[Review] Alverde Nagelpflegeöl

IMG_0436

Nagelöl war bereits verschiedentlich Thema auf dem Blog, nämlich hier und hier. Im Unterschied zum jetzigen Produkt waren es beide Male Nagelpflegestifte, mit denen ich auch sehr zufrieden war, so dass sie durchaus Nachkaufkandidaten sind. Dennoch packt mich manchmal die Neugierde und ich probiere gerne weitere Produkte aus, um zu schauen, ob ich das am besten passende bereits gefunden habe oder ob da noch Luft nach oben ist.

Ein weiterer Punkt ist die Verpackung in Relation zur Produktemenge. Während in den Nagepflegestiften jeweils vergleichsweise wenig Produkt – 1.5 resp. 2.6gr – enthalten ist, schlägt die Füllmenge des Fläschchens mit ganzen 10ml zu Buche, was doch deutlich mehr ist. Dazu kommt, dass ein Teil der Verpackung aus Glas besteht, während die der Nagelpflegestifte komplett aus Plastik ist.

Die Inhaltsstoffe führt DM wie folgt auf:

Sojaöl*, Aprikosenkernöl*, Arganöl*, Dextrin Palmitat, Mandelöl*, Sonddornextrakt (ölig)*, Rizinusöl*, Olivenöl*, Hamamelisextrakt (ölig)*, Ceramide, Sonnenblumenöl, Vitamin E, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**

* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau
** aus natürlichen ätherischen Ölen

Die beiden auf dem Fläschchen aufgeführten Stoffe, Aprikosenkernöl und Sanddornextrakt, fungieren auf den Plätzen 2 und 6 der INCI Liste, was mich doch positiv überrascht hat. Nur zu oft finden sich die explizit beworbenen Inhaltsstoffe auf den hinteren Rängen der INCI Liste wieder – nicht so bei diesem Produkt.

Genauso positiv zu erwähnen ist das sich auf Platz 3 befindende Arganöl, welches nicht einmal speziell aufgeführt wird. Also nichts mit billigen Ölen auf den vorderen Plätzen. Gefäll mir sehr gut! Dazu ist das Nagelpflegeöl Natrue zertifiziert und vegan.

Das Alverde Nagelpflegeöl ist sehr ergiebig – ich verwende es schon seit mehreren Wochen täglich und der Füllstand hat sich kaum verringert. Das Fläschchen ist zwar aus Glas aber dennoch stabil, somit kann das Produkt auch gut auf Reisen mitgenommen werden. Klar benötigt es etwas mehr Platz als ein Nagelpflegestift, dafür kann es multifunktional verwendet werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch als Haaröl geeignet ist.

Was zudem für einen Einsatz als Haaröl spricht, ist der dezente und natürliche Aprikosenduft. Ich könnte mich echt reinlegen, so wunderbar frisch duftet das Öl. Dazu erinnert mich der Duft einzig und allein an sehr reife, frische Aprikosen und mitnichten an irgendwelche süssen Kaugummiverschnitte, wie das bei fruchtigen Düften leider nur allzu oft vorkommt.

In seinem ursprünglichen Einsatzgebiet als Nagelpflegeöl verwendet, leistet es sehr gute Dienste und steht den Stiftprodukten in nichts nach. Der Nagelpflegestift mit 2.6gr Inhalt hat mir gute 7 Monate gereicht, wenn ich das hochrechne, auf die 10ml in diesem Produkt, dann könnte es locker für mehr als 2 Jahre(!!) halten. Ich bin gespannt, ob das Öl das mitmacht oder ob es vorher ranzig wird. Sollte ich das Öl aber z.B. auch in der Haarpflege einsetzen, dann wird das Fläschchen definitiv vorher leer – ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Fazit: Ein Top-Produkt, bei dem einfach alles stimmt. Die 10ml sind zu einem Preis von um die 2.50 Euro zu haben und stechen die Nagelpflegestifte somit locker aus. Der Duft ist fantastisch, die Wirkung ebenfalls und ich kann das Produkt nur empfehlen. Das Pinselchen ist als Applikator gut geeignet und ich kann die gewünschte Menge einfach dosieren. Dieses System ziehe ich den Drehapplikatoren der Stifte definitiv vor, denn bei den Stiften hatte ich oftmals entweder zu wenig oder zuviel Produkt auf dem Pinselchen.

