[Haare] Grahtoe Avalon Tusk Holly Wood

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Von Grahtoe habe ich ja bereits das eine oder andere Stück in meiner Haarschmucksammlung. Meine absoluten Favoriten sind hierbei die Mermaids, die ich euch in verschiedenen Blogposts bereits gezeigt habe. Als ich jedoch diesen Avalon Tusk im Grahtoe Etsy Shop gesehen habe, war es um mich geschehen. Da hat der Bestellfinger einfach unkontrolliert gezuckt…

Weisen bereits die Mermaids einen unglaublichen Tragekomfort auf, wissen dies die Avalon Tusks noch zu toppen. Durch die Dreidimensionalität ihrer Form hält der Dutt noch viel besser und das Gewicht wird gleichmässiger verteilt. Obiges Foto ist nach einem Arbeitstag entstanden, was die Haltbarkeit von Avalon Tusks nochmals unterstreicht.

Was mir an diesem Stück so gut gefällt, ist zum einen der Kontrast zu meiner Haarfarbe, zum anderen der wunderschön geschwungene Topper. Bisher dachte ich immer, dass ein Avalon Tusk unbedingt ein Stein-Inlay im Topper bräuchte, doch da kannte ich dieses fantastische Stück noch nicht. Ich fürchte, dass dies nicht mein letzter Tusk war und bin gespannt, was Grahtoe noch so alles zaubern wird.

Kennt ihr Grahtoe? Habt ihr einen Avalon Tusk? Was ist euer Lieblingshaarschmuck?


[Haare] Warum lange Haare?

Die Flechtwerk-Posts meiner langhaarigen Blogger-Kolleginnen kennt ihr bestimmt – falls nicht, unbedingt vorbeischauen! Das aktuelle Thema ist ein offenes und ich beteilige mich sehr gerne daran. Als ich die Frage zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, was bitte soll ich denn darüber schreiben? Da gibts ja nicht viel dazu zu sagen. Tja, so kann man sich täuschen…

Als ich mich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt habe, kam doch erstaunlich viel zusammen. Ihr dürft euch also über einiges an – stellenweise sehr persönlichem – Text freuen. Da nur Text doch etwas gar trocken ist, werde ich den Post mit verschiedenen Bildern untermalen.

Bis auf zwei Mal hatte ich immer lange Haare. Den einen grossen Schnitt gabs im Kindergartenalter, den anderen mit ca. 23. Beide habe ich umgehend bereut und wollte nur noch eines: wieder lange Haare! Dass das seine Zeit dauert, dürfte jedem klar sein. Und schon sind wir mittendrin im Thema.

Einer der Gründe oder besser etwas, das mich ungemein fasziniert, ist, dass man nicht „einfach so“ lange Haare haben kann. Man muss Zeit und Geduld investieren, über einen langen Zeitraum dran bleiben und Ausdauer berweisen. Das damit verbundene Commitment fasziniert mich total. Ich kann nicht heute sagen, nö, ich hab doch keinen Bock und morgen sind sie wieder lang. Das geht nicht. Es geht in eine ähnliche Richtung wie Tattoos – eine weitere Leidenschaft – man muss sich entscheiden, verpflichten – commiten eben.

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Damit verbunden ist eine gewisse Zeitlosigkeit, welche für mich fast schon ein Lebensgefühl ist. Um sehr lange Haare zu haben, muss man seinen eigenen Weg gehen, ihn konsequent – sprich zum Beispiel soweit wie möglich schnittfrei – verfolgen. Man darf sich nicht den Modeströmungen unterwerfen, die mal diesen, mal jenen Look als hip erklären.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass für mich persönlich lange Haare einfach ein Zeichen purer Weiblichkeit sind. Ich fühle mich mit überlangen Haaren schön, weiblich, wild und frei.

