[Review] M-Budget Kräuter Shampoo

2015-09-04 14.21.46

Seit DM die Balea Haarprodukte überarbeitet hat, musste ich mich vermehrt nach Alternativen umschauen. Dazu kommt, dass ich kein Shampoo über lange Zeit hinweg verwenden kann, weil es irgendwann nicht mehr richtig wirkt. Egal ob teuer oder billig, NK oder KK – früher oder später tritt dieser Effekt immer ein.

So stand ich eines Tages ratlos in der Migros und überlegte, was ich denn nun für ein Shampoo nehmen sollte, da fiel mir das M-Budget Kräutershampoo ein, das ich vor Jahren oft und gerne verwendet habe. M-Budget ist nichts anderes als die hauseigene Billiglinie, doch bisweilen gibts da richtig gute Produkte.

Kommen wir als erstes mal zu den Inhaltsstoffen:

AquaSodium Laureth SulfateCocamidopropyl BetaineSodium ChlorideparfumPolyquaternium-10Chamomilla Recutita Flower Extract, Melissa OfficinalisLeaf Extract, Achillea Millefolium Extract, Viscum Album Leaf Extract,  Foeniculum Vulgare Fruit Extract, Humulus LupulusExtract, Valeriana Officinalis Root Extract, Propylene glycol,  Sodium formate, Sodium benzoate, Potassium sorbateCitric AcidCI 19140CI 42090

Wie man sehen kann, enthält das Shampoo weder Silikone noch Alkohol – ich war überrascht und es stellte sich vorsichtiger Optimismus ein. Bei einem Preis von 0.75 CHF musste ich nicht lange überlegen und packte mir eine Flasche davon ins Körbchen.

Nach der ersten Wäsche war ich nicht wirklich zufrieden. Die Haare fühlten sich irgendwie seltsam an, ich konnte aber nicht wirklich eruieren, was mich denn genau daran gestört hat. So wanderte das Shampoo erstmal aufs Regal. Ein paar Monate später wars dann soweit und mein Balea Seidenglanz Shampoo Feige + Perle erbrachte nicht mehr die gewünschte Waschleistung. Kurzerhand durfte das M-Budget Kräutershampoo erneut in die Dusche einziehen und siehe da, jetzt war ich absolut zufrieden damit.

Das Shampoo schäumt gut auf, reinigt die Haare ohne sie auszutrocknen und ich kann meinen wöchentlichen Waschrhythmus problemlos aufrecht erhalten – trotz Sport und hochsommerlicher Temperaturen. Der Duft ist kräutrig-herb und erinnert an Herren-Duschgel, was mir aber einerlei ist, da er nach der Wäsche nicht im Haar verbleibt. Die Waschleistung ist 1a und zweimal shampoonieren reicht wunderbar aus, um anschliessend herrlich weiche und saubere Haare zu haben.

Ich verwende das Produkt jetzt seit etwas mehr als zwei Monaten und die Waschleistung ist nach wie vor top. Hoffentlich bleibt es noch lange so, denn es wäre schön, auch diesseits der Grenze auf bewährte Produkte zurückgreifen zu können.

Fazit: Ein tolles Shampoo ohne Silikone und Alkohol zum kleinsten Preis und das noch diesseits der Grenze – ich bin begeistert, zumal auch die Waschleistung absolut top ist. Ich werde es weiter verwenden und hoffe, dass die Wirkung noch lange nicht nachlässt.

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[Haare] Kleines Langhaar-Treffen in Zürich

Ende Juni reiste Chris aus England durch die Schweiz. Wir standen seit einiger Zeit über die Longhaircommunity in Kontakt und schnell stand fest, dass wir den Sonntagnachmittag zu dritt in Zürich verbringen werden. Das Wetter war unglaublich toll und so haben wir die gesamte Zeit draussen verbracht. Erst im Park und anschliessend am See.

Neben ausgiebigen Gesprächen rund ums Thema Haare haben wir auch die Gelegenheit genutzt, um ein paar Fotos zu machen. Ein paar davon zeige ich euch gerne im Folgenden, denn es ist mal wieder an der Zeit für ein paar Längenbilder. Die Fotos wurden allesamt mit Chris Kamera gemacht.

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Das Bild ist am See entstanden, nachdem wir den ganzen Weg vom Bahnhof zu Fuss zurückgelegt haben. Mit offenen Haaren versteht sich. Drapiert oder gekämmt haben wir nicht grossartig, somit seht ihr die Haare, so wie sie sind und so wie sie natürlich fallen.

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Und noch ein Bild zu dritt, hier gefällt mir das Farbenspiel besonders gut. Bei ungefärbtem/ungetöntem Haar sieht man auch die natürliche Aufhellung nach unten hin sowie generell hellere Strähnen. Diese ziehen sich über die ganze Länge hin und gefallen mir insbesondere bei Chris wunderschöner Naturhaarfarbe ausgesprochen gut.

