrei
  • parfümfrei
  • glutenfrei
  • frei von Erdölderivaten
  • vegan
  • tierversuchsfrei

Für mich somit DAS perfekte Produkt – wäre da nicht die Verfügbarkeit. Zur Zeit scheint es schwierig bis unmöglich zu sein, an dieses Produkt ranzukommen. Was bin ich dankbar, dass ich eine der letzten Tuben ergattern konnte! Ich hoffe sehr, dass dieses fantastische Produkt bald wieder verfügbar sein wird.

Sobald ein Tattoo abgeheilt ist, behandle ich es wie die übrige Haut auch und verwende bei Bedarf Körperöl oder Körperbutter zur Pflege. Einzig beim Sonnenschutz bin ich noch viel konsequenter als sonst. Ohne die neutrale Sonnenlotion mit LSF 50 von Eco Cosmetics geht gar nicht.

Fazit: Ich habe die für mich optimale Tattoopflege gefunden. Leider mit zwei Wermutstropfen: die Balea flüssige Arztseife ist leider nicht mehr vegan und die After Inked zu besorgen grenzt momentan an ein Ding der Unmöglichkeit. Bei ersterem werde ich bei Gelegenheit mal das Äquivalent von Rossman genauer unter die Lupe nehmen, bei letzterem hoffe ich, dass es wieder verfügbar ist, wenn dann das nächste Tattoo ansteht.

Habt ihr Tattoos? Wie pflegt ihr sie? Welche Produkte verwendet ihr in der Abheilphase?


[Review] M-Budget Kräuter Shampoo

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Seit DM die Balea Haarprodukte überarbeitet hat, musste ich mich vermehrt nach Alternativen umschauen. Dazu kommt, dass ich kein Shampoo über lange Zeit hinweg verwenden kann, weil es irgendwann nicht mehr richtig wirkt. Egal ob teuer oder billig, NK oder KK – früher oder später tritt dieser Effekt immer ein.

So stand ich eines Tages ratlos in der Migros und überlegte, was ich denn nun für ein Shampoo nehmen sollte, da fiel mir das M-Budget Kräutershampoo ein, das ich vor Jahren oft und gerne verwendet habe. M-Budget ist nichts anderes als die hauseigene Billiglinie, doch bisweilen gibts da richtig gute Produkte.

Kommen wir als erstes mal zu den Inhaltsstoffen:

AquaSodium Laureth SulfateCocamidopropyl BetaineSodium ChlorideparfumPolyquaternium-10Chamomilla Recutita Flower Extract, Melissa OfficinalisLeaf Extract, Achillea Millefolium Extract, Viscum Album Leaf Extract,  Foeniculum Vulgare Fruit Extract, Humulus LupulusExtract, Valeriana Officinalis Root Extract, Propylene glycol,  Sodium formate, Sodium benzoate, Potassium sorbateCitric AcidCI 19140CI 42090

Wie man sehen kann, enthält das Shampoo weder Silikone noch Alkohol – ich war überrascht und es stellte sich vorsichtiger Optimismus ein. Bei einem Preis von 0.75 CHF musste ich nicht lange überlegen und packte mir eine Flasche davon ins Körbchen.

Nach der ersten Wäsche war ich nicht wirklich zufrieden. Die Haare fühlten sich irgendwie seltsam an, ich konnte aber nicht wirklich eruieren, was mich denn genau daran gestört hat. So wanderte das Shampoo erstmal aufs Regal. Ein paar Monate später wars dann soweit und mein Balea Seidenglanz Shampoo Feige + Perle erbrachte nicht mehr die gewünschte Waschleistung. Kurzerhand durfte das M-Budget Kräutershampoo erneut in die Dusche einziehen und siehe da, jetzt war ich absolut zufrieden damit.

Das Shampoo schäumt gut auf, reinigt die Haare ohne sie auszutrocknen und ich kann meinen wöchentlichen Waschrhythmus problemlos aufrecht erhalten – trotz Sport und hochsommerlicher Temperaturen. Der Duft ist kräutrig-herb und erinnert an Herren-Duschgel, was mir aber einerlei ist, da er nach der Wäsche nicht im Haar verbleibt. Die Waschleistung ist 1a und zweimal shampoonieren reicht wunderbar aus, um anschliessend herrlich weiche und saubere Haare zu haben.

