[Review] Alverde Nagelpflegeöl

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Nagelöl war bereits verschiedentlich Thema auf dem Blog, nämlich hier und hier. Im Unterschied zum jetzigen Produkt waren es beide Male Nagelpflegestifte, mit denen ich auch sehr zufrieden war, so dass sie durchaus Nachkaufkandidaten sind. Dennoch packt mich manchmal die Neugierde und ich probiere gerne weitere Produkte aus, um zu schauen, ob ich das am besten passende bereits gefunden habe oder ob da noch Luft nach oben ist.

Ein weiterer Punkt ist die Verpackung in Relation zur Produktemenge. Während in den Nagepflegestiften jeweils vergleichsweise wenig Produkt – 1.5 resp. 2.6gr – enthalten ist, schlägt die Füllmenge des Fläschchens mit ganzen 10ml zu Buche, was doch deutlich mehr ist. Dazu kommt, dass ein Teil der Verpackung aus Glas besteht, während die der Nagelpflegestifte komplett aus Plastik ist.

Die Inhaltsstoffe führt DM wie folgt auf:

Sojaöl*, Aprikosenkernöl*, Arganöl*, Dextrin Palmitat, Mandelöl*, Sonddornextrakt (ölig)*, Rizinusöl*, Olivenöl*, Hamamelisextrakt (ölig)*, Ceramide, Sonnenblumenöl, Vitamin E, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**

* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau
** aus natürlichen ätherischen Ölen

Die beiden auf dem Fläschchen aufgeführten Stoffe, Aprikosenkernöl und Sanddornextrakt, fungieren auf den Plätzen 2 und 6 der INCI Liste, was mich doch positiv überrascht hat. Nur zu oft finden sich die explizit beworbenen Inhaltsstoffe auf den hinteren Rängen der INCI Liste wieder – nicht so bei diesem Produkt.

Genauso positiv zu erwähnen ist das sich auf Platz 3 befindende Arganöl, welches nicht einmal speziell aufgeführt wird. Also nichts mit billigen Ölen auf den vorderen Plätzen. Gefäll mir sehr gut! Dazu ist das Nagelpflegeöl Natrue zertifiziert und vegan.

Das Alverde Nagelpflegeöl ist sehr ergiebig – ich verwende es schon seit mehreren Wochen täglich und der Füllstand hat sich kaum verringert. Das Fläschchen ist zwar aus Glas aber dennoch stabil, somit kann das Produkt auch gut auf Reisen mitgenommen werden. Klar benötigt es etwas mehr Platz als ein Nagelpflegestift, dafür kann es multifunktional verwendet werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch als Haaröl geeignet ist.

Was zudem für einen Einsatz als Haaröl spricht, ist der dezente und natürliche Aprikosenduft. Ich könnte mich echt reinlegen, so wunderbar frisch duftet das Öl. Dazu erinnert mich der Duft einzig und allein an sehr reife, frische Aprikosen und mitnichten an irgendwelche süssen Kaugummiverschnitte, wie das bei fruchtigen Düften leider nur allzu oft vorkommt.

In seinem ursprünglichen Einsatzgebiet als Nagelpflegeöl verwendet, leistet es sehr gute Dienste und steht den Stiftprodukten in nichts nach. Der Nagelpflegestift mit 2.6gr Inhalt hat mir gute 7 Monate gereicht, wenn ich das hochrechne, auf die 10ml in diesem Produkt, dann könnte es locker für mehr als 2 Jahre(!!) halten. Ich bin gespannt, ob das Öl das mitmacht oder ob es vorher ranzig wird. Sollte ich das Öl aber z.B. auch in der Haarpflege einsetzen, dann wird das Fläschchen definitiv vorher leer – ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Fazit: Ein Top-Produkt, bei dem einfach alles stimmt. Die 10ml sind zu einem Preis von um die 2.50 Euro zu haben und stechen die Nagelpflegestifte somit locker aus. Der Duft ist fantastisch, die Wirkung ebenfalls und ich kann das Produkt nur empfehlen. Das Pinselchen ist als Applikator gut geeignet und ich kann die gewünschte Menge einfach dosieren. Dieses System ziehe ich den Drehapplikatoren der Stifte definitiv vor, denn bei den Stiften hatte ich oftmals entweder zu wenig oder zuviel Produkt auf dem Pinselchen.

Kennt ihr das Alverde Nagelpflegeöl? Was sind eure Favoriten bei der Nagelpflege?