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Frauen unter sich und der Mann an der Kamera. Ich mag Sonne auf den Haaren und mir gefallen die Farbreflexe meiner Naturhaarfarbe total gut. Das war leider nicht immer so und ich fand meine NHF jahrelang total langweilig und unschön. Mittlerweile habe ich mich jedoch mit ihr angefreundet und sie gefällt mir – im wahrsten Sinne des Wortes – je länger je besser.

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Unterwegs ist dann noch dieser Schnappschuss entstanden. Ganz spontan, ohne drapieren, kämmen oder sonstwas. Wir haben uns kurzerhand die freie Bank geschnappt, uns hingesetzt und *zack* war das Foto auch schon im Kasten.

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Zu guter Letzt noch ein Fun-Bild, welches die Länge mal anders in Szene setzt. Diese Pose hat fast schon Tradition, denn beim ersten Mal reichte die Länge gerade so, um mit ausgestreckten Armen da stehen zu können. Leider gibts von damals kein Bild, das wäre ein toller Vergleich geworden.

Macht ihr Haarfotos? Enstehen eure spontan oder plant ihr sie?


[Was wurde aus…] NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil

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Lange ist es her, seit ich euch dieses Haaröl vorgestellt habe. Das Fläschchen ist noch ca. halbvoll, trotz regelmässigem Gebrauch. Doch alle paar Wochen zwei, drei Tropfen in die Spitzen sorgt nicht gerade für einen hohen Verbrauch. In letzter Zeit hat sich dies jedoch geändert. Glücklicherweise nicht, weil meine Spitzen plötzlich trocken wurden, sondern weil ich eine weitere Verwendungsmöglichkeit gefunden habe.

Im Februar habe ich euch meine winterliche Waschroutine vorgestellt. Diese hat sich inzwischen als ganzjährige Routine etabliert und ich habe die Öltunke auch in den wärmeren Jahreszeiten beibehalten. Als mein Jojobaöl leer wurde, musste eine Alternative her. Warum nicht einfach das NightBlooming Öl ausprobieren, anstatt ein neues anzubrechen? Gesagt, getan und ich war begeistert!

Auch als Spitzenpflege leistet das Öl stets hervorragende Dienste. Die letzte Anwendung war gestern Abend, weil ich die Haare fast den ganzen Tag offen trug. Mit zunehmender Länge fordern sie nach solchen Aktionen mehr Pflege ein, vor allem, weil ich sie andauernd unter meiner Tasche hervorholen musste. Zu Hause schnell den Nachtzopf geflochten, die Quaste mit etwas Wasser befeuchtet und dann zwei Tropfen Öl einmassiert – über Nacht ist alles restlos weggezogen.

Heute Morgen war dann eine komplette Haarwäsche angesagt und nach zweimal shampoonieren sowie grosszügigem Auftragen von Conditioner mit nachfolgendem Entwirren mittels Shampoobürste, kam die Öltunke zum Einsatz. Vier Tropfen des NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil in den Krug, anschliessend mit warmem Wasser und viel Druck auffüllen und dann die Längen mehrfach darin schwenken. Zum Schluss kippte ich das restliche Wasser-Öl-Gemisch über die Längen, drückte sie vorsichtig aus und packte sie dann ins Handtuch.

Als ich sie nach der allerersten Anwendung aus dem Handtuch geholt habe, war soweit alles wie immer. Je mehr sie lufttrockneten, desto erstaunter war ich: ich sah plötzlich wunderschön definierte Wellen ohne Frizz. Sogar meinem Freund ist der Unterschied aufgefallen. Meine Längen scheinen das NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil wesentlich lieber zu mögen als Jojobaöl. Der doch ziemlich intensive, krautige Duft ist nach der Öltunke im Haar nicht im geringsten wahrnehmbar. Das einzige, was im Haar verbleibt, ist der Duft der Spülung.

Fazit: das NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil ist ein fantastisches Allround-Produkt, welches ich nicht mehr missen möchte. Sollte mein Pröbchen eines Tages dann doch zur Neige gehen, werde ich es definitiv nachkaufen. Meine Haare lieben diese Ölmischung und werden wunderbar durchfeuchtet, weich und seidig. Der Duft ist definitiv geschmackssache und ziemlich intensiv. Man muss ihn mögen oder aber das Produkt nur für die Öltunke verwenden.

Benutzt ihr Haaröl? Welches sind eure Favoriten? Kennt ihr die Öltunke?