Ich verwende das Produkt jetzt seit etwas mehr als zwei Monaten und die Waschleistung ist nach wie vor top. Hoffentlich bleibt es noch lange so, denn es wäre schön, auch diesseits der Grenze auf bewährte Produkte zurückgreifen zu können.

Fazit: Ein tolles Shampoo ohne Silikone und Alkohol zum kleinsten Preis und das noch diesseits der Grenze – ich bin begeistert, zumal auch die Waschleistung absolut top ist. Ich werde es weiter verwenden und hoffe, dass die Wirkung noch lange nicht nachlässt.


[Review] DABBA Pfefferminzblütenwasser

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Dieses Blütenwasser habe ich im Februar auf der Vivaness bekommen und bis zum Sommer aufgespart. Zum einen hatte ich noch eines von Wolkenseifen in Gebrauch, das ich zuerst leeren wollte, zum anderen ist Pfefferminze für mich ein absoluter Sommerduft. Ich mag die kühlende Wirkung der Pfefferminze total gerne – als Tee an heissen Tagen absolut empfehlenswert!

Der Pfefferminzduft dieses Blütenwassers ist einfach göttlich! Total natürlich, dezent, frisch und in meiner liebsten Pfefferminzduftrichtung: Spearmint. Aus meinen intensiven Gartenbalkonzeiten weiss ich, dass es total viele verschiedene Pfefferminzarten gibt: exotische wie Ananas-, Erdbeer- oder Schokoladenminze, aber auch „normale“ Minzen wie Spearmint, Marokkanische Minze oder Nane-Minze.

DABBA setzt auf einheimische Pflanzen aus ihrer unmittelbaren Umgebung und da lag es nahe, dass sie sich auch bei der Arzneipflanze des Jahres 2004 bedienten. Für das Blütenwasser verwendeten sie Blüten, Blätter und Stängel – also die gesamte sichtbare Pflanze.

Die DABBA Blütenwasser enthalten keinerlei Alkohol, einzig ein Konservierungsstoff namens Leuconostoc/Radish Root Ferment Filtrate, der bei der Fermentierung von Radieschen entsteht, wurde beigegeben. Dies hat den Vorteil, dass man das Blütenwasser nicht im Kühlschrank aufbewahren muss und es so zum Beispiel einfacher auf Reisen mitnehmen kann.

Am Pfefferminzblütenwasser gefällt mir das passende Design mit grünen Akzenten, die leicht kühlende und somit sehr erfrischende Wirkung sowie der dezente Pfefferminzduft. Im Gegensatz zu den beiden anderen Blütenwasser – Mädesüsswasser und Schafgarbenblütenwasser – im Set „Stärke der Wiese“ ist das Pfefferminzblütenwasser das einzige, das nicht extrem krautig duftet. Wenn ich eines der anderen beiden verwendet habe, erntete ich des öftern mal schiefe Blicke von nebenan, nicht so bei der pfefferminzigen Version!

Ich verwende das Blütenwasser morgens nach der Reinigung mit der Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme und als Vorbereitung auf das Auftragen des Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oils. Die Duftkombination aus Pfefferminze und Hagebutte gefällt mir sehr gut, wenn gleich sie schnell wieder verfliegt.

Was mir an DABBA so sehr gefällt, ist der regionale Gedanke. Sie schauen bewusst in ihrer unmittelbaren Umgebung nach geeigneten Pflanzen und deren Eigenschaften. Exotische Pflanzen zu verwenden passt nicht in ihr Konzept. Ich wünsche mir, dass sich dieser Gedanke weiter durchsetzen wird, denn – und das ist NICHT wertend gemeint, sondern lediglich eine Feststellung – auch hier bei uns gibt es spannende, wirksame und geeignete Pflanzen.

Fazit: Eine tolle Marke mit einem fantastischen Konzept. Aus dem „Stärke der Wiese“ Dreierset empfehle ich das Pfefferminzblütenwasser, das natürlich auch einzeln erhältlich ist, all jenen, die krautigen Düften nichts abgewinnen können. Mein Fläschchen ist schon zur Hälfte leer und ich weiss jetzt schon, dass mir dieses Produkt fehlen wird.


[Review] Desert Essence – Lip Rescue

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Langsam aber sicher weist die Lip Rescue von Desert Essence aussen doch deutliche Gebrauchsspuren auf, ist sie doch seit ein paar Wochen stets in meinem Kosmetiktäschchen. Bevor die Hülse noch abgegrabbelter ausschaut, gibts jetzt das Review.