[Review] Primavera 7-Tage-Feuchtigkeitskur Hydro Gesichtsölkapseln

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Dieses kleine Döschen durfte ich mir bei Primavera auf der Vivaness aussuchen. Gesichtsöle sind hier der ganz grosse Renner und ich freute mich aufs Testen. Das Produkt ist vegan, Natrue zertifiziert und trägt das Hase mit schützender Hand Siegel.

Das Döschen enthält sieben Öl-Kapseln sowie einen kleinen Beutel auf Kieselgelbasis, welcher die Kapseln vor Feuchtigkeit schützen soll. Die Anwendung ist denkbar einfach: den Kapselkopf abdrehen und das Öl sanft in die Gesichtshaut einmassieren. So weit so gut.

Die Inhaltsstoffe präsentieren sich wie folgt:

Borretschsamenöl* bio, Wildrosenöl* bio, Jojobaöl* bio, Mandelöl* bio, Johannisbeersamenöl* bio, 100 % naturreine ätherische Öle, äth. Neroliöl* bio, natürl. Vit. E, Sonnenblumenöl* bio, Feigenextrakt* bio, Citral**, Geraniol**, Benzyl Benzoate**, Citronellol**, Limonene**, Linalool**

* bio = kontrolliert biologischer Anbau; ** natürliche Bestandteile 100% naturreiner ätherischer Öle

Jede der sieben Kapseln enthält 340mg Produkt. Das mag jetzt erstmal nach wenig klingen, ist jedoch mehr als ausreichend. Grundsätzlich wäre die Anwendung für das Gesicht vorgesehen. Wenn ich das Öl dort aufgetragen habe, war die Kapsel anschliessend immer noch zu zwei Dritteln voll. Also wohin damit?

Letztlich haben sich jeweils die Ellenbogen, Schienbeine, Knöchel und mein (fünf Jahre altes und somit längst abgeheiltes) Tattoo über eine Extraportion Pflege gefreut. Klar, ich hätte noch weitere Schichten des Öls auf das Gesicht auftragen können, doch das widerstrebte mir. Ich verwende seit Jahren Gesichtsöle als alleinige Pflege und kann sie mittlerweile sehr gut dosieren. Hier mehr Produkt als nötig zu verwenden, widerspricht meiner Routine, selbst wenn man dies bei einer Kur durchaus machen könnte und ggf. auch sollte.

Ich wollte in erster Linie erst einmal testen, ob ich das Öl überhaupt vertrage. Dieser Test fiel positiv aus, keine Irritationen, Rötungen oder Unreinheiten. Dazu kommt der wundebare Duft nach Neroli und Cassis, welchen ich ebenfalls sehr gut vertragen habe. Das in einem dunklen Goldton gehaltene Öl hat zudem meinen Teint etwas ausgeglichen und ihn zum Strahlen gebracht. Somit hätte es durchaus etwas mehr vertragen.

Alles in allem ein schönes Produkt, welches meiner Haut gut getan hat. Die Kapseln sind zwar etwas zu gross für mich, doch ich werde mich da langsam rantasten und die Menge beim nächsten Mal probeweise erhöhen – es ist also ein Nachkaufprodukt.

Kennt ihr diese Kur? Verwendet ihr Gesichtsöle?

Das Produkt wurde mir von Primavera kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Messe] Vivaness – zweiter Tag

Für meinen ersten Vivaness Besuch habe ich anderthalb Messetage eingeplant mit dem Hintergedanken, dass ich mich so langsam an das Ganze herantasten kann. Am Freitag habe ich also den gesamten Tag an der Messe verbracht. Gestartet wurde mit dem Bloggerfrühstück – an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die tolle Organisation und die leckeren veganen Optionen *daumenhoch*

Frisch gestärkt stürzten wir uns erneut ins Getümmel und besuchten weitere Aussteller, die ich euch im Folgenden vorstellen möchte.

Zuii Organic

Mit Zuii Organic läuteten wir den zweiten Messetag ein. Da dieser Stand bei allen auf der Liste stand, begannen wir die Tour hier. Wir wurden von Mia herzlich empfangen und sie zeigte uns das Sortiment, beriet uns in Bezug auf Farben, Farbtypen und liess uns die Lippenprodukte testen. Während Karin von Kosmetik natürlich die knalligen Farben entdeckte – welche ihr übrigens hervorragend standen – hielt ich mich eher an die gedeckteren Farben, da ich mich mit denen einfach wohler fühlte. Die vegane Nuance „Willow“ hat es mir hierbei besonders angetan.

