[Haare] Warum lange Haare?

Die Flechtwerk-Posts meiner langhaarigen Blogger-Kolleginnen kennt ihr bestimmt – falls nicht, unbedingt vorbeischauen! Das aktuelle Thema ist ein offenes und ich beteilige mich sehr gerne daran. Als ich die Frage zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, was bitte soll ich denn darüber schreiben? Da gibts ja nicht viel dazu zu sagen. Tja, so kann man sich täuschen…

Als ich mich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt habe, kam doch erstaunlich viel zusammen. Ihr dürft euch also über einiges an – stellenweise sehr persönlichem – Text freuen. Da nur Text doch etwas gar trocken ist, werde ich den Post mit verschiedenen Bildern untermalen.

Bis auf zwei Mal hatte ich immer lange Haare. Den einen grossen Schnitt gabs im Kindergartenalter, den anderen mit ca. 23. Beide habe ich umgehend bereut und wollte nur noch eines: wieder lange Haare! Dass das seine Zeit dauert, dürfte jedem klar sein. Und schon sind wir mittendrin im Thema.

Einer der Gründe oder besser etwas, das mich ungemein fasziniert, ist, dass man nicht „einfach so“ lange Haare haben kann. Man muss Zeit und Geduld investieren, über einen langen Zeitraum dran bleiben und Ausdauer berweisen. Das damit verbundene Commitment fasziniert mich total. Ich kann nicht heute sagen, nö, ich hab doch keinen Bock und morgen sind sie wieder lang. Das geht nicht. Es geht in eine ähnliche Richtung wie Tattoos – eine weitere Leidenschaft – man muss sich entscheiden, verpflichten – commiten eben.

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Damit verbunden ist eine gewisse Zeitlosigkeit, welche für mich fast schon ein Lebensgefühl ist. Um sehr lange Haare zu haben, muss man seinen eigenen Weg gehen, ihn konsequent – sprich zum Beispiel soweit wie möglich schnittfrei – verfolgen. Man darf sich nicht den Modeströmungen unterwerfen, die mal diesen, mal jenen Look als hip erklären.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass für mich persönlich lange Haare einfach ein Zeichen purer Weiblichkeit sind. Ich fühle mich mit überlangen Haaren schön, weiblich, wild und frei.

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Dazu kommt noch eine spirituelle Komponente: mit zunehmender Haarlänge fühle ich mich der Natur und den Elementen noch mehr verbunden. Die Zeitdimension, die ich nicht als linear sondern als Spirale empfinde, wird mir mit jedem Zentimeter intensiver bewusst.

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Des weiteren fasziniert mich die Wandelbarkeit von langen Haaren. Der Kontrast zwischen offen tragen und geduttet ist unglaublich. Ich war mir dessen lange Zeit nicht bewusst, bis im Sommer 2014 auf unserer Irlandreise die folgenden Fotos entstanden sind:

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Dazu kommt die Freiheit zu entscheiden, trage ich lieber offen oder geduttet? Möchte ich meine Länge zeigen oder bin ich lieber inkognito aka mit Dutt unterwegs? Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass – von anderen Langhaars abgesehen – niemand die Haarlänge anhand meines Dutts wirklich einschätzen kann. Von anderen verwendete Duttkissen und Co. sei Dank werden meine Haare normalerweise bis maximal Ellbogenlänge geschätzt.

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Aufgrund meiner Länge trage ich meistens geduttet, denn im (Arbeits-)Alltag ist es einfach praktischer. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich im Herbst 2012 zufällig auf das LHN gestossen bin, als ich nach Frisuren für lange Haare gegoogelt habe. Es war mein letzter Versuch und wäre der nicht erfolgreich gewesen, hätte ich meine Haare schweren Herzens ordentlich gekürzt. Ich war es dermassen leid, sie immer nur im Pferdeschwanz zu tragen. Damals hatten sie ca. klassischer Länge und waren kaum mehr zu bändigen im Alltag resp. auf Arbeit. Alle Klammern, Spangen etc., die es im Handel gab, waren viel zu klein.

