[Review] M-Budget Kräuter Shampoo

2015-09-04 14.21.46

Seit DM die Balea Haarprodukte überarbeitet hat, musste ich mich vermehrt nach Alternativen umschauen. Dazu kommt, dass ich kein Shampoo über lange Zeit hinweg verwenden kann, weil es irgendwann nicht mehr richtig wirkt. Egal ob teuer oder billig, NK oder KK – früher oder später tritt dieser Effekt immer ein.

So stand ich eines Tages ratlos in der Migros und überlegte, was ich denn nun für ein Shampoo nehmen sollte, da fiel mir das M-Budget Kräutershampoo ein, das ich vor Jahren oft und gerne verwendet habe. M-Budget ist nichts anderes als die hauseigene Billiglinie, doch bisweilen gibts da richtig gute Produkte.

Kommen wir als erstes mal zu den Inhaltsstoffen:

AquaSodium Laureth SulfateCocamidopropyl BetaineSodium ChlorideparfumPolyquaternium-10Chamomilla Recutita Flower Extract, Melissa OfficinalisLeaf Extract, Achillea Millefolium Extract, Viscum Album Leaf Extract,  Foeniculum Vulgare Fruit Extract, Humulus LupulusExtract, Valeriana Officinalis Root Extract, Propylene glycol,  Sodium formate, Sodium benzoate, Potassium sorbateCitric AcidCI 19140CI 42090

Wie man sehen kann, enthält das Shampoo weder Silikone noch Alkohol – ich war überrascht und es stellte sich vorsichtiger Optimismus ein. Bei einem Preis von 0.75 CHF musste ich nicht lange überlegen und packte mir eine Flasche davon ins Körbchen.

Nach der ersten Wäsche war ich nicht wirklich zufrieden. Die Haare fühlten sich irgendwie seltsam an, ich konnte aber nicht wirklich eruieren, was mich denn genau daran gestört hat. So wanderte das Shampoo erstmal aufs Regal. Ein paar Monate später wars dann soweit und mein Balea Seidenglanz Shampoo Feige + Perle erbrachte nicht mehr die gewünschte Waschleistung. Kurzerhand durfte das M-Budget Kräutershampoo erneut in die Dusche einziehen und siehe da, jetzt war ich absolut zufrieden damit.

Das Shampoo schäumt gut auf, reinigt die Haare ohne sie auszutrocknen und ich kann meinen wöchentlichen Waschrhythmus problemlos aufrecht erhalten – trotz Sport und hochsommerlicher Temperaturen. Der Duft ist kräutrig-herb und erinnert an Herren-Duschgel, was mir aber einerlei ist, da er nach der Wäsche nicht im Haar verbleibt. Die Waschleistung ist 1a und zweimal shampoonieren reicht wunderbar aus, um anschliessend herrlich weiche und saubere Haare zu haben.

Ich verwende das Produkt jetzt seit etwas mehr als zwei Monaten und die Waschleistung ist nach wie vor top. Hoffentlich bleibt es noch lange so, denn es wäre schön, auch diesseits der Grenze auf bewährte Produkte zurückgreifen zu können.

Fazit: Ein tolles Shampoo ohne Silikone und Alkohol zum kleinsten Preis und das noch diesseits der Grenze – ich bin begeistert, zumal auch die Waschleistung absolut top ist. Ich werde es weiter verwenden und hoffe, dass die Wirkung noch lange nicht nachlässt.

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[Review] DABBA Pfefferminzblütenwasser

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Dieses Blütenwasser habe ich im Februar auf der Vivaness bekommen und bis zum Sommer aufgespart. Zum einen hatte ich noch eines von Wolkenseifen in Gebrauch, das ich zuerst leeren wollte, zum anderen ist Pfefferminze für mich ein absoluter Sommerduft. Ich mag die kühlende Wirkung der Pfefferminze total gerne – als Tee an heissen Tagen absolut empfehlenswert!

Der Pfefferminzduft dieses Blütenwassers ist einfach göttlich! Total natürlich, dezent, frisch und in meiner liebsten Pfefferminzduftrichtung: Spearmint. Aus meinen intensiven Gartenbalkonzeiten weiss ich, dass es total viele verschiedene Pfefferminzarten gibt: exotische wie Ananas-, Erdbeer- oder Schokoladenminze, aber auch „normale“ Minzen wie Spearmint, Marokkanische Minze oder Nane-Minze.