Ich mache die Fotos immer erst, wenn ich das Review schreibe. Fotos auf Vorrat von neuen Produkten ist nicht so meins, denn ich halte es hier wie mit den Büchern: den guten darf man ansehen, dass sie gelesen – oder im Falle von Kosmetik gebraucht – wurden.

Doch kommen wir nun zu einem meiner Irland Mitbringsel von letztem Sommer. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es von Desert Essence auch Lippenpflege gibt, kannte ich die Marke bisher ausschliesslich durch ihre Haarpflegeprodukte. Umso neugieriger war ich auf die Lip Rescue.

Das Produkt trägt das Leaping Bunny Siegel, ist aber aufgrund des enthaltenen Bienenwachses an zweiter Stelle der INCI Liste nicht vegan. Die INCI Liste selbst ist angenehm kurz und somit sehr übersichtlich:

Glycine Soja (Soybean) Oil, Beeswax, Euphorbia Cerifera (Candelilla) Wax, Ozokerite, Copernicia Cerifera (Carnauba) Wax, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Ginkgo Biloba Leaf Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Oil, Tocopherol, Propyl Gallate, Mentha Piperita (Peppermint) Oil.

Zuallererst ist mir der Duft aufgefallen. Ich schnuppere vor Gebrauch immer an der Lippenpflege und hier kamen sofort Kindheitserinnerungen auf. Zwar konnte ich den Duft lange Zeit nicht einordnen, doch bevor ich mich an dieses Review gesetzt habe, fragte ich meinen Freund. Tja, nun weiss ich es 🙂 Die Desert Essence Lip Rescue duftet wie das Calippo Zitrone, welches wir als Kinder immer gegessen haben. Kennt ihr dieses Eis noch? Der Duft versetzt mich in den totalen Nostalgiemodus und ich muss mal schauen, obs das noch gibt.

Neben dem klasse Duft hat die Lip Rescue auch eine 1a Pflegewirkung – kein Wunder bei den Inhaltsstoffen! Da sie sich supergut auf den Lippen hält, muss ich nicht so oft nachlegen. Entsprechend ergiebig ist das Produkt.

Die Lip Rescue liegt nicht auf den Lippen, sondern verbindet sich mit ihnen. Es entsteht ein leichter Film, der aber weder schmierig noch flutschig ist. Im Gegenteil, die Lippen fühlen sich samtig weich und gut durchfeuchtet an. Somit dürfte es sich auch als Lippenstift- oder Lipglossunterlage eignen.

Fazit: Alles in allem ein tolles Mitbringsel, das mir hier gute Dienste leistet und mich einerseits an meine Kindheit, andererseits an die wundervolle Zeit letzten Sommer in Irland erinnert. Ergiebig, pflegend, toller Duft – ich bin happy.

Einziger Nachteil: ich habe die Desert Essence Lip Rescue bisher noch nicht im deutschsprachigen Raum gesichtet, habe mich aber auch nie speziell darauf geachtet oder gar danach gefragt. Somit kann ich leider zur Erhältlichkeit bei uns keine definitiven Angaben machen. Sollte ich sie aber irgendwo mal sichten, werde ich das sicher hier vermerken.

Kennt ihr Desert Essence? Oder gar die Lip Rescue? Was sind eure Favoriten für die Lippenpflege?


[Review] Alverde Nagelpflegeöl

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Nagelöl war bereits verschiedentlich Thema auf dem Blog, nämlich hier und hier. Im Unterschied zum jetzigen Produkt waren es beide Male Nagelpflegestifte, mit denen ich auch sehr zufrieden war, so dass sie durchaus Nachkaufkandidaten sind. Dennoch packt mich manchmal die Neugierde und ich probiere gerne weitere Produkte aus, um zu schauen, ob ich das am besten passende bereits gefunden habe oder ob da noch Luft nach oben ist.

Ein weiterer Punkt ist die Verpackung in Relation zur Produktemenge. Während in den Nagepflegestiften jeweils vergleichsweise wenig Produkt – 1.5 resp. 2.6gr – enthalten ist, schlägt die Füllmenge des Fläschchens mit ganzen 10ml zu Buche, was doch deutlich mehr ist. Dazu kommt, dass ein Teil der Verpackung aus Glas besteht, während die der Nagelpflegestifte komplett aus Plastik ist.