Was soll ich sagen, mir tat sich eine komplett neue Welt auf. Ich entdeckte die grosse, weite Welt des Haarschmucks, lernte verschiedene Dutts und fand endlich Gleichgesinnte, mit denen ich mich austauschen konnte. Unsere Treffen und Stammtische sind immer ganz besondere Highlights, die durch zufällige Begegnungen unterwegs ergänzt werden. Ich mag es, wenn mich jemand spontan anspricht und sich herausstellt, dass wir beide im LHN angemeldet sind.

Nochmals zurück zu den Frisuren. Zwischen Dutt und offen tragen gibts natürlich Pferdeschwanz und Zopf. Ersteren trage ich beim Pilates (ist wesentlich bequemer als Zopf), letzteren zum Schlafen oder ab und zu an Konzerten. Eine meiner liebsten Zopfvariationen – auch wenns nichts geflochtenes ist, was man normalerweise mit einem Zopf verbindet – ist der sogenannte Keulenzopf.

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Die Musik ist ein weiterer Aspekt, denn als Langhaar fühle ich mich unter Metallern natürlich ausgesprochen wohl. Hier falle ich nicht so extrem auf und habe selbst viel zu schauen. Auf Festivals und Konzerten herrscht einfach eine ganz andere Stimmung  und ich geniesse die Zeit in vollen Zügen. Dazu nutze ich dort gerne die Gelegenheit zum offen tragen, was ich im Alltag praktisch nicht mehr mache.

Last but not least habe ich mit langen Haaren einfach viel weniger Aufwand als mit kurzen. Bis da morgens jedes Haar dort sass, wo es hingehörte *seufz* da musste ich mit Gel und Co. dahinter und war meistens nur mässig erfolgreich. Mit langen Haaren ist das anders: kämmen, Dutt – fertig. Auch das Waschen dauert nicht wesentlich länger. Einzig, dass ich jetzt die mit Condi getränkten Haare auskämme, erfordert ein paar Minuten mehr Zeit. Shampoo und Spülung habe ich vorher schon verwendet. Dazu kommt, dass ich früher täglich gewaschen habe. Heute ist es noch einmal die Woche.

Habt ihr lange Haare? Wie steht ihr dazu? Was sind eure Gründe für lange Haare?


[TAG] Mein digitales Leben

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So langsam ist es allerhöchste Zeit, dass ich mich diesem wunderbaren TAG widme, welchen ich damals bei Nixenhaar entdeckt habe. Ich liebe, liebe, liebe technische Gadgets jeglicher Art und bin auch zu Hause für die Technik zuständig. Besuche bei den Eltern und Schwiegereltern münden regelmässig in: könntest Du nicht mal kurz XY anschauen, updaten, reparieren, erklären… das Schönste daran ist, ich mache es absolut gerne!

Mein wichtigstes „Instrument“ im Netz: Definitiv mein Blog, in welchen ich einen grossen Teil meiner Online-Zeit investiere. Die veröffentlichten Artikel sind nur die Spitze des Eisbergs, kommt da doch noch eine Menge Arbeit hinter den Kulissen dazu. Doch das ist Arbeit, welche ich gerne mache und in die ich viel Herzblut investiere.

Die letzte heruntergeladene App auf dem Smartphone: Das war „Polar Flow“, welche ich für meinen Polar Loop als Auswertungstool verwende.

Meine Gerätschaften: Oh weia, jetzt kommts dicke 🙂 einen Teil meiner Gerätschaften konntet ihr bereits auf dem obigen Bild begutachten. Das wären: ein MacBook Air, ein Samsung Galaxy S5 Mini, eine Canon PowerShot S110, ein Polar Loop, eine MiPow Powertube (welche blöderweise nicht mit dem neuen Handy kompatibel ist *grummel*), ein iPad Air und meinen uralt Kindle. Nicht auf dem Bild sind ein MacBook Pro, eine Canon Ixus 75, ein uraltes Nokia 3510 sowie mein MP3 Player. Uff, eine ganz schöne Menge…

Das MacBook Air hat das MacBook Pro vor einiger Zeit als Hauptlaptop abgelöst, denn es ist viel schneller, superleicht und kann alles, was ich brauche. Zwar ist die Bildschirmdiagonale schon an der unteren Grenze, dafür ist es superleicht und damit sehr praktisch zum Mitnehmen. Ich habe es mir damals in erster Linie fürs Pendeln gekauft, damit ich nicht das vergleichsweise sehr schwere MacBook Pro in der Handtasche rumschleppen musste.