DABBA setzt auf einheimische Pflanzen aus ihrer unmittelbaren Umgebung und da lag es nahe, dass sie sich auch bei der Arzneipflanze des Jahres 2004 bedienten. Für das Blütenwasser verwendeten sie Blüten, Blätter und Stängel – also die gesamte sichtbare Pflanze.

Die DABBA Blütenwasser enthalten keinerlei Alkohol, einzig ein Konservierungsstoff namens Leuconostoc/Radish Root Ferment Filtrate, der bei der Fermentierung von Radieschen entsteht, wurde beigegeben. Dies hat den Vorteil, dass man das Blütenwasser nicht im Kühlschrank aufbewahren muss und es so zum Beispiel einfacher auf Reisen mitnehmen kann.

Am Pfefferminzblütenwasser gefällt mir das passende Design mit grünen Akzenten, die leicht kühlende und somit sehr erfrischende Wirkung sowie der dezente Pfefferminzduft. Im Gegensatz zu den beiden anderen Blütenwasser – Mädesüsswasser und Schafgarbenblütenwasser – im Set „Stärke der Wiese“ ist das Pfefferminzblütenwasser das einzige, das nicht extrem krautig duftet. Wenn ich eines der anderen beiden verwendet habe, erntete ich des öftern mal schiefe Blicke von nebenan, nicht so bei der pfefferminzigen Version!

Ich verwende das Blütenwasser morgens nach der Reinigung mit der Dr. Hauschka Gesichtswaschcreme und als Vorbereitung auf das Auftragen des Pai Skincare Rosehip BioRegenerate Oils. Die Duftkombination aus Pfefferminze und Hagebutte gefällt mir sehr gut, wenn gleich sie schnell wieder verfliegt.

Was mir an DABBA so sehr gefällt, ist der regionale Gedanke. Sie schauen bewusst in ihrer unmittelbaren Umgebung nach geeigneten Pflanzen und deren Eigenschaften. Exotische Pflanzen zu verwenden passt nicht in ihr Konzept. Ich wünsche mir, dass sich dieser Gedanke weiter durchsetzen wird, denn – und das ist NICHT wertend gemeint, sondern lediglich eine Feststellung – auch hier bei uns gibt es spannende, wirksame und geeignete Pflanzen.

Fazit: Eine tolle Marke mit einem fantastischen Konzept. Aus dem „Stärke der Wiese“ Dreierset empfehle ich das Pfefferminzblütenwasser, das natürlich auch einzeln erhältlich ist, all jenen, die krautigen Düften nichts abgewinnen können. Mein Fläschchen ist schon zur Hälfte leer und ich weiss jetzt schon, dass mir dieses Produkt fehlen wird.


[Review] Alverde Cover & Blend Stick

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Nachdem ich euch erste Swatches der neuen Alverde-Produkte gezeigt habe, ist es nun an der Zeit für ein weiteres ausführliches Review. Neben dem Duo-Augenbrauenpuder ist der Cover & Blend Stick mein absoluter Favorit.

Die hellere Nuance 10 Beige Pastell* habe ich als PR-Sample erhalten. Sie stellte sich nach ein paar Wochen unerwarteterweise als zu hell heraus. Normalerweise passt, wenn überhaupt, jeweils die hellste verfügbare Nuance, doch hier musste ich zur dunkleren 20 Soft Honey greifen.

Das ist mir definitiv noch nie passiert! Grund dafür ist, dass ich mich auf Arbeit nach dem Mittagessen des öfteren für 10-20 Minuten an die Sonne gesetzt habe, um etwas zu meinem Vitamin D Spiegel beizutragen. Da muss ich wohl mehr Farbe angenommen haben, als ich dachte. Also ab zu DM und die dunklere Nuance eingepackt.

Wichtig beim Aussuchen der passenden Nuance ist, das Produkt an der Stelle auszuprobieren, wo es auch hinkommt. So doof das klingt, doch es bringt nichts, Abdeckprodukte fürs Gesicht auf dem Handrücken zu swatchen, da die beiden Stellen sich um mehrere Nuancen unterscheiden können. Was also auf der Hand passt, passt noch lange nicht im Gesicht.

Ich höre schon den grossen Aufschrei, denn die Tester sind oftmals angegrabbelt und nicht gerade appetitlich. Ich versuche dann jeweils das Produkt etwas an einem Kosmetiktuch oder auf der Hand zu reinigen und trage es danach erst auf. Die richtig schlimmen Tester verwende ich aber nicht, sondern versuche mein Glück in einer anderen Filiale.