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„Willow“ ist der Lipgloss ganz links, während Karin die pinke Nuance empfohlen bekam

Mir gefällt das im wahrsten Sinne des Wortes blumige Konzept der australischen Marke sehr gut und ich freue mich über die veganen Nuancen im Sortiment. Die knalligen Farben bei den Lipglossen sind sehr deckend und alle haben eine äusserst angenehme seidige Textur.

Biofficina Toscana

Eines meiner absoluten Highlights war die italienische Marke Biofficina Toscana. Ich kannte bereits zwei Produkte nämlich das Detergente Delicato* sowie das Latte Tonico Bifasico*. Der Produkterange umfasst aber viele weitere Produkte für Haut, Haar und Hände.

Insbesondere die Haarprodukte haben mir sehr gut gefallen. Die Conditioner enthalten einen Inhaltsstoff namens Behenamidopropyl dimethylamine, welcher einen silikonartigen Effekt auf die Haare haben soll – ich bin begeistert, dass es solcherlei Produkte nun auch im naturkosmetischen Bereich gibt. Die Shampoos enthalten übrigens keine Kokostenside, was mich umso mehr freut, als dass ich diese leider nicht besonders gut vertrage (es herrscht dann jeweils Schuppenalarm…).

Des weiteren gibt es noch Lippenprodukte wie Lipscrubs, welche zum grössten Teil aus Zucker bestehen, sowie Lippenpflege, die sich auch als Primer eignet. Ebenfalls im Portfolio geführt werden Produkte für den Mann, genauer gesagt ein Rasiergel sowie eine Aftershave Creme, welche auch als Pflege verwendet werden kann.

An dieser Stelle sollten nun eigentlich Bilder vom wunderbar eingerichteten Stand von Biofficina Toscana folgen, doch leider habe ich es völlig verpasst Fotos zu schiessen. Im Eifer des Gefechts kommt das leider schneller vor, als man meint.

Angel Minerals

Eine weitere Station war der kleine aber feine Stand von Angel Minerals. Hier hat uns die Inhaberin Karin Hunkel höchstpersönlich begrüsst und uns die verschiedenen Produkte gezeigt. Ich liess mir eine Foundation sowie Concealer auftragen und war erstaunt über die Natürlichkeit des Ergebnisses. Mineral Foundation gefällt mir definitiv besser als die flüssige Variante und mein Teint wurde anschliessend als „Schneewittchen-Teint“ bezeichnet, was mich sehr gefreut hat.

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In den grossen Döschen unten seht ihr eine riesige Auswahl an Foundation Nuancen. Diese enorme Bandbreite gerade in den hellen und sehr hellen Nuancen halte ich für einen der grössten Vorteile von Mineral Foundation – hier wird garantiert jede fündig! Gerade weil Mineral Foundation noch nicht flächendeckend erhältlich ist, nutzte ich die Chance und liess mich in punkto perfekter Nuance beraten. So sehr ich Online-Shopping schätze, bei Makeup ist es einfach nur für Nachkäufe geeignet und nicht zum Finden der perfekten Nuance – die vielerorts angebotenen Pröbchenserivces mal ausgenommen.

Auf der mittleren Etage seht ihr dann die Lidschatten, welche ebenfalls ein breites Farbspektrum abdecken und einfach traumhaft pigmentiert sind. Die Lidschatten sind allesamt lose und können auch wunderbar als Eyeliner verwendet werden, wenn man eine klitzekleine Menge mit Wasser vermischt und dann mit einem geeigneten Pinsel aufträgt.

Zuoberst folgen dann die Lippenprodukte, deren Farbenrage mich ebenfalls sehr beeindruckt hat. Gerade wenn man bedenkt, dass das komplette Sortiment an Mineral Makeup inklusive Lippenprodukten vegan ist, dann ist die Farbauswahl einfach traumhaft.

In ein paar Wochen wird Karin Hunkel einen neuen Onlineshop namens „vegan vida“ eröffnen. Ich bin gespannt, was dann dort alles an Produkten verfügbar sein wird und freue mich darauf, im Sortiment zu stöbern.

