[Haare] Kleines Langhaar-Treffen in Zürich

Ende Juni reiste Chris aus England durch die Schweiz. Wir standen seit einiger Zeit über die Longhaircommunity in Kontakt und schnell stand fest, dass wir den Sonntagnachmittag zu dritt in Zürich verbringen werden. Das Wetter war unglaublich toll und so haben wir die gesamte Zeit draussen verbracht. Erst im Park und anschliessend am See.

Neben ausgiebigen Gesprächen rund ums Thema Haare haben wir auch die Gelegenheit genutzt, um ein paar Fotos zu machen. Ein paar davon zeige ich euch gerne im Folgenden, denn es ist mal wieder an der Zeit für ein paar Längenbilder. Die Fotos wurden allesamt mit Chris Kamera gemacht.

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Das Bild ist am See entstanden, nachdem wir den ganzen Weg vom Bahnhof zu Fuss zurückgelegt haben. Mit offenen Haaren versteht sich. Drapiert oder gekämmt haben wir nicht grossartig, somit seht ihr die Haare, so wie sie sind und so wie sie natürlich fallen.

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Und noch ein Bild zu dritt, hier gefällt mir das Farbenspiel besonders gut. Bei ungefärbtem/ungetöntem Haar sieht man auch die natürliche Aufhellung nach unten hin sowie generell hellere Strähnen. Diese ziehen sich über die ganze Länge hin und gefallen mir insbesondere bei Chris wunderschöner Naturhaarfarbe ausgesprochen gut.

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Frauen unter sich und der Mann an der Kamera. Ich mag Sonne auf den Haaren und mir gefallen die Farbreflexe meiner Naturhaarfarbe total gut. Das war leider nicht immer so und ich fand meine NHF jahrelang total langweilig und unschön. Mittlerweile habe ich mich jedoch mit ihr angefreundet und sie gefällt mir – im wahrsten Sinne des Wortes – je länger je besser.

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Unterwegs ist dann noch dieser Schnappschuss entstanden. Ganz spontan, ohne drapieren, kämmen oder sonstwas. Wir haben uns kurzerhand die freie Bank geschnappt, uns hingesetzt und *zack* war das Foto auch schon im Kasten.

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Zu guter Letzt noch ein Fun-Bild, welches die Länge mal anders in Szene setzt. Diese Pose hat fast schon Tradition, denn beim ersten Mal reichte die Länge gerade so, um mit ausgestreckten Armen da stehen zu können. Leider gibts von damals kein Bild, das wäre ein toller Vergleich geworden.

Macht ihr Haarfotos? Enstehen eure spontan oder plant ihr sie?


[Was wurde aus…] ebelin Shampoo- und Massagebürste

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Vor einem halben Jahr schrieb ich eine begeisterte Review zur neuen Shampoo- und Massagebürste von ebelin. Doch wie hat sie sich im Alltag bewährt? Fand sie wirklich ihren festen Platz in meiner Haarroutine? Diesen Fragen widme ich den heutigen [Was wurde aus…] Post.

Es gibt Produkte, von denen schwärmt man im ersten Moment und dann verschwinden sie in der Versenkung. Dann gibt es Produkte, die man ganz ok findet und deren Wert man erst im Laufe der Zeit zu schätzen weiss. Von totalen Fails abgesehen, gibt es nur noch eine weitere Kategorie: diejenigen Produkte, die es direkt in die Favoriten schaffen, die von der ersten Anwendung an nicht mehr aus der Routine wegzudenken sind.

Genau das hat die ebelin Shampoo- und Massagebüste geschafft. Lange Zeit war ich davon überzeugt, dass man nasses Haar keinesfalls kämmen sollte. Dem würde ich auch heute noch zustimmen, mit einer Ausnahme: grosszügig mit Conditioner versehene Haare. Diese entwirre ich äusserst vorsichtig mit der ebelin Shampoo- und Massagebürste.

Und mit vorsichtig meine ich vorsichtig und vor allem langsam. Ich arbeite mich in kleinen Schrittchen von unten nach oben vor und entwirre die Längen ganz behutsam. Kein Durchreissen, keine Eile – gut Ding will Weile haben und gerade nasse Haare sind sehr vorsichtig zu behandeln, damit sie von der Prozedur keine Schäden davon tragen.