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Unten 10 Beige Pastell, oben 20 Soft Honey

Die Haltbarkeit beider Nuancen ist grandios. Selbst im Sommer, wenn die Klimaanlage im Büro auf Hochtouren läuft und ich in der Mittagspause draussen war, hält der Alverde Cover & Blend Stick bis zum Abend problemlos durch. Ich bin echt beeindruckt! Die Haltbarkeit toppt sogar die des Alverde Abdeckstifts und das will etwas heissen.

Dank der fantastischen Halbarkeit hat der Alverde Cover & Blend Stick sämtliche anderen Produkte abgelöst. Verwendete ich vorher als Unterlage noch eine BB Cream, ist jetzt der Stick alleine völlig ausreichend. Ein absoluter Pluspunkt, denn ich mag es minimlistisch.

Der Duft ist dezent wahrnehmbar und ich mag ihn sehr gerne. Ich würde ihn als den typischen Alverdeduft bezeichnen. Für mehr reichen meine Fähigkeiten auf dem Gebiet definitiv nicht aus, aber ich bin sicher, ihr wisst, was ich meine.

Auf der Verschlusskappe sitzt ein durchsichtiger Deckel und darunter befindet sich ein weisses Schwämmchen, das zum Verblenden gedacht wäre. Ich schreibe hier bewusst im Konjunktiv, da ich es nicht nutze. Zum einen verblende ich lieber mit den Fingern, zum anderen kann das Schwämmchen nicht zur Reinigung herausgenommen werden. Dazu kommt, dass es mit der Zeit doch etwas gammelig ausschaut. Diese Konstruktion ist auch der einzige Kritikpunkt, den ich zu diesem Produkt anbringen kann.

Weil mein gelieber Alverde Abdeckstift leider Karmin enthält, war ich händeringend auf der Suche nach Ersatz. Da kam mir der neue Alverde Cover & Blend Stick gerade recht, denn hier sind beide Nuancen vegan! Ich bin happy, dass das Alverde Team diesen Punkt bei der Produkteherstellung berücksichtigt hat. Danke an dieser Stelle!

Was passiert mit einem Produkt, bei dem einfach alles stimmt? Genau, es wurde zu einem festen Bestandteil meiner Morgenroutine. Wärt ihr an einem Post dazu interessiert? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!

Kennt ihr den Alverde Cover & Blend Stick? Welche Abdeckprodukte verwendet ihr? Wie wichtig ist es euch, ob ein Produkt vegan ist?

*PR Sample


[Review] Desert Essence – Lip Rescue

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Langsam aber sicher weist die Lip Rescue von Desert Essence aussen doch deutliche Gebrauchsspuren auf, ist sie doch seit ein paar Wochen stets in meinem Kosmetiktäschchen. Bevor die Hülse noch abgegrabbelter ausschaut, gibts jetzt das Review.

Ich mache die Fotos immer erst, wenn ich das Review schreibe. Fotos auf Vorrat von neuen Produkten ist nicht so meins, denn ich halte es hier wie mit den Büchern: den guten darf man ansehen, dass sie gelesen – oder im Falle von Kosmetik gebraucht – wurden.

Doch kommen wir nun zu einem meiner Irland Mitbringsel von letztem Sommer. Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es von Desert Essence auch Lippenpflege gibt, kannte ich die Marke bisher ausschliesslich durch ihre Haarpflegeprodukte. Umso neugieriger war ich auf die Lip Rescue.

Das Produkt trägt das Leaping Bunny Siegel, ist aber aufgrund des enthaltenen Bienenwachses an zweiter Stelle der INCI Liste nicht vegan. Die INCI Liste selbst ist angenehm kurz und somit sehr übersichtlich:

Glycine Soja (Soybean) Oil, Beeswax, Euphorbia Cerifera (Candelilla) Wax, Ozokerite, Copernicia Cerifera (Carnauba) Wax, Butyrospermum Parkii (Shea Butter), Ginkgo Biloba Leaf Extract, Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf Oil, Tocopherol, Propyl Gallate, Mentha Piperita (Peppermint) Oil.

