[Was wurde aus…] NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil

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Lange ist es her, seit ich euch dieses Haaröl vorgestellt habe. Das Fläschchen ist noch ca. halbvoll, trotz regelmässigem Gebrauch. Doch alle paar Wochen zwei, drei Tropfen in die Spitzen sorgt nicht gerade für einen hohen Verbrauch. In letzter Zeit hat sich dies jedoch geändert. Glücklicherweise nicht, weil meine Spitzen plötzlich trocken wurden, sondern weil ich eine weitere Verwendungsmöglichkeit gefunden habe.

Im Februar habe ich euch meine winterliche Waschroutine vorgestellt. Diese hat sich inzwischen als ganzjährige Routine etabliert und ich habe die Öltunke auch in den wärmeren Jahreszeiten beibehalten. Als mein Jojobaöl leer wurde, musste eine Alternative her. Warum nicht einfach das NightBlooming Öl ausprobieren, anstatt ein neues anzubrechen? Gesagt, getan und ich war begeistert!

Auch als Spitzenpflege leistet das Öl stets hervorragende Dienste. Die letzte Anwendung war gestern Abend, weil ich die Haare fast den ganzen Tag offen trug. Mit zunehmender Länge fordern sie nach solchen Aktionen mehr Pflege ein, vor allem, weil ich sie andauernd unter meiner Tasche hervorholen musste. Zu Hause schnell den Nachtzopf geflochten, die Quaste mit etwas Wasser befeuchtet und dann zwei Tropfen Öl einmassiert – über Nacht ist alles restlos weggezogen.

Heute Morgen war dann eine komplette Haarwäsche angesagt und nach zweimal shampoonieren sowie grosszügigem Auftragen von Conditioner mit nachfolgendem Entwirren mittels Shampoobürste, kam die Öltunke zum Einsatz. Vier Tropfen des NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil in den Krug, anschliessend mit warmem Wasser und viel Druck auffüllen und dann die Längen mehrfach darin schwenken. Zum Schluss kippte ich das restliche Wasser-Öl-Gemisch über die Längen, drückte sie vorsichtig aus und packte sie dann ins Handtuch.

Als ich sie nach der allerersten Anwendung aus dem Handtuch geholt habe, war soweit alles wie immer. Je mehr sie lufttrockneten, desto erstaunter war ich: ich sah plötzlich wunderschön definierte Wellen ohne Frizz. Sogar meinem Freund ist der Unterschied aufgefallen. Meine Längen scheinen das NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil wesentlich lieber zu mögen als Jojobaöl. Der doch ziemlich intensive, krautige Duft ist nach der Öltunke im Haar nicht im geringsten wahrnehmbar. Das einzige, was im Haar verbleibt, ist der Duft der Spülung.

Fazit: das NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil ist ein fantastisches Allround-Produkt, welches ich nicht mehr missen möchte. Sollte mein Pröbchen eines Tages dann doch zur Neige gehen, werde ich es definitiv nachkaufen. Meine Haare lieben diese Ölmischung und werden wunderbar durchfeuchtet, weich und seidig. Der Duft ist definitiv geschmackssache und ziemlich intensiv. Man muss ihn mögen oder aber das Produkt nur für die Öltunke verwenden.

Benutzt ihr Haaröl? Welches sind eure Favoriten? Kennt ihr die Öltunke?

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[Review] Primavera 7-Tage-Feuchtigkeitskur Hydro Gesichtsölkapseln

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Dieses kleine Döschen durfte ich mir bei Primavera auf der Vivaness aussuchen. Gesichtsöle sind hier der ganz grosse Renner und ich freute mich aufs Testen. Das Produkt ist vegan, Natrue zertifiziert und trägt das Hase mit schützender Hand Siegel.