Der Vorteil des Entwirrens im condigetränkten Zustand ist jedoch immens: nach dem Lufttrocknen habe ich kaum mehr Knoten. Hatte ich vorher immer öfter einen nur sehr mühsam zu entwirrenden Dread auf dem Kopf, kann ich die trockenen Längen nun sehr leicht und vor allem schnell durchkämmen. Sass ich früher eine halbe Stunde und länger dran, sind die Haare jetzt innert Minuten entwirrt und durchgekämmt. Ein ganz grosser Vorteil und riesiger Pluspunkt für die ebelin Shampoo- und Massagebürste!

Wie sehr ich das Produkt mittlerweile schätze und brauche, habe ich festgestellt, als sie mir in der Dusche mal unglücklich aus der Hand fiel und kaputt ging. Ich bin quasi notfallmässig zum DM gefahren und habe mir eine neue Bürste sowie ein Backup gekauft – sicher ist sicher.

Auch ein halbes Jahr später bin ich voll des Lobes für dieses kleine und eher unscheinbare, für mich jedoch unschätzbar wertvolle, Helferlein. Ich möchte es definitiv nie mehr missen und es ist fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil meiner Haarroutine.

Fazit: Hier habe ich für kleines Geld ein fantastisches Produkt gefunden, das ich mir immer wieder nachkaufen werde. Ohne ein Backup im Schrank werde ich nervös und ich kann mir keine Haarwäsche mehr ohne vorstellen. Gerade mit zunehmender Länge sind die „Werkzeuge“ einfach immer entscheidender und ich bin froh, dass ich die Haare noch während des Waschens entwirren kann und nach dem Lufttrocknen kaum mehr Knoten zum auseinanderfriemeln habe. Klare Kaufempfehlung!


[Haare] Grahtoe Avalon Tusk Holly Wood

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Von Grahtoe habe ich ja bereits das eine oder andere Stück in meiner Haarschmucksammlung. Meine absoluten Favoriten sind hierbei die Mermaids, die ich euch in verschiedenen Blogposts bereits gezeigt habe. Als ich jedoch diesen Avalon Tusk im Grahtoe Etsy Shop gesehen habe, war es um mich geschehen. Da hat der Bestellfinger einfach unkontrolliert gezuckt…

Weisen bereits die Mermaids einen unglaublichen Tragekomfort auf, wissen dies die Avalon Tusks noch zu toppen. Durch die Dreidimensionalität ihrer Form hält der Dutt noch viel besser und das Gewicht wird gleichmässiger verteilt. Obiges Foto ist nach einem Arbeitstag entstanden, was die Haltbarkeit von Avalon Tusks nochmals unterstreicht.

Was mir an diesem Stück so gut gefällt, ist zum einen der Kontrast zu meiner Haarfarbe, zum anderen der wunderschön geschwungene Topper. Bisher dachte ich immer, dass ein Avalon Tusk unbedingt ein Stein-Inlay im Topper bräuchte, doch da kannte ich dieses fantastische Stück noch nicht. Ich fürchte, dass dies nicht mein letzter Tusk war und bin gespannt, was Grahtoe noch so alles zaubern wird.

Kennt ihr Grahtoe? Habt ihr einen Avalon Tusk? Was ist euer Lieblingshaarschmuck?


[Haare] Warum lange Haare?

Die Flechtwerk-Posts meiner langhaarigen Blogger-Kolleginnen kennt ihr bestimmt – falls nicht, unbedingt vorbeischauen! Das aktuelle Thema ist ein offenes und ich beteilige mich sehr gerne daran. Als ich die Frage zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, was bitte soll ich denn darüber schreiben? Da gibts ja nicht viel dazu zu sagen. Tja, so kann man sich täuschen…

Als ich mich intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt habe, kam doch erstaunlich viel zusammen. Ihr dürft euch also über einiges an – stellenweise sehr persönlichem – Text freuen. Da nur Text doch etwas gar trocken ist, werde ich den Post mit verschiedenen Bildern untermalen.