Kennt ihr das Alverde Nagelpflegeöl? Was sind eure Favoriten bei der Nagelpflege?

Advertisements

[aufgebraucht] Februar 2015

IMG_0249

In diesem aufgebraucht Post gibts ein nicht-kosmetisches Produkt sowie die typischen Winter-Empties – ich hoffe, dass der Frühling schon sehr bald Einzug hält. Wenn es nach meiner Haut ginge, wäre er schon seit ein paar Wochen da. Trockenheitsalarm von Kopf bis Fuss und kein Ende in Sicht *seufz*. Ein alljährlich wiederkehrendes Zeichen, dass der Frühling vor der Tür steht.

Cosnature – Regenerationsöl Granatapfel

Dieses Öl hatte ich in meiner ersten Blogger BIOty Box und ich fand es fantastisch! Der Duft war herrlich leicht und hatte zitrische Noten. Dazu zog das Öl superschnell ein und war extrem ergiebig. Es hat wesentlich länger gehalten, als dies beim Alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve der Fall ist. Der Pflegewirkung tat das keinen Abbruch und nach dem Auftrag zog das Öl superschnell ein. Zum ausführlichen Review gehts hier langNachkauf: ja.

Ebelin Shampoo- und Massagebürste

Wie kann man eine Bürste aufbrauchen, werdet ihr euch jetzt zu recht fragen. Tja, kann man, wenn sie einem unglücklich aus der Hand fällt und dann die Halterung des Bürstenkissens zersplittert. Leider war die Bürste nicht zu reparieren und durch die Absplitterungen sind scharfe Kanten entstanden. Dadurch war sie für mich leider nicht mehr zu gebrauchen.

Da ich aber ohne nicht mehr auskomme, gings quasi notfallmässig ab zu DM und ich hab mir eine neue sowie ein Backup gekauft. Ich kann mir mittlerweile eine Haarwäsche ohne dieses Helferlein nicht mehr vorstellen und habe bereits eine regelrechte Lobeshymne verfasstNachkauf: bereits geschehen.

Martina Gebhardt – Eye Care

Mit diesem Produkt war ich anfänglich sehr zufrieden, doch dann liess die Wirkung irgendwann nach und ich hatte wieder diese trockenen Stellen zwischen beweglichem Lid und Brauenbogen. Deshalb bin ich auf ein anderes Produkt umgestiegen und habe die Eye Care erstmal links liegen lassen. Leider wohl zu lange, denn als ich das Pöttchen vor ein paar Tagen hervorholte, stellte ich leider fest, dass die Creme gekippt ist. Ich hätte sie gerne zweckentfremdet und aufgebraucht, doch leider geht das nicht. Schade. Nachkauf: nein.

Martina Gebhardt – Rose Bodylotion*

Diese Bodylotion ist zu meiner Lieblingsbodylotion avanciert, denn sowohl die Inhaltsstoffe wie auch Duft und Pflegewirkung haben mich nachhaltig beeindruckt. Als alleiniges Pflegeprodukt im Winter wäre sie nicht ausreichend, doch im Wechsel mit einem Körperöl hat sie sich sehr gut geschlagen.

Das Produkt hat bei regelmässiger Anwendung und im Wechsel mit einem Körperöl ein gutes halbes Jahr gehalten. Klar, im Sommer creme ich massiv weniger als im Winter, doch die Zeitspanne von Juli bis Februar ist schon aussagekräftig, sind doch so drei der vier Jahreszeiten abgedeckt. Somit würde ich das Produkt durchaus als ergiebig einstufen. Der Preis von 19.50 Euro ist schon sehr hoch und somit ist es eher ein Luxusprodukt, welches ich mir schenken lasse oder mir selbst schenken würde. Das dazugehörige Review findet ihr hierNachkauf: ja, jedoch nicht regelmässig.

Was habt ihr diesen Monat aufgebraucht? Waren Favoriten dabei?

 

*PR-Sample

 


[Review] Alverde Körperbutter Vintage Rose LE

IMG_0061

Nachdem die Alverde Körperbutter Vanille Mandarine bereits in der ersten Januarhälfte leer ging, kam das Nachfolgeprodukt zum Einsatz.