Zuallererst ist mir der Duft aufgefallen. Ich schnuppere vor Gebrauch immer an der Lippenpflege und hier kamen sofort Kindheitserinnerungen auf. Zwar konnte ich den Duft lange Zeit nicht einordnen, doch bevor ich mich an dieses Review gesetzt habe, fragte ich meinen Freund. Tja, nun weiss ich es 🙂 Die Desert Essence Lip Rescue duftet wie das Calippo Zitrone, welches wir als Kinder immer gegessen haben. Kennt ihr dieses Eis noch? Der Duft versetzt mich in den totalen Nostalgiemodus und ich muss mal schauen, obs das noch gibt.

Neben dem klasse Duft hat die Lip Rescue auch eine 1a Pflegewirkung – kein Wunder bei den Inhaltsstoffen! Da sie sich supergut auf den Lippen hält, muss ich nicht so oft nachlegen. Entsprechend ergiebig ist das Produkt.

Die Lip Rescue liegt nicht auf den Lippen, sondern verbindet sich mit ihnen. Es entsteht ein leichter Film, der aber weder schmierig noch flutschig ist. Im Gegenteil, die Lippen fühlen sich samtig weich und gut durchfeuchtet an. Somit dürfte es sich auch als Lippenstift- oder Lipglossunterlage eignen.

Fazit: Alles in allem ein tolles Mitbringsel, das mir hier gute Dienste leistet und mich einerseits an meine Kindheit, andererseits an die wundervolle Zeit letzten Sommer in Irland erinnert. Ergiebig, pflegend, toller Duft – ich bin happy.

Einziger Nachteil: ich habe die Desert Essence Lip Rescue bisher noch nicht im deutschsprachigen Raum gesichtet, habe mich aber auch nie speziell darauf geachtet oder gar danach gefragt. Somit kann ich leider zur Erhältlichkeit bei uns keine definitiven Angaben machen. Sollte ich sie aber irgendwo mal sichten, werde ich das sicher hier vermerken.

Kennt ihr Desert Essence? Oder gar die Lip Rescue? Was sind eure Favoriten für die Lippenpflege?


[Was wurde aus…] ebelin Shampoo- und Massagebürste

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Vor einem halben Jahr schrieb ich eine begeisterte Review zur neuen Shampoo- und Massagebürste von ebelin. Doch wie hat sie sich im Alltag bewährt? Fand sie wirklich ihren festen Platz in meiner Haarroutine? Diesen Fragen widme ich den heutigen [Was wurde aus…] Post.

Es gibt Produkte, von denen schwärmt man im ersten Moment und dann verschwinden sie in der Versenkung. Dann gibt es Produkte, die man ganz ok findet und deren Wert man erst im Laufe der Zeit zu schätzen weiss. Von totalen Fails abgesehen, gibt es nur noch eine weitere Kategorie: diejenigen Produkte, die es direkt in die Favoriten schaffen, die von der ersten Anwendung an nicht mehr aus der Routine wegzudenken sind.

Genau das hat die ebelin Shampoo- und Massagebüste geschafft. Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass man nasses Haar keinesfalls kämmen sollte. Dem würde ich auch heute noch zustimmen, mit einer Ausnahme: grosszügig mit Conditioner versehene Haare. Diese entwirre ich äusserst vorsichtig mit der ebelin Shampoo- und Massagebürste.

Und mit vorsichtig meine ich vorsichtig und vor allem langsam. Ich arbeite mich in kleinen Schrittchen von unten nach oben vor und entwirre die Längen ganz behutsam. Kein Durchreissen, keine Eile – gut Ding will Weile haben und gerade nasse Haare sind sehr vorsichtig zu behandeln, damit sie von der Prozedur keine Schäden davon tragen.

Der Vorteil des Entwirrens im condigetränkten Zustand ist jedoch immens: nach dem Lufttrocknen habe ich kaum mehr Knoten. Hatte ich vorher immer öfter einen nur sehr mühsam zu entwirrenden Dread auf dem Kopf, kann ich die trockenen Längen nun sehr leicht und vor allem schnell durchkämmen. Sass ich früher eine halbe Stunde und länger dran, sind die Haare jetzt innert Minuten entwirrt und durchgekämmt. Ein ganz grosser Vorteil und riesiger Pluspunkt für die ebelin Shampoo- und Massagebürste!

Wie sehr ich das Produkt mittlerweile schätze und brauche, habe ich festgestellt, als sie mir in der Dusche mal unglücklich aus der Hand fiel und kaputt ging. Ich bin quasi notfallmässig zum DM gefahren und habe mir eine neue Bürste sowie ein Backup gekauft – sicher ist sicher.