Das Döschen enthält sieben Öl-Kapseln sowie einen kleinen Beutel auf Kieselgelbasis, welcher die Kapseln vor Feuchtigkeit schützen soll. Die Anwendung ist denkbar einfach: den Kapselkopf abdrehen und das Öl sanft in die Gesichtshaut einmassieren. So weit so gut.

Die Inhaltsstoffe präsentieren sich wie folgt:

Borretschsamenöl* bio, Wildrosenöl* bio, Jojobaöl* bio, Mandelöl* bio, Johannisbeersamenöl* bio, 100 % naturreine ätherische Öle, äth. Neroliöl* bio, natürl. Vit. E, Sonnenblumenöl* bio, Feigenextrakt* bio, Citral**, Geraniol**, Benzyl Benzoate**, Citronellol**, Limonene**, Linalool**

* bio = kontrolliert biologischer Anbau; ** natürliche Bestandteile 100% naturreiner ätherischer Öle

Jede der sieben Kapseln enthält 340mg Produkt. Das mag jetzt erstmal nach wenig klingen, ist jedoch mehr als ausreichend. Grundsätzlich wäre die Anwendung für das Gesicht vorgesehen. Wenn ich das Öl dort aufgetragen habe, war die Kapsel anschliessend immer noch zu zwei Dritteln voll. Also wohin damit?

Letztlich haben sich jeweils die Ellenbogen, Schienbeine, Knöchel und mein (fünf Jahre altes und somit längst abgeheiltes) Tattoo über eine Extraportion Pflege gefreut. Klar, ich hätte noch weitere Schichten des Öls auf das Gesicht auftragen können, doch das widerstrebte mir. Ich verwende seit Jahren Gesichtsöle als alleinige Pflege und kann sie mittlerweile sehr gut dosieren. Hier mehr Produkt als nötig zu verwenden, widerspricht meiner Routine, selbst wenn man dies bei einer Kur durchaus machen könnte und ggf. auch sollte.

Ich wollte in erster Linie erst einmal testen, ob ich das Öl überhaupt vertrage. Dieser Test fiel positiv aus, keine Irritationen, Rötungen oder Unreinheiten. Dazu kommt der wundebare Duft nach Neroli und Cassis, welchen ich ebenfalls sehr gut vertragen habe. Das in einem dunklen Goldton gehaltene Öl hat zudem meinen Teint etwas ausgeglichen und ihn zum Strahlen gebracht. Somit hätte es durchaus etwas mehr vertragen.

Alles in allem ein schönes Produkt, welches meiner Haut gut getan hat. Die Kapseln sind zwar etwas zu gross für mich, doch ich werde mich da langsam rantasten und die Menge beim nächsten Mal probeweise erhöhen – es ist also ein Nachkaufprodukt.

Kennt ihr diese Kur? Verwendet ihr Gesichtsöle?

Das Produkt wurde mir von Primavera kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Messe] Vivaness – erster Tag

Wie fasst man einen Messetag am besten in Worte? Gar nicht mal so einfach wie ich gerade feststelle. Die vielen Eindrücke, Gespräche, Produkte und Informationen sind einfach zu zahlreich und prasseln quasi ungefiltert auf einen hinein.

Dazu kam noch eine fette Erkältung, welche mich fast ins Bett zwang, doch ich hatte mich jetzt schon so lange auf die Vivaness gefreut, dass ich einfach unbedingt da hin wollte. Gesagt getan und mit Neocitran, einem Multipack Taschentücher sowie Ricola im Gepäck stürzte ich mich ins Getümmel.

alva Naturkosmetik

Die erste Station am Mittwochnachmittag war alva Naturkosmetik. Hier wurde uns die Matt Collection vorgestellt, welche im übrigen komplett vegan und talkumfrei ist. Die Aufschrift „vegan“ ist auch gross und deutlich am Aufsteller angebracht, so dass man direkt weiss, was Sache ist.