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Dazu kommt noch eine spirituelle Komponente: mit zunehmender Haarlänge fühle ich mich der Natur und den Elementen noch mehr verbunden. Die Zeitdimension, die ich nicht als linear sondern als Spirale empfinde, wird mir mit jedem Zentimeter intensiver bewusst.

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Des weiteren fasziniert mich die Wandelbarkeit von langen Haaren. Der Kontrast zwischen offen tragen und geduttet ist unglaublich. Ich war mir dessen lange Zeit nicht bewusst, bis im Sommer 2014 auf unserer Irlandreise die folgenden Fotos entstanden sind:

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Dazu kommt die Freiheit zu entscheiden, trage ich lieber offen oder geduttet? Möchte ich meine Länge zeigen oder bin ich lieber inkognito aka mit Dutt unterwegs? Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass – von anderen Langhaars abgesehen – niemand die Haarlänge anhand meines Dutts wirklich einschätzen kann. Von anderen verwendete Duttkissen und Co. sei Dank werden meine Haare normalerweise bis maximal Ellbogenlänge geschätzt.

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Aufgrund meiner Länge trage ich meistens geduttet, denn im (Arbeits-)Alltag ist es einfach praktischer. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich im Herbst 2012 zufällig auf das LHN gestossen bin, als ich nach Frisuren für lange Haare gegoogelt habe. Es war mein letzter Versuch und wäre der nicht erfolgreich gewesen, hätte ich meine Haare schweren Herzens ordentlich gekürzt. Ich war es dermassen leid, sie immer nur im Pferdeschwanz zu tragen. Damals hatten sie ca. klassischer Länge und waren kaum mehr zu bändigen im Alltag resp. auf Arbeit. Alle Klammern, Spangen etc., die es im Handel gab, waren viel zu klein.

Was soll ich sagen, mir tat sich eine komplett neue Welt auf. Ich entdeckte die grosse, weite Welt des Haarschmucks, lernte verschiedene Dutts und fand endlich Gleichgesinnte, mit denen ich mich austauschen konnte. Unsere Treffen und Stammtische sind immer ganz besondere Highlights, die durch zufällige Begegnungen unterwegs ergänzt werden. Ich mag es, wenn mich jemand spontan anspricht und sich herausstellt, dass wir beide im LHN angemeldet sind.

Nochmals zurück zu den Frisuren. Zwischen Dutt und offen tragen gibts natürlich Pferdeschwanz und Zopf. Ersteren trage ich beim Pilates (ist wesentlich bequemer als Zopf), letzteren zum Schlafen oder ab und zu an Konzerten. Eine meiner liebsten Zopfvariationen – auch wenns nichts geflochtenes ist, was man normalerweise mit einem Zopf verbindet – ist der sogenannte Keulenzopf.

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Die Musik ist ein weiterer Aspekt, denn als Langhaar fühle ich mich unter Metallern natürlich ausgesprochen wohl. Hier falle ich nicht so extrem auf und habe selbst viel zu schauen. Auf Festivals und Konzerten herrscht einfach eine ganz andere Stimmung  und ich geniesse die Zeit in vollen Zügen. Dazu nutze ich dort gerne die Gelegenheit zum offen tragen, was ich im Alltag praktisch nicht mehr mache.

Last but not least habe ich mit langen Haaren einfach viel weniger Aufwand als mit kurzen. Bis da morgens jedes Haar dort sass, wo es hingehörte *seufz* da musste ich mit Gel und Co. dahinter und war meistens nur mässig erfolgreich. Mit langen Haaren ist das anders: kämmen, Dutt – fertig. Auch das Waschen dauert nicht wesentlich länger. Einzig, dass ich jetzt die mit Condi getränkten Haare auskämme, erfordert ein paar Minuten mehr Zeit. Shampoo und Spülung habe ich vorher schon verwendet. Dazu kommt, dass ich früher täglich gewaschen habe. Heute ist es noch einmal die Woche.

Habt ihr lange Haare? Wie steht ihr dazu? Was sind eure Gründe für lange Haare?