Auch ein halbes Jahr später bin ich voll des Lobes für dieses kleine und eher unscheinbare, für mich jedoch unschätzbar wertvolle, Helferlein. Ich möchte es definitiv nie mehr missen und es ist fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil meiner Haarroutine.

Fazit: Hier habe ich für kleines Geld ein fantastisches Produkt gefunden, das ich mir immer wieder nachkaufen werde. Ohne ein Backup im Schrank werde ich nervös und ich kann mir keine Haarwäsche mehr ohne vorstellen. Gerade mit zunehmender Länge sind die „Werkzeuge“ einfach immer entscheidender und ich bin froh, dass ich die Haare noch während des Waschens entwirren kann und nach dem Lufttrocknen kaum mehr Knoten zum auseinanderfriemeln habe. Klare Kaufempfehlung!


[Review] Alverde Nagelpflegeöl

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Nagelöl war bereits verschiedentlich Thema auf dem Blog, nämlich hier und hier. Im Unterschied zum jetzigen Produkt waren es beide Male Nagelpflegestifte, mit denen ich auch sehr zufrieden war, so dass sie durchaus Nachkaufkandidaten sind. Dennoch packt mich manchmal die Neugierde und ich probiere gerne weitere Produkte aus, um zu schauen, ob ich das am besten passende bereits gefunden habe oder ob da noch Luft nach oben ist.

Ein weiterer Punkt ist die Verpackung in Relation zur Produktemenge. Während in den Nagepflegestiften jeweils vergleichsweise wenig Produkt – 1.5 resp. 2.6gr – enthalten ist, schlägt die Füllmenge des Fläschchens mit ganzen 10ml zu Buche, was doch deutlich mehr ist. Dazu kommt, dass ein Teil der Verpackung aus Glas besteht, während die der Nagelpflegestifte komplett aus Plastik ist.

Die Inhaltsstoffe führt DM wie folgt auf:

Sojaöl*, Aprikosenkernöl*, Arganöl*, Dextrin Palmitat, Mandelöl*, Sonddornextrakt (ölig)*, Rizinusöl*, Olivenöl*, Hamamelisextrakt (ölig)*, Ceramide, Sonnenblumenöl, Vitamin E, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle**

* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau
** aus natürlichen ätherischen Ölen

Die beiden auf dem Fläschchen aufgeführten Stoffe, Aprikosenkernöl und Sanddornextrakt, fungieren auf den Plätzen 2 und 6 der INCI Liste, was mich doch positiv überrascht hat. Nur zu oft finden sich die explizit beworbenen Inhaltsstoffe auf den hinteren Rängen der INCI Liste wieder – nicht so bei diesem Produkt.

Genauso positiv zu erwähnen ist das sich auf Platz 3 befindende Arganöl, welches nicht einmal speziell aufgeführt wird. Also nichts mit billigen Ölen auf den vorderen Plätzen. Gefäll mir sehr gut! Dazu ist das Nagelpflegeöl Natrue zertifiziert und vegan.

Das Alverde Nagelpflegeöl ist sehr ergiebig – ich verwende es schon seit mehreren Wochen täglich und der Füllstand hat sich kaum verringert. Das Fläschchen ist zwar aus Glas aber dennoch stabil, somit kann das Produkt auch gut auf Reisen mitgenommen werden. Klar benötigt es etwas mehr Platz als ein Nagelpflegestift, dafür kann es multifunktional verwendet werden. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es auch als Haaröl geeignet ist.

Was zudem für einen Einsatz als Haaröl spricht, ist der dezente und natürliche Aprikosenduft. Ich könnte mich echt reinlegen, so wunderbar frisch duftet das Öl. Dazu erinnert mich der Duft einzig und allein an sehr reife, frische Aprikosen und mitnichten an irgendwelche süssen Kaugummiverschnitte, wie das bei fruchtigen Düften leider nur allzu oft vorkommt.