Mit Rosenduft kann man sehr schnell mein Interesse wecken, darum habe ich mich auch riesig gefreut, dass Vintage Rose der Nachfolger der Vanille Mandarine LE werden wird. Als ich sie dann im DM entdeckte, habe ich sie sofort ins Körbchen gepackt. Zu Hause musste sie zwar noch etwas auf ihren Einsatz warten, doch nun ist sie schon einige Zeit in Gebrauch.

Was mir als erstes auffiel, ist die wiederum wesentlich flüssigere Konsistenz, wie ich sie auch schon bei der Beerentraum LE festgestellt habe. Könnte es vielleicht daran liegen, dass die Frühling/Sommer LEs generell eine flüssigere Konsistenz und somit eine leichtere Textur haben als die Herbdt/Winter Ausgaben? Wer weiss, ich werde das auf alle Fälle beobachten.

Generell mag ich die festere, buttrige Konsistenz lieber, die Pflegewirkung unterscheidet sich aber nicht. Die Konsistenz der Vintage Rose Körperbutter geht schon sehr in Richtung Bodylotion und ist dementsprechend flüssig. Somit ist das Produkt aufgrund der Dosen-Verpackung nicht für Reisen geeignet. Da es aber auch keine Kleingrösse davon gibt, würde ich es ohnehin nicht einpacken, sondern auf die festere Version aus dem Standardsortiment zurückgreifen.

Beim Duft hat es ein Weilchen gedauert, bis ich ihn wirklich mochte. Das ist die Gefahr, wenn man noch andere Produkte mit Rosenduft verwendet und dann Direktvergleiche macht. So richtig intensiv nach Rose duftet die Körperbutter nämlich nicht. Wenn man den Duft aber unvoreingenommen auf sich wirken lässt, dann ist er toll. Sehr dezent, mit einer leichten Rosennuance – es war zwar nicht Liebe auf den ersten Blick, doch wir haben uns angefreundet.

Alverde schafft es immer wieder, mich mit den verschiedenen Limited Editions zu begeistern und bringt so tolle Abwechslung. Ich mag es, auch bei Standardprodukten eine gewisse Abwechslung zu haben. Wenn ich dann das Produkt nicht wechseln muss, sondern mit verschiedenen Düften Abwechslung reinbringen kann, bin ich happy.

Fazit: Auch wenn mir die Konsistenz jetzt nicht so gut gefällt, solange die Pflegewirkung stimmt und mir der Duft gefällt, dann passt es. Ganz toll finde ich, dass sämtliche Alverde Körperbuttern vegan und auch deutlich so gekennzeichnet sind. Wenn ihr also dezenten Rosenduft mögt und auf der Suchen nach einem vielfältig einsetzbaren Produkt seid, dann holt euch die Alverde Körperbutter Vintage Rose. Klare Kaufempfehlung!

 


[aufgebraucht] Dezember 2014

IMG_6001

Mit dem [aufgebraucht] Post für den Dezember 2014 läute ich das Blogger-Jahr 2015 ein und wünsche euch allen ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, ihr seid gut gerutscht!

Sante Dental Med Zahncreme Vitamin B12

Da ich mich nach wie vor durch das NK Sortiment an Zahncremes teste, durfte auch dieses Exemplar einmal mit. Ich mochte die rosane Zahncreme sehr, die Putzleistung war erstklassig, der Schaum schön fein und der Duft frisch aber nicht zu intensiv minzig – genau mein Beuteschema. Das enthaltene Vitamin B12 soll über die Schleimhäute aufgenommen werden, ob das funktioniert hat, kann ich nicht abschliessend beurteilen, da ich keine Bluttests gemacht habe. Schaden kann so eine Zahncreme sicher nicht, wenn man wie ich zu 95% vegan lebt. Nachkauf: Ja.

Martina Gebhardt Salvia Maske*

Dieses Probensachet hat mir für ganze drei Anwendungen gereicht. Ich war total verblüfft, habe ich die Maske doch nicht gerade sparsam aufgetragen. Die Maske mochte ich sehr, da sie nicht angetrocknet ist, nicht gebrannt hat und die Haut schön durchfeuchtet hat. Dazu gefielen mir der Duft und die Farbe des Produkts. Wo ich jedoch aufpassen muss, ist wie resp. womit ich die Maske wieder abnehme. Mit dem Musselin Tuch von Pai Skincare war es absolut unproblematisch, mit dem Gesichtsreinigungstuch von Barbara Hofmann, welches ich in meiner ersten Blogger BIOty Box hatte, bin ich leider gar nicht zurechtgekommen, meine Haut war supertrocken, spannte und war voller Schüppchen. Nachkauf: Ja.

Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme Fullsize und Probiergrösse

Einer der Klassiker schlechthin auf meinem Blog, dieses Produkt kaufe ich seit November 2012 immer und immer wieder nach. Das Fullsize steht im Bad, die Probiergrösse nehme ich jeweils mit, wenn ich auswärts übernachte oder für ein verlängertes Wochenende wegfahre. So hat man zum einen mehr Platz im Kulturbeutel, zum anderen bin ich so nerdig veranlagt, dass ich mich tierisch nerve, wenn die schöne neue Tube eingeditscht wird. Geht gar nicht!

Auch nach mehr als zwei Jahren funktioniert das Produkt einwandfrei und hält den fiesen Glanz nach wie vor von meinem Gesicht fern. Da ich zu Beginn des Jahres meine Pflege-Routine angepasst habe, verwende ich die Gesichtswaschcreme nur noch einmal täglich. So hat mir das Fullsize volle acht Monate gehalten. Nachkauf: Ja, in beiden Grössen bereits erfolgt.

Wolkenseifen Gesichtswasser Kamille

Über dieses Produkt kann ich leider nichts sagen, da es mir ungeöffnet im Kühlschrank gekippt ist. Das obwohl das MHD mit 12-2014 angegeben ist. Ich wollte es Anfang des Monats verwenden, doch da war der Geruch schon unerträglich und es war sehr schnell klar, dass das Produkt leider nicht mehr zu verwenden ist. Schade. Nachkauf: Nein.

Was wurde bei euch leer? Welches sind eure Klassiker, die ihr immer wieder nachkauft?

* PR-Sample


[Review] Ponyhütchen Bio Sheamousse Winterzauber LE

IMG_5971

Heute stelle ich euch das limitierte Ponyhütchen Bio Sheamousse Winterzauber vor. Für diese LE wurde sogar eigens ein spezielles Design entworfen, welches ich total süss finde. Passend dazu musste natürlich mein Pony mit aufs Bild. Normalerweise steht es im Bad und hütet zuverlässig meine grossen und kleinen Haargummis. Die grossen hänge ich ihm um den Hals, die kleinen ans Horn. Seit ich das so mache, gehen viel weniger Haargummis verloren.

Doch nun zurück zum eigentlichen Thema! Winterzeit ist Pflegezeit und wenn der Duft dann noch passend ist, bin ich glücklich. Dieser limitierte Duft beinhaltet Zitrus, Myrrhe und Holz – genau mein Beuteschema! Wie ihr ja mittlerweile sicher schon zur Genüge wisst, bin ich sehr empfindlich, was Duftstoffe angeht. Also habe ich auch hier mein Mehrphasen-Konzept angewendet:

Phase 1: einfach mal am Produkt schnuppern. Wenn das innert Sekunden Kopfschmerzen auslöst, dann wars das. Diesen Test hat das Produkt problemlos überstanden.

Phase 2: an einer kleinen Stelle möglichst weit weg von der Nase auftragen. Hier kam die trockene Haut am Schienbein in den Genuss. Test ebenfalls bestanden.

Phase 3: die kompletten Unterschenkel eingecremt. Auch dies war kein Problem, dennoch habe ich mich nicht 100%ig wohl gefühlt. Ich glaube den gesamten Körper einzucremen, würde Kopfschmerzen auslösen, nur an den Unterschenkeln gehts aber ganz gut. Somit ist das Anwendungsgebiet abgesteckt. Die Haut an den Schienbeinen wirds mir danken, denn das Sheamousse ist unglaublich pflegend!

Erstmal zu den Inhaltsstoffen:

sheabutter, reiskeimöl, mandelöl, aprikosenkernöl, rapsöl, weisse tonerde, mineralpuder, ätherisches mandarinenöl, parfum

Das Produkt als eine übersichtliche Pflegebombe zu bezeichnen, trifft den Nagel wohl auf den Kopf. Dazu ist das Sheamousse handgemacht, bio und vegan. Auch den Namen Sheamousse darf das Produkt zu recht führen, weist es doch einen Bio-Sheabutter Anteil von 60% auf.