Nach dieser Station war Mittagspause angesagt und danach war ich – vermutlich auch aufgrund meiner Erkältung – schon ziemlich geschafft. Am Nachmittag ging es nichtsdestotrotz weiter, denn ich wollte die doch sehr knapp bemessene Zeit nutzen.

k.u.k. Kommunikation

Als erstes stand ein Termin mit Claudia von k.u.k. Kommunikation auf dem Programm. Wir bekamen die neuen Produkte von Couleur Caramel und Farfalla vorgestellt. Couleur Caramel begeistert mit herrlich pigmentierten Lip Lacquers, welche definitiv nicht in die Lippenfältchen kriechen, wundeschönen Lidschatten sowie Khol Kajals und Nagellacken. Wobei mich die pastelligen Nuancen der Nagellacke nicht so sehr ansprachen. Sie sind zwar wunderschön aber definitiv nicht mein Beuteschema.

Bei Farfalla lag der Fokus auf einem Gesichtswasser mit Immortelle, welches tolle multifunktionale Eigenschaften aufweist. So kann es beispielsweise auch bei Insektenstichen verwendet werden, da es desinfizierend und antibakteriell wirkt. Der Duft ist schon sehr speziell, doch das mag ich sehr. Was mir hingegen weniger gefällt, ist der enthaltene Alkohol. Meine Gesichtshaut verträgt diesen leider absolut nicht.

Begeistert haben mich dann die Prototypen der neuen Naturparfums. Zum einen hat bei mir kein einziges Kopfschmerzen ausgelöst, was doch nur sehr sehr selten vorkommt, zum anderen sind die Unisex-Düfte definitiv nicht Mainstream, sondern sehr speziell und einfach wunderschön. Die Parfums werden mit Koordinaten versehen sein, welche Hinweise auf die Herkunft des Duftes geben. Dazu gibt es zu jedem Parfum auch ein Kunstprojekt, was ein wunderschönes Rundumpaket darstellt.

Was zum Thema Naturparfums unbedingt gesagt werden muss, ist, dass sie sehr stark auf der Haut wirken resp. mit ihr interagieren und sich die Düfte somit bei jeder Person anders entwickeln. Natürlich ist das auch bei konventionellen Parfums bis zu einem gewissen Grad der Fall, doch Naturparfums wirken vergleichsweise extrem über die Haut und das muss beim Kauf unbedingt berücksichtigt werden. Gerade hier kommt jedoch der aromatherapeutische Ansatz von Farfalla zum Tragen. Wunderschön fand ich an dieser Stelle das Zitat: „Wer sich mit Düften zukleistert, entfernt sich von sich selber.“

Benecos

Den Stand von Benecos wollte ich unbedingt besuchen und ich war begeistert von den neuen Produkten. Das Natural Eyeshadow Quattro „coffee & cream“ ist vegan und weist eine Besonderheit auf: zwei Nuancen sind matt, während die anderen beiden schimmern. Dass hierbei der hellste Ton, welcher problemlos auch als Highlighter eingesetzt werden kann, matt ist, gefällt mir besonders gut. Des weiteren wird die Palette der Augenbrauenstifte um einen Stift für blonde Brauen erweitert. Dass dieser keinen Rotstich aufweist, dürfte viele Blondinen begeistern und ich bin gespannt auf die ersten Reviews zu diesem Produkt.

Zwei weitere grossartige Produkte sind die veganen Mascaras, zum einen ist dies die Natural Mascara Vegan Volume „magic black“, zum anderen die Natural Mascara Vegan Wonder „steel grey“. Genial finde ich hier, dass das Wort vegan bereits im Namen enthalten und auch deutlich an der Theke angeschrieben sein wird. So erübrigt sich dann das mühsame Absuchen der Inhaltstoffe nach tierischen Bestandteilen.

Zudem plant Benecos einen Verpackungsrelaunch bei der Natural Care Pflegeserie. Zum einen kommen die Produkte also in einem ansprechenden neuen Design daher, zum anderen wird die Serie auch um neue Produkte ergänzt und generell überarbeitet. Es wird neue Produkte wie Conditioner, Deo Roll-On, Deospray, Waschgel, Reinigungsmilch oder auch ein Körperpeeling geben. Dazu wird das bestehende Sortiment überarbeitet und um weitere Düfte ergänzt.

Leider habe ich es auch hier nicht geschafft, Fotos zu machen. Dabei wären die in letzter Minute in aufwändiger Handarbeit fertiggestellten Prototypen der neuen Verpackungen ein tolles Sujet gewesen.

Lovechock

Beautyprodukte in allen Ehren, doch irgendwann zog es uns auf die Biofach, genauer gesagt zum Stand von Lovechock. Ich liebe diese superleckere, vegane, glutenfreie und rohe Schokolade. Wir Blogger wurden gegen ein entsprechendes Codewort speziell verwöhnt und bekamen eine liebevoll gepackte Verpflegungstüte in die Hand gedrückt. Die eigens zum Valentinstag gefertigte Sonderedition enthält neben der tollen Schokolade auch noch einen Liebesbrief – „spread the love“ ist hier das Motto.

Laboratoire du Haut-Ségala

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Das Schöne an einer Messe ist, dass man auch auf einem bisher völlig unbekannte Marken stösst, wenn man die Augen offen hält. So geschehen ist dies mit den Produkten von Laboratoire du Haut-Ségala aus Frankreich. Neben Blütenwasser – teilweise mit, teilweise ohne Alkohol – und Karitébutter bieten sie auch eine breite Auswahl an Ölen an.

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Was diese Öle auszeichnet und meiner Meinung nach hochinteressant macht, ist, dass sie nur aus einem einzigen Bestandteil gefertigt sind. Oftmals bestehen Öle ja aus verschiedenen Trägerölen und das namensgebende Öl taucht dann irgendwo unter ferner liefen auf. Nicht so bei diesem Hersteller!

Einen grossen Dank an dieser Stelle an William, der sich sehr viel Zeit für uns nahm und uns die Produkte vorstellte, aber auch für weiterführende Diskussionen rund um Öle und Blütenwasser offen war.

Natrue

Ein Stand der anderen Art und genau deshalb goldrichtig, interessant und wichtig war der von Natrue. Die ganze Diskussion rund um Siegel und Zertifizierungen erachte ich als sehr wichtig und mich interessiert die ganze Thematik ungemein.

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Wie komplex die ganze Thematik ist, wurde mir im Gespräch mit Helen wieder einmal so richtig bewusst und ich war erstaunt, wie schnell die Zeit hier verflog. Diese Station auf der Vivaness hat mir definitiv am meisten Stoff zum Nachdenken geliefert und ich werde mich noch intensiv mit der Thematik auseinandersetzen.

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Natrue steht bei mir bereits jetzt auf der Liste für die Vivaness 2016 – ich möchte unbedingt weiterdiskutieren und erfahren, was sich in einem Jahr bei Natrue getan hat, was die Hot Topics sind und welche Entwicklungen stattgefunden haben. Ich kann einen Besuch bei diesem Stand nur empfehlen!

Aubrey Organics

Wenn eine meiner Lieblings-Shampoomarken auf der Vivaness vertreten ist, dann muss ich sie natürlich besuchen. Hier entdeckte ich, dass die Produktedesigns überarbeitet wurden – ich habe noch die alte Version im Bad stehen, da ich immer sehr lange brauche, um ein Shampoo zu leeren.

Das neue Biotin-Shampoo hat gleich mein Interesse geweckt. Bisher kenne ich ja nur die innere Anwendung von Biotin, es als Inhaltsstoff in einem Shampoo zu verwenden, das habe ich bisher noch nicht gesehen. Netterweise bekam ich unter anderem die Originagrösse zum Testen zur Verfügung gestelt – vielen Dank an dieser Stelle.

Bei Aubrey Organics war man ebenfalls nicht untätig und hat die Gesichtspflege-Serien komplett überarbeitet. Neu gibt es nur noch vier Serien, welche auf unterschiedliche Hautbedürfnisse abgestimmt sind. Auch hier werden neue Designs verwendet. Mit diesem Produktezweig habe ich mich zugegebenermassen noch nicht näher beschäftigt, bisher hatte ich ausschliesslich die Shampoos auf dem Radar.

Nach dieser Station war es dann bereits nach 17 Uhr und meine „Festplatte“ war voll, wenn nicht übervoll. Die Eindrücke nach einem ganzen Tag auf der Messe sind zahlreich und überwältigend. Mir schwirrte nur noch der Kopf und so habe ich mich in eine ruhige Ecke verzogen und liess den Tag im Presse Center bei ein paar Fläschchen Mineralwasser ausklingen und nochmals Revue passieren.

Anschliessend durften wir einen fantastischen Tag bei einem leckeren Buffet im Tasty Leaf ausklingen lassen. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für die geniale Organisation und Verpflegung, die uns Bloggern zuteil wurde!

Wer sich den gesamten Artikel bis hierher durchgelesen hat, dem gebührt meinen Dank! Schön, dass Du es bis hierher geschafft hast – Danke für Dein Durchhaltevermögen und Dein Interesse.

