[anitaswelt] 1. Gewinnspiel – dhania Naturkosmetik Set

Daniela Thüring, die Frau hinter dhania Naturkosmetik, hat mir dieses fantastische Set zur Verfügung gestellt. Ein ganz herzliches Dankeschön an dieser Stelle! Sie verkauft Natur- und Frischekosmetik bei Loving Nature in Basel – der Shop ist definitiv einen Besuch wert! Neben Naturkosmetik gibt es auch Kosmetikbehandlungen, ayurvedische Massagen und Rückentherapie – ich liebe diese Kombination!

Doch nun Vorhang auf für das Set!

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Bei dieser Verlosung gibt es ein Reiseset von Biofficina Toscana bestehend aus Duschgel (Detergente delicato), Shampoo und Spülung zu gewinnen. Obendrauf packte mir Daniela aus ihrer Frischekosmetiklinie ein Gesichtswasser und zwar das „tonic herb“. Es besteht aus Korianderwasser, Pfefferminzwasser, Vetiverwurzelwasser, Hamameliswasser sowie Alkohol (10%). Aus dem dekorativen Bereich legte sie mir noch ein Rouge von Zuii Organics in der Nuance „Peach“ dazu.

So könnt ihr gewinnen:

  • Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren mit einer Postanschrift in der Schweiz, Deutschland oder Österreich
  • Folgt meinem Blog via Bloglovin, Facebook, Email-Subscription oder über WordPress.com
  • Liked die Facebookseite von dhania Naturkosmetik
  • Schreibt mir ausserdem im Kommentar wohin ihr im Sommerurlaub fährt und was euer absolutes Must-have im Kulturbeutel ist.
  • Das Gewinnspiel läuft bis Dienstag, 14. Juli, 23:59 MEZ.

Die Auslosung findet nach Abschluss aller Gewinnspiele statt und wird auf dem Blog bekannt geben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung des Gewinns.

Viel Glück!


[Box] Fairy Box Juni 2015

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Bis das putzige Vögelchen die Fairy Box in die Schweiz geflogen hat, dauert es immer ein bisschen länger. So wusste ich bereits, was der Inhalt der Juni Box ist. Nichtsdestotrotz zeige ich sie euch hier, denn es sind ein paar sehr schöne Produkte dabei.

Ecowell Shampoo

Diese Marke war mir bisher gänzlich unbekannt und genau das ist das Schöne an so einer Überraschungsbox, man kommt endlich mal aus seiner Komfortzone raus. Bei Ecowell handelt es sich um eine türkische Marke, über die jedoch noch nicht sehr viel im Netz zu finden ist. Ich bin gespannt, ob sie sich im deutschsprachigen Raum wird etablieren können.

Das Shampoo ist frei von (ich zitiere von der Rückseite):

harmful synthetic chemicals, silicon, parabens, SLS, SLES, coloring agents, liquid paraffin or any petroleum based chemicals.

Dazu trägt das Shampoo das ICEA Siegel. Auf Codecheck wäre mir jetzt nichts aufgefallen, was tierischer Herkunft sein könnte, eine klare Vegan-Deklaration gibt es jedoch weder auf der Tube noch auf dem Begleitkärtchen.

Originalgrösse, 200ml, EUR 13.00.

Ecowell Conditioner

Schön, dass es in der Box den passenden Conditioner zum Shampoo gibt – und zwar ebenfalls in Originalgrösse. Die „frei von“-Deklaration ist dieselbe wie beim Shampoo, daher liste ich sie hier nicht nochmals auf.

Bei Codecheck wäre mir auch zu diesem Produkt kein Inhaltsstoff tierischer Herkunft aufgefallen, jedoch fehlt auch hier sowohl auf der Tube als auch auf dem Kärtchen eine eindeutige Vegan-Deklaration. 16 Euro für eine Vollgrösse ist schon sehr teuer, zumal ich bei meiner Haarlänge jeweils eine ziemlich grosse Menge an Conditioner benötige.

Originalgrösse, 200ml, EUR 16.00.

Sonett Rosmarin Handseife

Über diese Seife aus dem Hause Sonett freue ich mich ganz besonders. Ich mag die Marke und hier stellt sich die Vegan-Frage gar nicht erst: die Vegan-Blume befindet sich auf der Rückseite. Mit 120ml erhält man eine grosszügige Probiergrösse, welche sich auch für auf Reisen eignet. Für die Inhaltsstoffe verweise ich wiederum auf Codecheck.

Interessant an diesem Produkt ist der Vermerk „Basische Pflege für Hände, Gesicht und den ganzen Körper“. Gerade auf Reisen sind multifunktionale Produkte praktisch und platzsparend. Ich bin gespannt, wie sich die Seife im Allround-Test bewähren wird.

Kleingrösse, 120ml, EUR 0.99.

Benecos Natural Trio Blush „Fall in Love“

Neben Pflege und Seife war auch ein dekoratives Produkt in der Fairy Box enthalten. Die Beschreibung auf der Begleitkarte ist wie folgt:

Seidiges Puder-Rouge-Trio: leuchtender Pfirsichton (gibt Frische), heller Rosé-Champagner-Ton (setzt Highlights), kräftiger Rosenholzton (konturiert). Strahlend erfrischender Teint für jeden Tag.

Dieses Produkt ist leider nicht vegan und ich muss schauen, was ich damit mache. Schön anzusehen ist es auf jeden Fall und ich glaube, dass es auch in der Anwendung einen guten Job macht. Aber leider nicht bei mir.

Originalgrösse, 5g, EUR 3.99.

Rougepinsel

Passend zum dekorativen Produkt lag auch ein Pinsel in der Box. Leider ein NoName Produkt, das es mir verunmöglicht mehr über den Pinsel herauszufinden. Ich hätte gerne gewusst, ob der Pinsel aus synthetischen oder aus Tierhaaren gebunden wurde. Klar, ich könnte den Test machen (ein einzelnes Haar in eine Flamme halten, man riecht den Unterschied deutlich) doch ich möchte ihn dafür nicht aus der Umverpackung nehmen.

Originalgrösse, EUR 3.95.

Fazit: Alles in allem eine gelungene Box mit einer ausgewogenen Mischung aus pflegenden und dekorativen Produkten. Schön finde ich, dass Shampoo und Conditioner derselben Marke in Originalgrösse vertreten sind, so kann man ausgiebig testen. Ebenso gefällt mir, dass es auch neue Marken in die Box schaffen und so Abwechslung in den „Boxenalltag“ kommt.

Was mir in der aktuellen Ausgabe gefehlt hat, sind Angaben auf dem Begleitkärtchen, ob ein Produkt vegan ist oder nicht. Das würde ich mir bei dieser Box als klare Deklaration wünschen. Gerade bei NoName Produkten ist man auf solche Informationen angewiesen, da man sie sich nicht selber beschaffen kann.

Gesamtwert: EUR 37.93.

Wie gefällt euch die aktuelle Ausgabe der Fairy-Box? Was wünscht ihr euch von einer Beautybox?

Die Box wurde mir von Fairy-Box kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[aufgebraucht] Mai 2015

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Die Monate sausen nur so dahin und gerade beim Verfassen von [aufgebraucht] Posts wird mir immer speziell bewusst, wie schnell die Zeit vergeht. Bald ist auch schon die Hälfte dieses Jahres vorbei! Unglaublich oder? Wenn ich in meinem Umfeld herumfrage, dann stelle ich jeweils sehr schnell fest, dass ich damit nicht alleine bin. Alle – egal welchen Alters – haben dieses Gefühl, dass die Zeit nur so verfliegt. Wie empfindet ihr das?

Doch nun zum eigentlichen Thema dieses Blogposts, meinen aufgebrauchten Produkten des Monats Mai. Dieses Mal sind nur konventionelle Produkte leer geworden und sie zeigen sehr schön, wo ich bisher kein gleichwertiges NK-Produkt gefunden habe. Gerade bei Rasiergel nehme ich gerne Tipps entgegen! Was Conditioner angeht, so bin ich noch für laaaaaaange Zeit eingedeckt.

Balea Rasiergel Summer Garden

Ein gutes Produkt, das tat, was es soll. Solide, leckerer und unaufdringlicher Duft – das beschreibt dieses Rasiergel am besten. Ich hatte einzig den Eindruck, dass die Dose wesentlich schneller leer wurde, als das Blueberry Love.

Ein kurzer Blick auf die DM Homepage zeigte, dass Summer Garden bereits ausgelistet wurde. Der Nachfolger heisst Pink Grapefruit und wird mir beim nächsten DM Besuch sicher ins Körbchen hüpfen. Nachkauf: nicht möglich.

Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle

DER Klassiker schlechthin wurde sehr zu meinem Bedauern ausgelistet, doch ich werde noch laaaaaaaaange von meinen Vorräten zehren. Für mich die beste Spülung ever und ich hoffe, dass DM eines Tages wieder ein vergleichbares Produkt ins Sortiment aufnimmt.

