[aufgebraucht] Januar 2015

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Auch das neue Jahr schreitet im Sauseschritt voran und schon ist der erste Monat vorbei. Daher gibt es jetzt im Folgenden meine Kurzreviews zu den aufgebrauchten Produkten.

Nagellacke

Die beiden Nagellacke sind uuuuralt (sicher 15jährig oder noch älter) und ich bin total erstaunt, dass die noch flüssig sind. Verwendet habe ich sie, um meine umlackierten Fake Ficcaren zu versiegeln. Der Nivea Lack ist leer – mein erster aufgebrauchter Nagellack überhaupt – und ich würde ihn nachkaufen, so es denn noch dekorative Kosmetik von Nivea gäbe. Der zweite Lack ist von Covergirl, der dekorativen Kosmetiklinie der Migros, und ich habe ihn nicht aufgebraucht. Der beissende Geruch war selbst mir zuviel und jetzt ist ein Produkt von Essence im Einsatz, mit dem ich zufrieden bin. Nachkauf: nein.

Balea Rasiergel Blueberry Love

In der Sparte Rasiergel habe ich bisher einfach noch keine valable naturkosmetische Alternative gefunden. Bis es soweit ist, verwende ich die von Balea weiter. Ich mochte beim Blueberry Love das Produkt selber, die süss gastaltete Verpackung und die lila Farbe. Es tut, was es soll und ich empfinde das Produkt als sehr ergiebig. Nachkauf: ja, ist schon in Gebrauch, diesmal allerdings die Summer Garden Version mit Mangoduft.

Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle

Wer meinen Blog regelmässig liest, der musste schon die eine oder andere Lobeshymne zu diesem Produkt über sich ergehen lassen. Diese Spülung ist mein Heiliger Gral in Sachen Haarpflege und ich habe sie in Dauergebrauch. Leider wird sie jetzt ausgelistet und das Nachfolgeprodukt unterscheidet sich schon deutlich in Bezug auf die INCIs. Meiner Meinung nach hat Alkohol nichts in einer Spülung zu suchen.

Was nun? Mir bleibt wohl nichts anderes übrig als zu bunkern und zwar in richtig grossen Mengen. Und dann hoffe ich, dass der Nachfolger der Nachfolgers wieder bessere INCIs aufweist und in die Bresche springen kann. Nachkauf: Ja, ich muss bunkern!

Balea Seidenglanzshampoo Feige + Perle

Bei den Shampoos habe ich nach einiger Zeit immer dasselbe Problem: sie funktionieren nicht mehr und die Haare sind auch nach der Wäsche noch strähnig und leicht klebrig. Dann muss ich jeweils das Produkt wechseln und alles ist wieder in Ordnung. Dies wiederholt sich so alle 3-4 Monate und war schon immer so. Egal, ob ich konventionelle Kosmetik oder Naturkosmetik nutze, mit oder ohne Silikone, Sulfate – das ändert nichts daran, dass die Produkte nur eine begrenzte Zeit funktionieren.

Warum die neuen Balea Shampoos jetzt alle Alkohol enthalten, verstehe ich einfach nicht. Da muss ich mich nach einer Alternative umsehen. Mal schauen, was es da im Drogeriebereich an Produkten gibt. Falls ihr da Tipps für silifreie Shampoos habt, schreibt mir die gerne in die Kommentare. Nachkauf: leider nein.

Alverde Körperbutter Vanille Mandarine LE

Diese limitierte Ausgabe der Alverde Körperbutter hat mir sehr gut gefallen. Die Pflegewirkung war gewohnt gut und der Duft erinnerte mich an Käsekuchen *yummy*. Limitierte Produkte haben es leider an sich, dass sie irgendwann aus dem Sortiment rotieren und dann nicht mehr erhältlich sind. Das Produkt ist vegan. Nachkauf: leider nicht möglich. An ihrer Stelle verwende ich jetzt den limitierten Nachfolger.

Farfalla Kuschelbad*

Das Kuschelbad war Bestandteil des Farfalla Geschenksets Kuschelzeit. Dank diesem Set habe ich endlich unsere Badewanne eingeweiht und frage mich, wie ich das so lange ohne ausgehalten habe. Ich mochte das Kuschelbad gerne und freue mich darauf, das zweite Sachet ebenfalls zu verwenden. Dass ich dazu das passende Körperöl verwenden kann, rundet das Ganze schön ab. Das Produkt ist vegan. Nachkauf: ja.