Weiteren Lesestoff und viele tolle Eindrücke findest Du hier:

Alabastermädchen – Neuheiten Vivaness 2015

Beautyjagd – Neuheiten von der Vivaness 2015

Beautyjungle – Vivaness 2015

Frau Wuselig – Erster Rückblick zur Vivaness 2015

Herbs & Flowers – Vivaness 2015 – alte Bekannte und neue Entdeckungen

Kosmetik natürlich – Vivaness 2015 #1: A-E

Nixenhaar – Auf der Vivaness 2015: meine Highlights

Pretty Green Woman – Mein Besuch auf der Vivaness 2015

Pura Liv – Fotoimpressionen Vivaness Tag 1

Sonnensprossen – Vivaness 2015 – Marken und Produkte an Tag 1

Tried-It-Out – Vivaness 2015

* PR-Sample


[Messe] Vivaness 2015 – erste Eindrücke

Am 12. und 13. Februar habe ich die Vivaness in Nürnberg besucht. Wir fuhren am Donnerstagmorgen los und waren dann nach viereinhalbstündiger Fahrt pünktlich am Mittag auf dem Messegelände in Nürnberg. Hier wurde ich gleich von der lieben Melanie von Nixenhaar in Empfang genommen. Sie war bereits am Dienstag angereist und wir verbrachten einen tollen Nachmittag auf der Vivaness, wo die Zeit nur so verflog.

Am Freitag verbrachte ich dann den gesamten Tag auf der Messe und auch dieser Tag verging wiederum viel zu schnell. Ich war und bin total überwältigt von all den Eindrücken und Informationen. Diese muss ich erstmal sortieren, bevor ich dann detailliert berichten kann. Aus diesem Grund lasse ich jetzt erstmal Bilder sprechen:

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[Review] Farfalla Geschenkset Kuschelzeit

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Das Farfalla Geschenkset Kuschelzeit passt perfekt zum Winter. Es enthält zweimal 60 Gramm des Kuschelbads sowie eine Flasche mit 80ml Kuschelöl. Das Blütenduft-Badesalz reicht jeweils für eine Anwendung – einfach die Salzkristalle in heissem Wasser auflösen und rein in die Wanne.

Das Badesalz ist harmonisierend und ausgleichend, es schäumt jedoch überhaupt nicht. Dennoch empfand ich das Bad als sehr angenehm und entspannend. Die Inhaltsstoffe des Badesalzes sind mehr als übersichtlich, die INCI-Liste fällt wohltuend kurz aus:

Maris Sal, Parfum (Natural Essential Oils), Limonene**, Linalool**. **part of natural essential oils

Nach dem Bad kam direkt das Öl zur Anwendung. Es besteht aus Jojobaöl und Parfum aus ätherischen Ölen. Unmittelbar nach dem Bad auf die noch feuchte Haut aufgetragen, kann man es sehr sparsam dosieren und konserviert sich so den herrlichen Duft des Kuschelbades. Da es mir sehr schwer fällt, Düfte zu beschreiben, lasse ich an dieser Stelle Farfalla zu Wort kommen und zitiere die schlichte Inschrift auf der Deckelinnenseite des Geschenksets:

Wie eine wohlige Umarmung wirken die naturreinen ätherischen Öle von Vanille, Tonka, Mimose, Mandarine und Rose. Zeit zum Kuscheln, zum sich ganz geborgen und behütet fühlen.

Diese Beschreibung empfinde ich als absolut zutreffend und mir gefällt das Öl total gut. Auch wenn die Sachets aufgebraucht sind, werde ich es solo sprich ohne Bad weiterverwenden. Denn nicht nur der Duft ist grossartig und dezent genug für meine Nase, er beschert mir auch keinerlei Kopfschmerzen.

Einziger Kritikpunkt ist die leider sehr gross geratene Öffnung, welche die Dosierung des Öls doch ziemlich erschwert. Hier würde ich mir einen Pumpspender oder wenigstens eine deutlich kleinere Öffnung wünschen.

Ich möchte euch an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass gemäss Aufdruck auf der Flasche eine natürliche Trübung des Öls möglich ist. Auch meines weist ein paar Schlieren auf, doch das ist nicht weiter schlimm und das Öl kann ohne Bedenken verwendet werden. Sowohl das Öl als auch das Badesalz sind NaTrue zertifiziert und vegan.