Die Inhaltsstoffe führt DM wie folgt auf:

Sojaöl*, Aprikosenkernöl*, Arganöl*, Dextrin Palmitat, Mandelöl*, Sonddornextrakt (ölig)*, Rizinusöl*, Olivenöl*, Hamamelisextrakt (ölig)*, Ceramide, Sonnenblumenöl, Vitamin E, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**

* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau
** aus natürlichen ätherischen Ölen

Die beiden auf dem Fläschchen aufgeführten Stoffe, Aprikosenkernöl und Sanddornextrakt, fungieren auf den Plätzen 2 und 6 der INCI Liste, was mich doch positiv überrascht hat. Nur zu oft finden sich die explizit beworbenen Inhaltsstoffe auf den hinteren Rängen der INCI Liste wieder – nicht so bei diesem Produkt.

Genauso positiv zu erwähnen ist das sich auf Platz 3 befindende Arganöl, welches nicht einmal speziell aufgeführt wird. Also nichts mit billigen Ölen auf den vorderen Plätzen. Gefäll mir sehr gut! Dazu ist das Nagelpflegeöl Natrue zertifiziert und vegan.

Das Alverde Nagelpflegeöl ist sehr ergiebig – ich verwende es schon seit mehreren Wochen täglich und der Füllstand hat sich kaum verringert. Das Fläschchen ist zwar aus Glas aber dennoch stabil, somit kann das Produkt auch gut auf Reisen mitgenommen werden. Klar benötigt es etwas mehr Platz als ein Nagelpflegestift, dafür kann es multifunktional verwendet werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch als Haaröl geeignet ist.

Was zudem für einen Einsatz als Haaröl spricht, ist der dezente und natürliche Aprikosenduft. Ich könnte mich echt reinlegen, so wunderbar frisch duftet das Öl. Dazu erinnert mich der Duft einzig und allein an sehr reife, frische Aprikosen und mitnichten an irgendwelche süssen Kaugummiverschnitte, wie das bei fruchtigen Düften leider nur allzu oft vorkommt.

In seinem ursprünglichen Einsatzgebiet als Nagelpflegeöl verwendet, leistet es sehr gute Dienste und steht den Stiftprodukten in nichts nach. Der Nagelpflegestift mit 2.6gr Inhalt hat mir gute 7 Monate gereicht, wenn ich das hochrechne, auf die 10ml in diesem Produkt, dann könnte es locker für mehr als 2 Jahre(!!) halten. Ich bin gespannt, ob das Öl das mitmacht oder ob es vorher ranzig wird. Sollte ich das Öl aber z.B. auch in der Haarpflege einsetzen, dann wird das Fläschchen definitiv vorher leer – ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Fazit: Ein Top-Produkt, bei dem einfach alles stimmt. Die 10ml sind zu einem Preis von um die 2.50 Euro zu haben und stechen die Nagelpflegestifte somit locker aus. Der Duft ist fantastisch, die Wirkung ebenfalls und ich kann das Produkt nur empfehlen. Das Pinselchen ist als Applikator gut geeignet und ich kann die gewünschte Menge einfach dosieren. Dieses System ziehe ich den Drehapplikatoren der Stifte definitiv vor, denn bei den Stiften hatte ich oftmals entweder zu wenig oder zuviel Produkt auf dem Pinselchen.

Kennt ihr das Alverde Nagelpflegeöl? Was sind eure Favoriten bei der Nagelpflege?


[Review] Couleur Caramel Nagellack N°77 Fleur de prairie

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Dieser Nagellack stammt aus der Frühling/Sommer Kollektion „Je suis une légende“ von Couleur Caramel. Mit dieser Kollektion verbinde ich ein totales Frühlings- und Sommerfeeling, denn die Farben sind warm und bringen mich sofort in Urlaubsstimmung.

Die Nagellacke von Couleur Caramel enthalten gemäss Homepage keine Parabene, kein Toluen, kein Formol und kein Kolophonium. Der „Duft“ fällt eher dezent aus, da gibts Lacke mit wesentlich intensiveren „Düften“ in meiner Sammlung.