Das iPad Air wäre nicht unbedingt nötig gewesen, so viel Selbsteinsicht habe ich dann doch noch, als ich es jedoch im Apple Store gesehen habe, musste ich es einfach haben. Tja… Gadget-Freak halt. Gerade für unterwegs ist es halt schon superpraktisch. Für verlängerte Wochenenden ist es absolut ausreichend, auf längeren Trips nehme ich dann zusätzlich das MacBook Air mit.

Der Polar Loop ist mein neuestes Gadget, mit dem ich meine tägliche Aktivität sowie meine Sporteinheiten tracke. Eine absolute Spielerei und doch ist es sehr interessant zu sehen, wieviele Schritte man täglich so macht und wieviele Kilometer man dabei zurücklegt. Zudem animiert es mich, öfters mal die Treppe zu nehmen oder zusätzliche Strecken zu Fuss zurückzulegen.

Accessoires: Da bin ich eher praktisch veranlagt. Jedes Gerät braucht seine Hülle, welche in erster Linie zweckmässig sein und das Display schützen muss. Was ich absolut nicht ausstehen kann, sind Fingerspuren oder gar Kratzer auf den Displays *schauder* ich putze und wienere die Displays so richtig nerdig.

Morgenritual: Nach dem Aufstehen gucke ich kurz, was alles an Nachrichten reingekommen ist. Viel Zeit zum beantworten oder gar surfen habe ich nicht, denn morgens ist jede Minute verplant. Das erledige ich dann durch den Tag oder abends.

Persönlicher Social-Tipp: Das Netz einfach mal Netz sein lassen. Ich bin zwar fast daueronline, dennoch bleibt das Smartphone am Wochenende auch mal in der Handtasche. Gerade wenn ich mit Freunden etwas unternehme, vermeide ich es, die ganze Zeit auf dem Smartphone rumzutippen – das nervt und ich empfinde es als unhöflich.

Websites, die ich oft besuche: Da gibt es mittlerweile einige. Bloglovin (superpraktische Seite, hier verwalte ich meine abonnierten Blogs), WordPress (da ist mein Blog drauf), Langhaarnetzwerk, Tattooscout, Folkmetal.at und diverse Social Media Kanäle.

Online-Shopping: da gibts die Shops diverser Haarschmuckhersteller, ecco-verde, Amazon und viele mehr. Generell kaufe ich gerne und viel via Online-Shopping ein, weil es halt vor Ort leider nicht so viele Fachgeschäfte gibt.

Old School oder New School: Definitiv beides. Ich intressiere mich brennend für neue Technologien und springe da meist schon sehr früh auf den Zug auf. Dennoch bevorzuge ich auch Old School Dinge wie Notizbücher und Verabredungen. Mit letzterem meine ich, wenn ich was ausmache, dann bleibt es dabei. Man muss sich nicht am Vorabend oder eine Stunde vorher nochmals vergewissern, ob der Termin noch steht. Einziger Grund für eine Absage wäre Krankheit o.ä. Ich geniesse es, Freunde zu haben, mit denen ich mich drei Wochen im Voraus verabreden kann und dann einfach zum Treffpunkt hingehe und sie sind da. Und zwar pünktlich. Ich kann dieses neumodische, schauen wir mal und machen wir das spontan nicht ausstehen. Und wenn man dann regelmässig per Whatsapp oder sonstwie immer durchgibt, dass man so und soviel später kommt, dann finde ich das unhöflich.