[Haare] Grahtoe Avalon Tusk Holly Wood

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Von Grahtoe habe ich ja bereits das eine oder andere Stück in meiner Haarschmucksammlung. Meine absoluten Favoriten sind hierbei die Mermaids, die ich euch in verschiedenen Blogposts bereits gezeigt habe. Als ich jedoch diesen Avalon Tusk im Grahtoe Etsy Shop gesehen habe, war es um mich geschehen. Da hat der Bestellfinger einfach unkontrolliert gezuckt…

Weisen bereits die Mermaids einen unglaublichen Tragekomfort auf, wissen dies die Avalon Tusks noch zu toppen. Durch die Dreidimensionalität ihrer Form hält der Dutt noch viel besser und das Gewicht wird gleichmässiger verteilt. Obiges Foto ist nach einem Arbeitstag entstanden, was die Haltbarkeit von Avalon Tusks nochmals unterstreicht.

Was mir an diesem Stück so gut gefällt, ist zum einen der Kontrast zu meiner Haarfarbe, zum anderen der wunderschön geschwungene Topper. Bisher dachte ich immer, dass ein Avalon Tusk unbedingt ein Stein-Inlay im Topper bräuchte, doch da kannte ich dieses fantastische Stück noch nicht. Ich fürchte, dass dies nicht mein letzter Tusk war und bin gespannt, was Grahtoe noch so alles zaubern wird.

Kennt ihr Grahtoe? Habt ihr einen Avalon Tusk? Was ist euer Lieblingshaarschmuck?


[Haare] Flexi Keltic Lore XL

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Heute zeige ich euch eine meiner Lieblingsflexis, die Keltic Lore. Mich begeistern keltische Designs total und in Verbindung mit den verschiedenfarbigen Holzperlen entstand eine für mich sehr stimmige Flexi.

Das Centerpiece hat mich sofort angesprochen, denn diese Verschnörkelungen sind genau mein Beuteschema. Dazu hat es eine gute Grösse: nicht zu gross, aber dennoch gross genug, dass man die Details gut erkennen kann. Die ersten Perlen, welche vom Centerpiece ausgehen, sind klein, schlicht und in derselben Farbe gehalten. Danach erst folgen die verschiedenfarbigen grösseren Holzperlen, was für ein harmonisches Gesamtbild sorgt.

Die hellen Holzperlen heben sich von meiner Haarfarbe ab, während die dunkleren richtig schön harmonieren. Auf diese Weise werden Kontrast und Harmonie vereint, was die Flexi für mich so besonders macht.

Wie gefällt euch die Keltic Lore? Habt ihr auch Flexis?


[Haare] Grahtoe Tulipwood Mermaid

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Manchmal habe ich eine bestimmte Vorstellung von einem Schmuckstück und dann wird es schwierig, denn ich möchte es genau so haben. Vor ein paar Monaten ist mir ebendies passiert, als ich bei Grahtoe eine Tulipwood Mermaid gesehen habe. Mir gefiel der farbliche Kontrast im Holz unglaublich gut und ich war überzeugt, dass sich so ein Stück gut in meinen Haaren machen würde.

Ich habe also umgehend ein paar Zeilen an Kimi von Grahtoe geschrieben und ihr meinen Wunsch erläutert. An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön an Kimi! Ihre Engelsgeduld ist endlos und sie hat nichts unversucht gelassen, um DIE Tulip Wood Mermaid für mich zu finden. Wie man an obigem Bild erkennen kann, ist ihr dies auch gelungen.

Diesen Prozess von der Idee/Vorstellung bis zum fertigen Schmuckstück fasziniert mich total und ich liebe den persönlichen Kontakt zu den Herstellern. Sich mit den Künstlern zu unterhalten und das perfekte Schmuckstück zu finden, ist ein faszinierender und inspirierender Prozess. Da warte ich gerne auch mehrere Monate und erhalte dann DAS perfekte Einzelstück, als dass ich einfach x-beliebige Massenware kaufe.

Klar, ich habe auch Massenware, dennoch ist die Beziehung zu einem Einzelstück, auf das man lange gewartet hat, einfach eine ganz andere. Und von den Mermaids kann ich ohnehin nicht genug kriegen – ich liebe diese schlichte, elegante Form und die unendlichen Möglichkeiten, die die verschiedenen Hölzer und ihre Maserungen bieten.

Doch nun zur vorliegenden Mermaid, sie hat eine funktionale Länge von 4.5″/11.5cm und passt perfekt in den LWB. Die Topperform weist die Originalgrösse auf, da mir die schlankere A-Linie in meinen Dutts nicht so gut gefällt, da dieser meiner Meinung nach die Tiefe fehlt. Gerade bei den Mermaids darf es gerne wuchtiger sein und das kommt bei der Original Topper Size einfach besser zum Ausdruck.

Wie gefällt euch die Tulip Wood Mermaid? Kennt ihr Grahtoe? Tragt ihr Haarschmuck?


