[aufgebraucht] September 2015

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Der Sommer ist definitiv vorbei, das zeigt mir nicht nur der Blick auf das Themometer, sondern auch meine Haut ganz deutlich. Die Zeit des pflegerischen „dolce far niente“ ist vorbei, daran gibt es nichts zu rütteln. Schade eigentlich, ich mochte meine quasi inexistente Sommer-Routine sehr gerne.

Alverde Körperbutter Vintage Rose LE

Auch wenn es dauerte, bis wir uns angefreundet haben, gefiel mir dieses Produkt zum Schluss sehr. Der Rosenduft war hauchzart, dezent und alles in allem einfach sehr erfrischend – genau das richtige im Sommer. Mochte meine Routine noch so minimal sein, die zur Fusscreme umfunktionierte Körperbutter kommt ganzjährig zum Einsatz – Punkt. Die Pflegewirkung war wie immer top und ich habe für einmal kein Backup im Schrank stehen. Warum erfahrt ihr im nächsten Abschnitt. Nachkauf: leider nicht möglich.

Alverde Körperbutter Blutorange Holunderblüte LE

Hier ist auch schon der Grund, warum ich keine Backups mehr ansammeln möchte. Diese Körperbutter ist nämlich gekippt – sie war aber auch schon über dem MHD, was man fairerweise erwähnen muss. Da ich sehr ungern Dinge wegwerfe und mittlerweile dank neuen ÖV-Verbindungen viel leichter und vor allem umsonst nach Deutschland zum Einkaufen fahren kann, gibts einfach keine Backups mehr. Wenn etwas leer geht, wird es rechtzeitig nachgekauft, aber die Schränke werden nicht mehr gefüllt. Selbst wenn es eine LE ist, die nächste kommt bestimmt und ist meistens genauso toll. Sollte das einmal nicht der Fall sein, dann zieht einfach wieder das Produkt aus dem Standardsortiment ein – bei den Alverde Körperbuttern gibts in punkto Pflege keine Unterschiede. Einzig die Konstistenz variiert ab und an, was mich aber nicht weiter stört. Nachkauf: leider nicht möglich.

Alviana Handcreme Soft mit Bio Aloe Vera

Eine Kleingrösse kommt entweder mit auf Reisen oder in die Handtasche. Hier war letzteres der Fall. Ich mochte die leichte und dennoch pflegende Textur sehr gerne. Dazu zog die Creme relativ schnell ein und hinterliess keinen Fettfilm. Die Pflegewirkung war gut, der Duft ok. Ein solides Produkt, das mich aber nicht begeistert hat. Nachkauf: nein.

Wolkenseifen Deocreme Coquette

Zu Anfang fristete diese Deocreme ein Schattendasein, doch mit der Zeit ist sie zu meinem absoluten Lieblingsduft avanciert. Da ich null Talent für Duftbeschreibungen habe, verweise ich an dieser Stelle auf die entsprechende Seite von Wolkenseifen. Ich liebe die Deocremes von Wolkenseifen über alles und habe hier und hier bereits Lobeshymnen verfasst. An meiner Meinung zu den Deocremes hat sich bis heute nichts geändert. Nachkauf: ja, die grosse Dose habe ich bereits bestellt. Soviel zum Thema Bunkern und so. Gewisse Düfte braucht frau einfach. Wobei die Dose auch nicht in den zugegebenermassen gut bestückten Vorrat, sondern direkt in die Verwendung kommt.

Was ging bei euch im vergangenen Monat leer? Bunkert ihr? Falls ja, weshalb? Sind euch deswegen schon Produkte gekippt?


[Haare] Alverde Körperbutter

Momentchen, die Alverde Körperbutter in der Haare-Kategorie? Ja, ihr seht richtig und nein, es ist kein Versehen. Ich benutze diese Creme auch, respektive in erster Linie, für die Haare.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Körperbutter Blutorangen Holunderblüte, Verveine und Macademianuss Karietébutter

Als erste Körperbutter durfte die Blutorangen Holunderblüte einziehen, denn ich dachte mir, mit einer Probiergrösse machst nichts falsch und falls es doch nix ist für meine Haare, kann ich sie immer noch im urspünglichen Sinne verwenden. Die Verveine habe ich in Wien unerwartet im DM entdeckt und gleich mitgenommen – was war ich froh, dass da nur 50ml drin sind und ich sie somit problemlos ins Flugzeug mitnehmen konnte (in Wien sind wir immer nur mit Handgepäck unterwegs, was mich beim gekauften Haaröl noch vor Herausforderungen stellte, doch davon ein andermal mehr).

Mit der Körperbutter Blutorangen Holunderblüte habe ich gute Erfahrungen gemacht. Der Geruch ist dezent und dennoch sehr erfrischend – dies im Gegensatz zur Heymountain Woodstock Haircream, welche doch vergleichsweise extrem parfümiert ist – dazu zieht sie schnell ein und macht meine Haare nicht strähnig oder klätschig. Anfänglich habe ich sie nur auf den untersten 5cm in die Spitzen gemacht, mittlerweile bin ich mutiger und gehe ich fast schon über die ganzen Längen. Ich verreibe eine kleine Menge der Körperbutter und fahre vorsichtig mit den Fingern durch die Haare und arbeite sie ein. Anschliessend flechte ich die Haare zu einem einfachen Zopf und lasse sie einwirken. Einen festen Rhythmus habe ich nicht, ich benutze sie, wenn ich Zeit und Lust dazu habe.

Die Verveine und die Macademianus Karietébutter mag ich ebenfalls sehr gerne. Von der Anwendung her sind sie gleich und unterscheiden sich lediglich im Duft – es geht also mehr um Abwechslung, denn um andere oder ergänzende Pflege. Je nachdem, nach welchem Duft mir gerade ist, greife ich zur einen oder anderen Körperbutter.

Doch nun zur Pflegewirkung. Über einen allfälligen Langzeiteffekt kann ich noch nichts sagen, da ich sie erst seit ein paar Wochen verwende. Alle drei Körpercremes ziehen sehr schnell ein und das Haar ist gut durchfeuchtet – ob das nun auf die Pflegewirkung zurückzuführen ist, kann ich nicht sagen, denn ich habe keine Probleme mit trockenem Haar/trockenen Spitzen. Weshalb dann der Aufwand? Seit ich mich intensiv ins Thema Haare und Haarpflege einlese, mache ich mir viele Gedanken zu meiner eigenen Pflegeroutine. Dafür, dass ich bisher verhältnismässig doch sehr wenig gemacht habe, sind meine Haare erstaunlich lang geworden und schauen vergleichsweise gut aus. Daher stelle ich mir die Frage, ob ich durch verbesserte Pflege noch mehr herausholen könnte, ob die Haare noch schöner, glänzender, dichter, gesünder (…) werden. Ich werde die Körperbutter weiterhin verwenden und dann sporadisch über meine Erfahrungen berichten.