Das Sheamousse ist cremeweiss und fest und ist somit nicht zu vergleichen mit einer Köperbutter oder gar mit einer Bodylotion. Wenn man dann mit dem Finger über die Oberfläche streicht, dann schmilzt das Produkt und man kann eine kleine Menge entnehmen. Mengenmässig braucht man viel viel weniger als dies bei Körperbutter der Fall ist. Seid hier wirklich zurückhaltend mit der Dosierung! Mehr entnehmen kann man immer, umgekehrt ist es nicht ganz so einfach. Um einen Vergleich zu machen, für einen Unterschenkel brauche ich etwa die halbe Menge, als ich von meiner Handcreme nehme, um meine Hände einzucremen.

Auch wenn der Duft eher dezent ist, ist er auch am nächsten Morgen noch leicht wahrnehmbar. Ich verwende das Sheamousse jeweils am Abend, da es nicht ganz so schnell einzieht und ich morgens ohnehin keine Zeit zum Eincremen habe. Als Abendritual gefällt es mir sehr gut und da nehme ich mir auch immer die Zeit dazu, egal wie früh oder spät ich ins Bett gehe.

Die trockenen Stellen an den Schienbeinen – kennt ihr die auch? – hat das Ponyhütchen Sheamousse gut im Griff. Einzig, wenn ich nach dem Duschen zu faul zum Eincremen bin, treten sie wieder auf. Jedoch nur ein Bruchteil dessen, was ich vor dem Verwenden des Sheamousses hatte. An dieser Stelle sei gesagt, dass unser Wasser mit 21 dH° sehr hart ist und man bei weicherem Wasser vermutlich keine zusätzliche Pflege bräuchte.

Fazit: Das Ponyhütchen Bio Sheamousse Winterzauber LE ist ein fantastisches Produkt, welches gerade im Winter die Haut im Nu streichelzart pflegt. Man muss es sehr vorsichtig dosieren und benötigt vergleichsweise sehr kleine Mengen. Das Fullsize enthält 150ml und wird noch sehr lange ausreichen. Dazu ist das Produkt vegan und die INCI Liste ist sehr übersichtlich. Ich kann euch das Sheamousse nur empfehlen! Greift zu, sobald der Ponyhütchen Shop wieder offen ist! Wer empfindlich auf Duftstoffe reagiert, dem empfehle ich eine Probe (10ml), alle anderen können getrost zum Fullsize (150ml) oder zur Reisegrösse (50ml) greifen.

Dieses Produkt wurde mir von Ponyhütchen kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.


[Review] Pflege mit Gesichtsbürsten – Top und Flop

Im heutigen Beitrag möchte ich euch zwei Kombinationen aus Gesichtsbürste und Reinigungsprodukt zeigen. Die eine ist leider komplett durchgefallen, die andere hat mich überaus positiv überrascht. Die Kombination Gesichtsbürste/Reinigungsprodukt verwende ich ein- maximal zweimal die Woche, mehr kehrt den ansonsten positiven Effekt ins Negative um und meine Haut wird trocken und spannt.

Beginnen wir mit der Kombination, welche sich leider als Flop herausgestellt hat:

IMG_5881

Diese beiden Produkte sind im DM Markt erhältlich: die ebelin Gesichtsmassagebürste und das Balea Reinigungs Öl-Fluid. Gerade an das Balea Reinigungs Öl-Fluid hatte ich sehr hohe Erwartungen, da es weder Alkohol noch reizende Tenise enthält und auch bei Codecheck gut abschneidet. Die Gesichtsbürste habe ich quasi als „Werkzeug“ dazugepackt und war sehr gespannt, was diese Kombination bei mir bewirken würde.

Ab der ersten Anwendung empfand ich die Gesichtsmassagebürste als extrem kratzig und alles andere als angenehm. Ich hatte das Gefühl hier mehr Schaden anzurichten, denn das Gesicht zu reinigen. Weder weniger Druck noch langsamere Bewegungen haben geholfen. Dazu hatte ich das Gefühl, dass das Reinigungs Öl-Fluid für meine doch sehr empfindliche Haut zu aggressiv war. Nach der Anwendung war die Haut leider sehr trocken, zwar glatt, super gereinigt aber halt eben trocken und das hilft mir nicht weiter. Ich habe das Experiment nach zwei Wochen abgebrochen.