[Haare] Winterliche Haarroutine – Waschen

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Der Winter ist sicherlich nicht die liebste Jahreszeit unserer Haare. Trockene Heizungsluft, kalte Wintertage – irgendwann reicht es auch den genügsamsten Haaren und sie werden trocken, plusterig und fordern gaaaaanz viel Aufmerksamkeit.

Alles in allem bin ich mit sehr pflegeleichten Haaren gesegnet, wofür ich zutiefst dankbar bin. Dennoch fordern auch sie im Laufe des Winters etwas mehr Aufmerksamkeit, welche ich ihnen auch gerne widme. Im Folgenden zeige ich euch nun meine winterliche Haarroutine.

Auf dem Bild sehr ihr meine aktuellen Gerätschaften und Produkte, welche ich für die Haarwäsche benötige. Bewusst nicht auf dem Bild ist das Shampoo, weil ich dieses alle paar Monate wechseln muss. Leider wirken bei mir Shampoos immer nur über einen gewissen Zeitraum und danach bleiben die Haare nach der Wäsche strähnig und klebrig. Dann weiss ich jeweils, dass es wieder Zeit für einen Wechsel ist.

Als Hintergrund fungiert mein liebstes Duschtuch, in welches ich die nassen Haare nach der Wäsche einwickle und erst mal eine dreiviertel bis eine ganze Stunde vortrocknen lasse. Es ist eigentlich zu klein für meine Länge, wenn man die Haare jedoch etwas umklappt, passt das schon. Anschliessend lasse ich die Haare komplett lufttrocknen, egal zu welcher Jahreszeit.

Der erste Schritt in meiner Routine ist die normale Haarwäsche mit Shampoo. Ich mache jeweils zwei Waschgänge und danach sind die Haare sauber. Shampoo verwende ich nur für den Ansatz bis ca. Schulterlänge, die restlichen Längen werden beim Auswaschen gereinigt, wenn das Shampoo durchfliesst.

Nach der Reinigung folgt mit Schritt zwei der Conditioner, welchen ich ab ca. Schulterlänge grosszügig bis in die Spitzen verteile. Hier bin ich definitiv nicht geizig mit dem Produkt. Leider geht mein Lieblingsconditioner, die Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle, aus dem Sortiment. Das Nachfolgeprodukt kommt aufgrund der Inhaltsstoffe leider nicht in Frage – Alkohol gehört meiner Meinung nach nicht in eine Spülung und auch sonst hat sich so einiges geändert – und daher bunkere ich gerade grössere Mengen, damit ich über die Runden komme. Vielleicht ist ja dann der Nachfolger des Nachfolgers wieder ein Volltreffer.

Wenn ich die Spülung grosszügig in den Längen verteilt habe, kommt die ebelin Shampoo- und Massagebürste zum Einsatz. Ich kämme die Längen vorsichtig von unten nach oben durch und arbeite mich in kleinen Schritten (5-10cm) langsam hoch. So wird zum einen die Spülung optimal im Haar verteilt, zum anderen werden lose Haare entfernt und Knoten entwirrt. Anschliessend werden die Haare mit warmem Wasser gut ausgespült.

Dies entspricht soweit meiner Standard-Routine, welche ganzjährig zum Einsatz kommt. Im Winter sind meine Haare etwas pflegebedürftiger und so kommt ein weiterer Schritt dazu. Dazu benötige ich die Kanne sowie das Jojobaöl. Ich gebe 3-4 Tropfen Öl in die Kanne und fülle sie mit hohem Druck aus der Brause auf. Durch den hohen Druck wird das Öl optimal im Wasser verteilt und kann sich so dann besser im Haar verteilen.

Kaum ist das Wasser eingefüllt, tunke ich meine Längen in die Kanne, schwenke sie kurz darin, ziehe sie raus und wiederhole die Prozedur noch einmal. Die Haare fächern sich im Wasser wunderbar auf und so kann das im Wasser verteilte Öl überall rankommen. Nach dem zweiten Mal schwenken drücke ich vorsichtig das Wasser aus den Längen und befördere sie dann ohne Ausspülen direkt ins Duschtuch.

Durch diesen Zwischenschritt habe ich meine winterplusterigen Längen gut in den Griff gekriegt. Die Haare sind schwer und gesättigt, dabei jedoch überhaupt nicht ölig oder strähnig. Eine zeitlang habe ich das Öl direkt in den Conditioner gegeben, mir gefällt jedoch die sogenannte Öltunke vom Ergebnis her besser. Ich denke, dass ich meine Haare so gut durch den Winter bekommen werde. Im Sommer ist dann wieder Pflegeminimalismus angesagt.

Was ist eure Winterroutine? Ändert ihr überhaupt etwas oder pflegt ihr das ganze Jahr hindurch gleich?