In seinem ursprünglichen Einsatzgebiet als Nagelpflegeöl verwendet, leistet es sehr gute Dienste und steht den Stiftprodukten in nichts nach. Der Nagelpflegestift mit 2.6gr Inhalt hat mir gute 7 Monate gereicht, wenn ich das hochrechne, auf die 10ml in diesem Produkt, dann könnte es locker für mehr als 2 Jahre(!!) halten. Ich bin gespannt, ob das Öl das mitmacht oder ob es vorher ranzig wird. Sollte ich das Öl aber z.B. auch in der Haarpflege einsetzen, dann wird das Fläschchen definitiv vorher leer – ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Fazit: Ein Top-Produkt, bei dem einfach alles stimmt. Die 10ml sind zu einem Preis von um die 2.50 Euro zu haben und stechen die Nagelpflegestifte somit locker aus. Der Duft ist fantastisch, die Wirkung ebenfalls und ich kann das Produkt nur empfehlen. Das Pinselchen ist als Applikator gut geeignet und ich kann die gewünschte Menge einfach dosieren. Dieses System ziehe ich den Drehapplikatoren der Stifte definitiv vor, denn bei den Stiften hatte ich oftmals entweder zu wenig oder zuviel Produkt auf dem Pinselchen.

Kennt ihr das Alverde Nagelpflegeöl? Was sind eure Favoriten bei der Nagelpflege?


[Review] Alverde Duo-Augenbrauenpuder

Seit drei Wochen teste ich nun die neuen veganen Produkte von Alverde und ich habe einen klaren Favoriten. Es kommt auf dem Blog wahrlich nicht oft vor, dass ich von dekorativer Kosmetik regelrecht schwärme, doch jetzt ist es definitiv um mich geschehen!

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Das Alverde Duo-Augenbrauenpuder hat es aus dem Nichts in meine Routine und unter meine Favoriten geschafft. Zu Anfang war ich skeptisch, denn morgens ist jede Minute durchgeplant und ich habe keine Zeit, um mich aufwändig zu schminken. BB Cream und Abdeckstift müssen meistens ausreichen. Und dann kam dieses Augenbrauenpuder, dessen kleines doppelseitiges Pinselchen erstaunlich brauchbar ist.

Die abgeschrägte Pinselseite eignet sich meiner Meinung nach perfekt, um das Puder aufzutragen. Und je nach gewünschter Intensität lässt es sich wunderbar schichten. Dezent bis kräftig betont ist alles machbar. Meistens bewege ich mich am unteren Ende dieser Skala und fühle mich pudelwohl dabei. Vor dem Auftrag bringe ich meine Brauen mit dem Bürstchen des transparenten Augenbrauengels von Alverde in Form, danach fixiere ich sie mit dem Gel. Diese Kombination übersteht einen ganzen Tag problemlos.

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Die dunklere Nuance „Mocca Brown“ passt perfekt zu meinen Brauen und betont sie optimal. Gerade für mich als Brillenträgerin empfinde ich „gemachte“ Brauen mittlerweile als sehr wichtig. Es ist erstaunlich, wie anders ein Gesicht wirkt, wenn die Brauen in Form gebracht, mit etwas Puder aufgefüllt und anschliessend mit Augenbrauengel fixiert werden.

Die hellere Nuance „Light Cashmere“ habe ich bisher erst für den Swatch verwendet. Als Lidschatten habe ich sie noch nicht getestet, da ich nur ganz selten welchen trage und mir morgens die Zeit zum Ausprobieren fehlt.

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Dass Alverde die beiden Nuancen Duo herausgebracht hat, gefällt mir insofern gut, als dass sich die Nuancen bei Bedarf auch mischen lassen. Des weiteren lassen sie sich auch als Lidschatten verwenden, was das Produkt für Reisen interessant macht. Da bevorzuge ich eindeutig leichtes Gepäck und je mehr ich mit einigen wenigen Produkten abdecken kann, desto besser.

Das Alverde Duo-Augenbrauenpuder ist kompakt und das Alverde Team war so vorausschauend, dass der Pinsel gleich mit zwei Seiten – einmal abgeschrägter Pinsel, einmal Applikator – daherkommt und einen so auch auf die weitere Anwendungsmöglichkeit aufmerksam macht.

Ein solches Produkt fehlte bisher im veganen NK-Drogeriesegment, umso mehr freue ich mich, dass Alverde diesen Schritt gewagt hat.

Fazit: Ein fantastisches Produkt, welches sich in Nullkommanix in meine Routine und unter meine Favoriten geschlichen hat. Die Qualität ist top und die Handhabung kinderleicht, da reicht sogar meine morgens sehr knapp bemessene Zeit aus. Wer auf der Suche nach einem Augenbrauenpuder mit aschiger Nuance und ohne Rotstich ist, der sollte sich das Alverde Duo-Augenbrauenpuder unbedingt anschauen.

 

Das Produkt wurde mir vom dm-Marken Insider Team kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank.