[Review] Meine Tattoopflege

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Ende August war es endlich soweit und ich habe mein zweites Tattoo bekommen. Während zwei Tagen und total 16 Stunden Tätowierzeit enstand mein neuer Wadenschmuck – und solcher will gehegt und gepflegt werden. Was ich da genau mache, ist Thema dieses Blogposts.

An dieser Stelle zuerst noch eine Empfehlung: bedenkt gut ob – ja richtig gelesen: ob – ihr wirklich ein Tattoo haben wollt, welches Motiv und wohin es kommen soll. Zudem solltet ihr mindestens genauso gut bedenken, wer es denn stechen soll. Schult euren Blick, schaut euch hunderte, besser noch tausende von Tattoobildern an. Nur so entwickelt ihr ein Gefühl, welche wirklich gut sind und welcher Stil euch gefällt. Anhand dieser Parameter geht es dann ans Auswählen des Künstlers – lasst euch von allfälligen Distanzen nicht abhalten! Besser einen weiten Weg auf sich nehmen und dafür das für euch perfekte Tattoo bekommen.

Wenn es dann soweit ist, wird euch der Tätowierer Pflegehinweise geben – befolgt diese. Bei einer sorgfältigen Auswahl des Tätowierers, könnt ihr seinen Anweisungen bedenkenlos Folge leisten, da er die entsprechende Erfahrung hat und weiss, wie seine Kunden auf seine Tätowiertechnik reagieren. Fragt allenfalls im Voraus, was ihr euch besorgen sollt, denn wenn ein Termin länger dauert, ist es gut möglich, dass die Apotheke bereits geschlossen hat, wenn ihr rauskommt – Vorbereitung ist alles.

Meine Tattoo-Pflegeroutine

Und jetzt ab in medias res! Im Grunde genommen braucht man nur zwei Produkte für die Tattoopflege: eines zum waschen und eines zum cremen. Zum waschen verwende ich die leider nicht mehr vegane flüssige Balea Arztseife. Zum cremen greife ich auf die vegane After Inked zurück. Diese habe ich beim ersten Tattoo vom Tätowierer zur Pflege bekommen und sie hat super funktioniert.

Die flüssige Balea Arztseife verwende ich einerseits zum Waschen des Tattoo selbst aber auch als Duschgel. Denn bei frischen Tätowierungen sollten keinerlei Duftstoffe verwendet werden – das Balea Produkt ist parfümfrei. Bis das Tattoo oberflächlich verheilt ist, verwende ich ausschliesslich dieses Produkt. Die ersten Tage lasse ich das Tattoo lufttrocknen. Wer ein Handtuch verwenden will, der sollte zum einen nur trocken tupfen und keinesfalls reiben, zum anderen jedes Mal ein frisches nehmen.

Anschliessend wird gecremt. Vorgängig wasche ich mir IMMER mit der Balea Arzt Seife die Hände und trockne sie mit einem speziellen Handtuch ab, welches ich anfänglich ebenfalls täglich wechsle. Denn ein Tattoo ist eine Wunde und sollte unbedingt als solche behandelt werden. Mit sauberen Händen geht es dann ans cremen. Unbedingt nur eine ganz dünne Schicht auftragen, dabei aber nicht zu fest reiben und möglichst wenig Druck ausüben. Lieber einmal mehr cremen als in einer Anwendung zuviel.

Balea flüssige Arztseife

Die Flüssigseife kommt in einem praktischen Pumpspender daher und lässt sich so hygienisch verwenden. Was mir bei diesem Produkt wichtig war: rückfettend, parfümfrei und möglichst einfach erhältlich. Ursprünglich war die Seife als vegan deklariert, doch es scheint sich bei der neuen Rezeptur etwas verändert zu haben. Meine Nachfrage, an welchem Stoff es denn nun liegt, wurde leider nicht beantwortet.

Ich mag die gute Schaumbildung der Balea Arztseife total gerne, denn so muss ich nicht unnötig auf dem Tattoo rumrubbeln und habe das Waschen schnell erledigt. Zu langes Duschen sollte man vermeiden, Baden ist in den ersten paar Wochen sowieso tabu.

Dazu ist die rückfettende Wirkung keine blosse Werbung, sondern effektiv spürbar. Meine Hände waren äusserst dankbar für diese Portion Extrapflege!

After Inked Tattoo Moisturizer and Aftercare Lotion

Dieses Produkt habe ich wie erwähnt bereits vor fünf Jahren bei meinem ersten Tattoo benutzt und war absolut zufrieden damit. Als nun das zweite anstand, wollte ich die Creme wieder verwenden, checkte aber erstmal die Inhaltsstoffe. Denn damit hatte ich mich 2010 definitiv noch nicht befasst. Tja, was soll ich sagen, ich war begeistert! Zudem ist die Creme:

  • parabenfrei
  • parfümfrei
  • glutenfrei
  • frei von Erdölderivaten
  • vegan
  • tierversuchsfrei

Für mich somit DAS perfekte Produkt – wäre da nicht die Verfügbarkeit. Zur Zeit scheint es schwierig bis unmöglich zu sein, an dieses Produkt ranzukommen. Was bin ich dankbar, dass ich eine der letzten Tuben ergattern konnte! Ich hoffe sehr, dass dieses fantastische Produkt bald wieder verfügbar sein wird.

Sobald ein Tattoo abgeheilt ist, behandle ich es wie die übrige Haut auch und verwende bei Bedarf Körperöl oder Körperbutter zur Pflege. Einzig beim Sonnenschutz bin ich noch viel konsequenter als sonst. Ohne die neutrale Sonnenlotion mit LSF 50 von Eco Cosmetics geht gar nicht.

Fazit: Ich habe die für mich optimale Tattoopflege gefunden. Leider mit zwei Wermutstropfen: die Balea flüssige Arztseife ist leider nicht mehr vegan und die After Inked zu besorgen grenzt momentan an ein Ding der Unmöglichkeit. Bei ersterem werde ich bei Gelegenheit mal das Äquivalent von Rossman genauer unter die Lupe nehmen, bei letzterem hoffe ich, dass es wieder verfügbar ist, wenn dann das nächste Tattoo ansteht.

Habt ihr Tattoos? Wie pflegt ihr sie? Welche Produkte verwendet ihr in der Abheilphase?

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[aufgebraucht] Juni 2015

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Bei herrlichstem Sommerwetter darf ich mich dem bisher wohl umfangreichsten [aufgebraucht] Post auf anitaswelt widmen. Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe, doch es ist definitiv alles im Juni leer geworden. Ich bin jetzt schon gespannt auf die Juli Ausgabe!

Sante Dental Med Zahncreme Vitamin B12

Eine tolle Zahncreme, die ich gerne genutzt habe und die sich als Alternative zu der von Lavera etablieren wird. Das zugefügte B12 kommt mir natürlich entgegen und daher werde ich das Produkt regelmässig nachkaufen. Ich mochte den nicht allzu scharfen Pfefferminzgeschmack und das Produkt tat zuverlässig was es sollte. Zum ausführlichen Review gehts hier lang. Nachkauf: ja.

Lavera Lippenbalsam Chai LE

Dieser Lippenbalsam war leider limitiert, mochte ich doch den dezenten Chai Duft total gerne. Für die kalte Jahreszeit war er aufgrund seiner schweren und wachsigen Textur perfekt geeignet, zur Zeit wäre er mir jedoch zu reichhaltig. Ich bin gespannt, ob es gegen Ende Jahr wieder ein ähnliches Produkt aus dem Hause Lavera geben wird. Nachkauf: leider nicht möglich.

Avène Eau Thermale

Dieses Produkt taucht zum allerersten Mal auf dem Blog auf. Ich hatte es eine gefühlte Ewigkeit in Gebrauch. Nutzte ich es anfänglich als Erfrischung an Hitzetagen, dient es mir mittlerweile zum Abnehmen des Makeup-Entferners. Hier leistet es mir wertvolle Dienste. Klar, ich könnte auch Leitungswasser benutzen, doch leider ist unseres dermassen kalkhaltig, dass ich sofort supertrockene Haut kriege und das verträgt sich so gar nicht mit dem Konzept der fettfreien Nachtpflege. Mittlerweile steht die grosse Flasche im Bad, eine kleine gabs bei der Aktion gratis dazu. Die wird mir diese Woche sicher die eine oder andere Erfrischung bescheren. Nachkauf: bereits erfolgt.

Ponyhütchen Duschmilch „Herbstlaub“

Diese Kleingrösse hatte ich in meiner Ponyhütchen Überraschungsbox Herbst 2014. Der Duft ist einfach göttlich und ich könnte mich echt reinlegen! Leider war es ein saisonales Produkt und ist zur Zeit nicht erhältlich. Ich hoffe sehr, dass es bald ein Revival geben wird. In der Zwischenzeit geniesse ich aber einfach den Sommer und schwärme euch von diesem herrlichen Produkt vor. Nachkauf: Zur Zeit leider nicht möglich.

Aubrey Organics GPB Balancing Shampoo

Eines meiner absoluten Lieblingsshampoos, welches zwischendurch immer mal wieder zum Einsatz kommt. Leider funktioniert auch dieses Shampoo nicht über einen längeren Zeitraum, so dass ich jeweils abwechseln muss. Aufgrund der enthaltenen Proteine werden meine Haare nach einer gewissen Zeit richtiggehend störrisch, so dass ich einen doppelten Grund zum Abwechseln habe. Ich mag sowohl den Duft als auch die Reinigungsleistung sehr gerne. Nachkauf: ja.

Alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve

Mein absolutes Lieblingskörperöl, das ich immer wieder nachkaufe. Fantastische Pflegewirkung trifft umwerfenden Duft – was braucht frau mehr? Ich bin nach wie vor hin und weg von diesem Schätzchen aus der Drogerie! Auch wenn der Pflegebedarf zur Zeit so gut wie Null ist, habe ich immer eine Flasche dieses Körperöls vorrätig. Nachkauf: ja.

Balea Creme Seife Purple Kisses LE

Die Balea Creme Seifen verwende ich zum Brillenputzen und dementsprechend lange halten sie auch. Bei dieser mochte ich den Duft noch ganz gerne, doch letzten Endes ist mir einerlei, welche ich hierfür verwende. Ich packe einfach bei Bedarf eine neue ins Körbchen, ob limitiert oder aus dem Standardsortiment ist absolut zweitrangig. Nachkauf: nicht möglich.

Aubrey Organics Organic Jojoba Oil

Dieses Öl stammt noch aus meiner allerersten iherb Bestellung. Lange, lange, lange hat es gehalten! Meine Haare mögen Jojobaöl nicht supergerne, ab und an vertragen sie es aber schon. Daher dauerte es auch sehr lange, bis das Fläschchen endlich leer war. Leider steht noch ein Backup im Schrank. Nachkauf: nein.

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Beim Thema Nagelfeile bin ich nicht wirklich festgelegt. Bisher hatte ich die von H&M und bei einem DM Besuch hüpfte dann dieses Exemplar ins Körbchen. Leider hat es nicht annähernd so lange gehalten wie das Konkurrenzprodukt. Der Effekt beim Feilen war sehr schnell gleich null und somit muss das Teil weg. Nachkauf: nein.

Was wurde bei euch alles leer? Habt ihr Favoriten? Was werdet ihr euch sicher nicht nachkaufen?


[Was wurde aus…] ebelin Shampoo- und Massagebürste

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Vor einem halben Jahr schrieb ich eine begeisterte Review zur neuen Shampoo- und Massagebürste von ebelin. Doch wie hat sie sich im Alltag bewährt? Fand sie wirklich ihren festen Platz in meiner Haarroutine? Diesen Fragen widme ich den heutigen [Was wurde aus…] Post.

Es gibt Produkte, von denen schwärmt man im ersten Moment und dann verschwinden sie in der Versenkung. Dann gibt es Produkte, die man ganz ok findet und deren Wert man erst im Laufe der Zeit zu schätzen weiss. Von totalen Fails abgesehen, gibt es nur noch eine weitere Kategorie: diejenigen Produkte, die es direkt in die Favoriten schaffen, die von der ersten Anwendung an nicht mehr aus der Routine wegzudenken sind.

Genau das hat die ebelin Shampoo- und Massagebüste geschafft. Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass man nasses Haar keinesfalls kämmen sollte. Dem würde ich auch heute noch zustimmen, mit einer Ausnahme: grosszügig mit Conditioner versehene Haare. Diese entwirre ich äusserst vorsichtig mit der ebelin Shampoo- und Massagebürste.

Und mit vorsichtig meine ich vorsichtig und vor allem langsam. Ich arbeite mich in kleinen Schrittchen von unten nach oben vor und entwirre die Längen ganz behutsam. Kein Durchreissen, keine Eile – gut Ding will Weile haben und gerade nasse Haare sind sehr vorsichtig zu behandeln, damit sie von der Prozedur keine Schäden davon tragen.

Der Vorteil des Entwirrens im condigetränkten Zustand ist jedoch immens: nach dem Lufttrocknen habe ich kaum mehr Knoten. Hatte ich vorher immer öfter einen nur sehr mühsam zu entwirrenden Dread auf dem Kopf, kann ich die trockenen Längen nun sehr leicht und vor allem schnell durchkämmen. Sass ich früher eine halbe Stunde und länger dran, sind die Haare jetzt innert Minuten entwirrt und durchgekämmt. Ein ganz grosser Vorteil und riesiger Pluspunkt für die ebelin Shampoo- und Massagebürste!

Wie sehr ich das Produkt mittlerweile schätze und brauche, habe ich festgestellt, als sie mir in der Dusche mal unglücklich aus der Hand fiel und kaputt ging. Ich bin quasi notfallmässig zum DM gefahren und habe mir eine neue Bürste sowie ein Backup gekauft – sicher ist sicher.

Auch ein halbes Jahr später bin ich voll des Lobes für dieses kleine und eher unscheinbare, für mich jedoch unschätzbar wertvolle, Helferlein. Ich möchte es definitiv nie mehr missen und es ist fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil meiner Haarroutine.

Fazit: Hier habe ich für kleines Geld ein fantastisches Produkt gefunden, das ich mir immer wieder nachkaufen werde. Ohne ein Backup im Schrank werde ich nervös und ich kann mir keine Haarwäsche mehr ohne vorstellen. Gerade mit zunehmender Länge sind die „Werkzeuge“ einfach immer entscheidender und ich bin froh, dass ich die Haare noch während des Waschens entwirren kann und nach dem Lufttrocknen kaum mehr Knoten zum auseinanderfriemeln habe. Klare Kaufempfehlung!


[Review] Alverde Nagelpflegeöl

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Nagelöl war bereits verschiedentlich Thema auf dem Blog, nämlich hier und hier. Im Unterschied zum jetzigen Produkt waren es beide Male Nagelpflegestifte, mit denen ich auch sehr zufrieden war, so dass sie durchaus Nachkaufkandidaten sind. Dennoch packt mich manchmal die Neugierde und ich probiere gerne weitere Produkte aus, um zu schauen, ob ich das am besten passende bereits gefunden habe oder ob da noch Luft nach oben ist.

Ein weiterer Punkt ist die Verpackung in Relation zur Produktemenge. Während in den Nagepflegestiften jeweils vergleichsweise wenig Produkt – 1.5 resp. 2.6gr – enthalten ist, schlägt die Füllmenge des Fläschchens mit ganzen 10ml zu Buche, was doch deutlich mehr ist. Dazu kommt, dass ein Teil der Verpackung aus Glas besteht, während die der Nagelpflegestifte komplett aus Plastik ist.

Die Inhaltsstoffe führt DM wie folgt auf:

Sojaöl*, Aprikosenkernöl*, Arganöl*, Dextrin Palmitat, Mandelöl*, Sonddornextrakt (ölig)*, Rizinusöl*, Olivenöl*, Hamamelisextrakt (ölig)*, Ceramide, Sonnenblumenöl, Vitamin E, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**

* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau
** aus natürlichen ätherischen Ölen

Die beiden auf dem Fläschchen aufgeführten Stoffe, Aprikosenkernöl und Sanddornextrakt, fungieren auf den Plätzen 2 und 6 der INCI Liste, was mich doch positiv überrascht hat. Nur zu oft finden sich die explizit beworbenen Inhaltsstoffe auf den hinteren Rängen der INCI Liste wieder – nicht so bei diesem Produkt.

Genauso positiv zu erwähnen ist das sich auf Platz 3 befindende Arganöl, welches nicht einmal speziell aufgeführt wird. Also nichts mit billigen Ölen auf den vorderen Plätzen. Gefäll mir sehr gut! Dazu ist das Nagelpflegeöl Natrue zertifiziert und vegan.

Das Alverde Nagelpflegeöl ist sehr ergiebig – ich verwende es schon seit mehreren Wochen täglich und der Füllstand hat sich kaum verringert. Das Fläschchen ist zwar aus Glas aber dennoch stabil, somit kann das Produkt auch gut auf Reisen mitgenommen werden. Klar benötigt es etwas mehr Platz als ein Nagelpflegestift, dafür kann es multifunktional verwendet werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch als Haaröl geeignet ist.

Was zudem für einen Einsatz als Haaröl spricht, ist der dezente und natürliche Aprikosenduft. Ich könnte mich echt reinlegen, so wunderbar frisch duftet das Öl. Dazu erinnert mich der Duft einzig und allein an sehr reife, frische Aprikosen und mitnichten an irgendwelche süssen Kaugummiverschnitte, wie das bei fruchtigen Düften leider nur allzu oft vorkommt.

In seinem ursprünglichen Einsatzgebiet als Nagelpflegeöl verwendet, leistet es sehr gute Dienste und steht den Stiftprodukten in nichts nach. Der Nagelpflegestift mit 2.6gr Inhalt hat mir gute 7 Monate gereicht, wenn ich das hochrechne, auf die 10ml in diesem Produkt, dann könnte es locker für mehr als 2 Jahre(!!) halten. Ich bin gespannt, ob das Öl das mitmacht oder ob es vorher ranzig wird. Sollte ich das Öl aber z.B. auch in der Haarpflege einsetzen, dann wird das Fläschchen definitiv vorher leer – ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Fazit: Ein Top-Produkt, bei dem einfach alles stimmt. Die 10ml sind zu einem Preis von um die 2.50 Euro zu haben und stechen die Nagelpflegestifte somit locker aus. Der Duft ist fantastisch, die Wirkung ebenfalls und ich kann das Produkt nur empfehlen. Das Pinselchen ist als Applikator gut geeignet und ich kann die gewünschte Menge einfach dosieren. Dieses System ziehe ich den Drehapplikatoren der Stifte definitiv vor, denn bei den Stiften hatte ich oftmals entweder zu wenig oder zuviel Produkt auf dem Pinselchen.

Kennt ihr das Alverde Nagelpflegeöl? Was sind eure Favoriten bei der Nagelpflege?


[aufgebraucht] März 2015

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Zum Abschluss des ersten Quartals 2015 gibt es wie gewohnt den monatlichen [aufgebraucht] Post. Die hier gezeigten Produkte passen gut zum Quartalende, sind doch einige Favoriten sowie ein sehr ergiebiges Produkt, welches mich lange begleitet hat, mit von der Partie.

Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle

DER Klassiker schlechthin auf meinem Blog, doch leider wurde dieses fantastische Produkt ausgelistet. Der Nachfolger ist für mich jedoch nicht brauchbar, deshalb habe ich so richtig gebunkert. Ich fand die Resonanz aus der Community überwältigend, von allen Ecken und Enden kamen Angebote mir Backups zu besorgen – an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an euch alle!

Nur schon das Bunkern spricht ja eigentlich Bände, doch auch die Wirkung ist nach mittlerweile fast drei Jahren immer noch gewohnt super. Ich kann mir keinen anderen Conditioner vorstellen und der tolle Effekt beeindruckt mich nach wie vor. Der Condi bietet meinen Haaren genau die richtige Pflegedosis und macht sie seidigweich und geschmeidig. Zu meinen Lobeshymnen gehts hier langNachkauf: leider nicht möglich, doch mein Regal ist gut gefüllt.

 MÁDARA tonisierende Duschseife

Dieses Produkt hat mich sehr lange begleitet und war gleichzeitig enorm ergiebig. Zwei Pumpstösse, welche nicht sehr reichlich ausfielen, waren absolut ausreichend. Ich mochte den stabilen Schaum, der sich superleicht aufbauen liess, den dezenten Duft sowie die Wirkung. Der Pumpspender hat praktisch alles aus der Flasche gekriegt. Als sich dann nichts mehr rauspumpen liess, hat die verbliebene Menge noch genau für zwei Anwendungen gereicht. Top Leistung! Das dazugehörige Review gibts hierNachkauf: ja.

Alterra SOS Lippenpflege Bio-Granatapfel

Die vegane Lippenpflege von Alterra hat mir sehr gut gefallen. Sie verfügt über eine sehr leichte und dennoch pflegende Textur, welche sich angenehm mit den Lippen verbindet und nicht aufliegt. Während der kältesten Tage war die Pflege jedoch nicht ganz ausreichend, da habe ich jeweils auf einen Pflegestift von Lavera zurückgegriffen. Alles in allem ein perfektes 3-Jahreszeiten-Produkt. Nachkauf: definitiv ja!

Lavera Basis Sensitiv Zahncreme

Bisher hatte ich jeweils die Mint-Version der Lavera Basis Sensitiv Zahncreme, doch seit es diese Version bei DM gibt, bin ich umgestiegen. Die Wirkung ist dieselbe und ich muss beim Einkaufen nicht noch in einen zweiten Laden. Die Lavera Basis Sensitiv Zahncreme hat sich ebenfalls zu einem Klassiker entwickelt und ich kaufe sie immer wieder nach, weil ich mit dem Produkt einfach rundum zufrieden bin. Die Putzleistung ist super, Geschmack und Konsistenz ebenfalls. Nachkauf: bereits geschehen.

Was habt ihr im letzten Monat aufgebraucht? Waren Favoriten/Klassiker dabei?


[Review] Alverde Duo-Augenbrauenpuder

Seit drei Wochen teste ich nun die neuen veganen Produkte von Alverde und ich habe einen klaren Favoriten. Es kommt auf dem Blog wahrlich nicht oft vor, dass ich von dekorativer Kosmetik regelrecht schwärme, doch jetzt ist es definitiv um mich geschehen!

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Das Alverde Duo-Augenbrauenpuder hat es aus dem Nichts in meine Routine und unter meine Favoriten geschafft. Zu Anfang war ich skeptisch, denn morgens ist jede Minute durchgeplant und ich habe keine Zeit, um mich aufwändig zu schminken. BB Cream und Abdeckstift müssen meistens ausreichen. Und dann kam dieses Augenbrauenpuder, dessen kleines doppelseitiges Pinselchen erstaunlich brauchbar ist.

Die abgeschrägte Pinselseite eignet sich meiner Meinung nach perfekt, um das Puder aufzutragen. Und je nach gewünschter Intensität lässt es sich wunderbar schichten. Dezent bis kräftig betont ist alles machbar. Meistens bewege ich mich am unteren Ende dieser Skala und fühle mich pudelwohl dabei. Vor dem Auftrag bringe ich meine Brauen mit dem Bürstchen des transparenten Augenbrauengels von Alverde in Form, danach fixiere ich sie mit dem Gel. Diese Kombination übersteht einen ganzen Tag problemlos.

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Die dunklere Nuance „Mocca Brown“ passt perfekt zu meinen Brauen und betont sie optimal. Gerade für mich als Brillenträgerin empfinde ich „gemachte“ Brauen mittlerweile als sehr wichtig. Es ist erstaunlich, wie anders ein Gesicht wirkt, wenn die Brauen in Form gebracht, mit etwas Puder aufgefüllt und anschliessend mit Augenbrauengel fixiert werden.

Die hellere Nuance „Light Cashmere“ habe ich bisher erst für den Swatch verwendet. Als Lidschatten habe ich sie noch nicht getestet, da ich nur ganz selten welchen trage und mir morgens die Zeit zum Ausprobieren fehlt.

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Dass Alverde die beiden Nuancen Duo herausgebracht hat, gefällt mir insofern gut, als dass sich die Nuancen bei Bedarf auch mischen lassen. Des weiteren lassen sie sich auch als Lidschatten verwenden, was das Produkt für Reisen interessant macht. Da bevorzuge ich eindeutig leichtes Gepäck und je mehr ich mit einigen wenigen Produkten abdecken kann, desto besser.

Das Alverde Duo-Augenbrauenpuder ist kompakt und das Alverde Team war so vorausschauend, dass der Pinsel gleich mit zwei Seiten – einmal abgeschrägter Pinsel, einmal Applikator – daherkommt und einen so auch auf die weitere Anwendungsmöglichkeit aufmerksam macht.

Ein solches Produkt fehlte bisher im veganen NK-Drogeriesegment, umso mehr freue ich mich, dass Alverde diesen Schritt gewagt hat.

Fazit: Ein fantastisches Produkt, welches sich in Nullkommanix in meine Routine und unter meine Favoriten geschlichen hat. Die Qualität ist top und die Handhabung kinderleicht, da reicht sogar meine morgens sehr knapp bemessene Zeit aus. Wer auf der Suche nach einem Augenbrauenpuder mit aschiger Nuance und ohne Rotstich ist, der sollte sich das Alverde Duo-Augenbrauenpuder unbedingt anschauen.

 

Das Produkt wurde mir vom dm-Marken Insider Team kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Review] Neue ebelin Bürsten – Top und Flop

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Je länger meine Haare wurden, desto sorgfältiger habe ich meine „Werkzeuge“ ausgesucht. Denn mit zunehmender Länge stiegen auch die Ansprüche der Haare sowie mein Interesse an den entsprechenden Produkten. Als dann ebelin letzten August neue Produkte ankündigte, konnte ich es kaum mehr erwarten, dass die Produkte im DM erhältlich waren.

Im Oktober war es dann soweit und ich holte mir die drei obigen Bürsten und machte mich ans Testen. Die ebelin Shampoo- und Massagebürste habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen und sie ist fixer Bestandteil meiner Haarroutine. Wie sehr merkte ich, als sie mir vor kurzem in der Dusche unglücklich aus der Hand fiel und dabei die Halterung zerbrach. Mir war eines klar: vor der nächsten Haarwäsche musste unbedingt eine neue her. Gesagt, getan und auch gleich noch ein Backup mitgenommen.

Für mich ist dieses Produkt einfach perfekt zum Entwirren der grosszügig mit Conditioner versehenen nassen Haare. Dank der grossen und dicken Borsten kann ich sehr präzsise und kontrolliert arbeiten und anschliessend lassen sich die luftgetrockneten Haare viel leichter kämmen. Top-Produkt!

Kommen wir zu der putzigen computermausförmigen Bürste. Hier ist ebelin ein tolles Dupe zum Tangle Teezer gelungen. Dank des farblich abgesetzten Abschnitts liegt die Bürste sicher in der Hand und in der Anwendung steht sie dem Original in nichts nach. Einzig für unterwegs würde ich einen Tangle Teezer Compact Styler verwenden, da dieser über eine Schutzkappe verfügt. Ohne würden sich die Borsten sehr schnell verbiegen.

Zur Anwendung gelangt das Produkt hier wie folgt: ich verwende den ebelin Professional Entwirrkünstler nach wie vor zum Auskämmen der Zopfquaste. Meiner Meinung nach ist dies eine der schonendsten Methoden, die Zopfquaste auszukämmen und danach ist sie so herrlich seidig-weich. Für diesen Zweck ein absolutes Top-Produkt!

Ab und an verwende ich den Entwirrkünstler auch für die untersten 25-30cm, doch dies nur selten, da ich nach wie vor der Ansicht bin, dass ich aufgrund der grossen Borstenfläche nicht genügend Kontrolle über das Werkzeug habe. Zudem sind die Borsten eher kurz, so dass ich gar nicht durch alle Haare komme.

Dann wäre noch das dritte Produkt im Bunde, nämlich die ebelin Professional Mini-Haarschutzbürste. Mit ihr bin ich bisher leider gar nicht warm geworden. Zwar ist sie perfekt verarbeitet, schaut euch das auf dem Bild unbedingt genauer an! Die einzelnen Borsten sind nicht auf die Fläche aufgesteckt, sondern darin versenkt. Das hat den Vorteil, dass keine Haare ausgerissen werden. Wie oft ist mir das mit den normalen Bürsten passiert, dass sich Haare zwischen der Borste und dem Kissen verfangen haben und dann ausgerissen oder abgebrochen wurden.

Was mir hingegen gar nicht behagt, ist das Kämmgefühl generell. Durch die grosse Fläche habe ich im Vergleich zu einem Kamm viel weniger Kontrolle, spüre Knoten oftmals erst viel zu spät und durch die kurzen Borsten, komme ich gar nicht durch die gesamten Haare hindurch. Einzige Möglichkeit ist, wenn ich die Haare direkt am Körper bürste, so dass ich die Bürste richtig aufdrücken kann. Doch auch das ist nicht optimal für mich. Hier bleibe ich dann doch lieber bei meinem bewährten Hercules Sägemann Kamm und muss die ebelin Professional Mini-Haarschutzbürste leider als Flop-Produkt bezeichnen.

Kennt ihr die Produkte? Was verwendet ihr zum Kämmen? Welches sind eure Lieblinge?