Mit einem Produkt wie diesem kann ich mir echt vorstellen, unsere Wanne öfter zu benutzen, denn so unglaublich es klingt, dies war mein allererstes Bad in drei Jahren. Ich hatte nicht mal einen Badezusatz zu Hause. Bis zum nächsten Bad wird aber garantiert nicht nochmals so viel Zeit vergehen!

Fazit: Ein wunderbares Set, bestehend aus zwei Sachets Badesalz und einem Körperöl. Das Badesalz duftet zwar sehr stark, wenn man direkt daran schnuppert. Im Wasser aufgelöst kommt es wesentlich dezenter daher und ist sehr wohltuend. Das Öl ist genauso dezent und pflegt die Haut erstklassig. Da es aus purem Jojobaöl besteht, kann ich mir vorstellen, es bei Bedarf auch zur Haarpflege zu verwenden. Wer Farfalla noch nicht kennt, dem lege ich dieses Set als Einstieg wärmstens ans Herz.

 

Dieses Set wurde mir von k.u.k. Kommunikation kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Review] Cosnature Regenerationsöl Granatapfel

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Wie ihr sicherlich wisst, gehören Körperöle zu meinen absoluten Lieblingsprodukten. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass mir Karin von Kosmetik natürlich eines in meine erste Blogger BIO(ty) Box gepackt hat! Nachdem kurz darauf mein Alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve leer ging, zog sogleich dieses hier ins Bad ein.

Von der Marke Cosnature hatte ich bis dato noch nie etwas gehört und war umso mehr gespannt, ein Produkt dieser Firma auszuprobieren. Wenn ich eine neue Marke entdecke, dann kitzle ich das Internet, um mehr über die Firma herauszufinden. Bei Cosnature war das nicht ganz so einfach. Zwar ist auf der Umverpackung Berlin Cosmetics inkl. Link vermerkt, doch auf der Seite erscheint nur ein Under Construction mit dem Vermerk, dass sich die Seite im Umbau befinde (Stand: 10.01.2015).

Bleiben wir doch bei der Umverpackung, denn hier finden sich weitere interessante Infos, wie beispielsweise die, wofür Cosnature Produkte stehen:

  • Zertifizierte Naturkosmetik
  • Frei von synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungssstoffen
  • Verzicht auf Rohstoffe auf Mineralölbasis
  • Ohne Silikonöle
  • Ideale Kombination von Natur und Wirkung

Zertifizierte Naturkosmetik heisst im Falle des Regenerationsöls Granatapfel, dass das Produkt Natrue zertifiziert ist.

Kommen wir als nächstes zu den Inhaltsstoffen:

Helianthus Annuus Seed Oil,  Punica Granatum Seed Oil,  Persea Gratissima Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil,  Glycine Soja Oil, Parfum,  Ubiquinone,  Calendula OfficinalisFlower Extract,  Tocopherol,  Benzyl SalicylateCitral,  Limonene,  Linalool.

Die Inhaltsstoffe gefallen mir sehr gut. Es kommt leider selten genug vor, dass der Inhaltsstoff, mit welchem im Produktenamen geworben wird, auch im vorderen Bereich der INCI Liste steht. Hier steht Granatapfelöl an zweiter(!) Stelle, gefolgt von Avocado- und Mandelöl. Da gibts durchaus weniger wertige Ölmischungen.

Wie ihr dem Bild entnehmen könnt, gibt es zur Flasche eine Art Verschlusskappe, was das Öl auch transportabel macht. Ich müsste mal austesten, ob und wenn ja wieviel Produkt bei der Benutzung in den Pumpmechanismus runterläuft und so im liegenden Zustand wieder rauslaufen könnte. Das ist ja einer der grossen Nachteile beim Alverde Mamaglück Körperöl, welches ich definitiv nie auf Reisen mitnehmen würde. Generell „saut“ das Cosnature Regenerationsöl Granatapfel massiv weniger rum. Ich benötige zwar mehr Pumpstösse, weil pro Pumpstoss weniger Produkt rauskommt, dennoch ist die ganze Angelegenheit einiges „sauberer“.

Ich empfinde das Öl bei der Anwendung als leichter und weniger glitschig als das Alverde Mamaglück Körperöl, dennoch ist die Pflegewirkung absolut vergleichbar. Der Duft ist zitrisch-frisch, aber ohne jegliche gefürchtete Assoziationen mit Klostein. Es zieht schneller ein und hinterlässt ein streichelzartes samtiges Hautgefühl. Auch an den Händen – ich wasche mir die Hände nicht nach dem einölen, sondern warte einfach ab, bis das Öl eingezogen ist – zieht das Öl superschnell weg und hinterlässt keinen Fettfilm.

Wie ihr seht, bin ich total begeistert von dem Öl und werde es mir auf alle Fälle auch kaufen, wenn diese Flasche leer ist. Generell muss ich mal die Fühler ausstrecken, was denn Cosnature sonst noch an Produkten zu bieten hat. Was ich bisher im Range gesehen habe, war doch ziemlich umfangreich und ging von Gesichtscreme bis Shampoo.

Kennt ihr die Marke Cosnature? Welche Produkte davon verwendet ihr? Gefallen sie euch?


[Review] Alterra Reichhaltige Handcreme Bio-Granatapfel & Bio-Sheabutter

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Als ich Mitte November in Stuttgart war, habe ich der Drogerie Rossmann einen Besuch abgestattet. Für mich war das ein absolutes Highlight, da ich keinen Rossmann in der Nähe habe. Eines der Produkte, die mir ins Körbchen hüpfte, stelle ich euch im Folgenden genauer vor.

Rossmann beschreibt die Handcreme wie folgt:

Die Alterra Handcreme wurde speziell für beanspruchte Hände entwickelt. Die reichhaltige Formulierung mit Bio-Granatapfelkernöl, Bio- Sheabutter und Bio-Olivenöl pflegt die trockene und strapazierte Haut Ihrer Hände samtweich. Die Alterra Handcreme zieht schnell ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen.

Zu den INCIs werden an selbiger Stelle folgende Angaben gemacht:

Aqua, Glycine Soja Oil*, Glycerin, Alcohol*, Olea Europaea Fruit Oil*, Cetearyl Alcohol, Cetyl Alcohol, Butyrospermum Parkii Butter*, Glyceryl Stearate Citrate, Cellulose, Carthamus Tinctorius Seed Oil*, Punica Granatum Seed Oil*, Xanthan Gum, Simmondsia Chinensis Seed Oil*, Aloe Barbadensis Leaf Juice*, Punica Granatum Fruit Extract*, Ginkgo Biloba Leaf Extract, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil, Ascorbyl Palmitate, Parfum**, Linalool**, Limonene**, Geraniol**, Citral**, Citronellol**, Farnesol** * ingredients from certified organic agriculture ** from natural essential oils

Was mir hier sehr gut gefällt, ist, dass das Sojaöl an zweiter Stelle steht und dass sich die namensgebende Sheabutter im vorderen Viertel befindet. Auch das Granatapfelkernöl ist immerhin noch in der Mitte der INCI Liste zu finden. Zudem ist das Produkt Natrue zertifiziert und vegan.

Ich verwende das Produkt abends vor dem Schlafengehen und benötige eine etwas mehr als haselnussgrosse Portion für beide Hände. Die Alterra Handcreme zieht sehr schnell ein und sie hinterlässt wie in der Produktebeschreibung versprochen keinen Fettfilm, sondern gepflegte, samtige und gut durchfeuchtete Haut.

Der Duft ist angenehm dezent, frisch und natürlich. Genau mein Beuteschema und ich bin froh, dass ich gleich eine Sondergrösse mit 33% mehr Inhalt erwischt habe. Da ich wie gesagt nicht einfach so bei Rossmann vorbei kann, habe ich dadurch wenigstens länger etwas von diesem Produkt.

Der sich an vierter Stelle der INCI-Liste befindliche Alkohol hat mir bisher keine Probleme bereitet. Grundsätzlich bevorzuge ich Produkte ohne Alkohol, doch wenn er sich an vierter Stelle befindet und keine negativen Auswirkungen auf meine Haut hat, dann arrangiere ich mich gerne damit.

Fazit: Ein Top-Produkt zum kleinen Preis von 1.95 Euro, welches ich nur weiterempfehlen kann. Der Duft ist göttlich, die Pflegewirkung top – ein Jammer, dass ich keinen Rossmann um die Ecke habe! Weitere Pluspunkte sind die Natrue-Zertifizierung sowie, dass das Produkt vegan ist. Handcremes, die keinen Fettfilm zurücklassen und schnell einziehen sind selten, diese hier gehört zu ihnen. Wenn ihr einen Rossmann in der Nähe habt, schaut doch mal, ob ihr das Produkt evtl. noch in der Sondergrösse bekommen könnt.