Bis auf zwei Mal hatte ich immer lange Haare. Den einen grossen Schnitt gabs im Kindergartenalter, den anderen mit ca. 23. Beide habe ich umgehend bereut und wollte nur noch eines: wieder lange Haare! Dass das seine Zeit dauert, dürfte jedem klar sein. Und schon sind wir mittendrin im Thema.

Einer der Gründe oder besser etwas, das mich ungemein fasziniert, ist, dass man nicht „einfach so“ lange Haare haben kann. Man muss Zeit und Geduld investieren, über einen langen Zeitraum dran bleiben und Ausdauer berweisen. Das damit verbundene Commitment fasziniert mich total. Ich kann nicht heute sagen, nö, ich hab doch keinen Bock und morgen sind sie wieder lang. Das geht nicht. Es geht in eine ähnliche Richtung wie Tattoos – eine weitere Leidenschaft – man muss sich entscheiden, verpflichten – commiten eben.

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Damit verbunden ist eine gewisse Zeitlosigkeit, welche für mich fast schon ein Lebensgefühl ist. Um sehr lange Haare zu haben, muss man seinen eigenen Weg gehen, ihn konsequent – sprich zum Beispiel soweit wie möglich schnittfrei – verfolgen. Man darf sich nicht den Modeströmungen unterwerfen, die mal diesen, mal jenen Look als hip erklären.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass für mich persönlich lange Haare einfach ein Zeichen purer Weiblichkeit sind. Ich fühle mich mit überlangen Haaren schön, weiblich, wild und frei.

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Dazu kommt noch eine spirituelle Komponente: mit zunehmender Haarlänge fühle ich mich der Natur und den Elementen noch mehr verbunden. Die Zeitdimension, die ich nicht als linear sondern als Spirale empfinde, wird mir mit jedem Zentimeter intensiver bewusst.

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Des weiteren fasziniert mich die Wandelbarkeit von langen Haaren. Der Kontrast zwischen offen tragen und geduttet ist unglaublich. Ich war mir dessen lange Zeit nicht bewusst, bis im Sommer 2014 auf unserer Irlandreise die folgenden Fotos entstanden sind:

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Dazu kommt die Freiheit zu entscheiden, trage ich lieber offen oder geduttet? Möchte ich meine Länge zeigen oder bin ich lieber inkognito aka mit Dutt unterwegs? Ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, dass – von anderen Langhaars abgesehen – niemand die Haarlänge anhand meines Dutts wirklich einschätzen kann. Von anderen verwendete Duttkissen und Co. sei Dank werden meine Haare normalerweise bis maximal Ellbogenlänge geschätzt.

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Aufgrund meiner Länge trage ich meistens geduttet, denn im (Arbeits-)Alltag ist es einfach praktischer. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich im Herbst 2012 zufällig auf das LHN gestossen bin, als ich nach Frisuren für lange Haare gegoogelt habe. Es war mein letzter Versuch und wäre der nicht erfolgreich gewesen, hätte ich meine Haare schweren Herzens ordentlich gekürzt. Ich war es dermassen leid, sie immer nur im Pferdeschwanz zu tragen. Damals hatten sie ca. klassischer Länge und waren kaum mehr zu bändigen im Alltag resp. auf Arbeit. Alle Klammern, Spangen etc., die es im Handel gab, waren viel zu klein.

Was soll ich sagen, mir tat sich eine komplett neue Welt auf. Ich entdeckte die grosse, weite Welt des Haarschmucks, lernte verschiedene Dutts und fand endlich Gleichgesinnte, mit denen ich mich austauschen konnte. Unsere Treffen und Stammtische sind immer ganz besondere Highlights, die durch zufällige Begegnungen unterwegs ergänzt werden. Ich mag es, wenn mich jemand spontan anspricht und sich herausstellt, dass wir beide im LHN angemeldet sind.

Nochmals zurück zu den Frisuren. Zwischen Dutt und offen tragen gibts natürlich Pferdeschwanz und Zopf. Ersteren trage ich beim Pilates (ist wesentlich bequemer als Zopf), letzteren zum Schlafen oder ab und zu an Konzerten. Eine meiner liebsten Zopfvariationen – auch wenns nichts geflochtenes ist, was man normalerweise mit einem Zopf verbindet – ist der sogenannte Keulenzopf.

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Die Musik ist ein weiterer Aspekt, denn als Langhaar fühle ich mich unter Metallern natürlich ausgesprochen wohl. Hier falle ich nicht so extrem auf und habe selbst viel zu schauen. Auf Festivals und Konzerten herrscht einfach eine ganz andere Stimmung  und ich geniesse die Zeit in vollen Zügen. Dazu nutze ich dort gerne die Gelegenheit zum offen tragen, was ich im Alltag praktisch nicht mehr mache.

Last but not least habe ich mit langen Haaren einfach viel weniger Aufwand als mit kurzen. Bis da morgens jedes Haar dort sass, wo es hingehörte *seufz* da musste ich mit Gel und Co. dahinter und war meistens nur mässig erfolgreich. Mit langen Haaren ist das anders: kämmen, Dutt – fertig. Auch das Waschen dauert nicht wesentlich länger. Einzig, dass ich jetzt die mit Condi getränkten Haare auskämme, erfordert ein paar Minuten mehr Zeit. Shampoo und Spülung habe ich vorher schon verwendet. Dazu kommt, dass ich früher täglich gewaschen habe. Heute ist es noch einmal die Woche.

Habt ihr lange Haare? Wie steht ihr dazu? Was sind eure Gründe für lange Haare?


[Haare] Flexi Keltic Lore XL

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Heute zeige ich euch eine meiner Lieblingsflexis, die Keltic Lore. Mich begeistern keltische Designs total und in Verbindung mit den verschiedenfarbigen Holzperlen entstand eine für mich sehr stimmige Flexi.

Das Centerpiece hat mich sofort angesprochen, denn diese Verschnörkelungen sind genau mein Beuteschema. Dazu hat es eine gute Grösse: nicht zu gross, aber dennoch gross genug, dass man die Details gut erkennen kann. Die ersten Perlen, welche vom Centerpiece ausgehen, sind klein, schlicht und in derselben Farbe gehalten. Danach erst folgen die verschiedenfarbigen grösseren Holzperlen, was für ein harmonisches Gesamtbild sorgt.

Die hellen Holzperlen heben sich von meiner Haarfarbe ab, während die dunkleren richtig schön harmonieren. Auf diese Weise werden Kontrast und Harmonie vereint, was die Flexi für mich so besonders macht.

Wie gefällt euch die Keltic Lore? Habt ihr auch Flexis?


[Haare] Senza Limiti Treffen Stuttgart – Überlängen

Bei einem Senza Limiti Treffen läuft sehr viel neben dem Auswählen und Anprobieren von Haarschmuck ab – absolut verständlich, wenn man bedenkt, dass gut 50 Personen an das Treffen gekommen sind – ich habe nicht durchgezählt, das wäre bei dem Gewusel ohnehin eine zu grosse Herausforderung gewesen.

Wer also nicht am Tresen stand, unterhielt sich, bediente sich am Buffet oder macht Haarfotos. Ein paar davon möchte ich euch heute zeigen:

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Viermal Überlänge, dreimal in Farbe und einmal in NHF – © Samtköpfchen

Es war wahrlich ein seltenes Ereignis vier derartige Längen auf einem Bild vereint zu sehen! Und sehr motivierend obendrein. Mir war schon vorher klar, dass ich weiterwachsen lassen will, aber nach diesem Bild bin ich umso entschlossener. Jetzt müssen nur noch die Haare mitmachen 🙂

Nachdem obiges Foto enstanden ist, war urplötzlich eine Idee geboren. Wie wäre es mit einem richtig dicken Zopf? Einem Zopf aus vier verschiedenen Mähnen? Gesagt getan und mithilfe einer wahren Flechtkünstlerin aus dem LHN entstand das nachfolgende Kunstwerk:

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Viererzopf aus unseren Mähnen – © Samtköpfchen

Hier kann man die verschiedenen Haarfarben richtig gut mitverfolgen und der Zopf war unglaublich dick. Wir haben ihn alle ungläubig in den Händen gehalten und waren uns einig: der ist wirklich dick und absolut genial!