Wo: Füsse

Anzahl Schichten: 2

Unter- und Überlack: keine

Feedback: Der Auftrag war spielend leicht und ich konnte mit dem Pinsel gut arbeiten. Bereits die erste Schicht war deckend, doch ich trug noch eine weitere auf, was die Farbe auf den Nägeln nochmals intensivierte. Die Farbe an sich finde ich wunderschön, doch AN mir sieht sie einfach schrecklich aus. Grund dafür ist, dass ich ein True Winter Farbtyp bin und somit kühle Farben zu mir passen.

Die Haltbarkeit hingegen ist richtig gut. Ich habe dem Lack nach vier Tagen einen ganzen Tag barfuss in Crocs zugemutet und ich habe gute 10km zurückgelegt. Dem Lack konnte das bis auf ganz wenig Chipping an zwei Nägeln nichts anhaben. Ich bin echt beeindruckt!

Fazit: Auch wenn die Farbe nicht zu meinem Farbtypen passt, die Qualität des Lacks ist 1a! Wem warme Farben stehen, der sollte sich die Couleur Caramel Lacke auf der Frühling/Sommer Kollektion unbedingt anschauen und zugreifen!

Dieses Produkt wurde mir von Attitude Bio kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Review] Primavera 7-Tage-Feuchtigkeitskur Hydro Gesichtsölkapseln

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Dieses kleine Döschen durfte ich mir bei Primavera auf der Vivaness aussuchen. Gesichtsöle sind hier der ganz grosse Renner und ich freute mich aufs Testen. Das Produkt ist vegan, Natrue zertifiziert und trägt das Hase mit schützender Hand Siegel.

Das Döschen enthält sieben Öl-Kapseln sowie einen kleinen Beutel auf Kieselgelbasis, welcher die Kapseln vor Feuchtigkeit schützen soll. Die Anwendung ist denkbar einfach: den Kapselkopf abdrehen und das Öl sanft in die Gesichtshaut einmassieren. So weit so gut.

Die Inhaltsstoffe präsentieren sich wie folgt:

Borretschsamenöl* bio, Wildrosenöl* bio, Jojobaöl* bio, Mandelöl* bio, Johannisbeersamenöl* bio, 100 % naturreine ätherische Öle, äth. Neroliöl* bio, natürl. Vit. E, Sonnenblumenöl* bio, Feigenextrakt* bio, Citral**, Geraniol**, Benzyl Benzoate**, Citronellol**, Limonene**, Linalool**

* bio = kontrolliert biologischer Anbau; ** natürliche Bestandteile 100% naturreiner ätherischer Öle

Jede der sieben Kapseln enthält 340mg Produkt. Das mag jetzt erstmal nach wenig klingen, ist jedoch mehr als ausreichend. Grundsätzlich wäre die Anwendung für das Gesicht vorgesehen. Wenn ich das Öl dort aufgetragen habe, war die Kapsel anschliessend immer noch zu zwei Dritteln voll. Also wohin damit?

Letztlich haben sich jeweils die Ellenbogen, Schienbeine, Knöchel und mein (fünf Jahre altes und somit längst abgeheiltes) Tattoo über eine Extraportion Pflege gefreut. Klar, ich hätte noch weitere Schichten des Öls auf das Gesicht auftragen können, doch das widerstrebte mir. Ich verwende seit Jahren Gesichtsöle als alleinige Pflege und kann sie mittlerweile sehr gut dosieren. Hier mehr Produkt als nötig zu verwenden, widerspricht meiner Routine, selbst wenn man dies bei einer Kur durchaus machen könnte und ggf. auch sollte.

Ich wollte in erster Linie erst einmal testen, ob ich das Öl überhaupt vertrage. Dieser Test fiel positiv aus, keine Irritationen, Rötungen oder Unreinheiten. Dazu kommt der wundebare Duft nach Neroli und Cassis, welchen ich ebenfalls sehr gut vertragen habe. Das in einem dunklen Goldton gehaltene Öl hat zudem meinen Teint etwas ausgeglichen und ihn zum Strahlen gebracht. Somit hätte es durchaus etwas mehr vertragen.

Alles in allem ein schönes Produkt, welches meiner Haut gut getan hat. Die Kapseln sind zwar etwas zu gross für mich, doch ich werde mich da langsam rantasten und die Menge beim nächsten Mal probeweise erhöhen – es ist also ein Nachkaufprodukt.

Kennt ihr diese Kur? Verwendet ihr Gesichtsöle?

Das Produkt wurde mir von Primavera kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.