Da ich von der Reinigungsleistung an sich wirklich begeistert war, wollte ich nicht so leicht aufgeben und das Konzept von Gesichtsbürste und Reinigungsprodukt geisterte mir weiter im Kopf herum. Eines Abends kam mir die zündende Idee und ich kramte mein ebelin Gesichtspeeling + Massagepad hervor. Dazu war mir klar, dass ich ein pflegenderes Reinigungsprodukt benötige und kam auf die Idee das Melvita Huile lactée démaquillante* zweckzuentfremden. Dessen rückfettende Wirkung habe ich ja schon im damaligen Review gelobt. Gesagt getan und ich war begeistert!

IMG_5884

Auch rein optisch geben die beiden Produkte ein tolles Duo ab. Ich gebe zwei bis drei Tropfen des Produkts auf das Pad und massiere es in die eine Wangenpartie ein, dasselbe wiederholt sich mit der anderen Seite und dann auch mit der Stirn. Das Melvita Huile lactée démaquillante schäumt ganz leicht und reinigt mein Gesicht sehr sanft ohne es auszutrocknen.

Dank der superfeinen und absolut nicht kratzigen Brosten werden abgestorbene Hautschüppchen sanft entfernt und das Reinigungsprodukt hat eine wunderbar rückfettende Wirkung. Nach der Massage spüle ich mein Gesicht mit lauwarmem Wasser ab und sprühe noch etwas Hydrolat auf – fertig. Die Haut ist porentief gereinigt, wird jedoch nicht ausgetrocknet. Die rückfettende Wirkung des zweckentfremdeten Abschminkprodukts erlaubt es, anschliessend keine weiteren Pflegeprodukte mehr zu verwenden und so dem Konzept der fettfreien Nachtpflege zu entsprechen.

Fazit: nach dem ersten Flop habe ich per Zufall und aus Produkten, die ich bereits im Haus hatte, eine für mich stimmige Kombination gefunden. Diese kommt ein- bis zweimal wöchentlich zum Einsatz und ist eine perfekte Ergänzung zu meiner täglichen Gesichtspflegeroutine. Ab und an eine solche „Tiefenreinigung“, welche nicht nur reinigt, sondern auch rückfettet, verträgt meine Haut problemlos.

Verwendet ihr Gesichtsbürsten? Welche Produkte bevorzugt ihr? Was sind eure Tops und Flops?

 

* PR-Sample


[Was wurde aus…] Alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve

IMG_5143

Es wurde langsam Zeit, mal wieder ein bereits reviewtes Produkt wieder aufzunehmen, denn den letzten Beitrag in dieser Kategorie gab es im Mai diesen Jahres. Da die Temperaturen langsam aber sicher kühler werden, steigt der Pflegebedarf wieder an. Grund genug das Alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve wieder regelmässig zu verwenden. Im Sommer habe ich es zwar auch ab und an benutzt, doch von Regelmässigkeit konnte da nicht die Rede sein.

Aktuell benutze ich das Produkt etwa einmal die Woche und ich bin nach wie vor sehr angetan. Das Körperöl hat es also nicht unverdient in meine Jahresfavoriten 2013 geschafft und auch das positive Review war absolut berechtigt. Ich hatte noch eine angebrochene Flasche im Badezimmerschrank und diese ist nach wie vor einwandfrei. Somit ist auch eine gewisse Haltbarkeit gegeben. Da ich ja eher viel Produkt benötige – selbst wenn ich das Öl auf feuchte Haut auftrage – konnte ich die Haltbarkeit bisher noch nicht wirklich austesten.

Die Pflegewirkung sowie der Duft überzeugen mich auch nach dem Sommer. Manchmal erlebt man ein Produkt ja völlig anders, wenn man es eine Zeit lang nicht oder nicht regelmässig verwendet hat, doch hier ist die Begeisterung ungebrochen. Ich mag die samtige Haut nach dem Auftragen des Öls sowie dass es so schnell einzieht und einfach eine wohlgenährte gepflegte Haut hinterlässt. Auch den Duft finde ich nach wie vor erstklassig und bin dankbar, dass er zwar dezent aber dennoch gut wahrnehmbar ist.

Mit dem Alverde Mamaglück Körperöl Wilde Malve habe ich wirklich ein erstklassiges Drogerieprodukt gefunden, welches ich in meinem Bad nicht mehr missen möchte. Egal wie der Winter ausfallen wird, ich bin pflegetechnisch bestens gerüstet!

Verwendet ihr Körperöle? Welches sind eure Lieblinge?