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Die alva Matt Collection besteht aus zwei Lidschattenduos, drei Lippenstiften, einer Mascara sowie zwei Pudern in einer hellen und einer mittleren Nuance. Die Verpackungen bestehen aus Karton, wirken deswegen aber weder billig noch instabil.

Die roten Farbstoffe stammen übrigens aus Roter Beete sowie Paprika und anstelle von Talkum wurde Maiskeimstärke verwendet. Dass auch ohne Karmin ein richtig knalliges bääääääm Rot möglich ist, zeigt die Lippenstiftnuance „Brick Red“:

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Wunderschön oder? Und obendrein noch extrem haltbar. Melanie hat sich die Nuance auf den Handrücken geswatched und auch am nächsten Tag war der Stain noch deutlich sichtbar! Ein weiteres sehr beeindruckendes Produkt war der Kajal – unglaublich wie satt die Farbabgabe bei geringstem Druck war!

DABBA

Nächste Station waren die Blütenwasser von DABBA. Ich bin ja ein bekennender Fan von Blütenwassern und diese sind aus meiner Gesichtsroutine nicht mehr wegzudenken. Somit war DABBA eins meiner absoluten Highlights auf der Vivaness 2015. Wir wurden herzlich empfangen und bei einem Becher Tee erfuhren wir mehr über den insgesamt acht Blütenwasser umfassenden Produkterange der lettischen Firma.

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Neben der traditionellen Anwendung als Gesichtswasser kann das Mädesüss Blütenwasser auch zu aromatherapeutischen Zwecken aufs Kissen gesprüht werden. Das Birkenblätter sowie das Schafgarbe Blütenwasser werden zudem zur Anwendung nach der Rasur empfohlen, da es antiseptisch wirken soll. Ich bin gespannt, ob sich so Rasierpickelchen vermeiden lassen und werde berichten.

Die DABBA Blütenwasser enthalten keinerlei Alkohol, jedoch einen Konservierungsstoff namens Leuconostoc/Radish root ferment filtrate, welcher bei der Fermentierung von Radieschen entsteht. Die verwendete Pflanzenbestandteile sowie das Quellwasser stammen alle aus der unmittelbaren Umgebung und sind somit lokal. Ebendieser Ansatz gefällt mir sehr gut und ich mag diese Regionalität. Leider tendieren wir oftmals dazu, das Gute in unserer Nähe zu übersehen und stattdessen in die Ferne zu schweifen.

Zoya goes pretty

Beim Stand von Zoya goes pretty haben wir einiges über die bulgarische Marke erfahren. Die Designerin der hübschen Dosen zeigte uns das Sortiment und wir schnupperten uns durch die ausgestellten Versionen. Die verschiedenen Duftrichtungen enthalten jeweils unraffinierte Sheabutter sowie ein Duftöl.

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Sheabutter, Kakaobutter sowie Arganöl stammen aus Ghana, Peru resp. Markokko während Hagebutten-, Lavendel- und Rosenöl aus einheimischer Produktion sind.

Wie ihr aufgrund des Fotos erahnen könnt, sind die Buttern fest resp. hart und man muss mit dem Spatel doch ordentlich kratzen, um das Produkt entnehmen zu können. Durch die Körperwärme schmilzt es aber sehr schnell, ist unglaublich pflegend und hinterlässt streichelzarte Haut.

Unique Beauty

Diese Marke ist mir auf Blogs schon mehrfach begegnet und ich war sehr neugierig auf die Haarprodukte. Die Shampoos gibt es neben der 250ml Normalgrösse auch in einer praktischen 50ml Reisegrösse sowie in der neuen 600ml Salongrösse.

Im Gespräch zeigte sich, dass Unique Beauty grossen Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz legt. So gehen sie einen Schritt weiter als „nur“ bio, indem sie z.B. konsequent auf Windenergie setzen oder Molke als Restprodukt der Lebensmittelindustrie nutzen. Der Transparenz wird dahingehend Rechnung getragen, als dass auf der Rückseite aufgeschlüsselt wird, zu wievielen Prozent das Produkt ökologisch zertifiziert, nachhaltig, Fairtrade oder aus regional erzeugten Inhaltsstoffen besteht.

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Unique Beauty hat mit zwei Schaumfestigern, einem für Volumen und einem für starken Halt, sowie einem Haaröl auch neue Produkte in der Pipeline. Insbesondere das Haaröl hat mir sehr gut gefallen. Ich habe es zwar nur auf der Haut getestet, doch es ist superschnell eingezogen und hat keinen Ölfilm hinterlassen. Gerade bei einem Haaröl ist mir sehr wichtig, dass es gut einzieht und sich nicht einfach nur auf das Haar legt und dieses dann strähnig zurücklässt. Dieses Produkt würde ich zu gerne einmal ausprobieren und werde die Augen offenhalten.

Primavera

Bei Primavera auf der „grünen Wiese“ führten wir ein sehr angeregtes und angenehmes Gespräch mit Bianca Keyserlingk. Sie nahm sich sehr viel Zeit für uns und ihre Begeisterung für die Produkte war ansteckend und authentisch.

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Die Gesichtsölkapseln sind neu auch in einer hübschen Metalldose als 7-Tage-Feuchtigkeitskur erhältlich. Bisher gab es sie lediglich in der grossen 30 Stück umfassenden Version. Sie sind in zwei Varianten erhältlich: getönt (Sanddorn) und ungetönt (Neroli Cassis).

Mit viel Liebe zum Detail wurde der weisse Geschenkkarton mit grüner Schrift gestaltet, denn er enthält kein Firmenlogo. So kann dieser problemlos wiederverwendet werden und passt gut in das von Primavera vertretene Konzept der Nachhaltigkeit. Die Produkteverpackungen sämtlicher Serien wurden überarbeitet und enthalten nun die Zusätze Naturkosmetik und Bio.

Generell vertritt Primavera ein Baukastensystem bestehend aus „fertigen“ Produkten und Rohstoffen. Die veschiedenen Linien können untereinander kombiniert und nach Bedarf mit Rohstoffen ergänzt werden. Dieses Baukastensystem spricht mich sehr an, denn ich kombiniere gerne verschiedene Produkte und suche mir das raus, was ich benötige. Primavera lässt mir diese Freiheit.

Der erste Messetag bescherte mir sehr viele Eindrücke und Informationen, ich möchte ich an dieser Stelle ganz herzlich für die vielen interessanten Gespräche und die Zeit, die man sich an den verschiedenen Ständen für uns genommen hat, bedanken. Alles in allem war es ein fantastischer Auftakt an der Vivaness 2015.


[Review] Khadi Naturprodukte

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Vor etwas mehr als einem Jahr durfte ich mir im Khadi Onlineshop ein paar Produkte zum Testen aussuchen. Bislang ist jedoch kein Review dazu erschienen. Auch das heutige Review wird leider keines im üblichen Sinn werden. Denn richtig getestet habe ich die Produkte nicht, bzw. ich konnte sie nicht testen.

Der Grund dafür liegt im Duft. Alle oben abgebildeten Produkte haben mir migräneartige Kopfschmerzen bereitet. Sie enthalten demnach einen (oder mehrere) Duftstoffe, die ich nicht vertrage. Ich war total enttäuscht und traurig, denn ich wollte die Produkte unbedingt testen und „richtige“ Reviews dazu schreiben, schliesslich habe ich sie zu genau diesem Zweck aussuchen dürfen.

Als dann nach und nach die Reviews meiner Bloggerkolleginnen zu ihren Khadiprodukten in meinem Bloglovin Feed auftauchten, versuchte ich es erneut mit demselben Ergebnis: migräneartige Kopfschmerzen. Ich muss an dieser Stelle hinzufügen, dass ich extrem empfindlich auf Duftstoffe reagiere, jedoch nicht sagen kann, welche es im Detail sind.

Zu den Produkten selbst kann ich also nichts sagen, da ich sie nicht testen konnte. Ich rate jedoch allen, die empfindlich auf Duftstoffe reagieren, sich vor Ort an den Testern zu bedienen und zu schauen, ob sie die Produkte vertragen. Danach kann eine Kaufentscheidung getroffen werden.

Welche Erfahrungen habt ihr mit obigen Khadi Produkten gemacht? Reagiert ihr auch so empfindlich auf Duftstoffe?

Diese Produkte wurden mir von Khadi Naturprodukte kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[What’s in my bag…] Irland Urlaub 2014

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Wir waren im Urlaub und zwar, wie der Titel schon sagt, in Irland – seit ich 2008 zum ersten Mal auf der grünen Insel war, bin ich fasziniert von Land und Leuten. Da wir auf solchen Trips meistens unterwegs sind, sprich jeden Tag an einem anderen Ort, hab ich mich bemüht, nur das Notwendigste mitzunehmen und so viel wie möglich zu Hause zu lassen.

Insbesondere der dekorative Bereich wurde so arg dezimiert resp. komplett ausgelassen. Ich wollte meiner Haut einfach mal eine Pause gönnen und 10 Tage lang ungeschminkt durch die Welt gehen – und ich muss sagen, es war gar nicht mal so verkehrt! Ich habe mich superwohl gefühlt und habe nicht ein einziges Produkt vermisst.

Doch nun zu den Produkten, die mitkommen durften (v.l.n.r.):

Das Balea Seidenglanz Shampoo Feige + Perle habe ich als Kleingrösse bei DM gekauft und es begleitete mich nun schon zum zweiten Mal. Für einen dritten Trip werde ich es nachfüllen müssen. Ebenfalls mit von der Partie war die Balea Seidenglanz Spülung Feige + Perle, ohne die in meiner Haarroutine (wärt ihr an einem solchen Post interessiert?) gar nichts geht. Da ich hier nicht die Originalgrösse mitnehmen wollte, habe ich eine gute Portion (ich habe nur ungefähr die Hälfte gebraucht) in ein 100ml Fläschchen abgefüllt.

Immer mit von der Partie ist die multifunktionale Alverde Körperbutter. Diesmal war es die Kleingrösse der LE vom letzten Sommer, nämlich die Alverde Körperbutter Honigmelone. Multifunktional ist sie in dem Sinne, als dass ich sie als Hand- und Fusscreme sowie bei Bedarf auch als Bodylotion verwendet habe. Diese Kleingrössen sind für Urlaub und Co. einfach ideal und ich kaufe sie mir immer wieder nach. Ich hoffe sehr, dass ich auch noch eines der Jubiläums-Sets ergattern kann!

Ebenso dabei war die Kleingrösse des Balea Carribean Dreams Rasiergels. Da ich im NK Segment noch kein Rasiergel gefunden habe, mit welchem ich zufrieden war, greife ich hier auf KK zurück. Ich mag den Duft nicht sonderlich gerne, jedoch war es die einzige Kleingrösse, die mein DM Markt im Sortiment hatte.

Im Dr. Hauschka Zerstäuber befindet sich mein aktuelles Hydrolat: das Wolkenseifen Gesichtswasser Weihrauch. Ich mag sowohl den Duft als auch die Wirkung ganz gerne. Leider ist der Zerstäuber der Wolkenseifen-Flasche nicht wirklich toll, sprich viel zu hart, und aus diesem Grund fülle ich einfach immer um. Dieses Produkt benutze ich sehr gerne in Kombination mit dem Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oil. Ohne mein Gesichtsöl gehe ich nirgendwohin!

Ein weiteres Gesichts-Produkt ist das Balea Reinigungs Öl-Fluid, auf welches ich durch Mirela von coral and mauve aufmerksam wurde: „keine Duftstoffe, Tenside oder auch Alkohol“ war schon sehr verlockend. Ein kurzer Abstecher zu Codecheck hat mein Intresse verstärkt und bei meinem nächsten DM Besuch habe ich es mir zusammen mit der Ebelin Gesichtsbürste gekauft und direkt mit in den Urlaub genommen. Verwendet habe ich es bisher alle zwei Tage, ich werde das Intervall jedoch ausdehnen, da meine Haut doch etwas trocken wurde. Ich kann jedoch nicht abschliessend sagen, ob es am neuen Produkt oder am chlorhaltigen irischen Wasser lag.

Ein neues Produkt ist das wiederum in ein 100ml Fläschchen abgefüllte Duschgel von Biofficina Toscana in der Duftrichtung Fenchel/Calendula*. Alte Bekannte sind die Gesichtswaschcreme von Dr. Hauschka, das Lavera Sun Sensitiv Family Sun-Spray LSF 15 (ja, auch in Irland braucht man Sonnenschutz!!!), das Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil von NightBlooming sowie die Wolkenseifen High Spirits Deocreme.

Last but not least waren noch die Eye Care Augencreme von Martina Gebhardt sowie mein Rasierer mit von der Partie. Die Lavera Zahncreme hat es leider nicht aufs Foto geschafft, war jedoch selbstverständlich ebenfalls mit dabei.

Was nehmt ihr mit in den Urlaub? Packt ihr eher Kleingrössen ein oder bevorzugt ihr Full-Sizes?

 

* PR-Sample


[What’s in my bag…] Familienwochenende

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Anfang August fahren wir traditionsgemäss jeweils für ein paar Tage an den Neuenburgersee (meiner Meinung nach eine der schönsten Gegenden in der Schweiz). Dort verbringen wir mit den Eltern meines Freundes, einem guten Freund seines Vaters sowie seiner Schwester mit Mann und ihren beiden Mädels ein verlängertes Wochenende. Jassen, Kubb spielen, lesen, schwimmen, faulenzen sowie herrlicher Gateau de Vully stehen dann auf dem Programm.

Zusammen bewohnen wir ein winziges drei Zimmer Häuschen, welches bald aus allen Nähten platzt 🙂 Da überlegt man sich im Vorfeld sehr genau, was man alles mitnimmt und was gescheiter zu Hause bleibt. Ich möchte euch meinen Kulturbeutel da nicht vorenthalten und sage schon im Voraus, dass ich alles dekorative zu Hause gelassen habe, das brauche ich da nicht und ich gönne meiner Haut gerne mal eine Pause. Eingepackt habe ich die folgenden Dinge:

Martina Gebhardt Eye Care

Da wir nur drei Tage weg waren, wollte ich kein Probensachet anbrechen und habe kurzerhand die Originalgrösse der Martina Gebhardt Eye Care eingepackt. Ich habe die Creme wie zu Hause jeweils morgens nach dem Duschen verwendet, auch wenn mir das dortige Wasser wesentlich weicher erschien.

Wolkenseifen High Spirits Deocreme

Eine Deoreme musste unbedingt mit und da ich möglichst wenige und möglichst kleine Produkte mitnehmen wollte, fiel meine Wahl auf eine Kleingrösse. Eine Wolkenseifen Deocreme habe ich deshalb ausgewählt, weil es in dem Sommerhäuschen sehr schnell sehr warm wird und die Wolkenseifen Deoremes durchaus hitzebeständig sind. High Spirits ist ein frischer Zitrusduft, welcher wundebar zum Sommer passt.

Alverde Körperbutter Honigmelone LE

Diese praktischen Kleingrössen der Alverde Körperbutter nehme ich sehr gerne auf Kurztrips mit. Die Menge ist absolut ausreichend, ich muss nichts umfüllen und sie ist multifunktional verwendbar. Das Döschen der Alverde Körperbutter Honigmelone habe ich aktuell gerade in Gebrauch. Von den beiden nachfolgenden LE Körperbuttern gab es meines Wissens keine Kleingrösse. Zur Zeit gibt es bei DM lediglich diejenige, der Alverde Körperbutter Macadamianuss Karitebutter, welche im Standardsortiment ist.

Sante dental med Zahncreme Minze

Bei den Zahncremes teste ich mich weiterhin munter durchs NK-Sortiment. Zur Zeit verwende ich die fluoridfreie Zahncreme Minze von Sante, mit der ich ganz zufrieden bin. Sie schäumt schön, schmeckt nicht zu intensiv nach Minze und die Reinigungsleistung ist sehr gut.

Alverde Pflegedusche Olive & Aloe Vera 

Bei Duschgel muss es einfach eine NK Kleingrösse sein. Welche ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Da ich regelmässig bei DM bin, ist mir diese Kleingrösse ins Körbchen gehüpft und seither begleitet sie mich bei Kurztrips und verlängerten Wochenenden.

Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme

Einer meiner Klassiker, die aus meiner Gesichtsroutine nicht mehr wegzudenken sind. Ob Sommer oder Winter, ich greife täglich auf dieses Produkt zurück und kann mir zur Zeit nicht vorstellen, etwas anderes zu benutzen. Früher hatte ich immer mit fiesem Glanz im Gesicht zu kämpfen. Seit ich dieses Produkt verwende, ist Glanz kein Thema mehr.

Wolkenseifen Gesichtswasser Weihrauch

Nachdem mein Rosenblütenwasser von Melvita leer ging, griff ich wieder auf das Wolkenseifen Gesichtswasser Weihrauch zurück. Dieses habe ich in den praktischen kleinen Pumpspender von Dr. Hauschka umgefüllt. Ich mag dieses Gesichtswasser sehr und habe eine angebrochene sowie eine volle Flasche im Kühlschrank stehen.

Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oil

Ein weiterer Klassiker und stets mit von der Partie ist das Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oil, welches ich ebenfals täglich verwende. Auch hier habe ich aus der Originalflasche, welche ich in der Umverpackung lagere, etwas in eine Dr. Hauschka Kleingrösse abgefüllt. Ein solches 5ml Pröbchen reicht für mehrere Wochen(!).

Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil

Diese Kleingrösse habe ich in letzter Sekunde noch eingepackt, jedoch dann doch nicht verwendet. Haaröl verwende ich nicht regelmässig, sondern nur bei Bedarf. Da meine Spitzen absolut nicht trocken waren, habe ich das Öl dann letzten Endes doch nicht gebraucht. Jedoch darf das Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil von NightBlooming auf jeden Trip mit und hat einen festen Platz in meninem Kulturbeutel – sicher ist sicher.

Im Vordergrund seht ihr noch einen Haarstab sowie Haargummis. Ersterer kam tagsüber zum Einsatz, die Haargummis brauchte ich für meinem Nachtzopf. Dank meines Nachtzopfs durfte ich der Nichte meines Freundes ihre Zöpfe flechten, sowie ihre Haare entwirren und kämmen. Das mache ich total gerne und da sie ihren Tangle Teezer zu Hause vergessen hat, war sie froh, dass ich einen grobzinkigen Kamm dabei hatte, denn dieser hat anscheinend wesentlich weniger geziept als ihre normale Bürste.

Was packt ihr für ein Familienwohenende ein? Gibt es Dinge, die standardmässig überall hin mitkommen?


[Review] NightBlooming’s Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil

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Heute stelle ich euch das Triple Moon Hair & Scalp Anointing Oil von NightBlooming vor. Ich hatte es im Shop schon das eine oder andere Mal angeschaut, jedoch ergab sich nie ein Kombiversand mit einem Haarstab. Viel Gelegenheit diese Kombi hinzukriegen hatte ich allerdings auch nicht, denn die Glücksfee war mir letztes Jahr beim Gewinnspiel auf Nixenhaar hold.

Das kleine Fläschchen hat sich still und heimlich zu meinem liebsten Haaröl gemausert. Ich verwende es nicht regelmässig, sondern wirklich nur bei Bedarf. Bei Bedarf heisst, wenn die Haare zerknittert aus dem Dutt kommen. Kennt ihr das auch? An manchen Tagen sind sie einfach nur glatt und an anderen kommen zerknautschte, struppige Haarspitzen aus dem Dutt. Genau dann greife ich abends zu diesem wundebaren Öl.

Bevor ich das Öl auftrage, kämme ich die Spitzen mit einem feinen Kamm und feuchte sie anschliessend mit etwas Wasser an. So lässt sich das Öl einfacher verteilen und ich laufe weniger Gefahr, dass sich das Öl danach nur an wenigen Stellen befindet. In die angefeuchteten Spitzen (ca. die untersten 5-10cm je nach Bedarf) arbeite ich dann 2-3 Tropfen Öl ein. Hierzu tropfe ich das Produkt in meine Handfläche und schwenke diese ein wenig, damit sich das Öl etwas verteilt. Anschliessend greife ich von allen Seiten in die Spitzen und arbeite das Öl ein. Wenn sich danach noch etwas Öl auf der Handfläche befindet, ziehe ich die alleruntersten Spitzen (die letzten 1-2cm) nochmals extra über die Handfläche. Den Rest verteile ich auf den Händen und kämme anschliessend die eingeölten Spitzen nochmals vorsichtig mit einem feinen Kunststoffkamm.

Mit dieser Anwendungsmethode sowie der verwendete Produktmenge kann ich sicher sein, dass das Öl bis zum nächsten Morgen weggezogen ist. Zum Schlafen trage ich einen Nachtzopf, den ich nicht speziell schütze, sondern einfach seitlich über die Bettkante lege.

Zu den Inhaltstoffen ist bei NightBlooming folgendes angegeben:

Cold–pressed unrefined sunflower oil, evening primrose oil, shea nut oil, nettle-infused oil, sea buckthorn oil, and the essential oils of bay, birch, cedarwood, german chamomile, lavender, red thyme, rosemary, sage, tea tree, and ylang-ylang.

Klingt für mich schonmal sehr gut, auch wenn ich nicht exakt sagen kann, was genau meine Haare daran so mögen. Hauptsache, ich habe etwas gefunden, was für meine Haare super funktioniert. Da ich das Öl jeweils nur für die Spitzen verwende, ist es natürlich extrem ergiebig. Das kleine Fläschchen enthält 0.5oz, was knapp 15ml entspricht. Es erscheint nach wie vor als voll und ich frage mich, ob ich das Fläschchen jemals leer kriege oder ob mir das Öl vorher kippt. Nachkaufen würde ich daher immer nur diese Kleingrösse.

Nun noch kurz zum Geruch des Öls. Ich bin ziemlich sicher, dass sich hier die Geister scheiden werden. Es riecht zwar nicht ganz so krass wie mein Arganöl – welches ich übrigens vom Duft her sehr mag! – jedoch auch sehr speziell. Ich würde den Duft noch am ehesten als krautig bezeichnen, doch ein Probeschnuppern vor einem allfälligen Kauf kann sicher nicht schaden.

Fazit: Ich bin durch Zufall und mit ganz viel Losglück – an dieser Stelle nochmals vielen herzlichen Dank! – zu einem tollen Produkt gekommen, das sich mehr und mehr als ein Favorit in meiner Haarroutine etabliert hat. Ich empfinde das Öl als sehr angenehm, da es über Nacht wegzieht. Der eigenwillige Duft gefällt mir ebenfalls gut und ich bekomme keinerlei Kopfschmerzen davon. Ich kann das Produkt somit empfehlen, rate jedoch zu einem vorgängigen Probeschnuppern.