Letzer Tag komplett offline: Ehrlich gesagt keine Ahnung. Das muss einige Jahre her sein. Gerade seit es Smartphones gibt, ist man ja quasi daueronline und selbst im Urlaub gibts mittlerweile eine gute WLAN Abdeckung.

Digitaler Wunsch für die Zukunft: Dass wir lernen, diese wunderbaren Techniken sinnvoll einzusetzen und verantwortungsvoll zu nutzen. Dass wir eine Balance finden zwischen Real Life und virtuellem Leben im Netz. Und dass wir uns immer gut überlegen, ob wir etwas wirklich ins Netz stellen wollen, denn das Internet vergisst nie.

Ich tagge jetzt niemanden explizit, doch wer sich angesprochen fühlt, darf sich den TAG gerne schnappen und den Link zu seinem Beitrag in die Kommentare stellen.


[Gastbeitrag] Tutorial Fake Ficcare lackieren

Der heutige Beitrag ist eine Premiere auf dem Blog, denn es handelt sich um den allerersten Gastbeitrag. Als bekennendes Langhaar ist natürlich alles rund um Haarschmuck immer sehr spannend.

Fake Ficcaren umzulackieren hat sich zu einem regelrechten Hobby entwickelt. Leider habe ich bisher immer nur unifarbene Designs geschafft, dank der tollen Anleitung von Ninetailed, einer Userin aus dem LHN, kann ich nun das nächste Level angehen. Doch nun Vorhang auf für das Tutorial.

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Das Copyright für die Texte und Bilder liegt bei Ninetailed.

Ein tolles Tutorial, findet ihr nicht auch? Ich werde mir auf alle Fälle die Essence Nail Art Sticker besorgen und dann loslegen. Die Nail Art Sticker wurden vom Hersteller ersetzt und sie schauen nun auch anders aus. Sie heissen jetzt Essence Nail Art Strickers Holo Stripes und kommen neu auf Rollen daher.

Vielen Dank, Ninetailed, dass Du mir Dein Tutorial für den Blog zur Verfügung gestellt hast.


[Haare] Senza Limiti Treffen Stuttgart – Mein Haarzwilling und Ich

Gestern war es wieder so weit und wir Langhaars versammelten uns in Stuttgart, um die wunderschönen Schmuckstücke aus dem Hause Senza Limiti zu bewundern, anzuprobieren und auch zu kaufen. Seit längerem bin ich ein grosser Fan von diesen zeitlos-eleganten Schmuckstücken und darf auch schon einige mein Eigen nennen.

Auch in diesem Jahr fanden viele den Weg ans Treffen und entsprechend belagert wurden Gundula und Giuseppe sowie ihre beiden Töchter. An dieser Stelle ein riesengrosses Lob an Gundula, welche über Stunden und ohne Pause mit Engelsgeduld, zuvorkommend, ehrlich und auch mit der eigenen Meinung nicht hinter dem Berg haltend beraten hat.

Da unser Fernbus erst eine Stunde nach dem Treffen fuhr, wusste ich, dass ich genügend Zeit hatte um meine vorbestellten Stücke anzuprobieren und daraus meine Favoriten zu wählen. So konnte ich mich in aller Ruhe unterhalten, Fotos machen und dem Buffet – herzlichen Dank an alle, die etwas beigesteuert haben – zu Leibe rücken.

Wenn ich im Langhaarnetzwerk in den persönlichen Projekten rumstöbere, vergleiche ich auch immer die Haarfarben und Haarstrukturen. Im Laufe der Zeit stiess ich dann auf jemanden mit verblüffend ähnlichen Haaren. Das ist auch deshalb interessant, weil man so die Pflegeroutinen vergleichen kann. Je ähnlicher die Haare, desto grösser die Wahrscheinlichkeit, dass sie dieselben Produkte mögen oder eben auch nicht.

Ähnlichkeiten gibt es, doch was ich gestern erleben durfte, übertraf echt alles. Schaut selbst:

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© Samtköpfchen

Wahnsinn oder? Dieselbe Struktur, dieselbe Farbe – hier ist ALLES gleich. Sogar der Farbverlauf von oben nach unten ist identisch! Der optische Eindruck hat nicht getäuscht. Nach dem Schauen gings ans Anfassen und das toppte alles: die Haare fühlten sich GENAUSO an wie meine. Ich habe dann zum Vergleich zwei Strähnen – eine von ihr, eine von mir – zusammengelegt und ich konnte nicht sagen, wo ihre Haare aufhörten und wo meine begannen. Auch die Haptik ist also identisch – wow, ich war und bin total beeindruckt und überwältigt.

Ich werde künftig dieses Projekt im LHN noch genauer als bis anhin verfolgen und hoffe, dass wir uns gegenseitig Tipps zu Pflege und Handling der Haare geben können. Vielen Dank für das tolle Foto, Samtköpfchen!

Was ich beim Treffen an Haarschmuck erstanden habe, werde ich euch in einem späteren Post zeigen. Grund dafür ist, dass ich zwei Stücke nicht mitnehmen konnte: das eine wird noch versilbert und das andere muss etwas gekürzt werden. Sobald diese da sind, wird es einen weiteren Post mit Actionpics geben.

Wart ihr schonmal auf einem Langhaartreffen? Kennt ihr Senza Limiti?


[Haare] LHN Treffen Zürich und Basel

Zur Zeit klappt es mit LHN Treffen in der Schweiz richtig gut und es scheinen sich regelmässige Treffen in Zürich und Basel zu etablieren. So kam es, dass ich innert drei Wochen an zwei LHN Treffen teilnehmen konnte. Ich freue mich immer riesig auf den Austausch mit – bisher ausschliesslich – Mädels. Pflege, Schmuck, Dutts, gemeinsame Fotos und einfach gemütliches Beisammensein zeichnen diese Treffen aus und ich möchte sie nicht mehr missen. Gerne lasse ich euch teilhaben:

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© Sila

Da wir uns in Zürich erst um 17 Uhr getroffen haben, ging es zuallererst in den Park für das Gruppenfoto. Die Kamera wurde auf ein Mäuerchen gestellt und mittels Selbstauslöser ist dieses Bild entstanden. Sila ist da sehr routiniert und hat die Kamera in nullkommanix perfekt installiert.

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© Sila

Das zweite Bild enstand dann auf einer Brücke. Hier mussten wir uns aufgrund des Sonnenstandes schräg aufstellen. Die Kamera wurde auf dem Brückengeländer aufgestellt und das Bild enstand wiederum mittels Selbstauslöser. Es gibt doch nichts schöneres als Sonne auf dem Haar, nichts lässt Haare mehr erstrahlen und es werden auch die feinsten Farbnuancen betont.

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© Sila

In Basel haben wir uns zwar schon um 14 Uhr getroffen, doch aufgrund einer Fahrleitungsstörung waren verschiedene Züge verspätet und wir waren erst später komplett. Dazu haben wir uns total festgequatscht und so haben wir es nicht mehr geschafft, alle in der Sonne zu positionieren. Zwischen den Häusern wird es um die Jahreszeit einfach ab einer gewissen Zeit schwierig, Bilder in vollem Sonnenschein zu machen.

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In Basel bekam ich diesen Shampoobar mit absolut minimalistischen Inhaltsstoffen. Da er noch nicht ganz durchgetrocknet ist, habe ich ihn auf einem Seifenhalter platziert und werde ihn ins Bad stellen. Ich bin schon total gespannt aufs ausprobieren und hoffe, dass er mir zusagt. Sobald ich mehr weiss, werde ich berichten. In Zürich wurden ein paar Haarcremes von Heymountain rumgereicht und von den beiden verhältnismässig schwach bedufteten (Cocobelle und Hair) durfte ich mir je ein Pröbchen abfüllen. Ich gedenke sie mehr zum Beduften der Haare, denn zur Pflege zu verwenden, da meine Haare ziemlich anspruchslos sind und keine regelmässige Pflege abseits des Waschens benötigen.

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Am LHN Treffen in Basel konnte ich dann noch zwei neue Flexis in Empfang nehmen. In den verschiedenen Utensilos sind nicht nur die eigenen Schmuckstücke, sondern oftmals auch Tauschobjekte zu finden und so wechselte auch das eine oder andere Stück den Besitzer – eine tolle Chance, neuen Haarschmuck zu bekommen, ohne dass die hohen Portokosten aus Übersee anfallen!

Alles in allem waren es zwei gelungene Nachmittage in angenehmer Gesellschaft. Die Zeit ging beide Male einfach viel zu schnell vorbei und ich freue mich jetzt schon auf weitere Treffen. Es ist immer unglaublich schön, sich mit Gleichgesinnten austauschen zu können!


[Haare] LHN Treffen in Karlsruhe

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v.l.n.r. Anita, Valandriel und Wuscheline (© Foto: Wuscheline)

Am 05. April war es so weit und ich reiste mit dem Fernbus nach Karlsruhe, um dort an einem LHN Treffen teilzunehmen. Es ist immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis, sich mit anderen Mädels – und diesmal auch Jungs!!! – zum Thema Haare, Pflege, Haarschmuck und vielem mehr auszutauschen.

Dieses Treffen hatte noch eine besondere Komponente, war es doch auch ein kleines Bloggertreffen: Valandriel von Die Schwarze Schönheit und Wuscheline von Wuscheline haben ebenfalls am Treffen teilgenommen. Es war toll, sich mit euch beiden auszutauschen und ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen!

Auf dem Foto kommen unsere unterschiedlichen Haarstrukturen total gut zur Geltung. Wir haben uns nach Körpergrösse aufgestellt, was auch gleichzeitig mit der Haarlänge übereinstimmte, wenn auch in umgekehrter Reihenfolge. Eine Aufstellung nach Haarstruktur hätte dann zu einer anderen Reihenfolge geführt: Valandriel und ich hätten die Plätze getauscht. Ich finde es immer wieder total spannend, die verschiedenen Haarstrukturen in echt zu sehen und mit Erlaubnis auch mal reinflauschen zu dürfen.

Die weiteren Highlights waren für mich, dass ich mich mit vielen anderen LHNlerInnen austauschen konnte, zwei neue Flexis erstanden und ein Fläschen mit einem speziellen Leave In erhalten habe (mehr darüber nach ausgiebigem Testen) sowie die nette Begleitung im Fernbus. So machen die vielen Stunden Busfahrt einfach viel mehr Spass.

Ich freue mich auf weitere LHN Treffen und auch auf ein Wiedersehen mit Valandriel und Wuscheline. Es war ein toller, wenn auch sehr langer, Tag.


[Haare] Eine neue Kategorie…

Hallo ihr Lieben!

Mit diesem Post führe ich eine neue Kategorie namens „Haare“ ein. Um diese dreht sich bei mir zur Zeit nämlich alles. Vor ein paar Wochen habe ich im Netz entdeckt, dass sich viele Menschen mit dem Thema Haare auseinandersetzen und dass es für langes Haar mehr Stylingmöglichkeiten gibt als Zopf und Pferdeschwanz. Dies war mir nicht bewusst, da in Magazinen, Läden, Werbung [die Liste lässt sich beliebig verlängern] alles auf kurze bis mittellange Haare ausgerichtet ist. Filigrane Hochsteckfrisuren kann ich vergessen, ein Kurzhaarschnitt kommt nicht in Frage.

Mit einem Blog namens Nixenhaar, dem Langhaarnetzwerk und dem Haarforum eröffneten sich mir Welten, von denen ich nicht zu träumen wagte. Ich wurde so richtig angefixt und beschäftige mich nun intensiv mit Pflegeprodukten, Inhaltsstoffen, Haarstäben, Frisuren… Über diese Themen werde ich künftig regelmässig in dieser Kategorie bloggen.

Doch von welcher Länge rede ich überhaupt? Macht euch selbst ein Bild:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Haare nach dem Waschen – luftgetrocknet und ungekämmt.