Buncha Farmer’s Stain Remover Stick

Vom eigentlichen Produkt ist nur noch das Einwickelpapierchen übrig, den Rest habe ich komplett aufgebraucht. Ich verwende das Produkt zum Reinigen meiner Stoffbinden und bin restlos begeistert. Der Stick hat bisher auf ganzer Linie durchschlagenden Erfolg gehabt und ich bin froh, dass ich da noch zwei Backups in der Schublade habe. In Europa ist das Produkt meines Wissens leider nicht erhätlich, daher bestelle ich immer in den USA. Nachkauf: ja.

 

Kennt ihr die Produkte? Was ist bei euch im letzten Monat leer geworden? Waren es Nachkaufprodukte oder seid ihr froh, dass sie endlich leer gingen?

 

* PR-Sample

 

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[Gastbeitrag] Tutorial Fake Ficcare lackieren

Der heutige Beitrag ist eine Premiere auf dem Blog, denn es handelt sich um den allerersten Gastbeitrag. Als bekennendes Langhaar ist natürlich alles rund um Haarschmuck immer sehr spannend.

Fake Ficcaren umzulackieren hat sich zu einem regelrechten Hobby entwickelt. Leider habe ich bisher immer nur unifarbene Designs geschafft, dank der tollen Anleitung von Ninetailed, einer Userin aus dem LHN, kann ich nun das nächste Level angehen. Doch nun Vorhang auf für das Tutorial.

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Das Copyright für die Texte und Bilder liegt bei Ninetailed.

Ein tolles Tutorial, findet ihr nicht auch? Ich werde mir auf alle Fälle die Essence Nail Art Sticker besorgen und dann loslegen. Die Nail Art Sticker wurden vom Hersteller ersetzt und sie schauen nun auch anders aus. Sie heissen jetzt Essence Nail Art Strickers Holo Stripes und kommen neu auf Rollen daher.

Vielen Dank, Ninetailed, dass Du mir Dein Tutorial für den Blog zur Verfügung gestellt hast.


[Favoriten] Jahresfavoriten 2014

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Nach dem [aufgebraucht] Post folgen nun meine Jahresfavoriten 2014. Ich war erstaunt, dass es alle Produkte aus den letzten Jahresfavoriten in die neuen geschafft haben! Das waren und sind also wahre Favoriten, zu denen sich ein paar neue gesellen.

Alverde Körperbutter

Die oben abgebildete Körperbutter steht symbolisch für die Alverde Körperbutter. Ich verwende sie in erster Linie als Fusscreme, doch gerade wenn ich unterwegs bin und nicht so viele Produkte mitschleppen will, kommt sie durchaus auch multifunktional zur Anwendung, nämlich als Handcreme, Lippenpflege, Bodylotion und auch mal für die Haare. Ich mag sowohl die Standardversion Macadamianuss Karitébutter als auch die meisten der wechselnden LEs.

Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oil

Dieses Gesichtsöl ist seit gut eineinhalb Jahren alleiniger Favorit in Sachen Gesichtspflege. Ab und an habe ich daran gedacht, etwas anderes auszuprobieren, doch wenn ich schon total zufrieden bin, weshalb sollte ich? Daher habe ich es gelassen und verweise an dieser Stelle auf meine Lobeshymnen hier und hier.

Oben auf dem Bild sehr ihr übrigens die zweite Flasche – lassen wir dieses Bild für die Ergiebigkeit des Produkts sprechen!

Ich verwende das Öl einmal täglich und es war auch lange nach dem Überschreiten des „Ablaufdatums“ – auf der Flasche steht, dass man es innert sechs Monaten nach dem Öffnen verbrauchen soll –  einwandfrei.

Körperöle

Das Regenerationsöl Granatapfel von Cosnature, welches in meiner ersten Blogger BIOty Box war, steht sinnbildlich für Körperöle im allgemeinen. Ich verwende sowohl dieses als auch das von Alverde, welches in den letzten Jahresfavoriten abgebildet war, regelmässig und gerne. Da ich aber nicht verschiedene Produkte gleichzeitig anbrechen möchte, verwende ich sie seriell und nicht parallel.

Ich verwende Körperöle jeweils abends nach dem Duschen und trage sie auf die noch leicht feuchte Haut auf. Das streichelzarte Gefühl danach gefällt mir sehr gut und die Pflegewirkung ist auch im Winter absolut ausreichend. Im Sommer verwende ich es höchstens einmal die Woche, im Winter dann doch dreimal und mehr, meist im Wechsel mit einer Bodylotion.

Deocremes

Auch die Coquette Deocreme von Wolkenseifen steht stellvertretend für ihre Gattung. Neben den wunderbaren Produkten von Wolkenseifen (erstes Reviewsechs Monate später oder auf Reisen) habe ich 2014 die tollen Deocremes von Ponyhütchen kennen und lieben gelernt.

Auch nach zweieinhalb Jahren vergeht kein einziger Tag ohne Deocreme und ein Wechsel zurück zu konventionellen Produkten ist für mich definitiv ausgeschlossen. Umso mehr freue ich mich, dass es auch in diesem Bereich mittlerweile verschiedene Hersteller gibt.

Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme

Seit November 2012 ist dieses Produkt unangefochtener Favorit und Basis meiner Gesichtsroutine. Ich kaufe es immer und immer wieder nach und schätze sowohl seine Wirkung als auch seine Ergiebigkeit. Bei einmal täglicher Anwendung reichte mir die letzte Tube für sage und schreibe acht Monate! Möge dieses Produkt ewig im Sortiment bleiben!

Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle

Im Bereich der Haarpflege, genauer gesagt bei den Pflegespülungen, bin ich einem der ganz wenigen KK Produkte in meinem Badezimmer treu geblieben. Ich liebe diese Spülung, keine andere beschert mir schönere Haare und pflegt die Längen gerade richtig. Zudem sorgt sie für dezenten, frischen Duft, welcher auch eine Woche nach der Haarwäsche noch in den Haaren haftet, sowie für ausgezeichnete Kämmbarkeit.

Auch nach über zwei Jahren im Dauergebrauch ist die Wirkung nach wie vor perfekt – was ich von Shampoos leider nicht sagen kann. Shampoos wechsle ich öfters mal, doch dieser Spülung bleibe ich treu und habe immer ein bis zwei Backups im Schrank stehen. Auch die Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle habe ich reviewt und nach sechs Monaten erneut beurteilt.

Couleur Caramel BB Crème*

Ungefähr ein halbes Jahr nach dem Absetzen der Pille hatte ich unglaublich viele Unreinheiten, welche sich leider als sehr hartnäckig erwiesen haben. Umso glücklicher war ich, als ich in just dieser Zeit die Couleur Caramel BB Crème zum Testen zugeschickt bekam. Ich bin total happy mit diesem Produkt und habe es regelmässig verwendet. Zur Zeit benötige ich es nur noch punktuell, da sich die Haut langsam aber sicher zu beruhigen scheint. Hoffen wir mal, dass es so bleibt. Zum Produktereview gehts hier lang.

Ebelin Gesichtspeeling + Massagepad

Dieses Pad hat sich still und heimlich in meine Routine geschlichen. Da ich keine Peelings mache, habe ich mit verschiedenen Kombinationen experimentiert, um die abgestorbenen Hautschüppchen schonend zu entfernen. Dabei hat sich das Ebelin Gesichtspeeling + Massagepad als Favorit herauskristallisiert. Dass ich es zudem auch zur Pinselreinigung verwenden kann, gefällt mir umso besser. Multifunktionale Produkte begeistern mich nach wie vor.

Ebelin Shampoo- und Massagebürste

Und gleich noch ein Ebelin Produkt hat es in meine Jahresfavoriten geschafft! Ab einer Haarlänge von ca. Mitte Oberschenkel hatte ich zunehmend Probleme, die Haare bei der Wäsche zu entwirren. Genau dafür habe ich die Bürste gholt und nachdem ich sehr grosszügig Conditioner in die Längen verteilt habe, arbeite ich mich vorsichtig von den Spitzen aus hoch. So kann ich die Haare noch in der Dusche wunderbar entwirren und habe seither massiv weniger Knoten und brauche viel weniger Zeit, um die luftgetrockneten Haare dann gründlich zu kämmen. Seither ist die Ebelin Shampoo- und Massagebürste nicht mehr aus meiner Haarroutine wegzudenken.

Haarschmuck

Da ich meine Haare die meiste Zeit geduttet trage, mag ich gerne Abwechslung beim Haarschmuck. In die Jahresfavoriten haben es zwei Stücke geschafft, die sehr oft zum Einsatz kommen. Dieser Acrylstab von Eaduard Hairsticks war mein allererster Haarstab überhaupt und legte quasi den Grundstein zu meiner Sammlung. Die Stäbe sind unkaputtbar, wasserfest und es gibt sie in allen Farben des Regenbogens. Ich trage sie zum Rumgammeln, Duschen, Sport, Festivals, Konzerten und zu vielen anderen Gelegenheiten.

Die Fake Ficcare habe ich aus dem Bijou Brigitte und ich lackiere sie jeweils mit Nagellack um. So komme ich einfach und günstig zu vielen verschiedenfarbigen Spangen und kann dazu auch ein bisschen kreativ tätig sein. Dieses ist übrigens eines der ganz wenigen Produkte aus dem normalen Handel, welches bei meiner Haarlänge und -menge passt. Allen anderen Haarschmuck habe ich bei spezialisierten Herstellern gekauft.

 

Welches sind eure Jahresfavoriten? Ohne welche Produkte wollt ihr nicht mehr sein?

 

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[Haare] Urlaubsimpressionen Irland 2014

Wie gewünscht zeige ich euch heute zum Abschluss ein paar Impressionen unseres diesjährigen Irland Urlaubes. Wir sind nach Dublin geflogen und haben uns im Vorfeld eine kleine Rundreise zusammengestellt.

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Eine unserer ersten Stationen war Clonmacnoise. Das Visitor Center liefert viele Hintergrundinformationen und die Geschichte rund um St. Ciarán war sehr interessant. Mit diesem Wissen ausgestattet haben wir anschliessend die Ruinen besichtigt. Zum Glück erwischten wir einen guten Zeitpunkt, an welchem der Ort nicht ganz so überlaufen war. Sonst wäre es viel schwieriger geworden Fotos zu schiessen, welche nicht gerade gruppenweise Leute zeigen.

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Die Aussicht auf den Shannon war einfach herrlich, wir haben den Hausbooten beim Manövrieren zugeschaut und uns ganz fest vorgenommen, dass wir eines Tages ebenfalls Hausbootferien in Irland machen werden. Wie ihr sehen könnt, ging ein ziemlich heftiger Wind und so entstanden Haarbilder ohne drapierte Haare, was mir sehr viel Spass gemacht hat.

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Windgeschützt durch eine Mauer und dank des im richtigen Moment betätigten Auslösers entstand dieses Bild. Clonmacnoise war sehr inspirierend und es hätte noch viele tolle weitere Locations gehabt, doch der Wind war dann irgendwann zu stark.

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Die Cliffs of Moher muss man mindestens einmal während eines Irland-Aufenthalts gesehen haben und dieser Anblick war es definitiv wert, sich in die riesige Masse von Touristen zu begeben. Normalerweise meiden wir solche Menschenmengen, doch hier war es nicht anders möglich und das war es definitiv wert. Der Wind war an diesem Tag unglaublich stark, so dass an Haarfotos nicht einmal zu denken war. Ich war unglaublich dankbar, meine Haare einfach sicher in einem Dutt verstauen zu können!

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Den Rock of Cashel haben wir uns ebenfalls angeschaut, doch da erging es uns wie beim Berner Münster: die Festung war eingerüstet und man musste Eintritt bezahlen, um ins Innere zu dürfen. Dazu wurde die Location fleissig von Carunternehmen angesteuert. Grund genug für uns, den Rock of Cashel links liegen zu lassen und stattdessen die nähere Umgebung zu erkunden, wo wir die oben abgebildete Hore Abbey entdeckten. Diese war frei zugänglich und glücklicherweise nicht so stark frequentiert. Die beiden Bilder enstanden am selben Tag innerhalb einer Stunde und zeigen sehr schön, wie wechselhaft das Wetter in Irland ist.

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Wir konnten die Abbey nach Herzenslust erkunden und haben uns viel Zeit genommen. Dazu genossen wir die Sonne, welche in diesem Sommer zu Hause definitiv Mangelware war und nach wie vor ist. Eine tolle Location und wenige Leute war natürlich prädestiniert für weitere Haarbilder:

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Dieser Bogen bot sich an für ein Vergleichsbild. Erstmal mit gedutteten Haaren – ein LWB gehalten von einer Fake Ficcare von Bijou Brigitte. Danach dasselbe Bild mit offenen Haaren:

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Der Unterschied ist frappant! So richtig realisiert habe ich die unterschiedliche Wirkung erst, als ich auf dem Laptop beide Bilder nebeneinander gesehen habe.

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Im Irish Heritage Center in Wexford erfuhren wir auf einem spannenden Rundgang einiges über die Geschichte Irlands und haben auf den verschlungenen Pfaden viele verschiedene Tiere gesehen. Diese Libelle hat es mir besonders angetan. Da sie so wunderbar still gehalten hat, konnte ich sie in Ruhe fotografieren. Mein absolutes Lieblingsbild habe ich aber bis zum Schluss aufbewahrt:

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Rotkehlchen waren zahlreich vertreten und meistens sehr scheu, doch dieses possierliche und freche Kerlchen hat stillgehalten, als ob es den lieben langen Tag nichts anders macht als vor der Kamera zu posieren!

 

Wo habt ihr euren Sommerurlaub verbracht? Zieht es euch eher in den Norden oder in den Süden?

 


[What’s in my bag…] Irland Urlaub 2014 – Haarschmuck Edition

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Dem diesjährigen Irlandurlaub widme ich einen speziellen [What’s in my bag…] Post zum mitgenommenen Haarschmuck. Auf dem obigen Bild seht ihr schonmal das verwendete Utensilo, welches ich über DaWanda bei Anniekay-Ann gekauft habe.

Da es in Irland normalerweise täglich regnet und ich das Utensilo zudem im Koffer und nicht im Handgepäck transportieren wollte, habe ich ausschliesslich wasserfesten und robusten Haarschmuck eingepackt. Seht selbst:

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Dabei hatte ich drei Fake Ficcaren: eine originale und zwei umlackierte. Diese habe ich nicht im Utensilo transportiert, da ich schon gelesen habe, dass der Lack durch das Einrollen im Utensilo Schaden nehmen könnte. Ich habe sie jeweils in ein extra Säckchen gesteckt und zwischen Socken und T-Shirts verstaut. Die unlackierte Fake Ficcare hatte ich in der Handtasche.

Im Utensilo selbst hatte ich eine Corian Forke, zwei Oversized und vier normale Stäbe von Eaduard Hairsticks sowie einen Ketylo. Also allesamt wasserfesten und quasi unkaputtbaren Haarschmuck. Bis auf den Ketylo habe ich alle Stücke getragen und die Fake Ficcaren haben auch den Transport im Koffer bzw. in der Handtasche gut überstanden – sie sind einiges robuster als es das Material und der Preis vermuten lassen.

Ebenfalls dabei, jedoch nicht auf dem Foto, waren grosse und kleine Haargummis für den Nacht- und Reisezopf. Flüge von mehr als einer Stunde empfinde ich mit Zopf einfach als viel angenehmer, da ich so an der Kopfstütze anlehnen kann, was mit Dutt leider nicht möglich ist.

Wenn ich das Utensilo im Koffer transportiere, wage ich es einfach nicht Einzelstücke einzupacken. Ich glaube, ich wäre den ganzen Flug wie auf Nadeln und würde Panik schieben, dass mein Koffer verlorengehen könnte. Den Schmuck ins Handgepäck zu packen getraue ich mich jedoch auch nicht, denn da hätte ich Angst, dass das Personal bei der Sicherheitskontrolle „njet“ sagen würde. Was dann?

 

Welchen Haarschmuck nehmt ihr mit in den Urlaub? Wie handhabt ihr das mit den Einzelstücken? Seid ihr da auch so besorgt?


[Haare] Direktvergleich Original Ficcare vs. Fake Ficcare

In meinem Post zur Ficcare Jewel Amethyst in L hat mich Ursula gebeten, doch mal Detailbilder von einer Ficcare zu zeigen. Dem komme ich gerne nach und weite diesen Post in einen bebilderten Vergleichspost zwischen einer Original Ficcare und einer Fake Ficcare aus.

Vorab gesagt, die beiden Ficcaren sind gleich gross, da hat beim Bild von oben die Perspektive nicht ganz gestimmt. Zudem ist die Krümmung der Ficcaren im oberen Teil sehr unterschiedlich (weiter unten gehe ich dann nochmals auf diesen Punkt ein). Da die Ficcaren nicht „von selbst“ so liegen bleiben, habe ich sie auf dasselbe Styroporteilchen gesteckt. Dieses ist ein ganz normales Stückchen Verpackungsmaterial, welches so mancher Bestellung beiliegt. Ihr kennt diese leichten Teilchen bestimmt!

Ich verwende sie, um die Original Ficcaren bei der Aufbewahrung etwas offenzuhalten. Andere stecken sie auch auf einen Schal oder eine Papprolle. Dies soll helfen, die Zähnchenkrankheit zu verhindern resp. hinauszuzögern. Fragt mich nicht, wie das nun physikalisch zusammenhängt, da habe ich zugegebenermassen keine Ahnung.

Die beiden Ficcaren haben sich so gegenseitig etwas gestützt und so ist das erste Vergleichsfoto von oben entstanden:

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Links eine Fake Ficcare, die ich euch hier bereits gezeigt habe und rechts eine originale Jewel Emerald in L. Hier schaut es aus, als ob die Fake grösser wäre, dem ist jedoch nicht so! Sie sind beide gleich gross.

Nach dem Bild von oben, folgt nun eines von unten. Hier kann man die ersten Unterschiede – nebst dem grundsätzlichen Unterschied Metall vs. Kunststoff – ausmachen:

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Bei der Original Ficcare kommt die Unterseite des Schnabels bis an die Spitze des oberen Teils, wohingegen bei der Fake der untere Teil der Spange etwas kürzer ist. Das „Grübchen“ hingegen haben beide.

Kommen wir anschliessend zur Seitenansicht:

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Hier sieht man den oben erwähnten Unterschied bei der Schnabelunterseite nochmals sehr deutlich. Dazu zeigen sich weitere Unterschiede: auf der linken Seite ist der obere Teil der Spange bei der Fake Ficcare wesentlich deutlicher gebogen, was vermutlich beim ersten Bild den Eindruck erweckte, dass die Spange grösser sei.

Ein weiterer Unterschied ist, dass die Original Ficcare eine grössere innere Fläche als die Fake Ficcare aufweist. An dieser Stelle muss ich jedoch anmerken, dass sich auch meine Original Ficcaren diesbezüglich unterscheiden. Auch da gibt es welche mit mehr oder weniger Innenfläche. Tendenziell ist die Innenfläche der Original Ficcaren jedoch grösser als die der Fake Ficcaren.

Nach den Äusserlichkeiten kommen wir nun zum Innenleben. Oben ersichtlich ist einer der grossen Unterschiede, nämlich die Zähnchen. Während die Original Ficcare quasi einen Zahnbogen mit kleinen und gezacken Zähnchen hat, weist die Fake Ficcare längere, einzelne Zähnchen auf, welche auch einen grösseren Teil der Schnabeloberseite abdecken.

Weiter geht es mit der Schnabelunterseite. Bei der Original Ficcare ist diese glatt und besteht durchgehend aus dem auch bei der Ansicht der Unterseite gezeigten Metall. Die Fake Ficcare weist ein zusätzliches Feature in Form einer Noppeneinlage auf:

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Einmal die Ansicht von oben und anschliessend gleich von der Seite:

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Dieses kleine Rechteck ist aus Gummi und nicht aus Kunststoff wie der Rest der Spange. Zudem wurde es in die Vertiefung hineingeklebt. Dieses Verfahren wurde jedoch sehr gründlich gemacht und meine Fakes (zur Zeit deren fünf) weisen allesamt gut eingeklebte Noppenrechtecke auf, bei denen nichts aufsteht. An den Noppen bleiben beim Stecken und Entfernen der Fake Ficcare keine Haare hängen.

Der letzte Vergleich ist meiner Meinung nach der wichtigste: nämlich die Feder. Ich habe schon einiges an regulär erhältlichem Haarschmuck durchprobiert und wenn ich dann überhaupt alle meine Haare in die Spange reingekriegt habe, dann war garantiert die Feder zu schwach, so dass das Ganze nicht gehalten hat. Wenn die Feder zu schwach ist, braucht man gar nicht erst weiter auszuprobieren. Lange Zeit habe ich aus genau diesem Grund die Fake Ficcaren ignoriert, denn ich dachte, ach, in dem Preissegment kann das ja gar nicht halten – weit gefehlt! Die Feder schneidet im Direktvergleich sehr gut ab!

Das untenstehende Bild ist nochmals eines aus der Seitenansicht, jedoch mit geöffnetem Schnabel. Die Feder der Original Ficcare ist gerade im letzten Drittel einiges stärker, ich musste doch erstaunlich viel Kraft aufwenden, um den Schnabel ganz zu öffnen. Dies sieht man ziemlich deutlich an der Fingerhaltung. Im Anfangsbereich ist der Unteschied zwar ebenfalls spürbar, aber nicht ganz so deutlich.

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Die Öffnung des Schnabels hingegen ist bei der Fake Ficcare um deutlich grösser, was gerade bei sehr grossen Dutts (sei es aufgrund von mehr Zopfumfang, mehr Länge oder beidem) sehr hilfreich sein kann. Die stärkere Biegung des Teils hinter der Feder ermöglicht die grössere Öffnung des Schnabels.

Die letzten beiden Bilder zeigen dann jeweils die Feder selbst:

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Bei dieser Ansicht quasi von hinten sehen wir, dass die Feder der Original Ficcare dicker ist und elf Windungen aufweist, während es bei der Fake Ficcare deren sieben sind. Zusätzlich ist hier bei der Original auch das Logo angebracht (es gibt auch Kollektionen, bei denen das Logo aussen und oben auf der Schmalseite des Schnabels platziert wurde).

Zusätzlich zeigt diese Ansicht ganz gut, dass die Original Ficcare doch wesentlich filigraner ausfällt, denn Metall ist natürlich generell stabiler als Kunststoff. Dafür sind die Original Ficcaren schwerer als die Fake Ficcaren: während die Original Ficcaren zwischen 34 und 38 Gramm auf die Waage brachten, schlugen die Fake Ficcaren mit 14 (unlackiert) bzw. 16 (lackiert) Gramm zu Buche.

Dies ist gerade mal die Hälfte des Gewichts einer Original Ficcare! Wem also die Original Ficcaren zu schwer sind, der sollte sich unbedingt mal die Fake Ficcaren anschauen – 50% weniger Gewicht kann einen Dutt durchaus zum Halten bringen!

Beim Tragekomfort und beim Halt konnte ich keinen Unterschied feststellen. Einmal gesteckt hielten beide Ficcaren den Dutt den ganzen Tag über problemlos. Es stellte sich auch bei beiden das ficcaretypische Gefühl der Schwerelosigkeit ein (wo zum Teufel sind meine Haare?). Beim Stecken fand ich die Fake Ficcare aufgrund der grösseren Schnabelöffnung angenehmer, während die Original Ficcare mit der glatten Unterseite punktete.

Ich mag sowohl Fakes als auch Originale Ficcaren sehr gerne und kam zum Schluss, dass ich mir einfarbige Ficcaren sehr gut selber pinseln kann. Das dadurch gesparte Geld würde ich zu gerne in die Wiederauflage der Lotus-Kollektion investieren, denn solche Kunstwerke traue ich mir dann doch nicht zu. Des weiteren plane ich noch ein paar Eigenkreationen, die es so als Original Ficcaren gar nicht gibt. Ich bin glücklich, dass ich so eine Möglichkeit gefunden habe, meine Kreativität auszuleben und das Ergebnis auch noch als Haarschmuck tragen kann. Weitere Kreationen werden mit Anleitungen sicher den Weg auf den Blog finden.

Vielen Dank an alle, die sich bis hierher alles durchgelesen haben! Ich bin total erstaunt, dass der Blogpost so lange und ausführlich geworden ist und ich hoffe, dass ich so alle Fragen zu Original und Fake Ficcaren sowie deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten abdecken konnte. Sollten dennoch Fragen offen geblieben sein, scheut euch nicht, mir diese in den Kommentaren oder auch per Email zu stellen.


[Haare] DIY Fake Ficcare in Rot

Tja, nun hat mich ein weiteres Virus erwischt, vor dem ich mich gefeit glaubte. Die Rede ist von den sogenannten „Fake Ficcaren“, welche man bei Bijou Brigitte kaufen kann. Es handelt sich um Plastikhaarspangen, welche den echten Ficcaren von der Form her zum verwechseln ähnlich sehen. Zudem ist die Feder einigermassen stark, so dass auch grössere Haarmengen gut gehalten werden.

Als ich das letzte Mal „ennet der Grenze“ einkaufen war, musste ich natürlich kurz bei Bijou Brigitte vorbeischauen und hab die vorhandenen Fake Ficcare Bestände – immerhin deren 3 – aufgekauft. Am Samstagabend war es dann soweit: im Fernseher lief die WM Partie Kolumbien gegen Griechenland und ich enterte mit Fake Ficcare, einer kleinen Papprolle und zwei Nagellacken bewaffnet den Couchtisch. Die Ausgangslage präsentierte sich wie folgt:

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Als Farblack habe ich „fever“ von P2 gewählt – ich liebe, liebe, liebe diese grossartige Farbe! Seit neustem nicht nur auf den Nägeln 😉

Vorgegangen bin ich wie folgt: die Ficcare habe ich auf eine kleine Papprolle gesteckt und dann 3 Schichten des Farblacks aufgetragen. Da könnt ihr ruhig grosszügig sein. Ich habe einfach drauflosgepinselt. Wenn es etwas uneben oder streifig aussah, habe ich keine grossartigen Korrekturversuche unternommen. Der Lack ist irgendwie „von selbst“ in die richtige Position gerutscht. Die einzelnen Schichten habe ich gut durchtrocknen lassen.

Zum Schluss am noch eine grosszügige Schicht Klarlack obendrauf. Vorher aber unbedingt die 3 Schichten Farblack durchtrocknen lassen! Der Nivea Klarlack ist uralt, den habe ich vor Ewigkeiten (vermutlich noch im letzten Jahrtausend…) gekauft, doch der hält sich prima und er war kein bisschen eingetrocknet oder zähflüssig.

Das Endergebnis präsentierte sich dann im Kunstlicht wie folgt:

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Die Farbe gefällt mir irrsinnig gut!

Anschliessend habe ich sie über Nacht draussen auf dem Balkon gelassen, denn man riecht den Nagellack doch sehr deutlich. Am Sonntagmorgen gabs dann ein Actionpic, ich war ja so gespannt, wie sich die Fake Ficcare in meinen Haaren macht. Seht selbst:

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Der Dutt sollte eigentlich ein LWB sein, welcher dann doch zu einem Wuscheldutt mutiert ist. Das herrlich leuchtende Rot gefällt mir wahnsinnig gut, so dass ich gar nicht mehr traurig bin, dass ich mir aus der aktuellen Ficcare Jewels Kollektion keine Burgundy mitbestellt habe. Ich habe jetzt exakt den Rotton, den ich haben wollte.

Das Rot knallt dermassen – das obige Foto ist ohne direkte Sonneneinstrahlung entstanden -, dass ich die Ficcare „Sin City“ getauft habe.

Der Langzeittest in Bezug auf Halt und Tragekomfort steht noch aus, vom ersten Eindruck her bin ich aber zuversichtlich und werde natürlich dann hier berichten. Sollte der Test gut ausfallen, wären die Fake Ficcares definitiv eine Alternative zu den echten. Von der Wertigkeit und der Verarbeitung sind mir die echten Ficcaren natürlich lieber, dennoch sind die Fake Ficcares eine gute Möglichkeit, sich das nachzubauen, was nicht frei erhältlich ist.

Des weiteren nehme ich lieber eine Fake Ficcare mit in den Urlaub oder an ein Festival, als eine echte. Bei letzterer wären mir die Risiken – Koffer geht verloren, ich darf sie nicht im Handgepäck haben, Festivals generell sind nicht sehr haarschmuckfreundlich – einfach zu gross. Vor allem Unikate und nicht mehr erhältlichen Haarschmuck so zu verlieren, würde mich sehr schmerzen.

Klar kann es sein, dass man die Ficcaren locker durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen bringt, doch das Personal ist am längeren Hebel und wenn da einer „njet“ sagt, dann ist nichts zu machen. Ich persönlich möchte dieses Risiko nicht eingehen. Bei Festivals bin ich konsequent ohne Handtasche unterwegs und in meinem Gürteltäschchen ist ein günstiger, stabiler Haarstab definitiv besser aufgehoben, als eine teure Ficcare.

Wie steht ihr zu den Fake Ficcares? Habt ihr selber welche? Wie handhabt ihr Urlaub und Haarschmuck? Habt ihr auch solche Bedenken bzgl. Sicherheitskontrolle oder Koffern, die verlorengehen könnten?