[Haare] Flexi Keltic Lore XL

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Heute zeige ich euch eine meiner Lieblingsflexis, die Keltic Lore. Mich begeistern keltische Designs total und in Verbindung mit den verschiedenfarbigen Holzperlen entstand eine für mich sehr stimmige Flexi.

Das Centerpiece hat mich sofort angesprochen, denn diese Verschnörkelungen sind genau mein Beuteschema. Dazu hat es eine gute Grösse: nicht zu gross, aber dennoch gross genug, dass man die Details gut erkennen kann. Die ersten Perlen, welche vom Centerpiece ausgehen, sind klein, schlicht und in derselben Farbe gehalten. Danach erst folgen die verschiedenfarbigen grösseren Holzperlen, was für ein harmonisches Gesamtbild sorgt.

Die hellen Holzperlen heben sich von meiner Haarfarbe ab, während die dunkleren richtig schön harmonieren. Auf diese Weise werden Kontrast und Harmonie vereint, was die Flexi für mich so besonders macht.

Wie gefällt euch die Keltic Lore? Habt ihr auch Flexis?


[Haare] Grahtoe Tulipwood Mermaid

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Manchmal habe ich eine bestimmte Vorstellung von einem Schmuckstück und dann wird es schwierig, denn ich möchte es genau so haben. Vor ein paar Monaten ist mir ebendies passiert, als ich bei Grahtoe eine Tulipwood Mermaid gesehen habe. Mir gefiel der farbliche Kontrast im Holz unglaublich gut und ich war überzeugt, dass sich so ein Stück gut in meinen Haaren machen würde.

Ich habe also umgehend ein paar Zeilen an Kimi von Grahtoe geschrieben und ihr meinen Wunsch erläutert. An dieser Stelle ein ganz grosses Dankeschön an Kimi! Ihre Engelsgeduld ist endlos und sie hat nichts unversucht gelassen, um DIE Tulip Wood Mermaid für mich zu finden. Wie man an obigem Bild erkennen kann, ist ihr dies auch gelungen.

Diesen Prozess von der Idee/Vorstellung bis zum fertigen Schmuckstück fasziniert mich total und ich liebe den persönlichen Kontakt zu den Herstellern. Sich mit den Künstlern zu unterhalten und das perfekte Schmuckstück zu finden, ist ein faszinierender und inspirierender Prozess. Da warte ich gerne auch mehrere Monate und erhalte dann DAS perfekte Einzelstück, als dass ich einfach x-beliebige Massenware kaufe.

Klar, ich habe auch Massenware, dennoch ist die Beziehung zu einem Einzelstück, auf das man lange gewartet hat, einfach eine ganz andere. Und von den Mermaids kann ich ohnehin nicht genug kriegen – ich liebe diese schlichte, elegante Form und die unendlichen Möglichkeiten, die die verschiedenen Hölzer und ihre Maserungen bieten.

Doch nun zur vorliegenden Mermaid, sie hat eine funktionale Länge von 4.5″/11.5cm und passt perfekt in den LWB. Die Topperform weist die Originalgrösse auf, da mir die schlankere A-Linie in meinen Dutts nicht so gut gefällt, da dieser meiner Meinung nach die Tiefe fehlt. Gerade bei den Mermaids darf es gerne wuchtiger sein und das kommt bei der Original Topper Size einfach besser zum Ausdruck.

Wie gefällt euch die Tulip Wood Mermaid? Kennt ihr Grahtoe? Tragt ihr Haarschmuck?


[Gastbeitrag] Tutorial Fake Ficcare lackieren

Der heutige Beitrag ist eine Premiere auf dem Blog, denn es handelt sich um den allerersten Gastbeitrag. Als bekennendes Langhaar ist natürlich alles rund um Haarschmuck immer sehr spannend.