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Mein Längenvorbild für 2015

Dieses Bild ist mein Motivationsbild für 2015. Ich wünsche mir, dass ich innert Jahresfrist die Länge links, also Mitte Wade, erreichen kann. Hier fehlen nach meinen ersten behelfsmässigen Messungen noch 14.5cm, was durchaus innerhalb eines Jahres zu schaffen sein könnte.

Behelfsmässige Messung deswegen, weil mein Massband nur bis 150cm geht, Mitte Wade bei mir jedoch bei ungefähr 155cm liegt. Ich habe jetzt ein längeres Massband bestellt und sobald es eingetroffen ist, kann genau ausgemessen werden.

Was ist euer Längenziel? Habt ihr Haarvorsätze für 2015?


[Review] ebelin Shampoo- und Massagebürste

Die neuen ebelin Bürsten sind nun schon eine Weile im DM erhältlich – Zeit für ein erstes Review. Von meinen Einkäufen habe ich euch schon berichtet und nun soll die ebelin Shampoo- und Massagebürste im Mittelpunkt stehen. Ich benutze sie jedoch weder zum Shampoonieren noch zur Massage der Kopfhaut, sondern zum Einarbeiten der Spülung sowie zum anschliessenden Auskämmen der Haare.

Nachdem ich mir die Haare mit Shampoo gewaschen habe, arbeite ich eine ordentliche Portion Conditioner in die Längen ein. Jetzt kommt die ebelin Shampoo- und Massagebürste zum Einsatz. Nasse Haare und Conditioner sind eine äusserst flutschige Angelegenheit und benötigen eine Bürste mit gutem Griff. Gerade mit diesem weiss die Bürste zu punkten! Der Griff passt perfekt in die Hand und die Grösse der Bürste lässt sich optimal und sicher mit einer Hand umfassen:

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Ich beginne ganz unten an den Spitzen und arbeite mich methodisch in 5cm Schritten nach oben. So werden lose Haare sanft ausgekämmt und es werden beim Trocknen Filznester verhindert. Mit diesen habe ich ungefähr seit einer Haarlänge von Mitte Oberschenkel zu kämpfen. Ich vermute, dass die Haare seither einfach zu lang sind, um sich von selbst rauszuarbeiten. Seit ich vor ein paar Wochen angefangen habe, die Bürste konsequent zu benutzen, haben sich die Filznester extrem vermindert.

Wichtig für meine wellige, aber nicht gelockte, Haarstruktur ist, dass die Bürste einen weiten Zinkenabstand aufweist. Das erfüllt sie perfekt:

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Zwischen dem Bürstenkissen und der mit dem Griff versehenen Oberseite ist ein Hohlraum. Aufgrund der beiden Luftlöcher und des nicht dichten Randes füllt sich dieser jeweils mit einem Wasser-Condi Gemisch. Nach Gebrauch löse ich das Bürstenkissen aus dem Rahmen, spüle die Einzelteile gründlich mit Wasser aus, trockne die erreichbaren Oberflächen ab und lasse die Büste offen bis zur nächsten Wäsche trocknen.

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Die ebelin Shampoo- und Massagebürste lässt sich leicht auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Um das Kissen von der Oberseite zu lösen benutze ich einen Espressolöffel, was die Angelegenheit sehr vereinfacht und zudem noch nagelschonend ist.

Fazit: Die ebelin Shampoo- und Massagebürste wird von mir zwar zweckentfremdet, ist aber zu einem festen Bestandteil meiner Haarwaschroutine geworden. Dank ihrem Einsatz werden ausgefallene Haare schon während der Wäsche entfernt und es bilden sich beim Trocknen weniger Filznester. Alles in allem hat sich das anschliessende Kämmen der trockenen Haare wesentlich vereinfacht.

Verwendet ihr die ebelin Shampoo- und Massagebürste? Wie verhindert ihr Filznester nach dem Waschen?