Der Conditioner beschert mir seidenweiche Haare, die sich noch unter der Dusche und grosszügig mit Condi eingemantscht, gut durchkämmen lassen. So entferne ich bereits beim Waschen lose Haare und habe nach dem Lufttrocknen massiv weniger Knoten zu entwirren. Sass ich früher bis zu einer halben Stunde da und entwirrte Knoten um Knoten, ist dies nun in maximal 5 Minuten erledigt. Für mich war dies Grund genug, mir ein grosses Vorratslager anzulegen. Nachkauf: leider, leider, leider nicht möglich.

Da hier nur zwei Produkte leer geworden sind, bin ich umso gespannter, was ihr alles aufgebraucht habt: Favoriten? Ungeliebte Produkte? Ausgelistetes? Naturkosmetik? Konventionelle Kosmetik? Lasst es mich wissen!


[Was wurde aus…] ebelin Shampoo- und Massagebürste

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Vor einem halben Jahr schrieb ich eine begeisterte Review zur neuen Shampoo- und Massagebürste von ebelin. Doch wie hat sie sich im Alltag bewährt? Fand sie wirklich ihren festen Platz in meiner Haarroutine? Diesen Fragen widme ich den heutigen [Was wurde aus…] Post.

Es gibt Produkte, von denen schwärmt man im ersten Moment und dann verschwinden sie in der Versenkung. Dann gibt es Produkte, die man ganz ok findet und deren Wert man erst im Laufe der Zeit zu schätzen weiss. Von totalen Fails abgesehen, gibt es nur noch eine weitere Kategorie: diejenigen Produkte, die es direkt in die Favoriten schaffen, die von der ersten Anwendung an nicht mehr aus der Routine wegzudenken sind.

Genau das hat die ebelin Shampoo- und Massagebüste geschafft. Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass man nasses Haar keinesfalls kämmen sollte. Dem würde ich auch heute noch zustimmen, mit einer Ausnahme: grosszügig mit Conditioner versehene Haare. Diese entwirre ich äusserst vorsichtig mit der ebelin Shampoo- und Massagebürste.

Und mit vorsichtig meine ich vorsichtig und vor allem langsam. Ich arbeite mich in kleinen Schrittchen von unten nach oben vor und entwirre die Längen ganz behutsam. Kein Durchreissen, keine Eile – gut Ding will Weile haben und gerade nasse Haare sind sehr vorsichtig zu behandeln, damit sie von der Prozedur keine Schäden davon tragen.

Der Vorteil des Entwirrens im condigetränkten Zustand ist jedoch immens: nach dem Lufttrocknen habe ich kaum mehr Knoten. Hatte ich vorher immer öfter einen nur sehr mühsam zu entwirrenden Dread auf dem Kopf, kann ich die trockenen Längen nun sehr leicht und vor allem schnell durchkämmen. Sass ich früher eine halbe Stunde und länger dran, sind die Haare jetzt innert Minuten entwirrt und durchgekämmt. Ein ganz grosser Vorteil und riesiger Pluspunkt für die ebelin Shampoo- und Massagebürste!

Wie sehr ich das Produkt mittlerweile schätze und brauche, habe ich festgestellt, als sie mir in der Dusche mal unglücklich aus der Hand fiel und kaputt ging. Ich bin quasi notfallmässig zum DM gefahren und habe mir eine neue Bürste sowie ein Backup gekauft – sicher ist sicher.

Auch ein halbes Jahr später bin ich voll des Lobes für dieses kleine und eher unscheinbare, für mich jedoch unschätzbar wertvolle, Helferlein. Ich möchte es definitiv nie mehr missen und es ist fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil meiner Haarroutine.

Fazit: Hier habe ich für kleines Geld ein fantastisches Produkt gefunden, das ich mir immer wieder nachkaufen werde. Ohne ein Backup im Schrank werde ich nervös und ich kann mir keine Haarwäsche mehr ohne vorstellen. Gerade mit zunehmender Länge sind die „Werkzeuge“ einfach immer entscheidender und ich bin froh, dass ich die Haare noch während des Waschens entwirren kann und nach dem Lufttrocknen kaum mehr Knoten zum auseinanderfriemeln habe. Klare Kaufempfehlung!


[aufgebraucht] März 2015

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Zum Abschluss des ersten Quartals 2015 gibt es wie gewohnt den monatlichen [aufgebraucht] Post. Die hier gezeigten Produkte passen gut zum Quartalende, sind doch einige Favoriten sowie ein sehr ergiebiges Produkt, welches mich lange begleitet hat, mit von der Partie.

Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle

DER Klassiker schlechthin auf meinem Blog, doch leider wurde dieses fantastische Produkt ausgelistet. Der Nachfolger ist für mich jedoch nicht brauchbar, deshalb habe ich so richtig gebunkert. Ich fand die Resonanz aus der Community überwältigend, von allen Ecken und Enden kamen Angebote mir Backups zu besorgen – an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an euch alle!

Nur schon das Bunkern spricht ja eigentlich Bände, doch auch die Wirkung ist nach mittlerweile fast drei Jahren immer noch gewohnt super. Ich kann mir keinen anderen Conditioner vorstellen und der tolle Effekt beeindruckt mich nach wie vor. Der Condi bietet meinen Haaren genau die richtige Pflegedosis und macht sie seidigweich und geschmeidig. Zu meinen Lobeshymnen gehts hier langNachkauf: leider nicht möglich, doch mein Regal ist gut gefüllt.

 MÁDARA tonisierende Duschseife

Dieses Produkt hat mich sehr lange begleitet und war gleichzeitig enorm ergiebig. Zwei Pumpstösse, welche nicht sehr reichlich ausfielen, waren absolut ausreichend. Ich mochte den stabilen Schaum, der sich superleicht aufbauen liess, den dezenten Duft sowie die Wirkung. Der Pumpspender hat praktisch alles aus der Flasche gekriegt. Als sich dann nichts mehr rauspumpen liess, hat die verbliebene Menge noch genau für zwei Anwendungen gereicht. Top Leistung! Das dazugehörige Review gibts hierNachkauf: ja.

Alterra SOS Lippenpflege Bio-Granatapfel

Die vegane Lippenpflege von Alterra hat mir sehr gut gefallen. Sie verfügt über eine sehr leichte und dennoch pflegende Textur, welche sich angenehm mit den Lippen verbindet und nicht aufliegt. Während der kältesten Tage war die Pflege jedoch nicht ganz ausreichend, da habe ich jeweils auf einen Pflegestift von Lavera zurückgegriffen. Alles in allem ein perfektes 3-Jahreszeiten-Produkt. Nachkauf: definitiv ja!

Lavera Basis Sensitiv Zahncreme

Bisher hatte ich jeweils die Mint-Version der Lavera Basis Sensitiv Zahncreme, doch seit es diese Version bei DM gibt, bin ich umgestiegen. Die Wirkung ist dieselbe und ich muss beim Einkaufen nicht noch in einen zweiten Laden. Die Lavera Basis Sensitiv Zahncreme hat sich ebenfalls zu einem Klassiker entwickelt und ich kaufe sie immer wieder nach, weil ich mit dem Produkt einfach rundum zufrieden bin. Die Putzleistung ist super, Geschmack und Konsistenz ebenfalls. Nachkauf: bereits geschehen.

Was habt ihr im letzten Monat aufgebraucht? Waren Favoriten/Klassiker dabei?


[Messe] Vivaness – zweiter Tag

Für meinen ersten Vivaness Besuch habe ich anderthalb Messetage eingeplant mit dem Hintergedanken, dass ich mich so langsam an das Ganze herantasten kann. Am Freitag habe ich also den gesamten Tag an der Messe verbracht. Gestartet wurde mit dem Bloggerfrühstück – an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die tolle Organisation und die leckeren veganen Optionen *daumenhoch*

Frisch gestärkt stürzten wir uns erneut ins Getümmel und besuchten weitere Aussteller, die ich euch im Folgenden vorstellen möchte.

Zuii Organic

Mit Zuii Organic läuteten wir den zweiten Messetag ein. Da dieser Stand bei allen auf der Liste stand, begannen wir die Tour hier. Wir wurden von Mia herzlich empfangen und sie zeigte uns das Sortiment, beriet uns in Bezug auf Farben, Farbtypen und liess uns die Lippenprodukte testen. Während Karin von Kosmetik natürlich die knalligen Farben entdeckte – welche ihr übrigens hervorragend standen – hielt ich mich eher an die gedeckteren Farben, da ich mich mit denen einfach wohler fühlte. Die vegane Nuance „Willow“ hat es mir hierbei besonders angetan.

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„Willow“ ist der Lipgloss ganz links, während Karin die pinke Nuance empfohlen bekam

Mir gefällt das im wahrsten Sinne des Wortes blumige Konzept der australischen Marke sehr gut und ich freue mich über die veganen Nuancen im Sortiment. Die knalligen Farben bei den Lipglossen sind sehr deckend und alle haben eine äusserst angenehme seidige Textur.

Biofficina Toscana

Eines meiner absoluten Highlights war die italienische Marke Biofficina Toscana. Ich kannte bereits zwei Produkte nämlich das Detergente Delicato* sowie das Latte Tonico Bifasico*. Der Produkterange umfasst aber viele weitere Produkte für Haut, Haar und Hände.

Insbesondere die Haarprodukte haben mir sehr gut gefallen. Die Conditioner enthalten einen Inhaltsstoff namens Behenamidopropyl dimethylamine, welcher einen silikonartigen Effekt auf die Haare haben soll – ich bin begeistert, dass es solcherlei Produkte nun auch im naturkosmetischen Bereich gibt. Die Shampoos enthalten übrigens keine Kokostenside, was mich umso mehr freut, als dass ich diese leider nicht besonders gut vertrage (es herrscht dann jeweils Schuppenalarm…).

Des weiteren gibt es noch Lippenprodukte wie Lipscrubs, welche zum grössten Teil aus Zucker bestehen, sowie Lippenpflege, die sich auch als Primer eignet. Ebenfalls im Portfolio geführt werden Produkte für den Mann, genauer gesagt ein Rasiergel sowie eine Aftershave Creme, welche auch als Pflege verwendet werden kann.

An dieser Stelle sollten nun eigentlich Bilder vom wunderbar eingerichteten Stand von Biofficina Toscana folgen, doch leider habe ich es völlig verpasst Fotos zu schiessen. Im Eifer des Gefechts kommt das leider schneller vor, als man meint.

Angel Minerals

Eine weitere Station war der kleine aber feine Stand von Angel Minerals. Hier hat uns die Inhaberin Karin Hunkel höchstpersönlich begrüsst und uns die verschiedenen Produkte gezeigt. Ich liess mir eine Foundation sowie Concealer auftragen und war erstaunt über die Natürlichkeit des Ergebnisses. Mineral Foundation gefällt mir definitiv besser als die flüssige Variante und mein Teint wurde anschliessend als „Schneewittchen-Teint“ bezeichnet, was mich sehr gefreut hat.

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In den grossen Döschen unten seht ihr eine riesige Auswahl an Foundation Nuancen. Diese enorme Bandbreite gerade in den hellen und sehr hellen Nuancen halte ich für einen der grössten Vorteile von Mineral Foundation – hier wird garantiert jede fündig! Gerade weil Mineral Foundation noch nicht flächendeckend erhältlich ist, nutzte ich die Chance und liess mich in punkto perfekter Nuance beraten. So sehr ich Online-Shopping schätze, bei Makeup ist es einfach nur für Nachkäufe geeignet und nicht zum Finden der perfekten Nuance – die vielerorts angebotenen Pröbchenserivces mal ausgenommen.

Auf der mittleren Etage seht ihr dann die Lidschatten, welche ebenfalls ein breites Farbspektrum abdecken und einfach traumhaft pigmentiert sind. Die Lidschatten sind allesamt lose und können auch wunderbar als Eyeliner verwendet werden, wenn man eine klitzekleine Menge mit Wasser vermischt und dann mit einem geeigneten Pinsel aufträgt.

Zuoberst folgen dann die Lippenprodukte, deren Farbenrage mich ebenfalls sehr beeindruckt hat. Gerade wenn man bedenkt, dass das komplette Sortiment an Mineral Makeup inklusive Lippenprodukten vegan ist, dann ist die Farbauswahl einfach traumhaft.

In ein paar Wochen wird Karin Hunkel einen neuen Onlineshop namens „vegan vida“ eröffnen. Ich bin gespannt, was dann dort alles an Produkten verfügbar sein wird und freue mich darauf, im Sortiment zu stöbern.

Nach dieser Station war Mittagspause angesagt und danach war ich – vermutlich auch aufgrund meiner Erkältung – schon ziemlich geschafft. Am Nachmittag ging es nichtsdestotrotz weiter, denn ich wollte die doch sehr knapp bemessene Zeit nutzen.

k.u.k. Kommunikation

Als erstes stand ein Termin mit Claudia von k.u.k. Kommunikation auf dem Programm. Wir bekamen die neuen Produkte von Couleur Caramel und Farfalla vorgestellt. Couleur Caramel begeistert mit herrlich pigmentierten Lip Lacquers, welche definitiv nicht in die Lippenfältchen kriechen, wundeschönen Lidschatten sowie Khol Kajals und Nagellacken. Wobei mich die pastelligen Nuancen der Nagellacke nicht so sehr ansprachen. Sie sind zwar wunderschön aber definitiv nicht mein Beuteschema.

Bei Farfalla lag der Fokus auf einem Gesichtswasser mit Immortelle, welches tolle multifunktionale Eigenschaften aufweist. So kann es beispielsweise auch bei Insektenstichen verwendet werden, da es desinfizierend und antibakteriell wirkt. Der Duft ist schon sehr speziell, doch das mag ich sehr. Was mir hingegen weniger gefällt, ist der enthaltene Alkohol. Meine Gesichtshaut verträgt diesen leider absolut nicht.

Begeistert haben mich dann die Prototypen der neuen Naturparfums. Zum einen hat bei mir kein einziges Kopfschmerzen ausgelöst, was doch nur sehr sehr selten vorkommt, zum anderen sind die Unisex-Düfte definitiv nicht Mainstream, sondern sehr speziell und einfach wunderschön. Die Parfums werden mit Koordinaten versehen sein, welche Hinweise auf die Herkunft des Duftes geben. Dazu gibt es zu jedem Parfum auch ein Kunstprojekt, was ein wunderschönes Rundumpaket darstellt.

Was zum Thema Naturparfums unbedingt gesagt werden muss, ist, dass sie sehr stark auf der Haut wirken resp. mit ihr interagieren und sich die Düfte somit bei jeder Person anders entwickeln. Natürlich ist das auch bei konventionellen Parfums bis zu einem gewissen Grad der Fall, doch Naturparfums wirken vergleichsweise extrem über die Haut und das muss beim Kauf unbedingt berücksichtigt werden. Gerade hier kommt jedoch der aromatherapeutische Ansatz von Farfalla zum Tragen. Wunderschön fand ich an dieser Stelle das Zitat: „Wer sich mit Düften zukleistert, entfernt sich von sich selber.“

Benecos

Den Stand von Benecos wollte ich unbedingt besuchen und ich war begeistert von den neuen Produkten. Das Natural Eyeshadow Quattro „coffee & cream“ ist vegan und weist eine Besonderheit auf: zwei Nuancen sind matt, während die anderen beiden schimmern. Dass hierbei der hellste Ton, welcher problemlos auch als Highlighter eingesetzt werden kann, matt ist, gefällt mir besonders gut. Des weiteren wird die Palette der Augenbrauenstifte um einen Stift für blonde Brauen erweitert. Dass dieser keinen Rotstich aufweist, dürfte viele Blondinen begeistern und ich bin gespannt auf die ersten Reviews zu diesem Produkt.

Zwei weitere grossartige Produkte sind die veganen Mascaras, zum einen ist dies die Natural Mascara Vegan Volume „magic black“, zum anderen die Natural Mascara Vegan Wonder „steel grey“. Genial finde ich hier, dass das Wort vegan bereits im Namen enthalten und auch deutlich an der Theke angeschrieben sein wird. So erübrigt sich dann das mühsame Absuchen der Inhaltstoffe nach tierischen Bestandteilen.

Zudem plant Benecos einen Verpackungsrelaunch bei der Natural Care Pflegeserie. Zum einen kommen die Produkte also in einem ansprechenden neuen Design daher, zum anderen wird die Serie auch um neue Produkte ergänzt und generell überarbeitet. Es wird neue Produkte wie Conditioner, Deo Roll-On, Deospray, Waschgel, Reinigungsmilch oder auch ein Körperpeeling geben. Dazu wird das bestehende Sortiment überarbeitet und um weitere Düfte ergänzt.

Leider habe ich es auch hier nicht geschafft, Fotos zu machen. Dabei wären die in letzter Minute in aufwändiger Handarbeit fertiggestellten Prototypen der neuen Verpackungen ein tolles Sujet gewesen.

Lovechock

Beautyprodukte in allen Ehren, doch irgendwann zog es uns auf die Biofach, genauer gesagt zum Stand von Lovechock. Ich liebe diese superleckere, vegane, glutenfreie und rohe Schokolade. Wir Blogger wurden gegen ein entsprechendes Codewort speziell verwöhnt und bekamen eine liebevoll gepackte Verpflegungstüte in die Hand gedrückt. Die eigens zum Valentinstag gefertigte Sonderedition enthält neben der tollen Schokolade auch noch einen Liebesbrief – „spread the love“ ist hier das Motto.

Laboratoire du Haut-Ségala

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Das Schöne an einer Messe ist, dass man auch auf einem bisher völlig unbekannte Marken stösst, wenn man die Augen offen hält. So geschehen ist dies mit den Produkten von Laboratoire du Haut-Ségala aus Frankreich. Neben Blütenwasser – teilweise mit, teilweise ohne Alkohol – und Karitébutter bieten sie auch eine breite Auswahl an Ölen an.

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Was diese Öle auszeichnet und meiner Meinung nach hochinteressant macht, ist, dass sie nur aus einem einzigen Bestandteil gefertigt sind. Oftmals bestehen Öle ja aus verschiedenen Trägerölen und das namensgebende Öl taucht dann irgendwo unter ferner liefen auf. Nicht so bei diesem Hersteller!

Einen grossen Dank an dieser Stelle an William, der sich sehr viel Zeit für uns nahm und uns die Produkte vorstellte, aber auch für weiterführende Diskussionen rund um Öle und Blütenwasser offen war.

Natrue

Ein Stand der anderen Art und genau deshalb goldrichtig, interessant und wichtig war der von Natrue. Die ganze Diskussion rund um Siegel und Zertifizierungen erachte ich als sehr wichtig und mich interessiert die ganze Thematik ungemein.

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Wie komplex die ganze Thematik ist, wurde mir im Gespräch mit Helen wieder einmal so richtig bewusst und ich war erstaunt, wie schnell die Zeit hier verflog. Diese Station auf der Vivaness hat mir definitiv am meisten Stoff zum Nachdenken geliefert und ich werde mich noch intensiv mit der Thematik auseinandersetzen.

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Natrue steht bei mir bereits jetzt auf der Liste für die Vivaness 2016 – ich möchte unbedingt weiterdiskutieren und erfahren, was sich in einem Jahr bei Natrue getan hat, was die Hot Topics sind und welche Entwicklungen stattgefunden haben. Ich kann einen Besuch bei diesem Stand nur empfehlen!

Aubrey Organics

Wenn eine meiner Lieblings-Shampoomarken auf der Vivaness vertreten ist, dann muss ich sie natürlich besuchen. Hier entdeckte ich, dass die Produktedesigns überarbeitet wurden – ich habe noch die alte Version im Bad stehen, da ich immer sehr lange brauche, um ein Shampoo zu leeren.

Das neue Biotin-Shampoo hat gleich mein Interesse geweckt. Bisher kenne ich ja nur die innere Anwendung von Biotin, es als Inhaltsstoff in einem Shampoo zu verwenden, das habe ich bisher noch nicht gesehen. Netterweise bekam ich unter anderem die Originagrösse zum Testen zur Verfügung gestelt – vielen Dank an dieser Stelle.

Bei Aubrey Organics war man ebenfalls nicht untätig und hat die Gesichtspflege-Serien komplett überarbeitet. Neu gibt es nur noch vier Serien, welche auf unterschiedliche Hautbedürfnisse abgestimmt sind. Auch hier werden neue Designs verwendet. Mit diesem Produktezweig habe ich mich zugegebenermassen noch nicht näher beschäftigt, bisher hatte ich ausschliesslich die Shampoos auf dem Radar.

Nach dieser Station war es dann bereits nach 17 Uhr und meine „Festplatte“ war voll, wenn nicht übervoll. Die Eindrücke nach einem ganzen Tag auf der Messe sind zahlreich und überwältigend. Mir schwirrte nur noch der Kopf und so habe ich mich in eine ruhige Ecke verzogen und liess den Tag im Presse Center bei ein paar Fläschchen Mineralwasser ausklingen und nochmals Revue passieren.

Anschliessend durften wir einen fantastischen Tag bei einem leckeren Buffet im Tasty Leaf ausklingen lassen. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für die geniale Organisation und Verpflegung, die uns Bloggern zuteil wurde!

Wer sich den gesamten Artikel bis hierher durchgelesen hat, dem gebührt meinen Dank! Schön, dass Du es bis hierher geschafft hast – Danke für Dein Durchhaltevermögen und Dein Interesse.

Weiteren Lesestoff und viele tolle Eindrücke findest Du hier:

Alabastermädchen – Neuheiten Vivaness 2015

Beautyjagd – Neuheiten von der Vivaness 2015

Beautyjungle – Vivaness 2015

Frau Wuselig – Erster Rückblick zur Vivaness 2015

Herbs & Flowers – Vivaness 2015 – alte Bekannte und neue Entdeckungen

Kosmetik natürlich – Vivaness 2015 #1: A-E

Nixenhaar – Auf der Vivaness 2015: meine Highlights

Pretty Green Woman – Mein Besuch auf der Vivaness 2015

Pura Liv – Fotoimpressionen Vivaness Tag 1

Sonnensprossen – Vivaness 2015 – Marken und Produkte an Tag 1

Tried-It-Out – Vivaness 2015

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[Haare] Winterliche Haarroutine – Waschen

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Der Winter ist sicherlich nicht die liebste Jahreszeit unserer Haare. Trockene Heizungsluft, kalte Wintertage – irgendwann reicht es auch den genügsamsten Haaren und sie werden trocken, plusterig und fordern gaaaaanz viel Aufmerksamkeit.

Alles in allem bin ich mit sehr pflegeleichten Haaren gesegnet, wofür ich zutiefst dankbar bin. Dennoch fordern auch sie im Laufe des Winters etwas mehr Aufmerksamkeit, welche ich ihnen auch gerne widme. Im Folgenden zeige ich euch nun meine winterliche Haarroutine.

Auf dem Bild sehr ihr meine aktuellen Gerätschaften und Produkte, welche ich für die Haarwäsche benötige. Bewusst nicht auf dem Bild ist das Shampoo, weil ich dieses alle paar Monate wechseln muss. Leider wirken bei mir Shampoos immer nur über einen gewissen Zeitraum und danach bleiben die Haare nach der Wäsche strähnig und klebrig. Dann weiss ich jeweils, dass es wieder Zeit für einen Wechsel ist.

Als Hintergrund fungiert mein liebstes Duschtuch, in welches ich die nassen Haare nach der Wäsche einwickle und erst mal eine dreiviertel bis eine ganze Stunde vortrocknen lasse. Es ist eigentlich zu klein für meine Länge, wenn man die Haare jedoch etwas umklappt, passt das schon. Anschliessend lasse ich die Haare komplett lufttrocknen, egal zu welcher Jahreszeit.

Der erste Schritt in meiner Routine ist die normale Haarwäsche mit Shampoo. Ich mache jeweils zwei Waschgänge und danach sind die Haare sauber. Shampoo verwende ich nur für den Ansatz bis ca. Schulterlänge, die restlichen Längen werden beim Auswaschen gereinigt, wenn das Shampoo durchfliesst.

Nach der Reinigung folgt mit Schritt zwei der Conditioner, welchen ich ab ca. Schulterlänge grosszügig bis in die Spitzen verteile. Hier bin ich definitiv nicht geizig mit dem Produkt. Leider geht mein Lieblingsconditioner, die Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle, aus dem Sortiment. Das Nachfolgeprodukt kommt aufgrund der Inhaltsstoffe leider nicht in Frage – Alkohol gehört meiner Meinung nach nicht in eine Spülung und auch sonst hat sich so einiges geändert – und daher bunkere ich gerade grössere Mengen, damit ich über die Runden komme. Vielleicht ist ja dann der Nachfolger des Nachfolgers wieder ein Volltreffer.

Wenn ich die Spülung grosszügig in den Längen verteilt habe, kommt die ebelin Shampoo- und Massagebürste zum Einsatz. Ich kämme die Längen vorsichtig von unten nach oben durch und arbeite mich in kleinen Schritten (5-10cm) langsam hoch. So wird zum einen die Spülung optimal im Haar verteilt, zum anderen werden lose Haare entfernt und Knoten entwirrt. Anschliessend werden die Haare mit warmem Wasser gut ausgespült.

Dies entspricht soweit meiner Standard-Routine, welche ganzjährig zum Einsatz kommt. Im Winter sind meine Haare etwas pflegebedürftiger und so kommt ein weiterer Schritt dazu. Dazu benötige ich die Kanne sowie das Jojobaöl. Ich gebe 3-4 Tropfen Öl in die Kanne und fülle sie mit hohem Druck aus der Brause auf. Durch den hohen Druck wird das Öl optimal im Wasser verteilt und kann sich so dann besser im Haar verteilen.

Kaum ist das Wasser eingefüllt, tunke ich meine Längen in die Kanne, schwenke sie kurz darin, ziehe sie raus und wiederhole die Prozedur noch einmal. Die Haare fächern sich im Wasser wunderbar auf und so kann das im Wasser verteilte Öl überall rankommen. Nach dem zweiten Mal schwenken drücke ich vorsichtig das Wasser aus den Längen und befördere sie dann ohne Ausspülen direkt ins Duschtuch.

Durch diesen Zwischenschritt habe ich meine winterplusterigen Längen gut in den Griff gekriegt. Die Haare sind schwer und gesättigt, dabei jedoch überhaupt nicht ölig oder strähnig. Eine zeitlang habe ich das Öl direkt in den Conditioner gegeben, mir gefällt jedoch die sogenannte Öltunke vom Ergebnis her besser. Ich denke, dass ich meine Haare so gut durch den Winter bekommen werde. Im Sommer ist dann wieder Pflegeminimalismus angesagt.

Was ist eure Winterroutine? Ändert ihr überhaupt etwas oder pflegt ihr das ganze Jahr hindurch gleich?