Fake Ficcaren umzulackieren hat sich zu einem regelrechten Hobby entwickelt. Leider habe ich bisher immer nur unifarbene Designs geschafft, dank der tollen Anleitung von Ninetailed, einer Userin aus dem LHN, kann ich nun das nächste Level angehen. Doch nun Vorhang auf für das Tutorial.

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Das Copyright für die Texte und Bilder liegt bei Ninetailed.

Ein tolles Tutorial, findet ihr nicht auch? Ich werde mir auf alle Fälle die Essence Nail Art Sticker besorgen und dann loslegen. Die Nail Art Sticker wurden vom Hersteller ersetzt und sie schauen nun auch anders aus. Sie heissen jetzt Essence Nail Art Strickers Holo Stripes und kommen neu auf Rollen daher.

Vielen Dank, Ninetailed, dass Du mir Dein Tutorial für den Blog zur Verfügung gestellt hast.


[Favoriten] Jahresfavoriten 2014

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Nach dem [aufgebraucht] Post folgen nun meine Jahresfavoriten 2014. Ich war erstaunt, dass es alle Produkte aus den letzten Jahresfavoriten in die neuen geschafft haben! Das waren und sind also wahre Favoriten, zu denen sich ein paar neue gesellen.

Alverde Körperbutter

Die oben abgebildete Körperbutter steht symbolisch für die Alverde Körperbutter. Ich verwende sie in erster Linie als Fusscreme, doch gerade wenn ich unterwegs bin und nicht so viele Produkte mitschleppen will, kommt sie durchaus auch multifunktional zur Anwendung, nämlich als Handcreme, Lippenpflege, Bodylotion und auch mal für die Haare. Ich mag sowohl die Standardversion Macadamianuss Karitébutter als auch die meisten der wechselnden LEs.

Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oil

Dieses Gesichtsöl ist seit gut eineinhalb Jahren alleiniger Favorit in Sachen Gesichtspflege. Ab und an habe ich daran gedacht, etwas anderes auszuprobieren, doch wenn ich schon total zufrieden bin, weshalb sollte ich? Daher habe ich es gelassen und verweise an dieser Stelle auf meine Lobeshymnen hier und hier.

Oben auf dem Bild sehr ihr übrigens die zweite Flasche – lassen wir dieses Bild für die Ergiebigkeit des Produkts sprechen!

Ich verwende das Öl einmal täglich und es war auch lange nach dem Überschreiten des „Ablaufdatums“ – auf der Flasche steht, dass man es innert sechs Monaten nach dem Öffnen verbrauchen soll –  einwandfrei.

Körperöle

Das Regenerationsöl Granatapfel von Cosnature, welches in meiner ersten Blogger BIOty Box war, steht sinnbildlich für Körperöle im allgemeinen. Ich verwende sowohl dieses als auch das von Alverde, welches in den letzten Jahresfavoriten abgebildet war, regelmässig und gerne. Da ich aber nicht verschiedene Produkte gleichzeitig anbrechen möchte, verwende ich sie seriell und nicht parallel.

Ich verwende Körperöle jeweils abends nach dem Duschen und trage sie auf die noch leicht feuchte Haut auf. Das streichelzarte Gefühl danach gefällt mir sehr gut und die Pflegewirkung ist auch im Winter absolut ausreichend. Im Sommer verwende ich es höchstens einmal die Woche, im Winter dann doch dreimal und mehr, meist im Wechsel mit einer Bodylotion.

Deocremes

Auch die Coquette Deocreme von Wolkenseifen steht stellvertretend für ihre Gattung. Neben den wunderbaren Produkten von Wolkenseifen (erstes Reviewsechs Monate später oder auf Reisen) habe ich 2014 die tollen Deocremes von Ponyhütchen kennen und lieben gelernt.

Auch nach zweieinhalb Jahren vergeht kein einziger Tag ohne Deocreme und ein Wechsel zurück zu konventionellen Produkten ist für mich definitiv ausgeschlossen. Umso mehr freue ich mich, dass es auch in diesem Bereich mittlerweile verschiedene Hersteller gibt.

Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme

Seit November 2012 ist dieses Produkt unangefochtener Favorit und Basis meiner Gesichtsroutine. Ich kaufe es immer und immer wieder nach und schätze sowohl seine Wirkung als auch seine Ergiebigkeit. Bei einmal täglicher Anwendung reichte mir die letzte Tube für sage und schreibe acht Monate! Möge dieses Produkt ewig im Sortiment bleiben!

Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle

Im Bereich der Haarpflege, genauer gesagt bei den Pflegespülungen, bin ich einem der ganz wenigen KK Produkte in meinem Badezimmer treu geblieben. Ich liebe diese Spülung, keine andere beschert mir schönere Haare und pflegt die Längen gerade richtig. Zudem sorgt sie für dezenten, frischen Duft, welcher auch eine Woche nach der Haarwäsche noch in den Haaren haftet, sowie für ausgezeichnete Kämmbarkeit.

Auch nach über zwei Jahren im Dauergebrauch ist die Wirkung nach wie vor perfekt – was ich von Shampoos leider nicht sagen kann. Shampoos wechsle ich öfters mal, doch dieser Spülung bleibe ich treu und habe immer ein bis zwei Backups im Schrank stehen. Auch die Balea Seidenglanzspülung Feige + Perle habe ich reviewt und nach sechs Monaten erneut beurteilt.

Couleur Caramel BB Crème*

Ungefähr ein halbes Jahr nach dem Absetzen der Pille hatte ich unglaublich viele Unreinheiten, welche sich leider als sehr hartnäckig erwiesen haben. Umso glücklicher war ich, als ich in just dieser Zeit die Couleur Caramel BB Crème zum Testen zugeschickt bekam. Ich bin total happy mit diesem Produkt und habe es regelmässig verwendet. Zur Zeit benötige ich es nur noch punktuell, da sich die Haut langsam aber sicher zu beruhigen scheint. Hoffen wir mal, dass es so bleibt. Zum Produktereview gehts hier lang.

Ebelin Gesichtspeeling + Massagepad

Dieses Pad hat sich still und heimlich in meine Routine geschlichen. Da ich keine Peelings mache, habe ich mit verschiedenen Kombinationen experimentiert, um die abgestorbenen Hautschüppchen schonend zu entfernen. Dabei hat sich das Ebelin Gesichtspeeling + Massagepad als Favorit herauskristallisiert. Dass ich es zudem auch zur Pinselreinigung verwenden kann, gefällt mir umso besser. Multifunktionale Produkte begeistern mich nach wie vor.

Ebelin Shampoo- und Massagebürste

Und gleich noch ein Ebelin Produkt hat es in meine Jahresfavoriten geschafft! Ab einer Haarlänge von ca. Mitte Oberschenkel hatte ich zunehmend Probleme, die Haare bei der Wäsche zu entwirren. Genau dafür habe ich die Bürste gholt und nachdem ich sehr grosszügig Conditioner in die Längen verteilt habe, arbeite ich mich vorsichtig von den Spitzen aus hoch. So kann ich die Haare noch in der Dusche wunderbar entwirren und habe seither massiv weniger Knoten und brauche viel weniger Zeit, um die luftgetrockneten Haare dann gründlich zu kämmen. Seither ist die Ebelin Shampoo- und Massagebürste nicht mehr aus meiner Haarroutine wegzudenken.

Haarschmuck

Da ich meine Haare die meiste Zeit geduttet trage, mag ich gerne Abwechslung beim Haarschmuck. In die Jahresfavoriten haben es zwei Stücke geschafft, die sehr oft zum Einsatz kommen. Dieser Acrylstab von Eaduard Hairsticks war mein allererster Haarstab überhaupt und legte quasi den Grundstein zu meiner Sammlung. Die Stäbe sind unkaputtbar, wasserfest und es gibt sie in allen Farben des Regenbogens. Ich trage sie zum Rumgammeln, Duschen, Sport, Festivals, Konzerten und zu vielen anderen Gelegenheiten.

Die Fake Ficcare habe ich aus dem Bijou Brigitte und ich lackiere sie jeweils mit Nagellack um. So komme ich einfach und günstig zu vielen verschiedenfarbigen Spangen und kann dazu auch ein bisschen kreativ tätig sein. Dieses ist übrigens eines der ganz wenigen Produkte aus dem normalen Handel, welches bei meiner Haarlänge und -menge passt. Allen anderen Haarschmuck habe ich bei spezialisierten Herstellern gekauft.

 

Welches sind eure Jahresfavoriten? Ohne welche Produkte wollt ihr nicht mehr sein?

 

* PR Sample

 

 

 


[Haare] Senza Limiti Treffen Stuttgart – Mein Haarzwilling und Ich

Gestern war es wieder so weit und wir Langhaars versammelten uns in Stuttgart, um die wunderschönen Schmuckstücke aus dem Hause Senza Limiti zu bewundern, anzuprobieren und auch zu kaufen. Seit längerem bin ich ein grosser Fan von diesen zeitlos-eleganten Schmuckstücken und darf auch schon einige mein Eigen nennen.

Auch in diesem Jahr fanden viele den Weg ans Treffen und entsprechend belagert wurden Gundula und Giuseppe sowie ihre beiden Töchter. An dieser Stelle ein riesengrosses Lob an Gundula, welche über Stunden und ohne Pause mit Engelsgeduld, zuvorkommend, ehrlich und auch mit der eigenen Meinung nicht hinter dem Berg haltend beraten hat.

Da unser Fernbus erst eine Stunde nach dem Treffen fuhr, wusste ich, dass ich genügend Zeit hatte um meine vorbestellten Stücke anzuprobieren und daraus meine Favoriten zu wählen. So konnte ich mich in aller Ruhe unterhalten, Fotos machen und dem Buffet – herzlichen Dank an alle, die etwas beigesteuert haben – zu Leibe rücken.

Wenn ich im Langhaarnetzwerk in den persönlichen Projekten rumstöbere, vergleiche ich auch immer die Haarfarben und Haarstrukturen. Im Laufe der Zeit stiess ich dann auf jemanden mit verblüffend ähnlichen Haaren. Das ist auch deshalb interessant, weil man so die Pflegeroutinen vergleichen kann. Je ähnlicher die Haare, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass sie dieselben Produkte mögen oder eben auch nicht.

Ähnlichkeiten gibt es, doch was ich gestern erleben durfte, übertraf echt alles. Schaut selbst:

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© Samtköpfchen

Wahnsinn oder? Dieselbe Struktur, dieselbe Farbe – hier ist ALLES gleich. Sogar der Farbverlauf von oben nach unten ist identisch! Der optische Eindruck hat nicht getäuscht. Nach dem Schauen gings ans Anfassen und das toppte alles: die Haare fühlten sich GENAUSO an wie meine. Ich habe dann zum Vergleich zwei Strähnen – eine von ihr, eine von mir – zusammengelegt und ich konnte nicht sagen, wo ihre Haare aufhörten und wo meine begannen. Auch die Haptik ist also identisch – wow, ich war und bin total beeindruckt und überwältigt.

Ich werde künftig dieses Projekt im LHN noch genauer als bis anhin verfolgen und hoffe, dass wir uns gegenseitig Tipps zu Pflege und Handling der Haare geben können. Vielen Dank für das tolle Foto, Samtköpfchen!

Was ich beim Treffen an Haarschmuck erstanden habe, werde ich euch in einem späteren Post zeigen. Grund dafür ist, dass ich zwei Stücke nicht mitnehmen konnte: das eine wird noch versilbert und das andere muss etwas gekürzt werden. Sobald diese da sind, wird es einen weiteren Post mit Actionpics geben.

Wart ihr schonmal auf einem Langhaartreffen? Kennt ihr Senza Limiti?